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27.01.2008, 22:03 von kathi2007Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Sichere Zustellung von Post
Hallo,
da einer unserer Mieter auch Einschreiben nicht abholt hier mal um sicherzugehen eine Frage zur sicheren Zustellung. Reicht es wenn ich die Post unter Zeugen in den Briefkasten werfe oder ist das keine sichere Methode. Persönlich übergeben und quittieren lassen könnte bei dieser Familie schwer werden. Persönliche Übergabe ohne Quittierung auch, da zeitweise doch einige Persönchen dort anwesend sind, die sicher einhellig bezeugen würden, dass zwar der Vermieter dort war, aber ein Brief???? Nie!!!! Klar könnte man 10 Leute darum bitten gemeinsam den Brief zu übergeben, aber das ist dann doch ein bisschen albern.........
Alle 4 Antworten
28.01.2008, 12:32 von JollyJumper
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Zitat:
am sichersten ist der Weg " Einschreiben "
Wirklich ???

Und was ist wenn der Mieter das Einschreiben nicht abholt oder sagt im Einwurfeinschreiben war nur dir Tageszeitung der letzten Woche enthalten.
Vielleicht hast Du sogar einen Zeugen dafür,was Du in den Umschlag eingetütet hast, aber der kann nict bezeugen was drin war als der Mieter geöffnet hat!
Und wir leben in unsicheren Zeiten! Man weiß nie was bei der Post so alles passiert!

Beweissicher ist nur Gerichtsvollzieher oder Bote!

Gruß JJ

28.01.2008, 11:53 von Lilibeth
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am sichersten ist der Weg " Einschreiben "

ich verstehe nicht, das bei solch wichtigen Angelegenheiten der Mieter / oder Vermieter , Geld sparen wollen.
28.01.2008, 10:22 von cavalier
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Verbreitet ist das Gerücht, dass das Einschreiben/Rückschein die sicherste Art der Zustellung ist. Das ist falsch. Am sichersten ist die Zustellung per Gerichtsvollzieher oder per Bote (Zeuge). Sogar ein Einwurfeinschreiben ist sicherer als das beliebte Einschreiben per Rückschein, weil der Empfänger das Rückschein Einschreiben nicht bei der Post abholen muss, wenn es dort hinterlegt worden ist und es wegen Abwesenheit bei der Postzustellung nicht quittiert werden konnte.
27.01.2008, 22:22 von JollyJumper
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Das Zauberwort heißt:
Gerichtsfeste Zustellung

Diese nur so:
1) Persönliche Übergabe des Schreibens mit Zeugen!
2) Übegabe des Schreibens durch Gerichtsvollzieher (der ist dann Übergebender und quasi Zeuge zugleich)
3) Schreiben unter Zeugen in Umschlag eintüten und mit Zeugen in den Breifkasten des Empfänger einwerfen. Damit ist es in den Verfügungsbereiches des Empfänger gelangt und gilt als zugestellt.
Der Zeuge beim "eintüten" stellt sicher, dass auch der Nachweis, was sich im Umschlag befunden hat, geführt werden kann!
Am besten noch auf dem Umschlag:
Per Boten zugestellt: Datum + Unterschrift eintragen!
Dann weiß der Empfänger gleich was Sache ist!.

War z.B hier schon mal Thema:
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=1028041&r=threadview&t=3141836#16299295

Bei Deinem Fall würde ich den Gerichtsvollzieher empfehlen.
Der ist Quasi neutral und damit auch vor Gericht glaubwürdig.
Er Kosten zwar ein paar Euro aber die ist er wert!.
Möglicherweise ist er bei Deinen Kunden sowieso schon Stammgast!

Gruß JJ
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