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01.11.2007, 21:56 von HoserProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Verkauf der ETW - Mieter will bleiben
Alle 24 Antworten
26.11.2007, 23:37 von Mortinghale
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Nostradamus ist gegen Dich wahrlich ein Waisenknabe.

26.11.2007, 23:23 von Mieterlein
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Aber grundsätzlich hat er recht, denn es ist trotz Novellierung nach wie vor ein Mieterrecht - und noch lange kein Vermieterrecht.
26.11.2007, 22:23 von Mortinghale
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Sag mal, Mieterlein,

bist Du der letzte, der von den zehn kleinen Mieterlein übriggeblieben ist ?

Zitat:
nach Möglichkeit auch nicht im Beisein des Vermieters, um eine größtmögliche Objektivität erreichen zu können und sich auch den Effekt vorzubehalten


Was ist das denn für ein wohldurchdachter Vorschlag ?

26.11.2007, 21:54 von Mieterlein
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Zitat:
Ferner sieht es so aus, als ob dein Mieter an der Wohnung noch sehr wohl Interesse hat, und dich unter Zunahme des Druckes (Hohe Invetitionskosten durch angeblich notwendige Dämmung)zu einem billigen Verkauf nötigen will. ... Bei deinem Mieter liegt lediglich ein "Gefälligkeitsgutachten" vor, das einer objektiven Überprüfung wahrscheinlich nicht standhalten wird.

Wenn der Gutachter oder der Mieter Kenntnis dieser öffentlichen Beiträge erlangen sollten, haben möglicherweise nicht nur der Vermieter sondern auch einige Trolle mit einer Anklage wegen Verleumdung, übler Nachrede etc. zu rechnen. Ich wäre da etwas vorsichtiger.
Fakt ist, man sollte von Vermieterseite erst einmal das Gutachten überprüfen lassen, nach Möglichkeit auch nicht im Beisein des Vermieters, um eine größtmögliche Objektivität erreichen zu können und sich auch den Effekt vorzubehalten. Wie es ein Bekannter oft ausdrückt: Tarnen und Täuschen.
26.11.2007, 21:34 von Mieterlein
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Genau so ist es.
05.11.2007, 08:36 von Augenroll
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Hier gibt es ja 2 völlig getrennte Probleme zu betrachten.

1.Besteht ein befristeter MV?

2.Es besteht Verkaufsabsicht.

Beides hat gar nichts miteinander zu tun.

@Peter_Pan

Zitat:
Bei deinem Mieter liegt lediglich ein "Gefälligkeitsgutachten" vor, das einer objektiven Überprüfung wahrscheinlich nicht standhalten wird.


Mit Unterstellungen sollten Sie vorsichtig sein, denn Sie kennen wahrscheinlich weder Wohnung noch Gutachten!

Solange das Gutachten des Mieters nicht rechtsverbindlich widerlegt worden ist, sollte man bestenfalls von einem "möglicherweisen Gefälligkeitsgutachten" sprechen! Das wäre nur fair.

Denn ohne gegenseitige Fairness funktionieren Vertragverhältnisse (M-VM) nun mal ziemlich schlecht, da kann man noch so viel schriftlich festhalten!

04.11.2007, 20:09 von Peter_Pan
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Hallo Hoser,
eine Frage: handelt es sich bei dem befristeten Vertrag um einen sog. "qualifizierten Zeitmietvertrag". Einen anderen Zeitvertrag gibt es nicht mehr bzw. er ist ungültig. Ich habe mich neulich selbst darüber informiert. Im "qualifizierten Zeitmietvertrag" muß angegeben werden, wer nach Ablauf der Frist der sog. "Begünstigte ist. Bei mir wäre es z. B. meine Tochter, die nach dem Studium selbst einziehen will, d. h. Eigenbedarf. Wenn du angibst, die Wohnung verkaufen zu wollen, so ist das in den Augen des Gerichtes kein angemessener Grund.

Ferner sieht es so aus, als ob dein Mieter an der Wohnung noch sehr wohl Interesse hat, und dich unter Zunahme des Druckes (Hohe Invetitionskosten durch angeblich notwendige Dämmung)zu einem billigen Verkauf nötigen will. Hier ein sehr wirkungvoller Tip:
laß dir von einem Energieberater einen "Energiepaß"anfertigen und wenn alles in Ordnung ist, wie du sagst, hast du nichts zu befürchten. Ich habe jetzt selbst so einen Paß machen lassen. er kostet zwischen 200 und 300 Euro und wird von einem Top-Fachmann gemacht. Bei deinem Mieter liegt lediglich ein "Gefälligkeitsgutachten" vor, das einer objektiven Überprüfung wahrscheinlich nicht standhalten wird.

Nur Mut!!
03.11.2007, 12:05 von Mortinghale
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Zitat:
Den Zusatz über die Befristung auf 3 Jahre hat der Mieter sogar selbst handschriftlich in den MV eingefügt.


Bliebe die Frage des Rechtsmißbrauchs.

03.11.2007, 11:53 von Hoser
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03.11.2007, 10:26 von chum
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Zuerst gilt die Befristung im MV, wenn diese schriftlich vereinbart wurde und dem Mieter somit bekannt war. (War der Grund für eine Befristung im MV angegeben ?)

Sollte der Mieter länger dort bleiben wollen müssen Sie schriftlich (z.B. Per Einwurf-EBF) dem Widersprechen.

Wenn der Mieter Einbauten - ohne Ihr Akzept oder sonstiger Zusagen Ihrerseits eingebaut hat - muss er nach Auszug aus der Wohnung diese in den "unsprünglichen" Zustand versetzen bzw. kann Ihnen diese zum Zeitwert anbieten.

Wurde dem Mieter - schriftlich, nachweisbar - ein gesetzliches Vorkaufsrecht eingeräumt ?

Der Quatsch mit der Blower-Door-Test interessiert erst einmal nicht, da die Wohnung so angemietet wurde und der Mieter nicht plötzlich einen Neubaustandard erwarten kann.

Wenn der Mieter noch ein Kaufinteresse an der Wohnung hat, kann es sein das hiermit der Kaufpreis gedrückt werden soll ?
(Firmeninhaber = Freund, stellt sich die Frage in wie Weit ein Gefälligkeitsgutachten erstellt wurde)

Im Endeffekt müssen Sie - schriftlich, nachweisbar - nochmals klar machen, dass der Mietvertrag - ohne wenn und aber - zu dem Stichtag endet und Sie eine Blower-Door-Messung o.ä. nicht interessiert, da die Wohnung so angemietet wurde.

Evtl. können Sie erwähnen, falls der Mieter die Wohnung kaufen will beträgt Ihre Kaufpreisvorstellung EURO XXXXXX, wobei es für Sie irrelevant ist, ob ein Blower-Door-Test vom Freund durchgeführt wurde, da Sie die Wohnung nicht unter dem Gesichtspunkt "Neubaustandard" verkaufen und das Gebäude dem Baujahr gem. natürlich nicht die allerneusten Standards erfüllen kann, welches auch bei Anmietung bekannt war. (Falls Sie nochmals anbieten sollten eine Frist setzen, in der Ihr Mieter Ihnen schriftlich Bescheid geben soll, wenn konkrete Verkaufsabsichten - im jetzigen Zustand - bestehen.
02.11.2007, 21:45 von nass01
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Da geht eine ganz linke Tour ab, eine Freund des Mieters hat die Untersuchung gemacht.
Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich singe.

Lasse eine Thermographie von einem unabhänigen Unternehmen machen ohne dem Mieter was davon zu sagen.

Sollten die Ergebnisse von denen deines Mieters erheblich abweichen würde ich Ihn unter vier Augen mit einer Klage wegen Betrugs konfrontieren und nur ein Auszug könnte dich davon abhalten.
Ich gehe jede Wette ein, dass Ergebniss wird un ein vielfaches besser sein.

Versuche auf jeden Fall mit einem Anwalt zu sprechen, HAUS & GRUND hat hier gute Anwälte mit denen sie zusammen arbeiten.
02.11.2007, 14:09 von Augenroll
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Zitat:
Der Mieter scheint ja ein rechtes Schlitzohr zu sein.


Wer seine Rechte und Möglichkeiten kennt, muss noch lange kein Schlitzohr sein!
02.11.2007, 12:18 von Mortinghale
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So ist es.

Der Mieter scheint ja ein rechtes Schlitzohr zu sein.

02.11.2007, 11:19 von Sommer
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M.E. muß ein befristeter Vertrag immer begründet befristet werden - also den Vertrag unbedingt anwaltlich prüfen lassen. Es ist natürlich auch merkwürdig, daß ein Mieter viel Geld in eine Wohnung investiert, die er nur befristet gemietet hat - womöglich hat er sogar damt gerechnet, daß die Befristung ungültig ist.

S.
02.11.2007, 11:07 von johanni
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Hallo Hoser,

Zitat:
Als Mietvertrag habe ich habe einfach einen 08/15 Vordruck hergenommen, auf beidereseitigem Wunsch wurde der Vertrag auf 3 Jahre ohne Angaben von Gründen befristet und als Zusatz beigefügt.
Kann es sein, dass der befristete Vertrag somit unwirksam ist und als unbefristet gilt?
Wann und mit welcher Frist kann ich den Mieter kündigen?


Ich würde in Deinem Fall empfehlen, ein paar Euros in einen Fachanwalt zu investieren. Nur dann hast Du eine rechtssichere Auskunft, die Du in einem Forum nicht finden wirst. Auch in einem 08/15 Vertrag ( was immer das heißen mag) können Fallen für den Vermieter/Mieter enthalten sein. Könnte z.B. auch so sein, dass die Anlagen nicht unterzeichnet sind pp.!!

Johanni
02.11.2007, 09:53 von Mortinghale
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@Hoser

Zitat:
und legte mir das Ergebnis auch bei einem Gesprächstermin vor.


Wenn Du noch nicht im Besitz dieses Ergebnisses sein solltest, laß es Dir schleunigst aushändigen.

02.11.2007, 09:52 von Augenroll
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Zitat:
Kann es sein, dass der befristete Vertrag somit unwirksam ist und als unbefristet gilt?

Das ist sogar sehr wahrscheinlich.

Zitat:
Wann und mit welcher Frist kann ich den Mieter kündigen?

Gar nicht. Denn entweder läuft der Vertrag automatisch aus, oder Sie können nicht kündigen, wenn Sie keinen rechtsrelevanten Grund haben.

02.11.2007, 09:26 von Hoser
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02.11.2007, 09:13 von johanni
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Hallo Hoser,

Zitat:
Zwischenzeitlich ließ er einen Blower-Door-Messung und Thermographie-Analyse von einer Firma durchführen, dessen Inhaber er persönlich kennt und legte mir das Ergebnis auch bei einem Gesprächstermin vor.
Das Messergebnis ist so negativ (erhebliche Mängel in der Dämmung) dargestellt, dass er deshalb jetzt kein Kaufinteresse mehr hat.


Zu welcher Jahreszeit wurde denn die Messung durchgeführt, welche Temperaturen lagen vor?Wenn die Messung im Sommer durchgeführt wurde, ist dieses Ergebnis mangelhaft!!

Würde mich deswegen mal mit einem Fachmann in Verbindung setzen.

Johanni
02.11.2007, 08:53 von Augenroll
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Zitat:
- trotz Mieterrecht -


Das heißt Mietrecht!
01.11.2007, 22:33 von Hoser
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01.11.2007, 22:31 von Mortinghale
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Zitat:
dass er deshalb jetzt kein Kaufinteresse mehr hat.



Hat er schon, will nur den Preis drücken.

Das Messergebnis ist mglw. getürkt.

01.11.2007, 22:29 von Gipsy
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Kauf bricht Miete nicht.

Gipsy
01.11.2007, 22:21 von Sommer
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Also der Verkaufsversuch - dann eben mit Mieter - ist doch unabhängig von diesem Kram zu werten. Du hast ihm das Ding angeboten, er hat abgelehnt und damit kannst Du doch den Verkauf versuchen.

Zum anderen: Messwerte sind kein Mangel - wenn Du magst, investiere in ein Gegengutachten eines Gutachters Deiner Wahl. Oder aber verzichte darauf denn wie Du schon schreibst: es ist kein sichtbarer/nachweisbarer Mangel vorhanden. Die Dämmung war ja, vermute ich, schon zu Beginn des Mietverhältnisses so und der Mieter hat damit keinen Anspruch auf Veränderung sofern wirklich kein Schaden da ist. Wurden denn erhöhte Schimmelsporen nachgewiesen? Ohne sichtbare/irgendgeartet nachweisbare Mängel die den Wohnwert wesentlich mindern, besteht kein Handlungsbedarf. Gerade wenn Du selber dort gewohnt hast und hoffentlich noch Verbrauchsdaten davon hast, kannst Du nachweisen, daß sich das nicht verändert/verschlechtert hat.

Das ist Säbelgerassel; der Mieter hat nichts in der Hand - der ist sauer und versucht jetzt mit Dreck zu schmeissen. Einbauten sind sein Problem, da hat er auch keinen Anspruch auf "Schadensersatz". Laß Dich nicht von dem Kerl verschrecken.

Problem wird nur sein, sowas ist schlecht zu verkaufen - der wird jeden Interessenten vergraulen und Dir das Wasser abgraben. Das sind solche Sachen weshalb ich von Eigentumswohnungen als Mietobjekt echt abrate...brrrr...der wird schon dafür sorgen, daß Du weniger Geld dafür bekommst wenn überhaupt. Das "darf" er zwar offiziell nicht aber das ist ja kaum nachzuweisen...

Geh zum Anwalt und laß den einen pfeffrigen Brief schreiben damit der weiß wo die Harke hängt. Aber leider wird das nicht viel nützen für Deine Verkaufsbemühungen.

S.
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