> zur Übersicht Forum
07.06.2007, 11:17 von UzziProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Tischtennisplatte kaufen
Hallo,
möchte für meine Kinder eine Tischtennisplatte kaufen, ca. € 600.

Nun besitze ich ein grösseres MFH, möchte die Tischtennisplatte deklarieren für die Steuer - als fürs MFH gekauft ?

Denkfehler von mir oder OK
Alle 18 Antworten
12.06.2007, 14:49 von maralena
Profil ansehen
@sledge hammer -den Ärger hast Du bekommen, weil Du die erklärung persönlich abgegegben hast und sonst hättest Du von der ganze Sache nie was gehört???

Ok - ich gebe meine Sache lieber nur noch beim Pförtner ab

Gruß
Mara
12.06.2007, 14:42 von Sledge_Hammer
Profil ansehen
12.06.2007, 13:55 von maralena
Profil ansehen
Zitat:
Bring ich hin, hol ich ab.

Lernt man auch die Leute kennen.



Mach ich auch immer so

Gruß
Mara
12.06.2007, 13:52 von Mortinghale
Profil ansehen
@Taxpert

Zitat:
Erspart dem FA doch die Portokosten


Bring ich hin, hol ich ab.

Lernt man auch die Leute kennen.

12.06.2007, 13:14 von Administrator_
Profil ansehen
Wie Sie schreiben, bestitzen Sie ein grösseres MFH.
Können Sie plausibel nachweisen, dass Sie über einen separaten Raum verfügen bzw. genug Platz im Garten haben ?

Versuchen können Sie es die Kaufbelege einzureichen;
nur
bei einer Prüfung und wenn es bei Ihnen noch mehrere Ungereimtheiten gibt, kann es möglich sein, dass der Prüfer evtl. die Tischtennisplatte vor Ort sehen möchte (sollte kein Problem sein), aber leichter noch die Mieter fragt.

Und wenn dann herauskommt, dass etwas "getürkt" wurde, wird jeder Finanzbeamte Ihre Unterlagen mit der "Lupe" untersuchen.

Ich würde nicht empfehlen für € 600 hinterher mehr Nachteile als Vorteile zu haben.
12.06.2007, 12:54 von taxpert
Profil ansehen
Nur um mal eins klarzustellen:

Ausgaben müssen g l a u b h a f t gemacht werden (nicht nachgewiesen!). Macht der Stpfl. vom normalen Lebenssachverhalt abweichende Angaben (z:B. TT-Platte!) trifft ihn (nicht nur in Sachen Beleg, sondern auch in Veranlassung!) eine erhöhte Nachweispflicht. Je weiter der Sachverhalt vom normalen Sachverhalt entfernt ist, desto größer wird diese Verpflichtung bis hin zum Beweis. Eine einfache Tatsachenbehauptung reicht dann nict mehr aus.

Also, soweit die Einnahmen und die Ausgaben jährlich in etwa der selben Höhe anfallen, wird der Bearbeiter einen Vergleich zwischen den Jahren ziehen und keinen Beleg anschauen/anfordern (außer er ist ein "Frischling" oder ihr seit ein vom Computer ausgewählter "Intensiv-Prüffall").

Erspart dem FA doch die Portokosten, eure Landes-Finanzminister werden es euch danken!

taxpert
11.06.2007, 14:44 von maralena
Profil ansehen
@Taxpert: ich dachte auch immer, das SÄMTLICHE Belege beigefügt werden müssen. Ich gebe immer eine komplette Erklärung mit ALLEN Belegen ab (ich wüsste sonst selbst nicht mehr, worum es überhaupt genau ging bei so manchem Posten - wenn da bspw. um irgendeine kryptische Produktbezeichnung steht und es handelt sich um Banales wie Silikon oder Mörtel...).

Der FA-Beamte muss sich ja nicht ALLE Belege einzeln anschauen, sondern kann Stichproben machen. Wenn ich meine Unterlagen zurückbekomme, fehlen lediglich die Übersichtslisten, die ich angefertigt habe und Belege für Dinge, die über mehrere Jahre abgeschrieben werden. Ich denke mal, wenn für jedes Objekt eine detaillierte Aufstellung dabei ist und alles gut sortiert und übersichtlich ist, müsste der Beamte sich doch eigentlich freuen, weil das die Bearbeitung erleichtert, wenn alles übersichtlich und komplett ist.

Woran soll ich denn festmachen, welche Belege ich mitschicken soll - gibt's irgendeinen Mindestrechnungsbetrag oder so was? ich fühl mich trotzdem wohler, wenn ich ALLE Belege dabei habe - das führt doch nur zu Nachfragen und vermehrtem Bearbeitungsaufwand, wenn etwas unklar ist?

@Uzzi: das mit der Tischtennisplatte würde ich definitiv lassen, wenn es nicht wirklich einen Gemeinschaftsraum mit Tischtennisplatte gibt (also bei mir gibts maximal Waschmaschine & Trockner im Keller, aber kein Spielzimmer die Leute sollen in ihrer Wohnung spielen ). Damit weckt man ja so ziemlich alle schlafenden Hunde (das steht in keinem Verhältnis zum Ärger, der dann ins Haus steht).

Gruß
Mara
11.06.2007, 13:44 von Sledge_Hammer
Profil ansehen
10.06.2007, 21:04 von Mortinghale
Profil ansehen
@Taxpert

Zitat:
"dicke" Erklärungen führen auch zum "Unmut" des Bearbeiters


Auch das sehe ich etwas anders.

Wenn ich der Erklärung nur Listen und keine Belege beifüge, kann der Bearbeiter sich nicht sicher sein, ob ein Großteil der Ausgaben nicht womöglich frei erfunden ist. Sollte er dann díe Belege (zumindest teilweise) anfordern und ich gerate in "Vorlagenotstand", wie wird die Reaktion dann wohl aussehen ?

Bei meinen Erklärungen ist offensichtlich, daß ich nichts zu verbergen habe (was ich nicht belegen kann, wird auch nicht geltend gemacht).

Vom Umfang der Erklärung geht natürlich eine gewisse "Drohwirkung" aus. Der Bearbeiter kann sehen, daß ich mir mit der Erstellung sehr viel Mühe gegeben habe, und gleichzeitig erkennen, daß ich jeden "Angriff" auf diese Erklärung nicht ohne weiteres hinnehmen werde.

10.06.2007, 18:44 von Cora
Profil ansehen
Hallo taxpert

Zitat:
In Erklärung bzw. Aufstellung zur Erklärung aufnehmen, k e i n e Belege mitschicken


wie jetzt? Keine Belege beifügen, keine Rechnungen, Quittungen etc.?
Ich dachte immer, das muss sein???

Gruß
und schönen gewitterfreien Abend im Biergarten
10.06.2007, 18:32 von taxpert
Profil ansehen
@ Mortinghale

Vielleicht veranlagungstechnisch Vorteil (allerdings "dicke" Erklärungen führen auch zum "Unmut" des Bearbeiters!).

Strafrechtlich das absolute Eigentor (natürlich nur wenn du etwas zu türken versuchst!).

Schönen Sonntag noch, muß in den Biergarten

taxpert
09.06.2007, 10:03 von Mortinghale
Profil ansehen
@Taxpert

Zitat:
2. Wenn man was "versucht": In Erklärung bzw. Aufstellung zur Erklärung aufnehmen, k e i n e Belege mitschicken. Belege erst auf Anforderung einreichen.


Das sehe ich anders. Wenn schon Belege angefordert werden müssen, ist man schon im "Diskussionsmodus" (aus dem selten was Gutes herauskommt).

Ich bereite Belege und Aufstellungen so vor, daß das "Abhaken" nur noch die logische "automatische" Folge ist.

Dann kann auch später keiner mit dem Vorwurf kommen, es wäre etwas verschwiegen oder falsch dargestellt worden. Wenn der Bearbeiter bei der Veranlagung sämtliche Unterlagen vorliegen hatte, kann später schlecht "nachgekartet" werden; er hatte schließlich "seine Chance".

09.06.2007, 07:01 von taxpert
Profil ansehen
@Uzzi

Grundsätzlich rechtlich kaum eine Möglichkeit (§12 Nr.1 EStG)!

Kleiner Tip am Rande:

1. Auf keinen Fall den Beleg manipulieren oder falsch ausstellen lassen! Ist Urkundenfälschung! Steuerhinterziehung tritt in den Hintergrund. Staatsanwalt ermittelt auch wenn Steuerersparnis nur 5 € waren!

2. Wenn man was "versucht": In Erklärung bzw. Aufstellung zur Erklärung aufnehmen, k e i n e Belege mitschicken. Belege erst auf Anforderung einreichen. Ist ein kleiner aber feiner Unterschied in einem eventuellen Bußgeld- oder Strafverfahren!

3. Wenn du eine (einigermaßen) logische Begründung finden kannst, warum die TT-Platte (oder auch alles andere) deiner Meinung zu den Wk gehört: immer ein in die Steuererklärung! Der Beamte nennt sich Amts p r ü f e r. Nicht du mußt wissen was geht und was nicht geht, sondern er!

taxpert
09.06.2007, 06:54 von taxpert
Profil ansehen
@cavalier

Hey Danke für dein Vertrauen in uns FA-Beamte!
08.06.2007, 13:53 von Augenroll
Profil ansehen
@Uzzi,

bloß keine Gelegenheit auslassen, was abzustauben.

Seitdem ich hier lese, lasse ich (hauptsächlich mietrechtlich) auch nichts mehr aus.

Jeder Cent weniger an Jemanden (Sie wissen schon wer!) gezahlt, bleibt mein Cent.
07.06.2007, 16:30 von Mortinghale
Profil ansehen
@Cavalier

Egal, was er sagt, was er dann tut, wird den spaßigen Teil bilden.

07.06.2007, 16:24 von cavalier
Profil ansehen
Hallo Uzzi,

laß doch in die Rechnungen schreiben:

1 Zumsel geliefert.

wenn der FA-Prüfer bei einer Prüfung fragt, was das ist, sagst die ihm ein Beamter wie sie weiß doch was ein Zumsel ist.

Er wird sicher antworten -ach ja, jetzt weiß ich-, erledigt.
07.06.2007, 11:29 von Mortinghale
Profil ansehen
Gibt Nachfrage, muß also "sicher" sein.

Allgemeiner Tischtenniskeller vorhanden ?

Kann nur klappen, wenn Mieter auch tatsächlich spielen können.

(einfaches Deklarieren reicht nicht)

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
>weiter