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25.07.2005, 15:44 von TarosProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Untervermietung
Hallo zusammen,
ein Neuer möchte Euch mal was fragen. Habe ab 01. April 05 eine kleine 2 Zi-Whg. im 3. OG (Dach) an eine Studentin vermietet. Meine Voraussetzungen waren: Junge Frau, Alleinmieterin oder Single. Gelegentliche Besuche von Freunden selbstverständlich kein Thema. Kurz nach Bezug tauchte ein Freund als dauernder Mitbewohner auf. Vor kurzer Zeit hat die Mieterin ein Kind von diesem Freund bekommen. Sie erklärte mir, weil sie nun diesen Freund geheiratet habe möchte sie ihn mit meiner Erlaubnis mit in die Wohnung aufnehmen. Grundsätzlich kann ich mich bis hierher wohl nicht dagegen wehren. Bei der Untervermietung gilt aber meines Wissens, dass ein berechtigtes Interesse erst nach Mietvertragsababschluß entstanden sein muss. In meinem Fall hat die Mieterin jedoch bereits wenige Tage nach Einzug in meine Wohnung geheiratet. Das bedeutet, dass sie mir dies bei Einzug wider besseres Wissen verschwiegen hat und dies vmtl. absichtlich. Wegen vorsätzlich falsch gemachter Angaben habe ich das Vertrauen zu dieser Person verloren und möchte das Mietverhältnis fristlos kündigen. Ist das durchsetzbar?
Gruß Taros
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28.07.2005, 10:59 von Kasperkopf
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Hallo ich bins,

so vor rund 10 bis 15 Jahren, als ich noch im Großraum München tätig war, haben mir Immobilienmakler erzählt, dass sie von Anwälten, die sich darauf spezialisiert hatten, schon bei kleinsten Fehlern in ihren Inseraten abgemahnt wurden. Damals ging es noch nicht um Geschlechterdiskriminierung sondern um Sätze wie "ohne Provision", die - wenn eine Innenprovision vereinbart war - ja nicht korrekt waren. Richtig wäre gewesen: "keine zusätzliche Provision". Mit der Abmahnung verbunden war dann immer eine Geldstrafe.

Aus dem Arbeitsleben sind mir Urteile bekannt, wo es bei Geschlechterdiskriminierung empfindliche Geldstrafen gibt. Ein konkretes Beispiel: eine Frau bewarb sich um einen Lageristenjob. Der Arbeitgeber wollte nett sein und verwies in seinem Antwortschreiben darauf, dass er lieber einen Mann nehmen möchte, da dieser den körperlichen Anforderungen der Arbeit eher gewachsen sein dürfte. Die Frau klagte wegen Diskriminierung und der Arbeitgeber musste ihr mehrere Monatslöhne "Schmerzensgeld" zahlen.

Schau Dir doch mal die ganzen Stellenanzeigen der größeren Firmen an. Warum steht da immer die weibliche und die männliche Form ("Wir suchen Bankkauffrau/Bankkaufmann")? Nicht weil sie so gerne die Verlage mit unnötig großen Annoncen reicher machen wollen sondern weil sie genau wissen, dass sie bereits für ein falsches oder unvollständiges Inserat bestraft werden können.

Das ist mit Immobilienanzeigen nicht anders. Du fragst, wer sich auf den Schlips getreten fühlen kann, wenn in der Anzeige nach einer Frau gesucht wird? Alle Männer, also 50 % unserer Bevölkerung.

Damit möchte ich nicht sagen, dass ich das gut finde. Auch ich bin der Meinung, dass ich ganz gerne selbst entscheiden möchte, wer in meinem Eigentum lebt. Aber so sind nunmal die Gesetze und die werden durch das neue Antidiskriminierungsgesetz nochmals verschärft. Ich schalte eine neutrale Anzeige, lasse alle Interessenten antanzen, denke mir meinen Teil und bei den Absagen heißt es dann: es waren soooooo viele Bewerber, aber ich konnte die Wohnung halt nur einmal vermieten, tut mir Leid!

Gruß Kasperkopf

28.07.2005, 00:35 von ich_bins
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Hallo Kasperkopf,

dass man wegen solcher Inserate angezeigt wird bezweifel ich, geschweige denn, dass es jemals
schon geschehen wäre.

Wer sollte sich denn bei der Offerte, eine Wohnung an alleinstehende Frau vermieten zu wollen,
auf den "Schlips" getreten fühlen und klagen?

Und selbst wenn, welche Strafe sollte es dafür geben?

Wenn ich als Vermieter/-in eine alleinstehende (ältere) Dame wäre und in meinem selbstbewohnten
Mehrfamilienhaus Wohnungen vermieten möchte, oder muss, dann will ich mir wenigsten die Mieter
aussuchen können, die zu mir passen.
Und wenn ich dazu noch die Interessenten über die Anzeige vorab aussieben kann, um so besser.

27.07.2005, 13:34 von Kasperkopf
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Hallo Susanne,

alle, die sowas in ihre Inserate schreiben, können angezeigt und bestraft werden! In manchen Städten gibt es Leute, die sich darauf spezialisiert haben, die Zeitungen nach Inseraten zu durchforsten, die gegen irgendein Gesetz verstossen und daraufhin Abmahnungen versenden. Die bessern damit ihr Einkommen auf. Ich kann daher nur nochmals warnen.

Natürlich kommt man sich als Vermieter verschaukelt vor. Aber ich kann mich trotzdem mal wieder nur den anderen anschließen: Wie kommt sich wohl ein Arbeitgeber vor, der gemäß richterlicher Entscheidung angelogen (!!!!) werden darf, wenn er eine Bewerberin frägt, ob sie schwanger ist. Er muss also eine Person einstellen, einlernen etc., die schon wenige Monate später wieder wegen Geburt und Erziehungsurlaub ausfällt. Der Arbeitgeber hat massive finanzielle Nachteile dadurch. Dagegen sind doch die Sorgen von Taros eher klein.

Gruß Kasperkopf
27.07.2005, 13:20 von Susanne
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Ich muss mich nur wundern, weil in den meisten Postings- gerade wenn es z.B. um freiwillige Schufaauskunft geht und deren Verweigerung durch den potentiellen Mieter-heisst es dann immer: Ich muss nicht- und kann immer noch vermieten an wen ich will.
Ausserdem kann ich das Anliegen von Taros gut verstehen (so mancher hier wäre sich auch gut veräppelt vorgekommen) und habe daher meine Gedanken dazu niedergeschrieben, wie man vielleicht an die Sache heran gehen könnte. Das Thema auf die sicheren Mietzahlungen zu reduzieren war auch mir zu wenig.
Abgesehen davon findet man in vielen Inseraten Sätze wie "nur an alleinstehen Dame" oder "ältere Dame"-fängt da die Diskreminierung nicht schon an?
27.07.2005, 10:17 von Kasperkopf
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@susanne
Das Antidiskriminierungsgesetz sagt eindeutig aus, dass niemand wegen Alter, Geschlecht, sexueller Ausrichtung etc. diskriminiert werden darf. Daher rate ich dringend davon ab, in Inseraten zu schreiben: "nur an weibliche Person" oder dies in den Gesprächen mit den Mietinteressenten auch nur anzudeuten! Sonst wird es teuer!

Gruß Kasperkopf
26.07.2005, 21:53 von volker
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Hallo Taros,

§ 549 II ist seit 01. 09. 2001 der § 553 BGB geworden. Absatz 2 lautet jetzt:

Zitat:
Ist dem Vermieter die Überlassung nur bei einer angemessenen Erhöhung der Miete zuzumuten, so kann er die Erlaubnis davon abhängig machen, dass der Mieter sich mit einer solchen Erhöhung einverstanden erklärt.


Eine generelle Festlegung, was unter "angemessene Erhöhung" zu verstehen ist, gibt es nicht. Es sind immer die örtlichen Verhältnisse maßgebend.

Ich würde die Obergrenze der örtlichen Miete für eine vergleichbare Wohnung fordern. Wenn dieses nicht durchsetzbar ist, kannst du immer noch niedriger gehen.

Eine Mieterhöhung nach § 558 kann frühestens Anfang April 2006 gefordert werden und dann erst zum 01. Juli 2006.
26.07.2005, 19:11 von Taros
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Den Tipp werde ich mir gerne merken, danke Tanja. (Leider kann ich die Miete nicht um xxx erhöhen, denn ich kenne einen hier angebrachten Wert für xxx nicht)
Nach der gelungenen intensiven Überzeugungsarbeit warte ich jetzt noch auf Antwort der Experten auf meine Frage im vorangehenden Eintrag. Ich hätte schon gerne gewusst, was unter angemessener Erhöhung in Zahlen zu verstehen ist. Hat da niemand Anhaltswerte??
Vielen Dank im Voraus von
taros
26.07.2005, 18:06 von Tanja
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Hallo Taros,

ich schreibe in jeden MV,"bei Zuzug einer weiteren Person erhöht sich die Miete um xxx€.Diese Person verpflichtet sich den MV mit zu unterschreiben."

Das ist zwar in deinem Fall jetzt zu spät, aber denke darüber nach bevor Du deinen nächsten MV ausfüllst.

Tanja
26.07.2005, 14:50 von fkb71
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..na siehste, ist doch gar nicht so schlimm

mach doch ein ganz normales mieterhöhungsverlangen nach § 558 BGB.
26.07.2005, 14:43 von Taros
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Hallo und danke für deinen Beitrag Vermieterheini1.

Der Punkt 2 Anpassung der Grundmiete war bereits angedacht. Mir fehlt allerdings noch die nötige gesetzliche Grundlage und der Maßstab in % dafür. In welchem Rahmen bewegt sich eine angemessene Erhöhung nach § 549 II? Für Verweise und Zahlen wäre ich dankbar.
Punkt 4 werde ich aufstocken.
Punkt 5 besteht (!!)
26.07.2005, 13:01 von Vermieterheini1
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Nachdem die Moderatoren nicht gewillt sind Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen ALLE meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos NICHT wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
26.07.2005, 12:27 von Taros
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Hallo zusammen,
für eure vielseitigen Ratschläge danke ich. Werde wohl alle in meine Entscheidung einfliessen lassen.

@Mieter1: Dass da kein falsches Bild entsteht: Eine junge Frau kann und soll selbstverständlich gerne ein oder mehrere Kinder bekommen. Unser Haus ist überaus kinderfreundlich. Nur, wenn der VM diese 2 Zi-Wohnung dafür von vorneherein wegen u.a. fehlender Badewanne für ungegeignet hält und das auch aus berechtigten Gründen (Trittschall) nicht will, dann sollte dies ein Mietbewerber auch glauben und akzeptieren.

@Susanne: Mein hoffentlich gesunder Menschenverstand hat es mich ausschliessen lassen, dass es bei einem jungen Mädchen, welches ein von seinen Eltern finanziertes teures Studium incl. Wohnung in einer fremden Stadt beginnt, schon vor Anmietung der Whg zu einer Schwangerschaft gekommen war. Die M'in hatte übrigens auf die definitive Frage ob sie alleine einziehen werde mit ja ganz klar geantwortet.

Gruß taros
26.07.2005, 08:28 von fkb71
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Mieter 1 hat es nochmals gut zusammengefasst. bedenke auch, das selbst eine "mieterselbstauskunft" o. ä. dir keinerlei garantieen gibt. sei einfach froh, wenn so alles läuft. als vermieter bist du nun mal nicht die "else kling" des hauses die alles wissen muss und darf. muss man eben akzeptieren, ob es dir gefällt oder nicht. auch gebe ich noch zu bedenken, das es ja das so genannte "anti-diskreminierungsgesetz" gibt,...und da wäre deine vorauswahl ja ebenfalls schon fragwürdig...nochmal der rat: nimm den jungen mann in jedem fall mit in den mietvertrag auf (gesamtschuldnerische haftung!!!)

nimm es mir nicht so krumm, aber ich bleibe dabei: so lange die miete pünktlich kommt, sonst alles klar geht, kannst du nur zufrieden sein,...ausziehen wird die junge familie mit sicherheit in wenigen jahren u. vielleicht wirst du hinterher ihnen noch nachtrauern,... wenn die junge alleinstehende nachmieterin, die nur ab und an die miete zahlt, ständig partys feiert und das treppenhaus zumüllt dir die letzten nerven raubt.
25.07.2005, 22:06 von Mieter1
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Wenn schon der Arbeitgeber beim Einstellungsgespräch nicht nach Schwangerschaft fragen darf (bzw. eine beliebige, falsche Antwort rechtlich o.k. ist), warum sollte der Vermieter das Recht haben, hierzu Angaben verlangen zu dürfen? Der Arbeitgeber hat unstreitig finanzielle Nachteile aufgrund des Arbeitsausfalls während der Mutterschutzfrist. Der Vermieter hat weiterhin Anspruch auf die vereinbarte Miete, ihm entsteht kein finanzieller Nachteil.

Wenn diese unverschämte Mieterin, die es sich wagte, ein Kind in die Welt zu setzen, aus der Wohnung soll, dann über den offiziellen Weg der zulässigen Mieterhöhungen - bis es der jungen Familie reicht. Andererseits: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Wohnung zu klein wird (weil das Kind zu groß wird). Diese Eltern bleiben nicht bis zu ihrer Rente dort wohnen. Ist das nicht beruhigend?
Bald ist die Wohnung wieder frei für den nächsten unsichren Kandidaten. Die Zielgruppe "junge Frau" ist potentiell "schwangerschaftsgefährdet" ...
25.07.2005, 21:34 von Susanne
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Es steht sicher ausser Frage, dass der Mieter seinen Lebenspartner in einer Wohnung aufnehmen kann, inwiefern hier der Zeitfaktor eine Rolle spielt, ist die Frage. Offensichtlich stand Heirat und Geburt schon vor Vertragsabschluss fest. Es könnte auf eine Kündigung seitens des Vermieters hinauslaufen, mit der Begründung des zerstörten Vertrauensverhältnisses.
War die Mieterin über den Umstand aufgeklärt, dass eine Vermietung nur an eine weibl. Studentin stattfinden sollte? (Inserat etc.)Inwiefern wäre es relevant, dass der VM dies nochmals gegenüber der M vor Vertragsabschluss geäußert hätte.Inwiefern wäre die Mieterin verpflichtet gewesen, über die Lebensumständen (Schwangerschaft) gegenüber dem VM korrekt Auskunft zu erteilen? Hätte VM ggf. vor Vertragsabschluss dies wiederholt fragen müssen (dürfen?)?
Könnte man also nachweisen, dass die M die Absicht des VM kannte und ihre Lebensumstände vorsätzlich verschwiegen hat, um so den Vertrag zu bekommen?
Grüsse
Susanne
25.07.2005, 18:25 von Taros
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Jetzt die logische Frauenfrage, aber gerne Susanne, auch weil du mich verstanden hast:
Man sah rein gar nichts, denn das hätte mir dann doch ein Frage entlockt. Ausser, dass die junge Dame bei Abschluss genau wusste, dass Sie mir ihren Ehemann aufzwingen wird, von dem bei Vertragsschluß natürlich auch nach Befragen nicht die Rede war! Der neue Erdenbürger erblickte auch noch viele Wochen zu früh das Licht dieser Welt. Übrigens, wie soll ein vertrauensvolles Verhältnis zu dieser Mieterin entstehen, wenn der Eigentümer schon von Anfang an ver..... wird.

Sorry, so sehe ich das obwohl es sicher grössere Probleme gibt.

Gruß Taros
25.07.2005, 17:57 von Susanne
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Taros wollte die Wohnung aber an eine alleinstehende Mieterin vermieten...Inwiefern hier eine sog. arglistige Täuschung vorliegt, interessiert mich auch. Wie offensichtlich war denn die Schwangerschaft bei Vertragsunterzeichnung bzw. wenn das Baby jetzt da ist muss man doch im April schon was gesehen haben?
25.07.2005, 17:27 von Kasperkopf
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Hallo Taros,

56 m² für ein Ehepaar mit Baby? Das ist keine Überbelegung. Ich kann mich fkb71 nur anschließen: solange die Miete kommt, worin besteht Dein Problem? Wenn Du Dich hier durchs Forum ließt, wirst Du feststellen, dass die anderen Vermieter froh wären, solche Probleme zu haben

Denke positiv!

Gruß Kasperkopf
25.07.2005, 17:21 von Taros
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Die Wohnungsgröße beträgt 56 m². Klar, das sind mehr als die geforderten 9 m² pro Person. Ich möchte nur nocheinmal betonen, dass wenn ich als Mietinteressentin seit 4 Wochen mein Aufgebot bestellt habe und danach noch als ledige Alleinmieterin einen Mietvertrag unterzeichne eine eindeutig arglistige Täuschungsabsicht vorliegt. Die Mieterin hat offenbar genau kalkuliert, zu was sie mich jetzt nötigen will. Ein Mietvertrag mit einem Ehepaar wäre nie zustande gekommen. Einen mir gegen meinen Willen ins Nest gesetzen Mieter werde ich nicht in den Vertrag aufnehmen, man bedenke nur was dann, wenn die Erstmieterin auszieht....
Ich liebe solche Probleme!

Gruß taros
25.07.2005, 17:09 von Kasperkopf
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Hallo Taros,

Heiraten und Kinderkriegen gehört zur freien Lebensentfaltung Deiner Mieterin, die Du nicht behindern darfst. Und bisher vermutest Du ja nur eine höhere Abnutzung, mit Sicherheit wissen tust Du es nicht. Und selbst wenn dem so ist, kann es ja immer noch sein, dass Deine Mieterin diese höheren Abnutzungen bei ihrem Auszug ohne wenn und aber beseitigt. Daher steht Dir kein Kündigungsrecht zu. Und solange die Eltern die Miete bezahlen, ist doch alles in Ordnung!

Gruß Kasperkopf

25.07.2005, 16:59 von ich_bins
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... wie groß ist eigentlich diese kleine 2Zi.-Whg.?
Ist da eventuell bereits eine Überbelegung mit 3 Personen gegeben?

Wenn ja, dann ist das bereits ein Grund das Mietverhältnis (fristgerecht) zu kündigen.
Anderen Falls würde ich den Ehemann unbedingt mit in den Mietvertrag aufnehmen und die
Kaltmiete sowie Nebenkosten entsprechend anheben, da die Wohnung nun stärker abgewohnt wird
und der Verbrauch steigt.
25.07.2005, 16:33 von fkb71
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du hast doch sicher eine kaution?...oder lass dir von den eltern eine bürgschaft bringen?...ausserdem wohnen die ja nicht zu zehnt in der wohnung, zwei leute + kl. kind ist doch ok, allerdings werden sie wohl im normalfall eh nicht ewig bleiben, da das kind dummerweise wächst (achtung! ironie).ich hoffe aber, sie studieren beide was vernünftiges und werden danach ein einkommen haben...

mach dich nicht schon wegen solch einem kleinkram verrückt.
25.07.2005, 16:28 von Taros
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fkb71 danke für die Antwort,

ja aaaber, wie meine Wohnung und von wieviel Personen diese genutzt wird hätte ich schon gerne selbst bestimmt, oder etwa nicht?
Und dann ist da noch der Fakt, dass beide über keine eigenen Einkünfte verfügen. Mit was sollen die haften. Im Moment wird die WE von den Eltern der Mieterin bezahlt.
gruß Taros
25.07.2005, 16:02 von fkb71
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hallo,

...wenn mit der mieterin bis jetzt alles in ordnung ist (zahlung des mietzinses, einhaltung der hausordnung,...), warum solltest du ihr da kündigen? das sie heiratet, egal wann, geht dich nichts an, ...nimm ihren mann einfach mit in den mietvertrag auf, so hast du, auch wenn die sich mal trennen, wenigstens zwei personen für deine eventuellen forderungen, beide haften bekanntlich gemeinschaftlich (gesamtschuldnerisch)...

ich würde ihren mann übrigens auch schon in der nächsten bk-abrechnung berücksichtigen, falls du eventuell z.b. die müllgebühren nach personen abrechnen kannst...

für eine außerordentliche fristlose kündigung aus wichtigem grund reicht das hier aber in keinem fall. da gibts sicher schlimmere geschichten,...lies dich mal durch's forum...
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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