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30.12.2006, 23:45 von DreaProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Treppenhausreinigung
Hallo an das Forum,
bestimmt ein altes Problem:
Einige Leute in unserem Miethaus kommen Ihrer Reinigungspflicht des Treppenhauses nach und andere eben nicht.
Nun möchte unsere Miteigentümerin bei der nächststen Versammlung erreichen, dass das Treppenhaus von einer Firma oder auch privat gereinigt wird. Laut Mietvertrag hat jeder Mieter für die Reinigung selbst zu sorgen.
Können wir die Kosten auf die Miete umlegen,bei den Betriebskosten?
Ich denke, das wäre eine Änderung des Mietvertrages und somit Problematisch...

Viele Grüße
Drea

Alle 3 Antworten
31.12.2006, 10:30 von ChristophL
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Sind bei den Betriebskosten die Kosten der Hausreinigung gestrichen??

Gruß Christoph
31.12.2006, 09:51 von frischebrise
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Hallo,

@Forum @ Cmax,

ich könnte mir ergänzend zu den Ausführungen von CMAX vorstellen, dass in bestimmten Fällen ( hier Verstoß gegen die Hausordnung von einigen Mietern ) der VM doch noch die Möglichkeit hat, Reinigungsarbeiten an Dritte zu vergeben.

- Abmahnen mit Hinweis der Fremdvergabe
- Eigentümerversammlung ( Mehrheitsbeschluss )
-  Eine Klausel im Mietvertrag, der zufolge der Vermieter neu eingeführte Betriebskosten umlegen darf, ist zwar wirksam, betrifft aber nur Betriebskosten, die tatsächlich im Verlaufe des Mietverhältnis neu entstehen und nicht solche, die bei Vertragsschluss schlicht und einfach vergessen wurden.
31.12.2006, 08:58 von CMAX_65
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Hallo drea,

Zitat:
Laut Mietvertrag hat jeder Mieter für die Reinigung selbst zu sorgen.


sie geben sich die Antwort schon selbst. Das heisst ja wohl, dass Hausreinigungskosten im MV nicht wirksam umgelegt / vereinbart sind.

Eine nachträgliche Veränderung zu Ungunsten des Mieters muss dieser zwingend zustimmen. Wer die Musik bestellt bezahlt = der VM. Vielleicht wäre der monatliche Betrag ja nicht so hoch und Ihnen gelingt es den Mieter zu überzeugen das eine Firma bzw. dritte Person erheblich Vorteile ergibt:

- der Mieter muss sich nicht kümmern, Vielleicht Winterdienst
- günstiger Betrag (möglicherweise)
- es gibt immer einen "Schuldigen" bzw. Ansprechpartner
- kein Reibereien mehr unter den Mietern

Wie gesagt der Mieter muss zustimmen, sonst keine rechtlich wirksame Kostentragung.

MFG
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