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01.09.2007, 14:43 von michael_augProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Wasserverbrauch
Hallo,

ich habe vor paar Tagen in meinen 3 Wohnungen alle Wasserzähler abgelesen und nun für jede einzelne Wohnung den Wasserverbrauch berechnet. Jede Wohnung besitzt natürlich Warm/Kaltwasserzähler für Bad/Küche und im Keller extra für die Waschmaschine eine.
Die Hauptwasseruhr befindet sich im Keller und als ich nun alles zusammenrechnete usw. fiel mir auf, dass insg. 10 m³ fehlen, die die Wohnungswasserzähler nicht gezählt haben.

Könnte es möglich sein, dass die Warmwasserzähler (Eichung Anfang/Mitte des Jahres abgelaufen), diese nicht mehr richtig zählen, und deshalb die 10 m³ im ganzen System fehlen?. Alle Kaltwasserzähler sind noch geeicht. Es werden aber jetzt in 3 Wochen eh alle Wasserzähler (Kalt + Warm) von der Heizkostenfirma durch Wasserzähler mit Funkablesung ausgestattet. Diese sind schon seit Anfang 2007 bestellt aber die Lieferzeiten dauern ewig *roll*. Die Hauptwasseruhr der Stadtwerke hat noch ne Lebensdauer von drei Jahren. Einen Rohrbruch/Leck schließe ich aus. Letztes Jahr passte nämlich der Verbrauch von Wohnungszähler zur Hauptwasseruhr genau übererein.

Naja um das geht es mir jetzt gar nicht. Was kann ich nun machen, weil die 10 m³ fehlen. Ich kann doch wenn der insg. Wasserverbrauch im Gegenteil zur Hauptwasseruhr nicht mehr als 20% abweicht, diesen Verbrauch doch nach m² der einzelnen Wohnung aufteilen oder wisst ihr noch was anderes? :/
Alle 35 Antworten
04.09.2007, 09:00 von Mortinghale
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Genau das wollte ich damit ausdrücken.

04.09.2007, 08:27 von Augenroll
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Zitat:
hast Du doch offenbar irgendein Problem.



Nichts weiter als geistiger Dünns***.
04.09.2007, 08:15 von Sledge_Hammer
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Zitat:
Das nützt mir aber nichts, da mein Abrechnungszeitraum immer vom 01.09. - 31.08 läuft.



@ Michale Aug

Könnte dieser nicht auf das Kalenderjahr umgestellt werden, wäre ja auch einfacher bei Preiserhöhungen z.B. bei Versicherungen ect.

Bitte bei PN schauen.

Gruß S. Hammer
03.09.2007, 18:35 von michael_aug
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Bei einer Zwischenabrechnung berechnen Sie nur von Jan - Sept und von Sept - Dez. Das nützt mir aber nichts, da mein Abrechnungszeitraum immer vom 01.09. - 31.08 läuft.
03.09.2007, 17:06 von MarieP
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03.09.2007, 12:58 von michael_aug
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Ich habe vorhin angerufen bei den Stadtwerken und Sie teilten mir mit, dass es nicht möglich ist den Zeitraum für die Wasserabrechnung zu ändern. Es gibt nur Jahresabrechnungen für alle Haushalte in meiner Stadt. So hat mir es die Dame am Telefon erzählt
03.09.2007, 12:25 von michael_aug
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Zitat:
Halte ich nicht für vorteilhaft. Versuch evtl. den Abrechnungszeitraum der Stadwerke umzustellen - durch Selbstablesung ....

Müsste ich mal telefonieren, ob die Stadtwerke dafür bereit wäre. Denn für meine komplette Kleinstadt in der das Mietshaus ist werden alle Hauptwasseruhren aller Häuser der Stadtwerke immer Ende Dez. selbst abgelesen (Ablesekarte) und Rechnung kommt Mitte Januar.

Mich hat dies mit den Stadtwerken und Abrechnungszeitraum schon länger beschäftigt bzw. auch gestört, naja rufe ich mal an.
03.09.2007, 09:43 von Mortinghale
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Wenn das die Aussage war und Du darin Inkompetenz siehst, hast Du doch offenbar irgendein Problem.

03.09.2007, 09:14 von Augenroll
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Zitat:
Genau das war doch die Aussage


Und wo ist dann das Problem???
03.09.2007, 09:11 von Mortinghale
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Sag mal, Phili,

Zitat:
Die Messdifferenz des Hauptwasserzählers wird proportional zum Verbrauch auf alle Wohnungswasserzähler verteilt.


Genau das war doch die Aussage (mal abgesehen davon, daß es nicht alle Wohnungswasserzähler, sondern alle Einzelwasserzähler sind).

03.09.2007, 09:05 von Augenroll
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Zitat:
ich habe vor paar Tagen in meinen 3 Wohnungen alle Wasserzähler abgelesen und nun für jede einzelne Wohnung den Wasserverbrauch berechnet. Jede Wohnung besitzt natürlich Warm/Kaltwasserzähler für Bad/Küche und im Keller extra für die Waschmaschine eine.
Die Hauptwasseruhr befindet sich im Keller und als ich nun alles zusammenrechnete usw. fiel mir auf, dass insg. 10 m³ fehlen, die die Wohnungswasserzähler nicht gezählt haben.


Die Messdifferenz des Hauptwasserzählers wird proportional zum Verbrauch auf alle Wohnungswasserzähler verteilt.

An den bisherigen Anworten der Vermieter hier, kann man wieder mal sehen, wie weitverbreitet deren Inkompetenz speziell bei BK-Abrechnungen ist. Technisches Verständnis ist auch eher nicht vorhanden.
03.09.2007, 08:43 von nass01
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Warum so schwer und kompliziert, Wasserzähler haben eine Prozentuale Messungenauigkeit die mit +/- 5% angegeben wird und bei der Eichung auch rechtens sind.
Die Differenz zur Summe aller Wasserzähler wird als Allgemein Wasserverbrauch über Qm abgerechnet.
Die Rechnung könnte ja auch mal anders ausgehen und einen Überschuss ergeben ( ist auch schon vorgekommen ), dieser muss natürlich im umgekerten Fall gutgeschieben werden.
03.09.2007, 00:01 von MarieP
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02.09.2007, 22:46 von michael_aug
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Was mir noch einfällt. Die Zählergebühr die von der Stadtwerke auf der Rechnung stehen die kann ich doch auf die 653,91 Euro aufrechnen, dann durch den Gesamtverbrauch der Wohnungszähler teilen und dann mit den einzelnen Wohnungsverbräuchen multiplizieren?
Oder muss ich extra wegen der Zählergebühr nach Wohnungsgröße abrechnen und dies auf die einzelnen Wasserkosten der Mieter addieren?
02.09.2007, 20:14 von michael_aug
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Stimmt, da hast du recht *gg*
Danke nochmal für die Hilfe von allen!

Werde es dann in Exel ausrechnen lassen
02.09.2007, 20:10 von Mortinghale
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Das folgt einfach den Gesetzen der Logik.

Wenn ein Mieter Zweifel haben sollte, kannst Du ihn ja auffordern, eine bessere und gerechtere Lösung vorzuschlagen.

02.09.2007, 20:03 von michael_aug
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Danke dir! (Sorry für die schwere Geburt -.-)

Steht diese Art der Berechnungsform irgendwo vorgeschrieben? Bzw. wenn mich ein Mieter fragt muss ich ihm doch beweisen, dass diese Art der Berechnung in Ordnung ist?
02.09.2007, 19:57 von Mortinghale
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Zitat:
Oder meinst du dass ich die 653,91 € durch den Gesamtverbrauch aller Einzelwasseruhren in Höhe von 202 m³ teilen muss und diesen Wert dann mit den Einzelverbräuchen aller Wohnungen dann mal nehmen muss?


Genau so.

02.09.2007, 19:48 von michael_aug
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Der Ablesetag aller Uhren stimmt immer überein bei mir. Denn es wird sowohl am gleichen Tag alle Wohnungszähler abgelesen und der Stand der Hauptwasseruhr aufgeschrieben und von den Werten des letzten Abrechnungszeitraumes subtrahiert. Denn auf die Stadtwerkeablesung kann ich nicht warten, die kommt immer erst 4 Monate später. Ich nehme für meine Abrechnung die Stadtwerkepreise pro m³ vom letzten Jahr, wenn sich der Preis erhöht ab dem Tag dann wird das schon in der vorherigen Rechnung angekündigt und ich mache dann den Mietern wegen dem Preis zuliebe eine Zwischenablesung.

Mal von mir das Beispiel ob ich es jetzt verstanden habe oder ned :/

1. Wohnung -> 26 m³
2. Wohnung -> 86 m³
3. Wohnung -> 75 m³
Gartenwasser -> 15 m³
Gibt einen Gesamtverbrauch von 202 m³.

Hauptwasseruhrdifferenz 213 m³ -> Laut Stadtwerkepreise pro m³ Kosten in Höhe von 653,91 Euro.

Und jetzt komme ich nicht mit, dass ich die 653,91 € durch den Verbrauch von der 1. Wohnung mit 26 m³ teilen muss?! Da kommen doch dann um die 25,15 raus, aber was nützt mir der Wert?

Oder meinst du dass ich die 653,91 € durch den Gesamtverbrauch aller Einzelwasseruhren in Höhe von 202 m³ teilen muss und diesen Wert dann mit den Einzelverbräuchen aller Wohnungen dann mal nehmen muss?

02.09.2007, 19:36 von Fixfeier
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Aaaalso,

nehmen wir an du hattest 1000 € Wasserkosten. Du hattest als Summe der Warmwasseruhren 100 m³ und als Summe der Kaltwasseruhren 100 m³. Damit ergeben sich 500,- € Kaltwasserkosten und 500,- € Warmwasserkosten.

Jetzt hast du deine Kosten in den beiden Positionen noch durch die jeweils 100 m³ als Summe des Verbrauches der Unteruhren zu teilen und den jeweiligen Preis pro m³ über den einzelnen Verbrauch der Uhren für die Wohnung zu errechnen.

Der Wert pro cbm muss nicht zwingend dem Betrag entsprechen der dir vom Lieferanten in Rechnung gestellt wird.

Verteildifferenzen sind völlig normal. Das hängt damit zusammen, dass der Ablesetag der Uhren selten übereinstimmt und vor allem, dass die Unteruhren ungenauer zählen als die Uhr des Lieferanten (auch wenn sie geeicht sind). Es gibt nun mal zulässige Eichdifferenzen.

Gruß
02.09.2007, 19:18 von Fixfeier
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Haha, na Prima mein Edit und dein Beitrag haben sich überschnitten.

Zitat:
Meinst mit Summe der umzulegenden Kosten = Gesamtkosten in Euro des Wasserverbrauches von der Hauptwasseruhr?



Ja, das meine ich.

Gruß
02.09.2007, 19:15 von michael_aug
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@Fixfeier: Ich verstehe dies jetzt nicht. Hast du vllt. ein Rechenbeispiel oder Sonstiges, dann schauts vllt. anders aus.

Meinst mit Summe der umzulegenden Kosten = Gesamtkosten in Euro des Wasserverbrauches von der Hauptwasseruhr?
02.09.2007, 17:33 von Fixfeier
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Hallo,

nicht so kompliziert denken. Wie RMHV bereits schrieb: Messdifferenz bis 20 % ignorieren. Das geht so: Du teilst die Summe der umzulegenden Kosten(€) durch die Summe des Verbrauchs der Einzelwasseruhren(m³). Dadurch bleibt keine Verteildifferenz.

Gruß
02.09.2007, 17:19 von michael_aug
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Meinst du mit dem Umlageschlüssel, den Verteilerschlüssel nach Wohnungsfläche also nach m²?
02.09.2007, 13:52 von RMHV
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Messdifferenzen zwischen dem hauptwasserähler und der Summeer an den Wohnungswasserzählern abgelesenen Verbrauchswerten sind völlig normal und resultiren aus den unterschiedlichen Bauarten der Zähler. Erstaunlich istallenfalls einezufällige Übereinstimmung.

Eine Mengendifferenz bis 20% wird schlicht und einfach ignoriert. Der Umlageschlüssel zur Verteilung der Kosten - man beachte, dass Kosten üblicherweise in € angegeben werden und nicht in m³ - wird aus den Verbrauchsmengen der Wohnungszählern gebildet. Mit diesem Umlageschlüssel wird der Anteil jedes Mieters anden Gesamtkosten berechnet.
01.09.2007, 20:16 von michael_aug
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Gut. Danke sehr!

Ich werde dies dann mit den richtigen Verbräuchen und Kommastelle berechnen
01.09.2007, 20:10 von Mortinghale
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Keine Ahnung, kenne den Link nicht.

Wohnungsverbrauch mal Differenz durch Gesamtverbrauch

01.09.2007, 20:04 von michael_aug
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Dankeschön!

Jetzt hab ich was gefunden.
http://www.steuernetz.de/homepages/vv/topthema/tt071.html

Hast du es wie beim genannten Link mit dem Rechenbeispiel unten berechnet?
01.09.2007, 19:57 von Mortinghale
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Also:

Whg. 1 + 1,42
Whg. 2 + 4,68
Whg. 3 + 4,08
Garten + 0,82

01.09.2007, 19:48 von michael_aug
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Zitat:
Hallo,

die Differnz kann sich auch aus der Wasserabnahme für die Heizungsanlage oder Wasser für den Garten etc. ergeben.

Schon daran gedacht?

Johanni


Ja habe ich schon dran gedacht an die Heizung aber das schließe ich aus. siehe meinen Beitrag eins drüber.

Für´s Gartenwasser ist ein extra Zähler im Keller angebracht.
01.09.2007, 19:46 von michael_aug
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Einen Vergleich kann ich leider nicht machen. Bei 2 Wohnungen sind es längere Mieter. Aber ich kann keinen Vergleich machen, denn die Werte sind beim einen (Wohnung 2) um ca. 35 m³ zurück gegangen und beim anderen (Wohnung 3) um 13 m³ gestiegen.

Also:
1. Wohnung hat 26 m³ verbraucht. - 1 Person
2. Wohnung hat 86 m³ verbraucht. - 2 Personen
3. Wohnung hat 75 m³ verbraucht. - 1 Person

Gartenwasser wurden 15 m³ verbraucht

Gibt einen Gesamtverbrauch von 202 m³.

Durch die Ablesung an der Hauptwasseruhr und durch das Abziehen des Wertes von der letzten Ablesung wurden insg. 213 m³ Wasser verbraucht. Also fehlen ca. 11 m³ die aufgeteilt werden müssen.
Sofern du fragst, Heizkörper wurden keine abgebaut und neu befüllt. Es wurde zwar mal öfters das Wasser unten an der Heizung für die Rohre aufgefüllt besonders wenn die Heizkörper wieder nach paar Monate eingeschalten werden, aber das waren höchstens insg. 50 Liter.

Bei den oberen Werten habe ich die Kommazahlen weggelassen die spielen hier jetzt keine Rolle.
01.09.2007, 19:36 von johanni
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Hallo,

die Differnz kann sich auch aus der Wasserabnahme für die Heizungsanlage oder Wasser für den Garten etc. ergeben.

Schon daran gedacht?

Johanni
01.09.2007, 19:13 von Mortinghale
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Wenn es sich um mehrjährige Mietverhältnisse handelt, würde ich zuerst einmal einen Vergleich zum Vorjahr ziehen. Vielleicht kann man ja so eine Uhr als offensichtlich bedenklich identifizieren.
Geht das nicht oder ergeben sich hieraus keine Erkenntnisse, würde ich den Mehrverbrauch so auf die drei Parteien verteilen wie die in den einzelnen Wohnungen abgelesenen Verbräuche im Verhältnis zueinander stehen.

Wieviel Mehrverbrauch in Prozent sind denn diese 10 cbm ?

01.09.2007, 19:05 von michael_aug
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Die Wohnungen sind aber unterschiedlich groß. Deshalb war das meine Idee...
Wie würdest du Prozentual rechnen?!
In einer Wohnung wohnen nämlich auch 2 Leute - d.h. mehr Wasserverbrauch. Das war meine Idee auch schon, dann kommen sie bei dem fehlenden Wasserverbrauch besser weg, als die anderen zwei Wohnungen mit nur jeweils einer Person.
01.09.2007, 14:50 von Mortinghale
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Warum nach qm? Prozentual wäre doch logischer.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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