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26.11.2014, 20:18 von baum_sProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Versicherungleistung
Hallo, ich bin Eigentümer einer Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus.
Am 09.11.2012 öffneten Feuerwehrleute die Wohnungseingangstür aufgrund einer Benachrichtigung einer Taxifahrerin, welche meine Mieterin abholen wollte. Nach mehrfachen Klingeln rief sie die Polizei und diese schickte die Feuerwehr vor Ort. Nach Öffnung der wurde die Leiche meine Mieterin gefunden, welche eines natürlichen Todes starb. Leider verursachten die Feuerwehrleute einen massiven Schaden an der Wohnungseingangstür und der dazugehörigen Zarge.
Bei der Kripo Leipzig (Dez. K11) Leipzig wird der Vorgang unter der Tagebuch‐Nr.: 1473/12/373110
geführt.
Der Schaden wurde von der zuständigen Hausverwaltung über die Gebäudehaftpflichtversicherung
eingereicht und von der Versicherung abgelehnt obwohl es im BGH, Urteil v. 25.10.2013, V ZR 212/12 heißt, dass Wohnungseingangstüren zwingend Gemeinschaftseigentum sind!!!
Meiner Hausverwaltung habe ich dies mehrfach schriftlich mitgeteilt, mit der Aussage wir geben es weiter Nach Rücfrage meinerseits hieß es nur "wurde durch die Versicherung abgelehnt" Ich habe daraufhin die Hausverwaltung aufgefordert, mir den Schriftverkehr mit der Versicherung zu zeigen, leider bisher ohne Erfolg. Parallel habe ich den Schaden der Kommunalen Schaden Ausgleich (KSA) angezeigt. Diese haben ebenfalls abgelehnt. Der Schaden beträgt ca. 1800 €, da die Tür und die Zarge in einer Einheit ersetzt werden muss, da hier eine Brandschutzverordnung greift.
Meine Frage: Muss die Gebäudeversicherung den Schaden bezahlen?

Freundliche Grüße
Sven Baum
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