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03.03.2008, 16:04 von HildegardProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Umrüstung auf Sat-Anlage
In unsrem Miethaus (3 Parteien) wurde auf Mieterwunsch der Kabelanschluß für alle gekündigt, da zu hohe Kosten. Nun soll eine Sat-Anlage (digital) installiert werden, wofür der Vermieter in Vorleistung tritt. Sind diese Kodsten auf den Mieter umlagefähig und wenn ja in welcher Höhe?
Alle 7 Antworten
05.03.2008, 10:16 von matt951
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@mieterliebe

ich hab zuvor gedacht, dass die ganzen kosten sofort auf die mieter umgelegt werden. aber da kommen ja ganz schöne kosten auf die mieter zu.

ich dachte, dass ich einen monatlichen beitrag verlange, der unter der jetzigen kabelgebühr liegt. somit sind meine kosten nach einigen jahren gedeckt.

natürlich is mir lieber alles sofort umzulegen, aber geht das überhaupt?
04.03.2008, 18:35 von Mieterliebe
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Liebe Cora,

da wirst DU recht haben, dann laß Dir eine Sat Schüssel auf das Dach montieren. Ich habe auch unmittelbar vor einen Mehrfamilienhaus drei Linden stehen, die auch etwas höher als das Haus sind. Da hilft dann eine Schüssel mit einem besonders großen Durchmesser, damit viel Leistung aufgefangen werden kann.

@matt951

wenn jemand auszieht dann zieht in der regel auch wieder jemand ein, dann kannst du die miete um 2 cent anheben. wie schon gesagt, solche investitionen sind voll als kosten anrechenbar.

dann ist die satschüssel eben von dir bezahlt und du kannst deinen mietern erzählen, dass es ein service plus bei dir ist.

es wird nicht die welt kosten!!!

grüße
mieterliebe
03.03.2008, 22:46 von Cora
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Hallo Mieterliebe,

da nur 3 von 9 Mietern kündigen wollten, hat 1 davon den Empfang mittels Schüssel auf dem Balkon getestet. Das Haus liegt in einem Tal, hohe Bäume im Garten, linker Hand in 300 m kleiner Berg, also: Empfang nicht gut. Sähe wahrscheinlich anders aus wenn ich eine Gemeinschaftsschüssel auf dem Dach installieren würde, aber - wie gesagt - Mieter wollen das nicht. Unitymedia hat den Preis auch kräftig erhöht, bisher ca. 80 €, jetzt ca. 140 € pro Jahr pro Wohnung.
03.03.2008, 20:55 von matt951
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kann ich da nicht einfach die miete ein bisschen erhöhen, so das die mieter billiger wie davor weg kommen.
außerdem muss ich ja auch eine neue schüssel oder lnb drauf bauen wenn die mal kaput ist.

oder kann ich die ganzen kosten die mir jetzt entstehen auf die mieter umlegen?
das wäre doch unfair gegenüber denen, die z.B. in einem halben jahr ausziehen.

gruß
matt
03.03.2008, 19:08 von Mieterliebe
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@Cora

der Empfang via Schüssel war nicht gut? Das gibt es nicht - eventuell solltest Du einen Fachmann heranziehen und Dir gute Technik anbieten lassen. Ich lasse immer von der Fa. Technissat eine 120cm Schüssel montieren und dann irgendwas mit Kaskaden.

Grundsätzlich lasse ich meine Häuser umrüsten auf SAT. Bei einem kürzlich neuerworbenen 10 Familienhaus habe ich in fast jedes Zimmer eine einzelne Leitung legen lassen. Die Wände waren eh aufgehackt und demzufolge kam es auf ein Kabel nicht mehr an.

Durch die Umrüstung auf Sat kann ich meinen Mietern die teuren KabelDeutschland, ISH oder Unitymedia Rechnungen ersparen.

Ich bin immer daran interessiert, die sogenannte "zweite" Miete so gering wie möglich zu halten. Das kann ich unter anderem mit einer Satanlage gut machen - die Receiver bekommen die Mieter geschenkt, allerdings nur einen. So habe ich auch kein Problem damit, falls einer mal seinen Geist aufgibt.

Leider habe ich für meine Häuser immer solche Verträge bei Kabel Deutschland gekauft, dass ich für meintewegen 6 oder 10 Teilnehmer bezahle. Da war am Anfang immer ein hoher Betrag zu zahlen und dann monatlich ein recht kleiner Betrag, so waren die Mieter schon immer günstiger dran, als wenn sie sich selber angemeldet haben - diese Mehrteilnehmerverträge sind durch die Umrüstungen sinnlos geworden und selbstverständlich gekündigt worden

Trotzdem geht das Leben weiter und die Kosten der Umrüstung kann ich doch voll geltend machen - warum dann den Mieter hier mit der 11% Geschichte belasten?

Grüße
Mieterliebe

03.03.2008, 16:40 von Cora
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Hallo

wollten meine Mieter auch. Haben dann getestet wie der Empfang mit Schüssel ist, nicht besonders - haben ihre Kündigung zurückgenommen.

Ich würde die Kosten einmalig umlegen und für die Wartung (falls nötig) eine Pauschale vereinbaren oder bei Durchführung die Kosten wiederum umlegen. Aber das bitte alles schriftlich machen.
03.03.2008, 16:33 von JollyJumper
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Sind diese Kosten auf den Mieter umlagefähig und wenn ja in welcher Höhe?Günstiger regelt man das bevor der Kabelanschluss gekündigt wird!
Lohnen tut sich dieser Umstieg für den Vermieter nur, wenn die Kosten als Quasi "Modernisierung" umlagefähig sind!
Sonst müsste er den Sat-Anschluss selbst bezahlen.
Für den Mieter lohnt sich die Gesamtmaßnahme nur, wenn die Umlage geringer ausfällt als der Kabelbeitrag vorher.
Aber dass alles sollte man wirklich im Vorfeld vereinbaren!

Wenn es aber keine Vereinbarung gibt und einer bei der Umlage rumzickt, kansst Du das Kabelfernsehen auch einfach wieder anmelden und die Mieter zahlen es halt weiter! So wie bisher vereinbart!

Gruß JJ
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