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31.01.2008, 11:16 von dikraProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Umrechnungsfaktor
Ich glaube Ihr verkennt den Ernst der Lage. Wenn der Umrechnungsfaktor falsch ist, und somit die Heizkosten falsch berechnet werden, wird nicht nur der Mieter, sondern auch der Vermieter geschädigt. Der Vermieter ist nämlich dazu verpflichtet die Heizlostenabrechnung zu erklären und für jeden Laien nachvollziehbar zu erläutern. Dazu gehört auch die Erklärung des Umrechnungsfaktors. Wenn keine Technischen Daten vom Hersteller mehr vorhanden sind wird dies etwas schwierig und kostet viel Geld.
Alle 8 Antworten
05.02.2008, 14:59 von Ruhrpoettin
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Genau! Es kann im schlechtesten FAll die Gesamtsumme falsch im Haus verteilt sein, aber übrig bleibt nichts. Ich habe Meßgeräte von Ista, aber die Ausrechnung mache ich selber. Zum Glück gab es vor 10 Jahre noch Formulare, in denen der UF eingetragen war. Später änderte Ista alles so, dass es für Laien intransparent wurde. Aber da sich nichts an den Heizkörpern geändert hat, bleibt der usrsprüngliche UF bestehen.

Müsste, warum auch immer, in einem Raum ein größerer Heizkörper angebracht werden, dann müsste von der Ista für den Raum auch ein neuer UF bestimmt werden. Die Mieter zahlen nur die Leasinggebühr für die Meßgeräte, aber sparen sich bei selbst gemachter Abrechnung, die Ablese- und Ausrechnungskosten. Gemeinsam mit den Mietern lese ich ab, jeder unterschreibt, der Mieter hat eine Kopie davon und kann, so er will, alles selbst nachrechnen und überprüfen.

Aber nebenbei (neues Thema!): wegen insgeamt gestiegener Kosten für alles, heizen die Mieter weniger, was zu neuen Problemen führen kann (Schimmelbildung usw.) Das hat dann der Vermieter auszubaden. Ich konte bei der letzten Abrechnung eine erhebliche Differenz zu den Vorjahren im Verbrauch bemerken.

Ruhrpoettin
04.02.2008, 10:31 von Jobo
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@dikra
Zitat:
Ja Leute, wenn Ihr Euer Auto in die Werkstatt gebt wollt Ihr doch auch wissen wie es zu dieser Rechnung kam.

Da hast Du zwar recht, allerdings interessiert es mich nicht mit wievielen Newtonmeter der KFZ Techniker die Schrauben angezogen wurden.

In der Gesamtabrechnung der "Ablesefirmen" läßt sich jedoch bei gleichen Wohnungen zumindest feststellen, ob Heizkörper unterschiedlich bewertet werden.

Jobo

01.02.2008, 13:58 von Mortinghale
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Zitat:
wer fährt sich wohl die Gelder ein, obwohl weniger verbraucht worden ist


Welche Gelder ?

Verteilt werden immer die Gesamtkosten. Ist die Verteilung fehlerhaft, dann sind die Gesamtkosten eben falsch verteilt worden, aber da bleibt doch nichts "übrig".

01.02.2008, 13:11 von dikra
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Ach und noch etwas. Nach welcher Norm wird der Umrechnungsfaktor ermittelt. Nach der DIN oder nach der EN? Ihr seht, man sollte sich wirklich mit diesem Thema beschäftigen. Ich höre immer Ablesefirmen. Ja Leute, wenn Ihr Euer Auto in die Werkstatt gebt wollt Ihr doch auch wissen wie es zu dieser Rechnung kam. Eine Ablesefirma ist nichts anderes als ein Dienstleister. Was meint Ihr was dem wohl am meisten am Herzen liegt?

Grüße
01.02.2008, 13:02 von dikra
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Das ist ja alles sehr schön was Ihr da mitteilt. Wenn jedoch der falsche Umrechnungsfaktor für einen Heizkörper (das sind nicht die Messgeräte) zurundegelegt wird ist die Abrechnung falsch. Obwohl die Messgeräte richtig den Verbrauch anzeigen. Jetzt stellt sich die Frage wer fährt sich wohl die Gelder ein, obwohl weniger verbraucht worden ist. Wenn man dieses Problem nicht kennt, bezahlt man immer zuviel und man merkt es nicht einmal.
31.01.2008, 11:39 von Jobo
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@ dikra
Zitat:
Dazu gehört auch die Erklärung des Umrechnungsfaktors


Das sehe ich nicht so ! Wenn ein Ableseservice (Brunatta o.ä. )
die Abrechnung durchführt, so müssen die zugelassenen Messgeräte verwenden. Das ich erklären kann warum an diesem oder jenen Heizkörper, dieses oder jenes Messgerät montiert ist sprengt aus meiner sicht den Rahmen des Erklärens.
Wobei auf Nachfragen bei dem Messgerätehersteller bestimmt eine Erklärung liefern kann.

http://brunata-muenchen.ip-connect.de/index2.html?XX&http://www.brunata-hamburg.de/heizkostenverteiler/

http://www.bfw-online.de/produkte/heizkostenverteiler/verdunster.html

https://www.bfw-online.de/informationen/heizkostenverordnung.html#p12

Jobo
Hallo,

Umrechnungsfaktor sind für mich " bömische Wälder"

In der Regel lautet der Auftrag an die Wärmemessdienste, ordnungsgemäße Installation der Messgeräte. Diese haben bzw. sind dann in der Pflicht, die Geräte zu plazieren. Je nach Größe der Heizkörper werden dann die Messgeräte angebracht.

Wenn sich jedoch herausstellt, dass die Installation nicht in Ordnung ist, trägt die Firma den Schaden.

Ja und wer es lieber in Eigenhilfe macht, sollte dazu vielleicht erst einmal ein " Fachabi" ablegen!!

Johanni
31.01.2008, 11:22 von scientia
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Ich denke, die Heizkostenverteilerfirmen besitzen auch Daten älterer Heizkörper, denn die Anbieter sind ja seit vielen Jahrzehnten am Markt.
Ich denke, es ist schon einmal wichtig zu prüfen, dass die Messampullen am richtigen Ort am Heizkörper angebracht sind.
Manchmal sind sogar zwei erforderlich, wenn es sich um grosse Körper handelt.
gruesse scientia
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