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15.11.2007, 17:57 von HoserProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Verkauf einer vermieteten ETW - Tipps
Hallo,

ich möchte meine vermietete ETW mit Hilfe eines Maklers verkaufen.
Der Makler, den ich bereits von einer früheren Verkaufsaktion kenne und einen seriösen Eindruck hinterlassen hat, möchte gerne einen Vertrag abschließen und 1% Provision von mir als Verkäufer kassieren.
Bei dem vorherigen Verkauf lief alles ohne Maklervertrag ab.
Worauf sollte ich im Allgemeinen bei einem Maklervertrag achten?

Vielen Dank für die Hilfe!
Alle 10 Antworten
15.11.2007, 19:42 von Hoser
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Vielen Dank für die Antworten!

Der Verkauf brennt zwar nicht, sollte aber doch im nächsten halben Jahr über die Bühne gehen.
15.11.2007, 19:34 von CMAX_65
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Hi,

stimme cora zu:

Zitat:
3. Wenn Makler dann mit Alleinauftrag (ist die Motivation des Makers natürlich größer) aber: den Auftrag auf 3 Monate beschränken, verlängern kann man immer noch.
Keinesfalls für 1 Jahr oder ähnlich lange Zeiträume abschließen.


allerdings vertrete ich die Meinung dass eine (wenn ortsüblich !) eine VK Provision in Höhe von 3% den Makler erheblich mehr motiviert !!!

Frage, wie schnell will Hoser verkaufen ??? Zeitfaktor kann auch Geldwert sein ???

MFG
15.11.2007, 19:14 von Cora
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Hallo Hoser,

hier in Hessen ist es nicht üblich, eine Verkäuferprovision zu zahlen bzw. zu verlangen, würde ich persönlich auch nicht zahlen wollen.

Alleinauftrag will jeder Makler, das ist klar. Schließlich hat er auch entsprechende Kosten, außerdem - wenn mehrere Makler dein Objekt in der Presse/Internet anbieten - steigen die Chancen für eine Verkauf nicht, sondern sinken eher.
Grund: Interessenten denken meist, dass mit dem Objekt etwas nicht stimmen kann.

Eine vermietete Wohnung lässt sich genau so gut oder schlecht verkaufen wie eine freie. Kommt immer darauf an ob jemand für sich selbst sucht oder als Kapitalanlage.

Mein Tipp wäre:

1. würde ich an deiner Stelle in eigener Regie verkaufen, jedenfalls versuchen, da viele Käufer die Maklerprov. nicht "gern" zahlen.

2. zusätzlich kannst du sie 1 oder 2 Maklern anbieten, die sie intern (also ohne Werbung) ihren Kunden anbieten können.

3. Wenn Makler dann mit Alleinauftrag (ist die Motivation des Makers natürlich größer) aber: den Auftrag auf 3 Monate beschränken, verlängern kann man immer noch.
Keinesfalls für 1 Jahr oder ähnlich lange Zeiträume abschließen.

4. Versuch die Verkäufer-Courtage auszuschließen und natürlich auch evtl. Kosten für Inserate o.ä. im Klartext: für dich sollen Null Kosten anfallen.

5. Falls sich der Makler darauf einlässt, kannst du versuchen zu vereinbaren, dass - wenn du während der Vertragslaufzeit selbst einen Kunden findest - du dem Makler eine Courtage von 1% zahlst.

15.11.2007, 19:11 von CMAX_65
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Hi,

Zitat:
Ich habe den Vertrag noch nicht vorliegen und kenne auch den Unterschied nicht. Ich nehme mal an, dass ein Alleinauftrag nur einen Makler berechtigt, die Wohnung zu verkaufen!?


Korrekt. Und es vepflichtet ihn alles zu unternehmen, dies Ziel zu erreichen, Werbung, Kundennachweise, Verkaufsbemühnungen etc.

Bei einem Allgemeinauftrag sind mehrerer Makler dran, entsprechend gering ist die Chance Geld zu sehen und demgemäss ist die Motivation geringer !

Wenn allerdings ein Alleinauftrag mit 1% kombiniert wird, passt das m.E. nicht zusammen !!! Üblich sind dann 3%!!!

Soll heissen, warum verlangt er nicht mehr ???

MFG
15.11.2007, 19:03 von Hoser
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@cmax

Ich habe den Vertrag noch nicht vorliegen und kenne auch den Unterschied nicht. Ich nehme mal an, dass ein Alleinauftrag nur einen Makler berechtigt, die Wohnung zu verkaufen!?
15.11.2007, 18:59 von CMAX_65
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Hi,

Alleinauftrag oder Allgemeinauftrag,

was sagt/möchte der Makler ???

MFG
15.11.2007, 18:55 von CMAX_65
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Hi hecke,

dies ist je nach Bundesländern sehr unterschiedlich aber dass der VK zahlt ist zumindest in BW normal (3%) im Normalfall,

d.h. K/VK 3%/3%

z.B. Frankfurter Raum 5-6% reine Käuferprov. jedenfalls soweit mir bekannt, lasse mich gerne korrigieren !

Liegt Käufer- oder Verkäufermarkt vor, ist die entscheidende Frage ???

MFG
15.11.2007, 18:55 von Hoser
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Üblich sind 3%/3%, wobei es in der Region Bamberg viele Makler gibt, bei denen sich die Verkäuferprovision gegen Null drücken lässt.
Bei meiner ersten Aktion handelte es sich um ein unvermietetes Obkjekt, wobei auch kein Maklervertrag abgeschlossen wurde und keine Provision vereinbart wurde. Die jetzige ETW ist vermietet und der Makler argumentiert so, dass die vermietete Wohnung schwieriger zu verkaufen sei und er damit auch eine gewisse Absicherung hätte. Das ist ja auch irgendwie nachvollziehbar.

Mir geht es eigentlich aber weniger um die Provision sondern mehr um den Maklervertrag an sich: Welche üblichen Laufzeiten gibt es, gibt es bekannte Fallen in solchen Verträgen, usw.
15.11.2007, 18:47 von hecke
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ehrlich gesagt, dss finde ich auch merkwuerdig, ich bin mit mehreren maklern befreundet und habe noch nie gehoert das der vk zahlt, oder ist die wohg. so schwer an den mann oder auch frau zu bringen ?
15.11.2007, 18:40 von CMAX_65
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Hi,

Gegenfrage was ist bei Ihnen ortsüblich bzgl. der Maklercourtage also z.b.

3% Käufer
3% Verkäufer

oder auch 5-6% nur Käuferprovision ???

Je nach Marktlage ist dies sehr unterschiedlich und dann wären 1% unüblich bzw. zu hinterfragen ???

MFG
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