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28.12.2006, 19:47 von MilliaProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Vermietung Zweifamilienhaus
Hallo!
Habe hier vor sechs Monaten schonmal geschrieben,das war die zeit wo wir mit Anwalt unseren Mietern(wohnen mit im Haus und sind die Schwiegereltern)gekündigt haben.
Sie sind nun zum 31.1.07 gekündigt haben aber nun nicht vor auszuziehen da sie behaupten Wohnrecht auf lebenszeit zu haben, was aber nie so abgemachht war.
Jetzt behaupten sie sie hätten Zeugen die dies bestätigen tun,was kann ich machen werde sie wohl rausklagen aber was ist mit den angeblichen Zeugen.
MFG Millia
Alle 15 Antworten
01.01.2007, 19:30 von Cora
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Hallo

Eltern können schon schwierig sein

alles Gute

Gruß
01.01.2007, 17:39 von Millia
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Hallo,
ja das war mein Ursprünglicher Beitrag.
Ja er hat die Versicherung als sicherheit hinterlegt für drei Jahre,die laufen im September aus.
Aber es wurde nicht ausgemacht das er im Gegenzug wohnrecht auf Lebenszeit hat,auch nicht schriftlich.
Wir bekommen noch vom der letzten Jahresabrechnung eine Nachzahlung von 470 euro die bis heute nicht bezahlt sind,aber das jedesmal Einzuklagen ist doch ein Unding.
Sie nehmen sich jedes Recht raus da sie ja die "Eltern" sind.
Sie Bauen einfach um ohne zu fragen,und wenn wir etwas sagen werden wir nicht für ernst genommen.
Wir werden sie jetzt rausklagen und hoffen das das Recht auf unserer Seite ist, unser Anwalt sagt es sieht gut aus für uns.
MFG Millia
29.12.2006, 18:19 von Cora
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Also auf zum fröhlichen Lügen
29.12.2006, 15:30 von dontpanic
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Hallo,

Zitat:
wer am besten lügt...der bekommt Recht.
Das hat mir mein Anwalt (Verkehrsrechtschutz) auch schon bestätigt.

Gruß,
dp
29.12.2006, 14:09 von Cora
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Doch, doch - das könnt ihr ruhig glauben.


Meine Erfahrung nach 4 Jahren Gericht:

"im Zweifel für den Angeklagten" stimmt.

Aber das gilt auch wenn alle Zweifel ausgeräumt und die Klage mit Beweisen (Rechnungen, Quittungen etc.) belegt ist.
Der "arme" Beklagte bekommt bei uns mehr Recht als der der klagt.

Mein Fazit: wer am besten lügt, wer alle Beweise vernichtet "ach, das hätte ich aufheben müssen?" - der bekommt Recht.

Es ist zum K... und wäre es nicht so traurig könnte man lauthals lachen
29.12.2006, 11:50 von johanni
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Hallo Millia,

Zitat:
Die Kündigungsfrist wäre nach einem Jahr,so lange haben sie einen Mietvertrag,6 Monate.
Mein Schwiegervater sagt aber er zieht nicht eher aus bis er seine Versicherungen wieder hat,kann er das verlagen?
Es ist nie was schriftliches aufgesetzt worden.


War das Dein Ursprungsbeitrag?
Wenn ja, gibt es einen Mietvertrag?
Wenn der Schwiegervater mit seiner Versicherung für das Darlehen gebürgt hat, muss es etwas schriftliches geben.
Aber hieraus ein Wohnrecht auf Lebenszeit mit einem Mietvertrag ohne diese Klausel abzuleiten, ersheint mir sehr abenteuerlich!!

Aber mit der Bürgschaft sieht es schon etwas anders aus. Besteht diese denn noch?

LG Johanni
29.12.2006, 09:16 von dontpanic
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Hallo,

Zitat:
Obwohl dieser Verwalter schon bei Prozessbeginn der Untreue etc. angeklagt war (in einem 2. Prozess) sah es das Gericht als erwiesen an, dass er ein lebenslanges kostenloses Wohnrecht habe.

Also das kann ich (fast) nicht glauben...
Da könnte ja jeder kommen.

Gruß,
dp
29.12.2006, 07:22 von pbsenn
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Zitat:
Habe für einen Bekannten einen Prozess geführt, da ging es auch um ein "angeblich lebenslanges Wohnrecht".
Der Bekannte sagte aus, sein Verwalter kann aus Dankbarkeit ab Datum X kostenlos wohnen, danach verwaltete dieser sein Haus und wohnte dafür mietfrei.
Der Verwalter sah das anders und sagte vor Gericht er habe ein lebenslanges kostenloses Wohnrecht.


Den Fall habe ich auch mit Interesse verfolgt. Jedoch war der ein wenig anders gelagert, da der Nutzer der Wohnung in der Tat über mehrere Jahre hinweg keine Miete gezahlt hat und somit der bloße Augenschein zumindest die kostenlose Überlassung plausibel und einleuchtend erscheinen ließ.

Wenn das mit dem lebenslangen Wohnrecht so einfach wäre, würden sicherlich mehr Mieter diese Schiene fahren (ein paar willige Zeugen sollte man eigentlich immer finden).

Dennoch verkompliziert diese Finte die Räumung natürlich ungemein. Aber nicht bange machen lassen.

Gruß

Torsten
28.12.2006, 22:57 von ChristophL
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Das ist ja mal wieder typisch für die Gerichte.

Gruß Christoph
28.12.2006, 22:09 von Cora
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Hallo

das sehe ich leider etwas anders.
Habe für einen Bekannten einen Prozess geführt, da ging es auch um ein "angeblich lebenslanges Wohnrecht".
Der Bekannte sagte aus, sein Verwalter kann aus Dankbarkeit ab Datum X kostenlos wohnen, danach verwaltete dieser sein Haus und wohnte dafür mietfrei.
Der Verwalter sah das anders und sagte vor Gericht er habe ein lebenslanges kostenloses Wohnrecht.
Obwohl dieser Verwalter schon bei Prozessbeginn der Untreue etc. angeklagt war (in einem 2. Prozess) sah es das Gericht als erwiesen an, dass er ein lebenslanges kostenloses Wohnrecht habe.
Auch die Berufung änderte nichts an diesem Urteil.

Hier stand also Aussage gegen Aussage: es gab nichts schriftliches.

Also: nicht so vorschnell - Gerichte sehen das nicht so wie ein "normal denkender Mensch".

Wünsche euch jedoch dass es in eurem Fall anders aus geht.
28.12.2006, 21:36 von ChristophL
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Das sehe ich ähnlich, desshalb habe ich auch gefragt ob es irgendwo schriftlich steht.

Gruß Christoph
28.12.2006, 21:01 von dontpanic
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Also dann ist das wohl kaum haltbar. Aber rausklagen musst du sie wohl trotzdem.

Gruß,
dp
28.12.2006, 20:46 von Millia
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Hallo,
Nein es ist nicht festgehalten im Grundbuch steht nichts,sie sagen es sei mündlich und sie hätten zeugen die das bestätigen.
Sie meinten wenn wir so viel Geld hätten solten wir sie rausklagen da sie nicht freiwillig ausziehen.
MFG MIllia
28.12.2006, 20:35 von dontpanic
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Hallo,

ein Wohnrecht auf Lebenszeit muss im Grundbuch Abteilung II festgehalten werden. Schon mal reingeschaut..?

Gruß,
dp
28.12.2006, 20:11 von ChristophL
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Ist das Irgendwo schriftlich Festgehalten?
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Schreiben Sie uns!
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