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26.10.2006, 18:55 von ShankOLProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Schönheitsreparaturen
Hallo aktive Ratgeber, mit Schönheitsrepaaturen habe ich so mein Problem. Es gibt ja im Grunde jetzt keine Zeitnormen mehr für fristgerechte Schönheitsarbeiten in der Wohnung durch den Mieter. Damit sind doch auch die Anforderungen an die Wohnung bei Übergabe nach Aufhebung des Mietvertrages etwas labil, d.h. exaktze Forderungen an den Gesamtzustand der Wohnung bei Übergabe an den Vermieter sind so nicht mehr möglich. Wie sollte man hier formulieren? Ist hier ein "besenreines" Übergeben richtig? Ich gehe davon aus, dass die Wohnung in gg. Fall in dem Zustand sein sollte, dass der neue Mieter wieder unter Beachtung seiner eigenen malerischen Gestaltung in die Wohnung einziehen kann, ohne das Ausbesserungsarbeiten ( Schadensbeseitigung der durch Abwohnen entstandenen Schönheitsfehler) notwendig sind. Liege ich hier richtig?
Gruß Shank
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27.10.2006, 10:05 von frischebrise
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Hallo,
wenn du den Mietvertrag des H&G nimmst, liegtst du erst einmal mit &11 Schönheitreparaturen Absatz 2 noch richtig.
Hier sind die gekippten starren Fristen schon durch im Allgemeinen aufgeweicht.
Lediglich Absatz 3 macht Kopfschmerzen - nach BGH -
hier der zeitanteilige Ansatz ( Quotenregelung )
Ob diese gekippte Quotenregelung durch die Salvatorische Klausel geheilt wird, muß noch abgewartet werden.

gruss
frischebrise
26.10.2006, 23:28 von Sommer
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Also grundsätzlich muß der Mieter nur in dem Zustand zurückgeben wie er übernommen hat. Das könntest Du so schreiben; das setzt aber natürlich voraus, daß Du extrem gut belegen kannst, wie der Zustand vorher war.
"Besenrein" heisst lediglich sauber also nicht ausreichend!

S.
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