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02.05.2006, 12:58 von MagnatProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Schönheitsreparaturen
Hallo Community,

ein Mieter zieht aus und hat die Wohnung total abgewohnt und niemals Schönheitsreparaturen durchgeführt.
Die Unterschrift unter das Übergabeprotokoll wurde verweigert (Zeuge ist vorhanden). Der Mieter wird nichts in der Wohnung tun und hat dies auch so kundgetan (also keine Nachfrist notwendig).
Da die Wohnung bereits weitervermietet wurde, wurde nun eigenständig renoviert.
Kann man nun für die eigene Arbeitskraft eine Pauschale ansetzen oder hätte man sich vorher ein Angebot von einem Maler holen müssen und bekommt nun nur die Materialkosten?
Alle 7 Antworten
03.05.2006, 13:19 von Magnat
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Klasse. Danke für eure Antworten. Das hat doch weitergeholfen.
03.05.2006, 09:02 von RMHV
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Zitat:
Magnat » 02.05.06 12:58 «
... Kann man nun für die eigene Arbeitskraft eine Pauschale ansetzen oder hätte man sich vorher ein Angebot von einem Maler holen müssen und bekommt nun nur die Materialkosten?


Wenn ein Schadenersatzanspruch tatsächlich besteht ist die Höhe des Anspruch nicht von tatsächlichen Ausgaben des Geschädigten abhängig. Der Geschädigte ist auch nicht verpflichtet einen Schaden tatsächich zu beseitigen. Er könnte jederzeit die Ersatzleistung vereinnahmen und die Wohnung im vorliegenden und damit wertgeminderten Zustand weiter vermieten. Eine Vermietung ohne vorherige Beseitigung von Schäden würde den Mieter keinesfalls von einer Schadenersatzpflich befreien.
Eine völlig andere Frage ist die Bemessung der Schadenshöhe, wenn keine Rechnung über die Schadensbeseitgung vorgelegt werden kann. Ein Angebot eines Malers wäre in diesem Fall sicher ein geeignetes Mittel.
03.05.2006, 08:54 von volker
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Hallo Magnat,

Zitat:
Kann man nun für die eigene Arbeitskraft eine Pauschale ansetzen oder hätte man sich vorher ein Angebot von einem Maler holen müssen und bekommt nun nur die Materialkosten?


Juristisch gesehen, kann man alles.

Die Frage klärt im Rechtsstreit der Tatrichter. Dieser wird sich an den Kosten für einen Maler ausrichten, notfalls den Innungsmeister als Sachverständigen bemühen.

Meine Empfehlung: Bleib im Betrag etwa 10 % unter dem Handwerker (ohne MWSt). Damit sind die Chancen höher, mit der Forderung bei Gericht keine Bauchlandung zu verursachen.

Ansonsten gibt es auch Gerichte, die den Satz für die Arbeitsstunde des Vermieters auf 25,00 DM = 12,78 € auch heute noch für die Obergrenze halten.
03.05.2006, 08:32 von Magnat
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Hallo Leute,
danke für die Antworten, aber meine Frage ist leider nicht beantwortet worden.
Bitte beschäftigt euch nicht mit den juristischen Feinheiten, denn die sind bereits berücksichtigt. Und natürlich ist vorher eine Vorabbesichtigung gelaufen.
02.05.2006, 15:39 von Vermieterheini1
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02.05.2006, 15:32 von Sommer
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Außerdem sollte man den weichenden Mieter schriftlich auffordern, dieses und jenes noch bis dann und dann zu tun da man ansonsten selber tätig wird und dies von der Kaution einbehält; bzw. es dem ehem. Mieter in Rechung stellt.

S.
02.05.2006, 15:25 von Vermieterheini1
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