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25.03.2008, 15:00 von SchneemannProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Vermietung+Renovierung Steuer
Moin Gemeinde,

ich habe im letzten Jahr ein Haus mit zwei Wohnungen überschrieben bekommen. Dazu habe ich im letzten, wie auch in diesem Jahr kostenintensive Renovierungsarbeiten (Materialkosten + Handwerker + Fahrten zum Objekt eine Strecke 430km) durchgeführt. Seit 1. Januar 2008 vermiete ich nun Wohnung Nummer 1, Wohnung Nummer 2 ab Juni 2008, habe fürs letzte Jahr also noch keine Mieteinnahmen zu versteuern, dagegen aber wie schon erwähnt Ausgaben. Nun meine Frage: Wie genau mache ich das in der Anlage V geltend? Kann ich das schon in diesem Jahr, oder erst ab dem nächsten Jahr? Dabei sei noch erklärt, dass ich hauptberuflich Angestellter auf Lohnsteuerkarte bin, nebenbei aber auch als Kleinunternehmer tätig bin. Kann man die Renovierungskosten in diese Richtung geltend machen oder legt man die irgendwie auf die nächsten Jahre um?

Wie sieht es mit Abschreibung für das Haus aus, ist Baujahr 1961.

Außerdem habe ich für die Kosten Kredite aufgenommen, kann ich die Verzinsung auch als Werbungskosten geltend machen?

Ich hoffe mal, man kann mir hier auch helfen, da es ein spezieller Mietfall ist, habe ich dieses Forum dem Steuerforum vorgezogen.

Danke und Gruß vom Schneemann
Alle 12 Antworten
26.03.2008, 16:40 von Augenroll
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Bitte den vorigen Trollbeitrag einfach ignorieren!

AR
26.03.2008, 16:37 von stefan_nuernberg
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Bitte den vorigen Trollbeitrag einfach ignorieren!

Stefan
26.03.2008, 14:52 von Augenroll
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überschrieben ? unentgeldlich ?

War das ein "Geschenk" von einem älteren Verwandten???
26.03.2008, 14:01 von Mortinghale
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ob ich denn schon in diesem Jahr eine Anlage V ausfüllen muss

Ja, auf jeden Fall.

26.03.2008, 13:24 von Schneemann
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Ok, die Abschreibung ist mir nicht so wichtig. Mir ging es hauptsächlich um meine aktuellen Kosten. Jetzt muss ich aber nochmal dumm nachfragen, ob ich denn schon in diesem Jahr eine Anlage V ausfüllen muss, oder trage ich das in die GSE ein, oder als ganz normale Werbungskosten?
26.03.2008, 09:22 von stefan_nuernberg
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@SH

Der Tipp von Konz ist ja, einen "Verkauf" zu generieren, um eine neue Abschreibungsbasis zu bekommen.

Wenn die Übertragung unentgeltlich erfolgt (Erbfall, Schenkung etc.), dann gibt es ja keine Anschaffungskosten, also auch keine neue Abschreibungsbasis. Ich stimme Morti zu und glaube mich auch erinnern zu können, dass dann die Afa des Vorbesitzers fortgeführt wird.

Gruß

Stefan
25.03.2008, 19:15 von Mortinghale
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Na ja, Sledge,

zu Konz habe ich meine eigene Meinung. Ein Anti-Typ, wie er im Buche steht. Allein schon die Art zu reden bzw. zu schreiben.
Soweit ich weiß, ist der vor einigen Jahrzehnten bei der Finanzverwaltung rausgeflogen und seitdem nur am hetzen.

Verkauf an die Ehefrau wird mglw. wg. Gestaltungsmißbrauch steuerlich nicht anerkannt.

Zugegeben: die Kaufsumme muss irgendwie aufgebracht werden

Ja genau, irgendwie. Und sie muß auch tatsächlich bezahlt werden. Was macht man dann anschließend mit dem Geld ?

25.03.2008, 16:40 von Sledge_Hammer
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@Morty,

Tipp vom Konz : Zur Erhöhung der Abschreibung...

Muss ich auf die Spürnasen vom Finanzamt aufpassen, wenn ich ein Mietwohngrundstück verkaufe?

Sie wollen ein Ihnen gehörendes Mietobjekt veräußern? Achtung: Der Verkauf eines Mietobjektes ist wie ein heißes Eisen, das man lieber nicht anfassen sollte, werden Sie jetzt denken und doch kann es dafür sinnvolle Gründe geben: Wenn nur noch geringe Abschreibungen für das Objekt möglich sind, dann lohnt sich ein Verkauf an den Ehepartner. Ein Verkauf unter Eheleuten unterliegt zudem nicht der Grunderwerbsteuer. Vorsicht ist hier nur dann geboten, wenn man dem Partner hier nicht vollkommen vertraut und Komplikationen erwartet. Sollte das erstmal der Fall sein, dann hat man meist auch eher andere als gerade steuerliche Probleme zu lösen. Aber dann bieten sich ja auch noch die Kinder als Erwerber an.

Zugegeben: die Kaufsumme muss irgendwie aufgebracht werden, aber wenn man beispielsweise einen Erlös von 250.000 Euro erzielt (für das Gebäude) und selbst nur noch 1.000 Euro Abschreibung geltend machen konnte, stehen nun 5.000 Euro zu Buche (2 % AfA von 250.000 Euro).

Wenn Sie das Objekt im Übrigen schon mehr als 10 Jahre besitzen, dann ist die Spekulationsfrist abgelaufen.
25.03.2008, 16:01 von Sledge_Hammer
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@ Morty,

ich meine gestern oder heute gelesen zu haben, man solle größere Reperaturen ect. in den Zeitraum nach der Schenkung legen, damit diese steuerlich wirken können. Eben weil dies nicht möglich ist, wenn es der Vorbesitzer tut.

Gruß

S.Hammer

PS. ich suche und gehe in mich :-)
25.03.2008, 15:54 von Augenroll
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1) überschrieben ? unentgeldlich ? Keine Kosten keine Abschreibung.

Ja würde mich auch interessieren, was ist damit gemeint?
25.03.2008, 15:53 von Mortinghale
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Nun mal langsam, Sledge,

1) überschrieben ? unentgeldlich ? Keine Kosten keine Abschreibung.

Bei einer Schenkung führt man die Abschreibung des Rechtsvorgängers fort.

25.03.2008, 15:19 von Sledge_Hammer
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Hallo,

1) überschrieben ? unentgeldlich ? Keine Kosten keine Abschreibung.

2) je gefahren !! KM 30 cent !

3) Verluste aus VV (ohne Einnahmen im letzten Jahr) mindern das normale EK und führen in der Regel zur Steuererstattung.

4) Zinsen werden als WK angesetzt, soweit nachvollziehbar.

5) Mal ein längeres Gespräch mit einem Steuerberater führen, bevor hier Geld verschenkt wird..

Gruß S. Hammer
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