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20.10.2007, 17:32 von ErichProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Vermietertäuschung?, VM verarscht
Es gibt nichts, was es, nicht gibt!

Erzählt mir doch heute ein befreundeter Vermieter eines EFH, daß sein kürzlich eingezogener Mieter mit M-Hintergrund großen Wert auf eine Waschküche legte. Miete spielte keine Rolle

Jetzt weiß er, wozu!

Der M. schlachtet rituell Schafe und verkloppt das Fleisch an Freunde.

Darf der das überhaupt? Jetzt hat er Angst, daß bei Info der Polizei die einschlägigen Ämter handeln werden und der Freund VM Probleme bekommt. Ist das ein Fortschritt?

Was soll ich ihm raten?
Gruß Erich

Alle 24 Antworten
29.10.2007, 11:44 von Augenroll
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Zitat:
Man weiß, daß es wieder Montag ist, AR sitzt wieder an seinem Dienstcomputer und bescheißt seinen Arbeitgeber.



Sonst wir immer behauptet, ich wäre in einem Arge- Fortbildungskurs.

Vielleicht könnten sich die Herrschaften mal einigen.

29.10.2007, 10:47 von Joke111
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Man weiß, daß es wieder Montag ist, AR sitzt wieder an seinem Dienstcomputer und bescheißt seinen Arbeitgeber.
29.10.2007, 08:46 von Augenroll
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Zitat:
Für Augenproll,
das war meine Antwort auf das unsinnige Gewäsch eines unterprivilgierten Users, dem es nur darauf ankommt, möglichst

viele Views bereits mehr als 4.300 (das hat mit "Vermögen" und
Besitz bzw. Eigentum)
nichts zu tun.

auf seinem Konto zu haben. Halten Sie endlich einmal Ihre
F.



Hier scheinen mir jedoch einige strafrelevante Beleidigungen drin enthalten zu sein.

Geht Erich etwa so mit seinen Kunden (Mieter) auch um??? Vielleicht hilft da auch ein "Knigge"-Workshop!
26.10.2007, 17:41 von Jobo
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das werden sie nie verstehen, auch wenn es jemand übersetzt.
26.10.2007, 17:24 von Augenroll
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Zitat:
Für Augenproll,
das war meine Antwort auf das unsinnige Gewäsch eines unterprivilgierten Users, dem es nur darauf ankommt, möglichst

viele Views bereits mehr als 4.300 (das hat mit "Vermögen" und
Besitz bzw. Eigentum)
nichts zu tun.

auf seinem Konto zu haben. Halten Sie endlich einmal Ihre
F.




Kann mir mal bitte einer dieses unverständliche Gestammel übersetzen?
26.10.2007, 17:21 von Erich
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Für Augenproll,
das war meine Antwort auf das unsinnige Gewäsch eines unterprivilgierten Users, dem es nur darauf ankommt, möglichst

viele Views bereits mehr als 4.300 (das hat mit "Vermögen" und
Besitz bzw. Eigentum)
nichts zu tun.

auf seinem Konto zu haben. Halten Sie endlich einmal Ihre
F.
26.10.2007, 16:25 von Augenroll
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Hallo Erich,

Zitat:





Ich nehme das mal als Zustimmung zu meiner Vermutung.

Grüße AR
26.10.2007, 16:15 von Erich
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26.10.2007, 15:47 von Augenroll
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Erich hat sich ja hierzu nicht weiter geäußert.

Ich schätze mal, er war mit seinem Kompagnon schon beim Mieter, mal anklopfen. (Mit einer Mieterhöhungserklärung verfasst im gegenseitigen Einvernehmen)

Daher auch das dezente Deckmäntelchen des Schweigens...

PS: Die erste Million ist immer die Schwerste (denn danach ist das Gewissen ganz weg).
26.10.2007, 15:47 von scientia
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Zur eigenen Belehrung:

mal in ländliche Gebiete in Franken, Bayern oder Thüringen, Eifel etc. fahren und Kontakt mit Leuten aufnehmen, die heute noch selber Hausschlachtung machen.
Da wird man ganz einfach sehen, daß viele, sofern vorhanden, das in ihrer Waschküche machen. Voraussetzung ist da eher, daß man die einfach erreichen kann.
Als Alternative empfehle ich, sich zum Beispiel entsprechende Literatur über Volksbräuche bei entsprechenden Institutionen z. B. Landschaftsverbände in NRW zu beschaffen und sich da z. B. Lebensberichte von Bewohnern auf dem Land anzuschauen.
Klar,wenn heute 98 Prozent der Leute mehr oder minder in Städten leben, sind dererlei "Kulturtechniken" und dahin gehört Schlachten , wie auch Backen und andere Tätigkeiten der sog. Hauswirtschaft nun mal hin, mittlerweile leider unbekannt geworden.
Hausschlachtung ist nichts ungewöhnliches, das bringt für den "eingefleischten" Städter auch jede Internetrecherche heute problemlos zu Tage, wird halt wegen der immensen Arbeit immer weniger gemacht.
Ich denke, um auf das Mietrecht zurückzukommen: Den Vermieter gehen leider die Nutzung der Mietsache durch den MIeter während der Mietsache nur bestimmte Dinge an, auch wenn das den Vermieter oft stören sollte ( siehe dieses Forum).
Jedenfalls gehört die Nutzung einer Waschküche für eine Schlachtung noch zu den normalen, zugegebenermassen regionalbezogenen Tätigkeiten ( klar nicht im zweiten UG eines Wohnsilos etc.)insbesondere bei Einfamilienhäusern etc. auf dem Lande. Jedenfalls stört sich bei mir keiner daran und ich kenne noch eine Reihe anderer, wo ich noch nie von Problemen hörte, egal ob von Bewohnern anderer Ethnien oder von Eingeborenen.
26.10.2007, 12:07 von Sommer
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Also soweit ich gehört habe, ist das eine Waschküche - da waschen Leute in der Regel Wäsche. Natürlich kann ich auch in einer Küche ein Labor betreiben und in der Waschküche schlachten aber das dann bitte schön in den eigenen 4 Wänden und nicht in einem Mietobjekt ohne vorher mit dem Vermieter zu sprechen.

Im übrigen ist es unerheblich, ob man gewerblich arbeitet oder nicht - es gibt für jede Art von Lebensmittelproduktion, die Ware in Umlauf bringt (und dazu gehört auch verkaufen oder verschenken unter der Familie oder Freunden) gesetzliche Mindestanforderungen und die sind gerade bei Fleischwaren sehr hoch - zu recht!
Und ob eine Waschküche das erfüllt, wage ich zu bezweifeln - und ohne Rücksprache mit dem Vermieter ist das einfach nicht drin. Da ist es unerheblich, ob das nun schonender, besser oder sonstwas ist...bin gespannt wie diese Geschichte ausgeht!

S.
26.10.2007, 10:06 von Jobo
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Hallo Ruhrpoettin
Zitat:
Ich würde vielleicht zu seinem Kunden werden, wenn er gutes Lamm anbietet

dann arbeit er aber gewerblich
Jobo
26.10.2007, 01:58 von Ruhrpoettin
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Stimmt Scientia,

schächten ist eine schonende Methode und ich verstehe nicht, wieso das hier in Deutschland derart in die Kritik kommt, während aus gewinnbringenden Gründen lebende Tiere gequält durch ganz Europa gekarrt werden, um dann möglichst preiswert in einem Supermarkt zu landen. Zudem ist mit der Methode des Schächtens das Fleisch, weil mehr ausgeblutet, deutlich besser.

Wenn der Mieter im Haus schlachtet und den Keller reinlich hält und kein Gewerbe damit betreibt, sondern nur an Freunde und Familie verkauft, bzw. mit denen teilt, ist das kein Gewerbe.

Da bin ich aber mal gespannt, wie unsere Ämter damit umgehen. Ob für einen Privathaushalt eine Sondergenehmigung erteilt wird oder nicht.

Und ob ich den Mieter behalten würde, würde ich erst entscheiden, wenn ich sähe, wie er damit umgeht, sowohl hygienisch wie auch kommerziell. Ich würde vielleicht zu seinem Kunden werden, wenn er gutes Lamm anbietet

22.10.2007, 23:22 von scientia
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Die Waschküche eines Hauses mit einem fest installierten Waschkessel ist ein idealer Ort für eine Schlachtung.
Nach der einschlägigen Gesetzeslage kommt es darauf an, daß man die entsprechenden Kenntnisse hat ( § 4 Tierschutzgesetz). Man braucht eine Sachkundebescheinigung des Landesveterinäramtes.
Im übrigen wurden die gesetzlichen Anforderung bereits im Jahre 1900 festgelegt und 1937 noch einmal verschärft. Hierauf baut noch heute die Fleischhygieneverordnung auf.
scienita
22.10.2007, 15:43 von Augenroll
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Im Sinne der Hygiene und des Tierschutzes sollte hier umgehend gehandelt werden.

Aber ich befürchte darum ging es Erich und seinem Freund gar nicht. Vielmehr ging es hier sicher darum, was die Mieter sich wieder erlauben und wie man eventuell Gewerbemiete kassieren kann.
21.10.2007, 18:14 von Cora
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Tja, Sommer - der Phantasie mancher Menschen sind keine Grenzen gesetzt.
21.10.2007, 14:18 von Sommer
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Unfassbar worauf so Leute alles kommen..frage mich ob ich nicht bald einen Anhang an alle MVs mache in denen dann steht:

Die Ausführung folgender Handlungen ist in der Mietsache nicht zugelassen:

Schlachten, Schächten, Bombenbau, Planung und Ausführung terroristischer Attacken, Geldwäsche, Umgang mit radioaktiven und explosiven Stoffen über den normalen Hausgebrauch hinaus, laborexperimentelles Arbeiten mit und an Viren, Bakterien und höheren Lebensformen, Anbau/Pflege von Pflanzen und Pilzen mit halluzinogenen/psychoaktiven Inhaltsstofen, Erzeugung oder Weiterverarbeitung von Rausch- und Suchtmitteln inkl. der Schnaps- und Biererzeugung, Zucht/Haltung von Großvieh, Schweinen, Ziegen, Pferden, Schafen...[bitte ergänzen...]

Heutzutage muß man ja echt auf alles gefaßt sein....unglaublich!

S.
21.10.2007, 07:46 von Apfelkuchen
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Aber ich denke auch das bei Hausschlachtungen gewisse Vorraussetzungen gegeben sein müßen die doch in einer "Waschküche" bestimmt nicht vorhanden sind -oder ??

Ich sehe es schon kommen. In den neusten Mietvertraäge ab 2008 steht dann drin: Das Schlachten oder Schächten von Tieren ist in der Mietsache nicht zugelassen.
21.10.2007, 00:45 von scientia
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Vorsicht bei der Verbreitung von Halbwissen:

Nach wie vor sind Hausschlachtungen für den eigenen Verbrauch der Familie und Angehöriger in Deutschland erlaubt.
Ich schlachte jedenfalls auch noch selber.
Hierzu muß nur ein Tierarzt oder ein entsprechend ausgebildeter zur Fleischbeschau und vorher zur Lebendschau herangezogen werden.
Sowohl im Islam wie im Judentum ist schächten geboten.
Es ist für beide Religionsgemeinschaften zugelassen. Hierzu werden Ausnahmegenehmigungen erteilt.
Ansonsten ist Schächten nach Einführung der Bolzenschussmethode zum Schlachten nicht mehr zulässig.
Es war aber vorher unter Tierschutzaspekten die weitaus tierfreundlichere Methode als der Stich in das Herz des Tieres.
Gruesse scientia
20.10.2007, 22:35 von nass01
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Schlschtungen sind nur in dafür zugellassenen Räumen zulässig wie Schachthöfe und Metzgereien aber da die Auflagen so hoch sind schlachten die Metzgereien zum großen Teil nicht mehr selber.

Das größte Problem sind die Fette und Schlachtgerüche die nicht mehr aus dem Raum zu bekommen sind.

Dem Treiben ein Ende setzen und das Ordnungsamt anrufen.
20.10.2007, 20:52 von ettili
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Wovor hat denn der VM Angst???
Was für Probleme sollten denn auf ihn zukommen, er schlachtet doch nicht mit seinem Mieter...

Ich würde es auch nicht hinnehmen, wenn in meinen eigenen 4 Wänden irgendwelche Schlachtungen durchgeführt werden würden.
Also handeln, wie schon mehrfach erwähnt!

LG
20.10.2007, 19:56 von zaunkoenig
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Hallo,

sofort am Montag Morgen das Gesundheitsamt informieren.

Soweit geht die "religiöse Freiheit" auch nicht. Im übrigen nennt sich das immer noch Waschküche und nicht Schlachthaus.

Wird ein teurer Spaß werden. Zumal man hier auch noch das Finanzamt informieren kann, da hier eindeutig gewerbliche Einkünfte mit Gewinnerzielungsabsicht am Fiskus vorbei erzielt werden.

20.10.2007, 19:55 von CMAX_65
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Hi erich,

ich schliesse mich cora an und würde dem Amt einen Tipp geben.

Geht ja nicht nur um hygienische Geschichten sondern wer weiss wie die Waschküche dann später mal aussieht, versifft etc..???

MFG
20.10.2007, 18:10 von Cora
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Hallo

davon abgesehen, dass ich dieses "Ritual" zum kotzen finde, sollte man mal beim Gewerbeaufsichtsamt nachfragen oder denen anonym einen Tipp geben.
Deutsche (Mitbürger) dürfen m.E. nicht einfach so schlachten, sondern müssen gewisse Auflagen erfüllen.
Kann natürlich sein, dass für unsere ausländischen Freunde andere Regeln gelten.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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