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Alle 6 Antworten
17.01.2008, 20:22 von Sommer
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Also sobald ein Mieter sich wegen des Vogels beschwert, fordere ich ihn auf ein explizites Lärmprotokoll zu führen (wann, wie lange, wie laut in etwa). Das geht dann in Kopie an den Vogelbesitzer mit Aufforderung, diese Störung abzustellen - eine Durchschrift dieser Aufforderung geht an den Beschwerdeführer. Der soll das Ergebnis des Schreibens überprüfen.

Wenn der seinen Vogel weiter toben läßt und mir der Beschwerdeführer das mit Siegel, Unterschrift und Lärmprotokoll erneut bestätigt, gibt es eine Abmahnung an den Tierhalter mit der Aufforderung, das Tier bis zum xx. abzuschaffen da eben der Hausfriede nachhaltig gestört sei. Androhung, daß Kosten wie z.B. die Mietminderung des Nachbarn - wenn der die dann wirklich realisiert wird - auf ihn zurückfallen.

Egal was diese Tierhaltungsparagraphen sagen: Wenn ich als VM nachgewiesen bekomme, daß es ein Problem für den Hausfrieden darstellt, dann gehe ich dagegen vor - aber auch ERST dann. Der Beschwerdeführer soll bitte schön auch was tun und erst wenn es ihm richtig ernst wird, wird er sich den Aufwand eines solche Protokolls machen...und der Benennung seines Namens gegenüber dem Tierhalter denn Datenschutz gibt es da nicht. Idealerweise sollen die das nämlich direkt auszoffen...

S.
17.01.2008, 20:01 von Cora
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Papageien und ähnliche Vögel schreien nur, wenn ihnen langweilig ist und sie sich selbst überlassen werden.

Das nur mal am Rande.

Und während der Ruhezeiten Decke drüber und gut is.

Ob man sie verbieten kann? Glaube ich nicht, aber den Mieter auf Ruhezeiten hinweisen und eine artgerechte Haltung.
17.01.2008, 18:07 von JollyJumper
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Im Zusammenhang mit Tierhaltung heute aus ntv:
Yorkshire Terrier ist kein Hund
http://www.n-tv.de/898601.html

Gruß JJ
Hi Mara,

wie wahrscheinlich ist denn ein neuer Mieter mit Papageien ?

Die Biester sind recht teuer und daher selten. ( eventuell ein Zeichen für solvente Mieter ?? )

Eventuell die Kleintierhaltung gemäß akt. Rechtssprechung erlauben.

Jedoch größere Mengen, Zucht, Kampfhunde sowie Tiere die im allgemeinen nicht gehalten werden ausschließen bzw. von einer Einzelkfallgenehmigung abhängig machen.

Eine weitere Idee wäre sich Einverständniserklärungen unterschrieben von den anderen Mietern geben zu lassen.( Vom vogelmieter)

Du als Vermieter würdest ja gerne aber der Mieter Meier aus dem 1ten OG.

Dann ist der schwarze Peter nicht bei Dir sonder beim Meier aus dem 1ten.
17.01.2008, 16:50 von maralena
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Zitat:
Ich würde denken das "Ziervögel" ausgestopfte Vögel jeglicher Größe sind, die der " Zierde " dienen.



habe ich auch gedacht - bis ich die "Sprechvögel" dann gesehen habe - fast so groß wie Adler...

nee mal im Ernst - ich möchte wissen, ob ich das bei neuen Mietern verbieten kann, sich solche Tiere anzuschaffen bzw. ob ich deshalb einen "Bewerber" ablehnen darf?

bei dem Fall ist die Sache jetzt ohnehin erledigt - der zieht aus...

gruß
Mara
17.01.2008, 16:38 von Sledge_Hammer
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Zitat:
Ich würde ja mal denken, dass Ziervögel Wellensittiche or Kanarienvögel sind?



Ich würde denken das "Ziervögel" ausgestopfte Vögel jeglicher Größe sind, die der " Zierde " dienen.

Ich würde erstmal versuchen die Tierhaltung einzuschränken, mit der Begründung der Lärmentwicklung. ggf. die Papageien nur in der Wohnung bei geschlossenem Fenster und Abdeckung während der Ruhezeiten.

Viel Spass

Wenn ein Papagei stundenlang schrill pfeift, ist das eine erhebliche Lärmbeeinträchtigung

- 500 Euro Bußgeld für "Herrchen", OLG Düsseldorf WM 90, 122.

Hier ein Link zum Vogelforum ohne ö

http://www.vogelforen.de/archive/index.php/t-2916.html

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