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22.07.2007, 11:27 von CoraProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Vermieter sollten sich vereinigen
Hallo

bin ja nun schon länger hier im Forum und schnuppere auch hin und wieder in anderen und was ich in dieser Zeit alles gelesen habe, lässt meine Nackenhaare ständig in Habachtstellung stehen.

H & G, wo ich Mitglied bin, ist ja gut und schön, aber so richtig ernst genommen fühle ich mich manchmal auch nicht, denn ich habe den Eindruck, dass H & G vor dem Mieterbund hin und wieder "den Schwanz einzieht", jedenfalls geht der Mieterbund agressiver vor.

Wir, die geplagten Vermieter, sollten uns zusammenschließen, gegenseitig Erfahrungen austauschen, Daten sammeln und uns gegenseitig helfen. Wenn dann noch ein paar fixe Rechtsanwälte und ausgeschlafene Steuerexperten und evtl. ein Räumkommando dabei sind, sollten wir uns zu helfen wissen.

Und wenn wir dann mal ein paar Milliönchen sind, können wir evtl. auch unsere Wählerstimmen hin und wieder als Druckmittel einsetzen. Ob's natürlich hilft ist eine andere Sache.

Ich komme mir nämlich langsam aber sicher wie der letzte A...vor, mit dem jeder Mieter, der es darauf anlegt, machen kann was er will und dazu habe ich keine Lust mehr.

Was haltet ihr vom "Verein der Nase-voll-habenden-Vermieter"?

lg
cora
Alle 57 Antworten
05.11.2007, 20:56 von hecke
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ich frage mich ernsthaft, ob kleinvermieter, wie es hier gefordert wird einen ´verein gruenden sollten.

ich denke kleinvermieter haben noch einen hauptjob und sollten dann doch eher dem haus und grund vertrauen;

ich bin hauptberuflich vermieter aber koennte mich ehrlich gesagt mit so einer vereinsmeierei nicht beschaeftigen, da ich zusehen muß, dass bei mir der rubel rollt.......
05.11.2007, 16:35 von Augenroll
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@Peter_Pan,

Zitat:
Vieles verstößt m. E. gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, der nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.


Ich sehe solche Verstöße nicht. Haben Sie konkrete Beispiele?
05.11.2007, 14:30 von Peter_Pan
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Hallo cora,
also ich bin auch dafür einen verein zu gründen. Das was im Mietrecht so ab geht, ist nicht mehr tragbar. Hab gehört, die wollen Ende November was ändern, daß man nämlich schneller gegen die Mietnomaden vorgehen kann, weil die Schäden in Millionenhöhe gehen.

Vieles verstößt m. E. gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, der nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Man müßte Rechtsanwälte finden, die Musterprozesse führen etc. und vieles mehr.

Also ich bin dabei
05.11.2007, 10:55 von Der_Vermieter
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... sicherlich kann jeder Mitglied werden,

nur dann macht es Sinn, wenn sich die Vermieter hier als Mitglieder zusammentun und vereint versuchen etwas zu erreichen. Sicherlich wird das nicht immer ein Spaziergang, "was mann ja an den anderen ""Vermieterkartellen"" sieht", aber versuchen muss man es, denn so kanns wohl kaum weitergehen, ...
05.11.2007, 10:38 von Augenroll
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Was ist denn mit den schon bestehenden Vermieterkartellen?

Über die sind VM doch jetzt schon bestens organisiert! (Man müsste sich nur einen legalen Anstrich geben.)
05.11.2007, 10:38 von Dernie
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@Musti1000:

Ich muß Dich leider aus gegebenem Anlaß korrigeren:

Wer lesen UND verstehen kann, was er gelesen hat, ist klar im Vorteil.

Gruß,
Dernie
05.11.2007, 10:36 von Musti1000
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Zitat:
Kann eigentlich da jeder Mitglied werden?


augen(t)roll alias andreasM - wer lesen kann ist klar im Vorteil!
05.11.2007, 10:34 von andreasM
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Kann eigentlich da jeder Mitglied werden?

AM
05.11.2007, 10:33 von Der_Vermieter
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Hallo,

ich bin schon länger dabei einen Verein für Vermieter zu gründen, Die Problematik war bisher Leute ( Vermieter ) zu finden die bereit sind sich mit einen Mitgliedsbeitrag daran zu beteiligen, da immer alle darauf verwiesen haben sie seien ja Mitglied im H&G. Sollten sich diese Leute hier finden, dann wäre es ein Kleines die von mir vorbereitete Idee kurzfristig umzusetzen. Ihr könntet mir ja mitteilen, was ihr:

- als Jahres/Monatsbeitrag bereit wäred zu zahlen
- ob ihr ggfs. sogar einen Posten übernehemn wolltet
- Namensvorschläge....

wie gesagt, sollten hier einige Leute zusammenkommen können wir das ganze sofort umsetzen und das ganze dann auch publizieren, denn ich denke es gibt durchaus auch über dieses Forum hinaus Vermieter die Interesse haben dabei mitzuziehen und es uns dann ermöglichen einen Standpunkt / eine Größe zu erreichen die es uns erlaubt etwas zu bewegen.

Also bitte, .... , ich warte auf Euer Feedback,

Der_Vermieter
05.11.2007, 09:38 von Augenroll
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Zitat:
- die es natürlich in jeder Stadt überhaupt nicht gibt -


Nein, natürlich nicht.

05.11.2007, 09:37 von Sommer
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Grundsätzlich eine gute Idee aber es stimmt schon was AR da reintrötete (kommt ja selten vor, der Kandidat erhält 100 Punkte und soviele Waschmaschinen wie er tragen kann!):

Vermieter sind auch Konkurrenten, die sich nicht gerne in die Karten schauen lassen - da möchte man eben nicht unbedingt, daß der Eigentümer des Nachbarhauses mitbekommt, wie man es hinbekommt, daß das eigene Haus stets zu 100% vermietet ist oder daß man befürchtet, daß gerade der Baum Wurzeln unters Nachbarhaus schiebt. Solche Fragen möchte man anonym und ortsungebunden in den Raum stellen.

Der Vorteil eines Forums ist ja eben die Anonymität; weder Mieter noch Vermieter wollen, daß der jeweils andere mitliest.

Nun ist es aber eben auch enorm aufwendig - auch in Zeiten des Internets - Personen sicher zu identifizieren und selbst in geschützten Foren sicher zu stellen, daß eben wirklich nur Vermieter sich dort tummeln (zudem es ja auch viele Vermieter gibt, die auch Mieter sind...besonders kompliziert). Mit dem steigenden Aufwand (und den steigenden Kosten) sinkt die Bereitschaft dazu - wer schickt dann noch gerne nen Grundbuchauszug und ne Personalausweiskopie an irgendeine Webplattform um sich dort als Vermieter zu outen?

Reine Mieter haben es da einfacher: Sie treten in nur sehr wenigen Gebieten noch in Konkurrenz (Berlin Prenz'lberg zum Beispiel) und selbst dann ist das selten ein Weltuntergang da man dann immer noch günstige Alternativen in der Nähe findet. Sie können sich unbeschadet in großen Massen tummeln, voneinander profitieren und gemeinsam aggressiv auftreten. So ein Auftritt schafft nicht mal die GDL da es eben in diesen Zeiten auch viele gibt, die um ihren Job bangen und keine Lust auf Konfrontation haben.

Haus & Grund ist das beste Beispiel dafür - ein reiner Verwaltungsapparat, der allenfalls aufgrund seiner Mitgliederzahl günstige Versicherungen an Land holt...aber für mehr wird es nicht langen; dazu sind die Ressentiments untereinander zu groß.

Es ist also schön gedacht aber realistisch schwer durchzusetzen - zudem viele "Kleinvermieter" eher älteren Jahrgangs sind, die vielleicht nicht viel Zugang zu Computern haben...die brauchen noch den klassischen Brief, die Mitgliederzeitung und das Mitgliedertreffen und zwar real und nicht bei Second Life!

Daher also schön gedacht aber schwer umzusetzen...leider

S.
05.11.2007, 09:34 von stefan_nuernberg
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In solchen inoffiziellen Vereinen - die es natürlich in jeder Stadt überhaupt nicht gibt - wird man eben nur durch Empfehlung Mitglied, auf öffentliche Mitgliederwerbung kann man gut verzichten, sonst kommt ja jeder - u.a. auch die Gegenseite - dort rein.

Warum soll man Mitglieder werben, Beiträge werden dort eh nicht erhoben.
05.11.2007, 09:31 von Augenroll
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Zitat:
Das Vermieterkartell gibt es längst


Ich weiß.

Zitat:
nur warum sollten ausgerechnet die einem augenroll Info`s geben?


Ohne öffentliche Infos keine Neumitglieder! Also erfahre ich es über kurz oder lang doch.
05.11.2007, 09:14 von Musti1000
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Das Vermieterkartell gibt es längst - nur warum sollten ausgerechnet die einem augen(t)roll Info`s geben?
05.11.2007, 09:07 von Augenroll
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@Kyra,

der Thread ist ja vom 22.7.!!!

Sicher ist der Verein schon längst gegründet worden. Eine HP oder Adresse ist mir aber auch noch nicht bekannt.

Vielleicht können ja Cora oder die anderen Gründungsmitglieder mal mehr Infos geben.

kollegiale Grüße AR

05.11.2007, 08:58 von Kyra
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Hallo Cora !!!

Ich wäre da auch sofort dabei.

Ich frag mich schon seit langem warum bekommen das die Vermieter nicht hin.

Es gibt von uns doch auch genug.

Vor was haben wir alle Angst?

Grüße

Kyra
05.11.2007, 08:49 von Augenroll
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Zitat:
Was haltet ihr vom "Verein der Nase-voll-habenden-Vermieter"?



Was ist denn nun aus dem Verein geworden???
25.07.2007, 08:45 von Augenroll
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Zitat:
Zumindest hier sind wir in Deinem Punkt einig..

Das sollte an anderer Stelle auch gelingen :-)



Kommt doch immer nur auf's Thema an.
24.07.2007, 18:01 von Mortinghale
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Auch noch Plural.

Da kannst Du den Rest schnell wieder los sein.

24.07.2007, 17:57 von Erich
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und Weiber, gell A.
24.07.2007, 17:50 von johanni
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Hallo,

Geld allein macht nicht glücklich, es gehören auch Aktien, Immobilien, Juwelen etc. dazu!!

Johanni
24.07.2007, 16:21 von Sledge_Hammer
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24.07.2007, 16:09 von Augenroll
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Ein Problem wird werden, dass Vermieter per se erbitterte Wirtschaftskonkurrenten sind, und sich gegenseitig nicht allzusehr in die Karten gucken lassen werden.
24.07.2007, 16:04 von Jutetuetchen
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Zitat:
@Jutetuetchen - guter Vorschlag!

Eine Kombination aus Zaunkönig's und Deinem Vorschlag ist keine schlechte Idee...

Sowas könnte man über ein entsprechendes Forum alles organisieren...

Was mir manchmal schon echt helfen würde, wären ein paar gute VM-Bekannte aus der Umgebung, die bei besonders kritischen Wohnungsübergaben als Zeugen dabei sind ...

...

Gruß
Mara



Es wäre auch sinnvoll wenn sich VM in einer Stadt und Umgebung zusammentun - dies könnte z.B. durch einen Bericht in der Zeitung Lokalausgabe oder in Wochenblättern geschehen in dem z.B. VM die einen solchen Verein gründen möchten auf dieses Vorhaben hinweisen und interessierte VM bitten sich unter einer Tel.nr. oder Emailadresse zu melden - dann sollte sich ein Vorstand bilden etc. und der Verein auch beim Amtsgericht eingetragen werden.

Natürlich können sich dann hier auch die VM untereinander behilflich sein wenn es z.B. um Wohnungsbegehungen geht oder wenn ein zuverlässiger Mieter eine grössere oder kleinere Wohnung sucht (hier können Vermieter genauso Mieter empfehlen wie von Mietern abraten die auf einer gesonderten liste geführt werden und regelmässig aktual. wird und wo die Mitglieder Zugriff drauf haben.

Auch könnte man im Rahmen des VMVereins dann evtl. Firmen gewinnen (für Werbung z.B. und auch bei denen Prozente aushandeln oder eben bzgl. Energiepass, Sanierungsarbeiten etc., etc ) - regelmässige Infoabende wären natürlich dann auch angebracht.

Natürlich wäre es auch möglich sowas über das Forum zu starten - wobei eine schwarze Liste z.B. dann natürlich sehr umfangreich werden könnte/wird ..... aber ganz wichtig fände ich das besonders für den eigenen Wohnort.

Ich selbst habe leider nicht die Zeit sowas "hochzuziehen" aber vielleicht ist das für den einen oder anderen hier was sowas in der Form in seinem Wohnort bzw. seiner Stadt ins Leben zu rufen ?!?!? Anfallende Kosten z.B. müssten dann allerdings durch einen Mitgliederbeitrag gedeckt werden - ich denke mal das wäre wirklich eine Überlegung wert und um so mehr Vermieter solch einen Verein gründen würden und je mehr Mitglieder solch ein Verein dann hat - vielleicht kann man dann doch irgendwann mehr VM Rechte durchsetzen und auch zusammen mehr gegen Mietnomaden und Co angehen.

Grüsse

Grüsse
24.07.2007, 15:53 von Cora
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wusste ich es doch, er versteht nur

24.07.2007, 15:45 von Augenroll
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Zitat:
Und ansonsten, werter Herr augentroll,


24.07.2007, 15:39 von Cora
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Zitat:
Es gibt bestimmt irdendein Fenster, was geputzt werden muss, oder eine verwelkte Rose, die gärtnerischer Pflege bedarf.

Ihre Mieter würden sich denn auch gewiss wohler bei Ihnen fühlen und Ihnen vielleicht wohlwollender entgegentreten....



für die Fenster gibt es die Putze und für verwelkte Röselein den netten Gärtner für 7 €/Std. - irgendwie muss man ja seine erschlichenen Mieteinnahmen ausgeben.

Und "wohlwollend" müssen meine Mieter nicht sein, ich tendiere eher zu devot/kriecherisch, damit ich die nächste Mieterhöhung nicht schon wieder aussprechen muss, so wie der ideale Mieter eben ist

Und ansonsten, werter Herr augentroll,
24.07.2007, 15:34 von Augenroll
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Hallo erich,

Zitat:
Augenroll gibt auch hier ungefragt seinen Senf dazu. Kann man den
nicht endlich abstellen?

Sie denken doch nicht etwa, wenn ich gesperrt werde, bin ich aus der Welt???
24.07.2007, 15:28 von maralena
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Na - jetzt weichen wir aber doch stark vom Thema ab Ich denke, die Damen bleiben lieber hier, essen noch ein paar Kekse und hören dem Großmeister beim "Reden schwingen" zu.

Oder haste gar zu viel von uns?

Wat 'n Spaß!

Mara
24.07.2007, 15:26 von Augenroll
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Die Damen sollten sich mal lieber wieder schön um Ihre Häuser kümmern, anstatt soviel Zeit im Forum zu vertrödeln.

Es gibt bestimmt irdendein Fenster, was geputzt werden muss, oder eine verwelkte Rose, die gärtnerischer Pflege bedarf.

Ihre Mieter würden sich denn auch gewiss wohler bei Ihnen fühlen und Ihnen vielleicht wohlwollender entgegentreten....

Also bitte ja, auch nicht soviel



sonst:
24.07.2007, 15:15 von maralena
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@ Cora:
24.07.2007, 15:10 von Sledge_Hammer
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"wieher"
24.07.2007, 15:09 von Cora
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Zitat:
Ich war traurig, weil ich keine Schuhe hatte.
Bis ich auf jemanden traf, der keine Füsse hatte.



Ich war traurig, weil ich mich für dumm hielt.
Bis ich auf jemanden traf, der gar kein Hirn hatte.

24.07.2007, 15:05 von Erich
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Augenroll gibt auch hier ungefragt seinen Senf dazu. Kann man den
nicht endlich abstellen?
24.07.2007, 15:00 von Augenroll
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Zitat:
Was mir manchmal schon echt helfen würde, wären ein paar gute VM-Bekannte aus der Umgebung, die bei besonders kritischen Wohnungsübergaben als Zeugen dabei sind ...


Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, was?
24.07.2007, 14:17 von maralena
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@Jutetuetchen - guter Vorschlag!

Eine Kombination aus Zaunkönig's und Deinem Vorschlag ist keine schlechte Idee...

Sowas könnte man über ein entsprechendes Forum alles organisieren...

Was mir manchmal schon echt helfen würde, wären ein paar gute VM-Bekannte aus der Umgebung, die bei besonders kritischen Wohnungsübergaben als Zeugen dabei sind ...

...

Gruß
Mara

24.07.2007, 13:09 von Jutetuetchen
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Hallo,

ich denke bei so einem Verein nicht an Haus und Grund - sondern eben an einen von Vermietern für Vermietern eingetragenen Verein der sich bereits schon in anderen Städten gegründet hat.

Hier tun sich Vermieter allein zusammen evtl. noch mit einem beratenden Rechtsanwalt - hier könnten z.B. schon einmal für die Stadt und die Umgebung z.B. Listen erstellt werden die dann für die Vereinsmitglieder einzusehen sind wo Messis, Nomaden und Co. eingetragen werden die die VM beim Verein melden, Vermieter tauschen untereinander ihre Erfahrungen aus bei regelmässigen Treffen und versuchen Probleme zusammen zu lösen, Mietrecht etc. könnten auch dort besprochen werden, einzelen Problemfälle ebenfalls sowie Lösungsvorschläge oder die Erfahrung anderer VM wie sie das Problem gelöst haben, eben halt alles rund um das Vermieten genauso wie Renovierungs-und Sanierungsarbeiten, Energiepass etc. etc. ... man könnte das auch grob gesehen als "Selbsthilfegruppe" bezeichnen

Grüsse
24.07.2007, 11:03 von Augenroll
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Zitat:
Absolut! Und zwar ein geschlossenes Forum mit voller Bekanntgabe der Identität der Teilnehmer - dann darfste gerne auch mitmachen

Na dann viel Spaß, denn in solchen Foren schreiben nur die Moderatoren.
24.07.2007, 10:56 von maralena
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Zitat:
Auf jeden Fall sollte die Internetseite des Verbandes auch ein Forum haben, wo man sich gegenseitig austauschen kann.



Absolut! Und zwar ein geschlossenes Forum mit voller Bekanntgabe der Identität der Teilnehmer - dann darfste gerne auch mitmachen
24.07.2007, 10:52 von Augenroll
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Zitat:
Aber es gibt kein Medium in dem man sich so gut und gezielt präsentieren kann wie im Internet. Und da es kleine Helferlein gibt, die einen auch in die Suchmaschinen platzieren (der IT-Fachmann weiß worum es geht), und ihr die Möglichkeit habt "Mundpropaganda" ohne Ende zu betreiben, kann das alles sehr erfolgreich werden.


Auf jeden Fall sollte die Internetseite des Verbandes auch ein Forum haben, wo man sich gegenseitig austauschen kann.
24.07.2007, 08:21 von zaunkoenig
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Hallo,

Kennt jemand von Euch den "Deutschen Verband für Wohnungswirtschaft"?

Vermutlich nur Insider, die selbst in der Verwaltung eines Verbandes oder eines Wohnungswirtschaftsunternehmens sitzen.

Ich möchte ja hier Niemandem die Hoffnung rauben, aber "Haus und Grund" ist, trotz aller Mitgliedergröße, ein "Kleckerverein" ohne nennenswerte Lobby. Und genau darum geht es.

Der Deutsche Verband für Wohnungswirtschaft ist der Dachverband schlechthin. Das sind die Obergurus. Alle nennenswerten Verbände im Bereich Wohnungswirtschaft, Wohnungsbau, Städtebau etc. sind Mitglied in diesem Verband. Und dieser Verband macht die Politik, mit dem zuständigen Minister auf ganz persönlicher Basis.

Woher ich das weiß?
Ich habe den Verband ca. 10 Jahre lang steuerlich betreut. Ich habe gesehen, wie aus einem winzig kleinen Verbändchen, der sich seiner Machtstellung nicht bewusst war, ein kleiner Verband wurde (die sind heute noch mit weniger als 10 Angestellten aktiv), der über hervorragende Beziehungen verfügte und verfügt.

Warum ist die Lobby so stark?
Der größte Verband mit eigener Machtstellung ist der Deutsche Sparkassen- und Giroverband. Premiummitglied. Die LEG'en, Veba, die Siedlungsgesellschaften, alle Kleinverbände (wie auch Haus und Grund), sind Mitglied in diesem Verband. Und die großen Verbände sind in den Gremien dieses kleinen Verbandes und hervorragend koordiniert.

Was bringt das für Eure Idee?
Gar nichts! Ihr könnt nicht Mitglied werden. Und wenn ein eigener Verein gegründet würde, so wäre er doch so klein und schwach, dass er keine Stimme hätte. Wie auch bei Haus und Grund bliebe es bei eigenständigen Verwaltungsangelegenheiten.

Was tun?
Haus und Grund kann ein Ansprechpartner sein. Ich habe mir mal die Verbandsstruktur und die Mitglieder der Gremien angesehen. Denen liegt eigentlich gar nicht so viel daran etwas für ihre Mitglieder zu tun. Es geht um Profilierung.
Ein Verband mit so vielen Juristen als Kopf im Bundesverband und in den Landesverbänden, dass ist mir häufig genug untergekommen. Da wird sich in aller Regel mit Federn geschmückt, weil es auf dem Kanzleischild etwas hermacht, aber auch auf lokalpolitischer Ebene. Und alle denken und glauben, dass sie unglaublich was bewegen, wenn sie städte- oder landespolitisch den ein oder anderen kennen.

Was wollt ihr?
Eigentlich doch ein Informationsnetzwerk. Ihr wollt doch gar nicht so sehr eine Vertretung Eurer Interessen als Eigentümer und/oder Vermieter, ihr wollt Planungssicherheit und Absicherung Eurer wirtschaftlichen Existenz.

Nehmt es selbst in die Hand. Nie war es so leicht wie heute ein Informationsnetzwerk zu installieren. Nehmt eine Internetplatform, richtet Euch dort ein und tauscht die Informationen aus. Gestaltet einen öffentlichen Bereich und einen geschlossenen Mitgliederbereich (für die Informationen, die aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht öffentlich dargestellt werden dürfen).
Und die Platform betreibt ihr als Verein (ganz wichtig, sonst könnte es auch rechtliche Probleme im geschlossenen Mitgliederbereich geben).

Den Gründungsmitgliedern sollte ein IT-Fachmann, ein Jurist und ein Praktiker angehören. Was ihr dann daraus macht, das liegt an Euch.

Aber es gibt kein Medium in dem man sich so gut und gezielt präsentieren kann wie im Internet. Und da es kleine Helferlein gibt, die einen auch in die Suchmaschinen platzieren (der IT-Fachmann weiß worum es geht), und ihr die Möglichkeit habt "Mundpropaganda" ohne Ende zu betreiben, kann das alles sehr erfolgreich werden.

Aber bitte nicht über Ideen reden. Machen!

24.07.2007, 08:17 von Augenroll
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Zitat:
meiner Erfahrung nach sitzen bei einer Vermieterversammlung alte Damen und Herren ab 65, die nach Möglichkeit ihre verdiente Ruhe haben wollen.


Das sehe ich anders. Gerade diese Leute haben doch eine unschätzbare Lebenserfahrung und meist auch schon sehr lange Immobilien.

Wer denn, wenn nicht diese "alten" Menschen wissen, wie der Hase läuft?

Man kann sie doch nicht einfach abservieren, denn in den Vereinen geht es demokratisch zu und jeder hat das gleiche Stimmrecht, ob Jung oder Alt.

Bei soviel Respektlosigkeit kann ich nur den Kopf schütteln.
24.07.2007, 00:52 von Coba
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ich will ja keine werbung machen, aber irgendwie hört sich das wie "haus + grund" an.

vom prinzip her ist idee super, müüste aber um effektiv zu sein bundeweit sein.

haus und grund ist theoreisch bundesweit aber praktisch ortsgebunden.
wenn der ortsverein kein bock hat steht der kleine VM im regen

ich würde auch mitmachen + unterstützen aber nur bundeweit macht es sinn, damit lethargische mitglieder nicht blockieren werden können.

vielleicht is eine co mit einem bestehenden verein ja die alternative ? wie bsp haus grund; nur muss man dort endlich eine bundeseite zuammenarbeit anstrben und weggehen von der eigenbrödlerei eines otsverbandes.

nur so als idee nach wochenlanger suche "eigentümerschutzverein".

grüsle coba

p.s. tippfhler um die uhrzeit gratis
23.07.2007, 17:09 von prinzregent
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Zitat:
jedenfalls geht der Mieterbund agressiver vor


meiner Erfahrung nach sitzen bei einer Vermieterversammlung alte Damen und Herren ab 65, die nach Möglichkeit ihre verdiente Ruhe haben wollen.

Bei dem Mieterschutzbund sitzen die jungen agilen zusammen mit jungen Rechtsanwälten die unbedingt durch Prozesse Geld verdienen wollen.

Übrigens ist ja bekannt, egal ob der Mieter oder der Vermieter einen Prozess gewinnt, der Rechtsanwalt kriegt immer sein Geld. Und das nicht zu knapp ! Aber die Gesetzeslage sieht für Vermieter nun wirklich nicht rosig aus.
23.07.2007, 16:51 von GeilaufMieterin
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Gerne auch mit der Dame mit den guten Tüten (Nick ist sehr vielversprechend)
23.07.2007, 15:29 von CMAX_65
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Hallo,

habe ich schonmal erwähnt:

bin in 2 versch. HuG Vereinen, der eine rührig und kompetent, der andere schläft leider ein.

Ich denke es ist sinnvoller die "Schlafkappen" zu motivieren und auch zu fordern, da sollte jeder sich ein Stück weit an die Nase fassen und sich z. B. mit schlechter Beratung konkret beschweren.......

...... als eine weitere Zersplitterung der VM in Kauf zu nehmen. Dann sinkt die Bedeutung der Lobby der VM noch mehr !

MFG
23.07.2007, 13:14 von maralena
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Zitat:
Im Prinzip bin ich aber auch der Meinung, dass das Mieterrrecht einer Überarbeitung bedarf.


Das war ein echter Freud'scher Versprecher - genau so ist es leider viel zu häufig in der gegenwärtigen Rechtsprechung: es ist de-facto das "MIET(ER)RECHT" geworden und nicht mehr das MIET()RECHT.



Mara
23.07.2007, 12:30 von sternenmann05
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Guten Tag, ist eine sehr schöne Idee. Wir sind letztes Jahr in eine örtliche Vereinigung von Hausbesitzern eingetreten. Aber so richtig habe ich noch keinen Kontakt gefunden. Der Rechtsanwalt, der auch gleichzeitig Vorsitzender ist, könnte meiner Meinung nach etwas bissiger sein. Bisher mussten wir uns immer anhören, was wir alles falsch gemacht haben. Gut, wir sehen vieles locker, haben auch jahrelang keine Probleme gehabt.
Im Prinzip bin ich aber auch der Meinung, dass das Mieterrrecht einer Überarbeitung bedarf. Werde also die Diskussiohn hier im Forum weiterverfolgen. LG
23.07.2007, 11:34 von MarieP
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Hallo

Zitat:
Man kann sicher an der Organisation von H & G Kritik üben. Zuvor sollte man sich aber vergegenwärtigen, dass sie eine vielzahl von kleinen örtlichen Vereonen aufbaut. Da hängt schon alleine einiges davon ab, wieviel Engagement die einzelnen Ehrenämtler einbringen.




und diese Menschen auch noch uneinig sind. Sieht man bei uns -kleines Städtchen und 2 H.u.G. Vereine. Die auch noch Ansichten od. vernünftige Auslegungen anderer nicht akzeptieren wollen/möchten. Frischer Wind ist eben nicht erwünscht. Man lebt so viel besser.
@Fixfeier - ist kein Angriff

Zitat:
Bin schon vor Jahren in die Ortsgruppe der Nachbarstadt gewechselt, welche dagegen super engagiert ist und sogar eine angegliederte Hausverwaltung mitbringt.



das ist super - aber leider nicht überall so.

Zitat:
Entweder sind Rechtsanwälte bei Haus und Grund nicht immer die allerbesten oder, und dafür spricht einiges, versteht so manches Mitglied trotz Beratung den Sachverhalt nicht...


aber auch an dieser Aussage aus einem anderen Beitrag von RMHV ist viel Wahrheit dran.

Zitat:
denn ich habe den Eindruck, dass H & G vor dem Mieterbund hin und wieder "den Schwanz einzieht", jedenfalls geht der Mieterbund agressiver vor


auch der Mieterbund ist vieler Orts gespalten und agressives Vorgehen führt nicht unweigerlich zum Erfolg.

Zitat:
Wir, die geplagten Vermieter, sollten uns zusammenschließen, gegenseitig Erfahrungen austauschen, Daten sammeln und uns gegenseitig helfen. Wenn dann noch ein paar fixe Rechtsanwälte und ausgeschlafene Steuerexperten und evtl. ein Räumkommando dabei sind, sollten wir uns zu helfen wissen.



auch nicht mehr wie bei den bestehenden Vereinen - Mißmut wird auch hier aufkommen. Davon abgesehen so schnell mal einen neuen Verein gründen geht auch nicht - da hängt schon mehr dran.

Einen sog. Prügelknaben wird es immer und überall geben.
23.07.2007, 11:20 von maralena
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Zitat:
Man kann sicher an der Organisation von H & G Kritik üben. Zuvor sollte man sich aber vergegenwärtigen, dass sie eine vielzahl von kleinen örtlichen Vereonen aufbaut. Da hängt schon alleine einiges davon ab, wieviel Engagement die einzelnen Ehrenämtler einbringen.



Stimmt auch absolut!!!

Unsere ortsansässige Gruppe war bspw. immer ein recht "lahmer Verein", der nichtmal ein eigenes Büro hat, sondern nur ein paar Faltblätter beim Anwalt ausgelegt hat...

Bin schon vor Jahren in die Ortsgruppe der Nachbarstadt gewechselt, welche dagegen super engagiert ist und sogar eine angegliederte Hausverwaltung mitbringt.

Vielleicht sollte man versuchen, die lahmeren Truppen mit Hilfe der eifrigeren zu stärken...

Gruß
Mara
23.07.2007, 10:54 von Fixfeier
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Hallo,

Zitat:
...die ohnehin schon schwache Lobby weiter zu fragmentieren und dementsprechend zu schwächen


Stimmt!

Man kann sicher an der Organisation von H & G Kritik üben. Zuvor sollte man sich aber vergegenwärtigen, dass sie eine vielzahl von kleinen örtlichen Vereonen aufbaut. Da hängt schon alleine einiges davon ab, wieviel Engagement die einzelnen Ehrenämtler einbringen.

Ein weiteres der Probleme von H & G ist beispielsweise die Finanzierung aus den Vereinsbeiträgen. Es ist so, dass viele Leute erst Mitglied werden wenn sie ein Problem haben und nach Abschluss, um Geld zu sparen, wieder austreten. Geiz ist eben geil.

Der ADAC wäre ein schönes Beispiel für einen gelungenen Aufbau einer solchen Organsation. Ich kann nur raten, arbeitet mit und engagiert euch. Ich bin längst dabei.

Gruß
23.07.2007, 09:23 von maralena
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Hallo zusammen,

darüber habe ich in der letzten Zeit auch viel nachgedacht....

Die Frage ist nur, ob es Sinn macht - bei der vergleichsweise kleinen Lobby (s. Anzahl Mieter gegen Anzahl Vermieter in D) noch weitere "Splittergruppen" zu bilden und damit die ohnehin schon schwache Lobby weiter zu fragmentieren und dementsprechend zu schwächen.

Was wäre mit einer stärkeren Förderung der bestehenden Vereine - also bspw. aktives Engagement bei Haus & Grund?

Klar - da muss mehr passieren, aber vielleicht sollte man besser die bestehenden Gruppen stärken?

Trotzdem könnte man versuchen, parallel eine Art "Zusatzinitiative" aufzubauaen, welche sich bspw. durch gezielte Pressearbeit deutlicher als bisher an die Öffentlichkeit richtet...

Die Idee ist in jedem Falle gut... wie immer ganz unkonventionell erstmal per PN

Gruß
Mara
23.07.2007, 07:42 von Jutetuetchen
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Hallo,

Zitat:
Wir, die geplagten Vermieter, sollten uns zusammenschließen, gegenseitig Erfahrungen austauschen, Daten sammeln und uns gegenseitig helfen. Wenn dann noch ein paar fixe Rechtsanwälte und ausgeschlafene Steuerexperten und evtl. ein Räumkommando dabei sind, sollten wir uns zu helfen wissen.


Es haben sich schon in einigen Städten VM zusammengetan und einen "Verein" gegründet so wie hier angedeutet.

Vielleicht sollten die User hier überlegen ob sie nicht auch einen solchen in Ihrer Stadt gründen bzw. bereit sind einen in ihrer Stadt zu gründen ? Mitglieder bekommt man sicherlich sehr schnell zusammen - da reichen Berichte über den geplanten Verein in der Presse (Tageszeitung und Wochenblätter)wo sich interessierte VM melden können und wo man sich dann mal zusammensetzt und überlegt wie man am besten den Verein aufzieht.

LG

22.07.2007, 19:20 von Sandsturm
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bin dabei
22.07.2007, 14:14 von Erich
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HALLO leute.

Endlich mal ein paar mutige Ideen, mache auch mit.

Erich
22.07.2007, 11:48 von verzweifelter
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Hallo cora,

auch ich wäre dafür.
Man sollte einerseits wie von Dir beschrieben, ausgeschlafene Experten in dieser Runde haben, andererseits aber auch jede Menge Vermieter. Meiner Meinung nach vor allem private Kleinvermieter. Denn die stehen wirklich im Regen, obwohl dies keine kleine Gruppe ist.

Der Druck auf die Politiker sollte dann nicht nur per Wahlen, sondern auch mit viel Öffentlichkeitsarbeit stattfinden!

Vielleicht könnte man innerhalb dieser Vereinigung gegenseitige Hilfe in Form von Punkten oder so etwas geben, also wenn einer gut reparieren kann, macht er dies kostenlos, bekommt dafür Punkte, kann diese Punkte an einen anderen geben, damit der ihm einen guten Brief schreibt ... Solche Vereine gab es doch schon für andere Zwecke, oder?

verzweifelter
22.07.2007, 11:45 von charivarin
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Sehr gute Idee - und wenn wir die für 'die' Mieter verwendete Zeit dafür verwenden, ist der Aufwand für Vereinsgründung und -führung pillepalle

Und von den nichtdurchgeführten Mietminderungen führen wir eine nette Veranstaltung durch !!

Chari mit Gruß 20 km weiter an Cora
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