> zur Übersicht Forum
18.12.2007, 10:39 von CMAX_65Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Verkauf von Immobilienkrediten
Hallo,

vor Abschluss von Darlehensverträgen sollte mit dem Berater der Bank über die mögliche Veräußerung des Darlehens offen gesprochen werden. Der Kunde sollte sich die entsprechenden Passagen oder den so genannten Sicherungsvertrag erläutern lassen. Kunden können in diesem Zusammenhang auch ein ausdrückliches Abtretungsverbot vereinbaren, um einen Kreditverkauf zu verhindern. Dieses sollte schriftlich im Darlehensvertrag erfolgen. Zusätzlich ist zu überlegen, einen Abtretungsausschluss auch im Grundbuch eintragen zu lassen.

Quelle:http://www.haus-und-grund.de/presse_560.html

von heute 18.12.2007, sorry kann momentan leider nicht verlinken
Alle 17 Antworten
19.12.2007, 13:36 von Dernie
Profil ansehen
@Johanni:

Da mußt noch ein paar Wochen warten.
19.12.2007, 10:14 von johanni
Profil ansehen
Hallo Dernie,

Zitat:
Und - schon Aktien gekauft?


Gekauft??????ich dachte, die bekomme ich geschenkt

Johanni
19.12.2007, 09:30 von Dernie
Profil ansehen
@johanni:

Danke!

Zitat:
Und was ist mit den Aufallbürgschaften, wenn diese greifen


Auch das "kostet" den Steuerzahler direkt(!) nichts, denn -wie gesagt- sind diese Ausfallbürgschaften aus Rücklagen (genau für einen solchen Fal) gedeckt.

Wenn diese Aufallbürgschaften tatsächlich (dann aber wohl kaum in dieser Höhe) greifen, dann schmälert das höchstens den auszuweisenden Gewinn der KfW. Das ist ein riesen Unterschied.

Und - schon Aktien gekauft?

Gruß,
Dernie
18.12.2007, 19:15 von johanni
Profil ansehen
Hallo Dernie,
Zitat:
Den Steuerzahler hat das bis dato nix gekostet


Und was ist mit den Aufallbürgschaften, wenn diese greifen

Übrigens finde ich Deine "feine Ironie" sehr passend und läßt auch einiges besser verstehen

Johanni
18.12.2007, 16:58 von Dernie
Profil ansehen
Na jaaaa - das "zusammengewürfetl" ist ja nicht wörtlich zu verstehen. Wird schon relativ genau selektiert.

Zitat:
Jeder Geschäftsführer, der in solchen Papieren mit deren Risiken gehandelt hätte, wäre im Schadensfall "kastriert" worden.
Aber bei den Banken, zahlt der Steuerzahler!!


Nochmals sorry, aber da muß ich Dir gleich zweimal widersprechen.

Die Geschäftsführer oder Vorstände kassieren dafür Millionen, da nur der kurzfristige Erfolg (Shareholder-Value) zählt! Wenn was passiert, dann wird man eben entlassen und bekommt eine Abfindung (d.h. wird aus dem laufenden Vertrag herausgekauft). Das mag mann mögen oder nicht, dasist aber privatrechtlich so ohne weiteres nicht angreifbar. Deshalb verstehe ich die anmaßenden Äußerungen diverser Politiker auch nicht. "Das muß man unbedingt ändern, etc.!" Das sind privatrechtliche Verträge, da hat die Politik NIX zu suchen!

Zum zweiten: Wo zahlen das denn die Steuerzahler??? Wenn Du auf die KfW anspielst, so sind das aus Gewinnen gebildete Rücklagen für genau einen solchen Fall. Für eine Banken-Krise.

Den Steuerzahler hat das bis dato nix gekostet. Na ja, da muß ich mich gleich wieder ein wenig einschränken. Bei (größeren) Beteiligungen kann es natürlich (zunächst) zu größeren Buchverlusten aus Aktienkursverfällen kommen..... .

Gruß,
Dernie
18.12.2007, 15:45 von johanni
Profil ansehen
Zitat:
Es werden Portfolien in Milliarden-Größe geschnürt und diese durcheinander gewürfelt und durch geeignete Maßnahmen in ihrer Bonität verbessert und dann an institutionelle Investoren verkauft. Eben als True Sale oder synthetische Verbriefungstransaktion.


Jetzt weis ich, woran es liegt, dass ich die Bankensprache nicht verstehe
Es wird also zusammengewürfelt ;

Spaß bei Seite, aber diese Finanzaktionen zeigen uns doch heute, wie es nicht laufen kann!!
Und das heute auf die USA-Krise hingewiesen wird, will ich als Argument nicht gelten lassen. Jeder Geschäftsführer, der in solchen Papieren mit deren Risiken gehandelt hätte, wäre im Schadensfall "kastriert" worden.
Aber bei den Banken, zahlt der Steuerzahler!!

Johanni
18.12.2007, 15:37 von johanni
Profil ansehen
hausproblem schreibt:
Zitat:
Habe (in meinem Fall) EUROHYPO angerufen, ich wurde informiert es erfolgt eine Presseerklärung, da viele Kunden durch Presse"aufblähungen" verunsichert wurden;


Ja, wenn die Eurohypo 11 Millionen als " Blähungen ansieht, was soll man dazu sagen!!

Zitat:
2004/11 Millionen
Eurohypo
JV OPUS 1with Citigroup, GMAC
2400


Johanni
18.12.2007, 15:31 von Dernie
Profil ansehen
Zitat:
Banken und Sparkassen verhalten sich " auffällig" ruhig in Sachen Forderungsverkäufe


Das liegt aber an etwas ganz anderem! Schau mal nach, wodurch die aktuelle Bankenkrise ausgelöst wurde.

That's why.... .

Gruß,
Dernie
18.12.2007, 15:28 von Dernie
Profil ansehen
Zitat:
Dann hätten die Banken besser arbeiten müssen, d.h. nicht vorschnell Kredite zu gewähren!!


Da habe ich mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt.

Ich meinte:
Speziell dt. und europäische Banken können es sich nicht mehr leisten, Kredite jahrelang, womöglich jahrzehntelang einfach so in ihren Büchern "rumliegen" zu haben. Damit sind ausdrücklich sowohl "gute" als auch "schlechte" Kredite gemeint.

Zitat:
Tatsache ist doch, dass Kredite verkauft wurden/werden


Völlig richtig! Das ist aber gang und gäbe (Asset Backed Securities) und beileibe nicht das Problem! Das ist sogar eine gute Sache, denn ALLE profitieren (prinzipiell) davon. Das Problem liegt m.E. darin, wie die Käufer der emittierten Wertpapiere (als solche werden die Kredite i.d.R. verkauft) damit umgehen (dürfen).

An den Schuldner verkaufen macht keinen Sinn!
Es werden Portfolien in Milliarden-Größe geschnürt und diese durcheinander gewürfelt und durch geeignete Maßnahmen in ihrer Bonität verbessert und dann an institutionelle Investoren verkauft. Eben als True Sale oder synthetische Verbriefungstransaktion. Dahingehend entscheidet sich auch, ob die Assets in den Büchern des Verkäufers verbleiben oder nicht (und evtl. nur das Risiko verkauft wird).

Gruß,
Dernie
18.12.2007, 15:24 von johanni
Profil ansehen
Etwas ist aber inzwischen schon geschehen:

Banken und Sparkassen verhalten sich " auffällig" ruhig in Sachen Forderungsverkäufe

Johanni
18.12.2007, 15:18 von hausproblem
Profil ansehen
Vor einigen Wochen ging dies bereits durch div. Medien.
Habe (in meinem Fall) EUROHYPO angerufen, ich wurde informiert es erfolgt eine Presseerklärung, da viele Kunden durch Presse"aufblähungen" verunsichert wurden; meine Darlehen bzw. die eingetragene Grundschuld wurde bisher noch nicht verkauft.
Fax an EUROHYPO erfolgt auch.

Naja,
abwarten und Tee trinken.

18.12.2007, 14:43 von johanni
Profil ansehen
Zitat:
Sorry, aber da muß ich leicht widersprechen.


Widerspruch ist doch für eine Diskussion immer das Salz in der Suppe
Zitat:
Speziell dt. und europäische Banken können es sich nicth mehr leisten, auf Krediten jahrelang, womöglich jahrzehntelang "sitzen zu bleiben".

Dann hätten die Banken besser arbeiten müssen, d.h. nicht vorschnell Kredite zu gewähren!!

Tatsache ist doch, dass Kredite verkauft wurden/werden.

Warum dann nicht an den Schuldner??????? Hier wären beiden Parteien geholfen.

Ihr seht doch, wie es mit der Sachsen LB möglich ist!!

Übrigend vermisse ich hierzu den "Aufschrei" der Nation!!!

Johanni
18.12.2007, 13:49 von Dernie
Profil ansehen
Zitat:
Und wieder dürfen Kreditinstitute mit scheinheiligen Argumenten ihre Zinsen dann erhöhen.


Sorry, aber da muß ich leicht widersprechen.

Speziell dt. und europäische Banken können es sich nicth mehr leisten, auf Krediten jahrelang, womöglich jahrzehntelang "sitzen zu bleiben".
Dazu ist der finanzielle Druck - u.a. auch der Erwartungsruck der Aktionäre - einfach zu groß. Und wenn die Kredite bei den Banken verbleiben, ist ein Wachstum sehr schnell nicht mehr möglich. Deshalb müssen Maßnahmen zur EK-Entlastung getroffen werden, um neue Kredite vergeben zu können. Und das modernste Mittel dazu sind nun mal die Asset Backed Securities!!!
Die Frage ist aber doch, WIE wird verbrieft (z. B. Synthetisch oder True Sale) und an WEN werden die Papiere unter WELCHEN Ramenbedingungen verkauft.

Gruß,
Dernie
18.12.2007, 13:34 von johanni
Profil ansehen
Zitat:
Pflicht zum Angebot nicht abtretbarer Darlehensverträge
Kreditinstitute sollen künftig auch Darlehen anbieten, die nicht veräußert werden dürfen. Damit wird ausgeschlossen, dass der Darlehensnehmer plötzlich mit einer neuen Bank – bzw. einem Finanzinvestor – konfrontiert wird. Gerade bei langfristigen Krediten kann es für den Kreditnehmer entscheidend sein, das Darlehen bei der Bank zu haben, die sein Vertrauen genießt. Die Bank muss den Kreditinteressenten vor Abschluss eines Kreditvertrages von sich aus auf dieses Angebot und dessen Konditionen hinweisen. Nicht abtretbare Kreditewerden voraussichtlich zu einem höheren Zinssatzangeboten werden, denn ein zusätzlicher Schuldnerschutz ist nicht zum Nulltarif zu haben.


Ist doch nicht zu fassen, wie halbherzig wieder Kreditnehmer beruhigt werden sollen!!
Und wieder dürfen Kreditinstitute mit scheinheiligen Argumenten ihre Zinsen dann erhöhen.

Johanni
18.12.2007, 13:21 von zaunkoenig
Profil ansehen
Hallo,

das Bundesjustizministerium arbeitet diesbezüglich bereits an einer Gesetzesvorlage um den Verbraucherschutz zu erweitern.

Man hat wohl inzwischen erkannt, dass hier so einige "Stilblüten" im täglichen Kreditgeschäft und Forderungsmanagement vollzogen werden.

Es wird sich im nächsten Jahr etwas tun.

Link: Forderungsverkauf
@ cavalier Danke ! Habe gestern neue Antivirensoftware aufgespielt und nun funktioniert so manches nicht mehr.

Ist halt so !

Grüsse
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
>weiter