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30.04.2007, 00:18 von leon3344Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Wärmemengenzähler
Hallo an Alle!
Bin neu hier im Forum und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt!
Bei uns wurden bisher immer die Heizkosten mit Hilfe eines Wärmemengenzählers ermittelt. Nun sind aber die tollen 5 Jahres Batterien am Ende. Frage an euch: Muss der Vermieter für neue Wärmemengenzähler sorgen oder wie sieht die Sache aus?
Bin in diesem Thema noch nicht so ganz bewandert. Hoffe auf eure Hilfe, Danke im vorraus!

MfG Simon
Alle 7 Antworten
02.05.2007, 10:17 von Augenroll
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Der Mieter kann der Umlage der Leasingkosten über die BK/HK widersprechen! Dann bleiben diese Kosten beim Vermieter hängen und sind über die Grundmiete abgedeckt.
01.05.2007, 10:48 von Rita
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Zitat:
Muss der Vermieter für neue Wärmemengenzähler sorgen

Ja natürlich - wohl noch nie von Eichfrist und Kürzungsrecht des Mieters gehört?

Kosten einer Neu-/Wiederbeschaffung gehen zu Lasten des Vermieters.
Reiner Batteriewechsel (ist i.d.R. technisch gar nicht (mehr) möglich > Eichfrist) würde unter "Kosten der Verwendung von Messeinrichtungen" fallen = umlagefähig gem. Betriebskostenverordnung/Heizkostenverordnung
Kosten des Eichaustauschs fallen ebenfalls unter umlagefähige Betriebskosten - hierbei können die Kosten des Eichaustausch auch über den Eichzeitraum verteilt (5 Jahre) in die BK-Abrechnung eingestellt werden
z.B.
http://www.bfw-gohl.de/faq/eichung.htm
oder eben: die Geräte mieten (Vorteil: inkl. Ersatz falls mal ein Gerät kaputtgeht) - Gerätemiete = umlegbare Betriebskosten.
Übrigens kann man die "Dinger" auch ohne Abrechnungsvertrag mieten - d.h. weiterhin die Abrechnung selbst machen.

Ich habe gerade kürzlich von gekauften WMZ auf gemietete WMZ umgestellt.
Siehe dazu auch ausführlicher Beitrag und Musterschreiben (Zustimmung/Widerspruch Mieter)
http://www.bfw-gohl.de/faq/miete_erfassungsgeraete.htm
http://www.bfw-gohl.de/gesetze/hkvo_4.htm

Dazu hatte ich den Mietern die Varianten Eichaustausch und Mietgeräte inkl. Eichaustausch beschrieben und die jeweils jährlich anfallenden (Betriebs)Kosten gem. eingeholtem Angebot gegenübergestellt > durch Mietgeräte entstanden nicht wirklich Mehrkosten und wie erhofft/erwartet hatte kein Mieter der Gerätemiete widersprochen.
Musterbrief umgestellt:
"Da § 4 Abs. 2 der Heizkostenverordnung dies so vorschreibt, weise ich Sie darauf hin, dass Sie meiner Absicht, die Erfassungsgeräte zukünftig zu mieten, innerhalb eines Monats - ab Zugang dieses Schreibens bei Ihnen - widersprechen können. Bitte beachten Sie jedoch, dass Ihnen durch die Gerätemiete keine Nachteile entstehen (siehe o.g. Vergleich) - ein Widerspruch somit sachlich nicht begründet wäre."
Dimager hat Recht,

die Dinger mieten (auch neue),der Messdienst macht die Abrechnung und legt alle Kosten einschließlich Miete um.

Gruß Veilchen

30.04.2007, 11:37 von ChristophL
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Bei der Neuinstallierung musst Du wohl die Miete erhöhen.

Gruß Christoph
30.04.2007, 11:15 von leon3344
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Danke für eure schnellen Antworten!

Kann ich denn nur die Kosten bei so einem Mietvertrag umlegen oder auch die Neuinstallierung der Mengenzähler?

Weil die Teile sind ja verflucht teuer
30.04.2007, 09:03 von ChristophL
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Am besten einen Mietvertrag für die Dinger abschließen, dann wird man auch immer an das Ende der Eichfrist erinnert.

Gruß Chrisotph
30.04.2007, 02:41 von dimager
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Hallo,
der Vermieter ist für die Funktionsfähigkeit der Geräte verantwortlich. Nach 5 Jahren müssen die Geräte ohnehin rau (Eichfrist). Der Vermieter kann allerdings die Geräte mieten und die Miete auf die Mieter umlegen (in der Regel).
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