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11.09.2007, 17:18 von LemameProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Schimmel
Hallo,

meine Mieterin, die zum 31.10 gekündigt hat, will mir zeigen das es im Haus schimmeln würde. Das Haus ist über Nachtspeicher und Holz zu beheizen. Allerdings hat sie bereits seit Wochen kein Holz mehr in ihrem Holzlager und der Nachtzähler zeigt einen Stromverbrauch, der davon ausgehen läßt, das sie die heizungen nie benutzt hat.
Da ich das Haus selbst 10 Jahre bewohnt habe, weiß ich, das es schimmelfrei ist, aber man muß es halt heizen.
Bei den derzeitigen Temperaturen und Niederschlägen der letzten Wochen ist es für mich also nicht verwunderlich, das sie nun über Schimmel klagt.
Aber wie gehe ich nun damit um?
Ich habe Angst, das sie bis zum Auszug den Zustand der Wohnung verschlechtert, das eine größere Renovierung ansteht und diese Aktion mir den Schimmel zu zeigen nur dazu dienen soll die Miete zu reduzieren, obwohl es ihr verschulden ist. Denn sie wohnt seit 1,5 Jahren dort und solange war kein Schimmel da.
Blöderweise habe ich keine Kaution bei Einzug zahlen lassen.
Wäre für Tips dankbar.
Grüße Lemame
Alle 30 Antworten
13.09.2007, 23:12 von Cora
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Zitat:
nanana. Wir wollen uns doch nicht auf das Niveau eines AM herablassen und alles pauschalisieren


man soll aber doch mit Wölfen heulen, dann fällt man nicht auf, oder was sagt der Spruch?
13.09.2007, 16:24 von kein_Eigentum
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Zitat:
hier macht sich aber ein fetter Troll lustig.

Falls diese Ratschläge jedoch ernst gemeint sein sollten, wundert mich nicht, dass der Osten nicht von selbst auf die Beine kommt, denn wenn man jeden Tag soviel Schwachsinn verzapft, kann man sich auf nichts anderes mehr konzentrieren.





nanana. Wir wollen uns doch nicht auf das Niveau eines AM herablassen und alles pauschalisieren. Vielmehr sollte man doch versuchen, den Einzel(ler)fall zu betrachten und zu differenzieren.

MfG
Papa76

13.09.2007, 14:51 von Dernie
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@AR:

Ich LIEBE Fisch!

Argumente ausgegangen, wie? *ggggggggg*
13.09.2007, 14:50 von Dernie
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Hmmmm, das WAR doch schon eine Antwort..... .

*kopfschüttel*
13.09.2007, 14:49 von Augenroll
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@Dernie:

Für Sie nur das:

<°(((XXXXXXX-<
13.09.2007, 14:43 von andreasM
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Dernileini,
ich würde Ihnen ja gerne Antworten, aber da geht leider nicht weil: >>> - - -Trolle bitte NICHT füttern! - - - <<<
13.09.2007, 14:40 von Dernie
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@Augendrollig:

Zitat:
Dernie, geht es auch mal ohne solche Beiräge???


SIE sind doch genau derjenige, der immer nach obertollen Beweisen (=>"Unter BGH zählt nix") fragt. Daß eine pure Behauptung einer Mieterin (natürlich auch nicht eines Vermieters) kein Beweis ist, darüber brauchen WIR uns doch wohl nicht zu unterhalten. Oder zählt bei Ihnen etwa das gesprochene Wort eines Mieters mehr, als das eines Vermieters?

Nichts anderes meinte mein obiger Beitrag in Kurzform!

Was soll also der unqualifizierte Beitrag von Ihnen??? Oder aber hat Sie etwa mein Beitrag intellektuell überfordert?

@Andilein:

Schon mal was von Ironie gehört? Nur so 'ne rhetorische Frage.... .
13.09.2007, 14:11 von andreasM
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@MarieP

Zitat:
Ein herzliches dickes Danke für diesen gewichtigen Rat!
WEITER SO




Bitte schön.

AM
@Dernie, geht es auch mal ohne solche Beiräge???
13.09.2007, 14:04 von Cora
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Zitat:
Sie sollten Ihren Mietern ein großzügiges Angebot unterbreiten.
Nach den Fakten zu urteilen liegt ja wohl in Ihrem Haus ein Feuchtigkeitsschaden definitiv vor (Beweis: Aussage der Mieterin)! Also, wenn die Mieter sowieso am ausziehen ist, dann entschädigen Sie die Mieterin großzügig (Sie haben ja schließlich genug Miete kassiert) und sobald das Objekt leer steht, sanieren Sie fachgerecht.

Somit ist das Problem zur Zufriedenheit aller Beteiligten dank meines Rates gelöst!




hier macht sich aber ein fetter Troll lustig.

Falls diese Ratschläge jedoch ernst gemeint sein sollten, wundert mich nicht, dass der Osten nicht von selbst auf die Beine kommt, denn wenn man jeden Tag soviel Schwachsinn verzapft, kann man sich auf nichts anderes mehr konzentrieren.

13.09.2007, 09:58 von MarieP
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13.09.2007, 09:05 von Dernie
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Zitat:
Beweis: Aussage der Mieterin


Besser noch mal drüber nachdenken.
13.09.2007, 08:55 von Mortinghale
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Zitat:
zur Zufriedenheit aller Beteiligten


Besser noch mal durchzählen.

13.09.2007, 08:48 von andreasM
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Zitat:
Ich solle ihr eine Entschädigung anbieten.


Sie sollten Ihren Mietern ein großzügiges Angebot unterbreiten.
Nach den Fakten zu urteilen liegt ja wohl in Ihrem Haus ein Feuchtigkeitsschaden definitiv vor (Beweis: Aussage der Mieterin)! Also, wenn die Mieter sowieso am ausziehen ist, dann entschädigen Sie die Mieterin großzügig (Sie haben ja schließlich genug Miete kassiert) und sobald das Objekt leer steht, sanieren Sie fachgerecht.

Somit ist das Problem zur Zufriedenheit aller Beteiligten dank meines Rates gelöst!

AM
13.09.2007, 08:25 von Mortinghale
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Zitat:
Ihr eine Hausbesichtigung anbieten um die Ursache festzustellen


Das würde ich sehr vorsichtig formulieren, damit daraus nicht der Schluß gezogen werden kann, daß auch Du davon ausgehst, daß die Ursache im Haus begründet ist.

13.09.2007, 07:35 von Dernie
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@Augendingsbums:

SIE sind ja auch kein fetter Wohnungs-/Hauseigentümer.... .
12.09.2007, 15:07 von Augenroll
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Zitat:
Oder was würdet ihr daraus machen?


Jedenfalls nicht so einen fetten Elefanten wie Sie.
12.09.2007, 14:54 von Lemame
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So, nun der 3. Teil der Geschichte:

Jetzt habe ich den angekündigten Brief meiner Mieterin erhalten. Dort beschreibt sie lediglich Schimmelschäden an ihren Gegenständen (lederwürfelbecher, Wollteppich, verzogene Regalbretter, muffige Matratze), kein Wort von irgendwelchen Feuchtenstellen oder Schimmel an Wänden, Decke oder Fenstern oder Boden.
Ich solle ihr eine Entschädigung anbieten.
Langsam werde ich den Verdacht nicht los, das sie nur einen Zuschuß für ihre Umzugskasse möchte.
Ach, eins hatte ich vorhin noch vergessen, damit ihre Katze freien Weg aus und in das Haus hat, hat sie ein Fenster ständig ganz geöffnet mit Hilfe eines Brettes, welches sie zwischen Rahmen und Fenster klemmt. Auch bei Regen ist das Fenster offen.
Außerdem weigert sie sich, das Abfahren den Abwassers aus der Hauseigenen Kläranlage zu bezahlen, obwohl im Mietvertrag vereinbart.
Jetzt werde ich das ganze erst mal sacken lassen und dann ein nettes Schreiben verfassen, in dem ich jeglichen Schadenersatz ablehne. Ihr eine Hausbesichtigung anbieten um die Ursache festzustellen, welche sie sicher ablehnen wird (macht sie immer, auch persönliche Gespräche um evtl Probleme zu lösen wurden bisher immer abgelehnt) und hoffen, das die 6 Wochen bis zu ihrem Auszug bald vorbei sind.
Oder was würdet ihr daraus machen?
Grüße Lemame
12.09.2007, 13:21 von Cora
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Hallo

Zitat:
Wie soll ich nu damit umgehen? Mir geht heute wohl noch ein Schreiben mit ihrer Schadensersatzforderung zu


Ohne Besichtigung deinerseits und Feststellung woher der Schimmel kommt und wer diesen verursacht hat,Schadenersatz ablehnen.
So wie du schilderst sind die Probleme von der Mieterin verursacht, denn die Feuchtigkeit, die sie ins Haus bringt, kann nicht ordentlich entweichen und mit Kipp-Stellung der Fenster erreicht man gar nichts.
12.09.2007, 09:59 von MarieP
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12.09.2007, 09:58 von johanni
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Hallo Lemane,

Zitat:
Nun werd ich mal ihr Schreiben abwarten, aber ich finde es halt schon sonderbar, das die gesamte vorherige Mietzeit keine Schimmelprobleme da waren und nun kurz vor Auszug


Da sie Dir nicht die Möglichkeit der Innenbesichtigung gegeben hat, kannst Du auch nicht von einem Mangel der Mietsache ausgehen. Deshalb, wenn das schreibe kommt, sofort schriftlichen Widerspruch mit der Begründung, dass keine Besichitgung stattgefunden bzw. sie diese abgelehnt hat.
Auf keinen Fall schriftlich bestätigen, dass vorher kein schimmel und nun kurz vor Auszug dieser vorhanden sei!!!

Johanni
12.09.2007, 09:43 von Lemame
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Hallo,

ich habe mich eben mit meiner Mieterin getroffen. Ich wurde nicht ins Haus gelassen, sondern mir wurden vor der Tür Gegenstände gezeigt die leichte Spuren von Feuchtigkeit und Schimmel zeigten. Wo diese Gegenstände gelegen haben wurde mir auch nicht mitgeteilt.
Nur die Forderung nach Schadenersatz wurde gestellt.
Von mir freundlich angesprochen, das es am Heiz und Lüftungsverhalten liegen könnte, hieß es nur : Ich heize nicht im Sommer und daran liegt es nicht.
Zur Ergänzung: Die Dame verarbeitet Rohwolle, die natürlich auch gewaschen werden muß.
Wie soll ich nu damit umgehen? Mir geht heute wohl noch ein Schreiben mit ihrer Schadensersatzforderung zu. Aber wenn sie mich nicht ins Haus läßt, kann ich doch auch keine evtl. Mängel am Haus feststellen, bzw. ausschließen.
Nun werd ich mal ihr Schreiben abwarten, aber ich finde es halt schon sonderbar, das die gesamte vorherige Mietzeit keine Schimmelprobleme da waren und nun kurz vor Auszug.
Grüße Lemame

12.09.2007, 08:43 von Augenroll
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Also wenn ein Haus im Sommer, auch bei feuchtem Wetter, Schimmel ansetzt, dann stimmt irgendwas mit dem Haus nicht. (z.B: aufsteigende Nässe)
11.09.2007, 22:52 von dontpanic
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Hallo,

Zitat:
Das Die Mieter lüften ist doch nur positiv zu bewerten
Aber genau das tun Sie ja eben nicht!

Zitat:
Stoßlüften findet nicht statt. Wäsche trocknet im Haus
Na da haben wir doch schon das Problem...

Gruß,
dp
11.09.2007, 21:47 von kathi2007
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hallo,
kann mich der Meinung: erstmal feststellen woher der Schimmel kommt nur anschliessen. Hatten im Haus zweimal ein Schimmelproblem.
Das erste Mal tauchte im Zimmer der Wohnung im 1.OG Schimmel auf (vollisolierte Schallschutzfenster, körperlich und geistig behinderter Sohn der Familie war den ganzen Tag drin, es wurde nie gelüftet und wenn dann mal halbherzig auf Klappe). Der erste gerufene Handwerker hat uns gleich einen deftigen KV hingelegt für die Isolation der Aussenfassade mit Trockenlegung etc. Der zweite (befreundete) Handwerker hat uns auf das Lüftungsproblem aufmerksam gemacht. Dies haben wir so weitergegeben, Mieter hat sich dran gehalten und Schimmel war weg.
Das zweite Mal wars in der EG Wohnung hinter einem direkt an der Aussenwand gestellten Schrank, damals noch mit Gaseinzelöfen. Jetzt ist Etagenzentralheizung mit Leitung auf Putz, d.h. grundsätzlich sowieso die bessere Heizung und zudem kann man auch Schränke etc. nicht mehr DIREKT an der Aussenwand plazieren, was man sowieso nie tun sollte. Auch hier ist kein Schimmel mehr.
Im zweiten Fall hatten wir richtig Bammel, hätte ja auch aufsteigende Nässe aus dem Keller sein können und das wär dann richtig ins Geld gegangen und die Modernisierung der Heizung war sowieso geplant.
LG
11.09.2007, 21:26 von Senial
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Versuche erstmal rauszufinden, woher der Schimmel kommt. (Kondenswasser oder tatsächlich Baubedingtes Problem)

Sollte die Wand/Wände tatsächlich anfällig dafür sein, rede mal mit deinem Maler des vertrauens und weise Ihn auf "Classidur Hfix und Hsalt" hin.

Sauteuer aber gut.
11.09.2007, 20:14 von rrutz
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Zitat:
Vermieter sind erst ab Oktober verpflichtet zu heizen...


Sicher was das früher mal so - aber in der heutigen Zeit mit temperaturgeführten Heizungsanlagen?

Meine Mieter hätten sich schön bedankt, wenn ich in diesem "Sommer" die Heizung nicht durchgehend laufen gelassen hätte.

Dazu kommt, das die Heizkosten eh auf die Mieter umgelegt werden - warum dann also nicht heizen?

rrutz
11.09.2007, 19:14 von nass01
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Zitat:
Hallo,

ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber den mieter zwangszuverpflichten, auch im Sommer zu heizen?

Erst mal ruhig werden und sich das Haus ansehen.


Das Gleich habe ich auch sofort gedacht.

Das Die Mieter lüften ist doch nur positiv zu bewerten und da würde ich auf ein echtes Schimmelproblem tippen.

Vermieter sind erst ab Oktober verpflichtet zu heizen und anders herum wird das nicht anders sein.
11.09.2007, 18:24 von Lemame
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Hallo Johanni,

natürlich verpflichte ich niemanden im Sommer zu heizen,ist in den Haus auch nicht notwendig, aber hier waren in den letzten Wochen kaum mehr als 18 Grad tagsüber, in der letzten 14 Tagen kaum mehr als 15 Grad tagsüber, nachts meist unter 10 grad. Außerdem hat es extrem viel geregnet.
Die Mieterin hat ständig gekippte Fenster, egal bei welchem Wetter. Stoßlüften findet nicht statt. Wäsche trocknet im Haus, da ist heizen schon mal angesagt und mit dem Holzofen durchaus machbar.
Die Heizung unseres eigenen Hauses hat sich bereits zum Heizen entschieden .
Ganz ehrlich, habe ich auf diesen Anruf bereits gewartet, da ich davon ausgegangen bin, das sie nicht mehr heizt um Kosten zu sparen. Ist nämlich recht knapp bei Kasse.

Grüße Lemame
11.09.2007, 17:41 von johanni
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Hallo,

ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber den mieter zwangszuverpflichten, auch im Sommer zu heizen?

Erst mal ruhig werden und sich das Haus ansehen.

Johanni
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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