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06.06.2007, 02:07 von ananastoertchenProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Verwaltung unter aller Kanone!
Hallo,

aus all euren Threads bin ich mittlerweile immerhin so schlau geworden, dass ich ganz sicher bin, das kürzlich vererbte EFH nicht zu vermieten sondern zu verkaufen....

Abgesehen davon: ich selber wohne in einer Eigentumswohnung. Die Verwaltung ist grottenschlecht, die Beiräte ebenso daneben. Die machen Rechnungsprüfungen, bei denen nicht auffällt, dass die Heizungsabrechnungen extrem abweichen, haben aber Zeit dafür, sich über die Verbräuche der einzelnen WE ein Urteil zu erlauben. HÄ???????? Da fehlen mir 50 Pfennig an der Mark (sorry! der Spruch ist in Euro nicht haolb so schön)! Unsere WEG ist erst 3 Jahre alt, daher hab ich div. Schwierigkeiten noch unter "Anlauf nehmen" verbucht, aber so langsam ist meine Hutschnur doch mehr als bedient. So haben wir vor 6 Wochen für die neue Heizung bezahlt (insgesamt über 40.000 Euro, da 36 WE), es passiert aber NICHTS! Und die Verwaltung weiß auch michts davon. Gut, der neue Obermacker ist erst kurz da, aber so Gravierendes sollte er doch wenigstens nachvollziehen können, gell? Auch habe ich keinen Bock , wieder bis November zu warten, dass wir ne Eigentümerversammlung haben, bei der auch die Betriebskosten fürs Vorjahr besprochen werden, die dann ja eh wieder nicht stimmen.

Kann mir jemand raten, wie ich hier vorgehen sollte? Morgen rufe ich die Verwaltung an, aber da ist eh IMMER nur der AB und auf Rückrufe kann man nur hoffen, sich aber nicht darauf verlassen. Ich sehe das mittlerweile alles als Vertragsbruch und wenn wir Eigentümer uns einig werden sollten, können wir die Pappnasen notfalls auch trotz 1.000-jähriger Vertragslaufzit rauskriegen, wenn die sich um nichts kümmern.

Aber: was mache ich z.B. mit den Beiräten? ELF Monate nach Ablesung die Abrechnung, das muss ich nicht hinnehmen, oder? Mir geht da nicht nur als Buchhalterin der Hut hoch sondern auch einfach als Bewohnerin und ich habe sowas auch bei anderen WEG's noch nicht erlebt (meine Schwestern und meine Mutter haben seit Jahren ETW'S und ich helfe bei der Rechnungsprüfung, bin also nciht ganz so dösig, wie manche hier zu hoffen wagen *g*).

Für Eure Ratschläge schon jetzt vielen Dank!

Sweet dreams

Caro

Alle 1 Antworten
06.06.2007, 11:17 von chum
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An Ihrer Stelle würde ich ein EBF der Hausverwaltung zusenden und detailliert die Probleme schildern. (auf keinen Fall würde ich telefonieren bei irgendwelchen Ungereimtheiten)

Von dem Schreiben senden Sie je 1 * Exemplar an den Beirat bzw. werfen in den entsprechenden Briefkasten ein.
(Auf dem Anschreiben sollte dies auch vermerkt sein, z.B. Kopie an Herrn/ Frau (Name des Beiratmitglieds) per Briefkasteneinwurf am)

Auch sollten Sie unter dem Schreiben vermerken, das Sie die Hausverwaltung nie erreichen können.
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In einigen Fällen nützte bei mir der schriftliche Vorwurf an die Hausverwaltung, dass - praktisch Angestellter der WEG - kaum etwas für das Geld unternimmt und es Grundsatzurteile gibt, in dem die Hausverwaltung haftbar ist wenn Wichtiges zu lange herausgezögert wird.
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Leider erlebe ich es sehr oft, das Hausverwaltungen nur so gut sind wie der Beirat, d.h. taugt der Beirat nichts und macht er der HV keinen Dampf unter dem Hintern, macht die Hausverwaltung nur das Nötigste.

Andersherum; sobald es darum geht das Hausverwaltungen Handwerkeraufträge vergeben können, sind die Hausverwaltungen sehr hinterher, da die Hausverwalter fast immer einen gewissen %-Satz der Handwerkerrechnungen an Provisionen kassieren, vom Haus vertraglich vereinbart und natürlich von den Handwerkern, in Forum einer Barprovision bzw. in den heutigen Zeiten in Form von Gefälligkeiten z.B. an der eigenen Immobilie.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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