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05.07.2007, 12:55 von MaxmaxProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Rücklagenbildung bei MFH absetzbar ???
ein Bekannter hat mir gesagt, dass man als Eigentümer eines MFH die monatlichen Summen die man für größere Instandhaltungen anspart von der Steuer absetzten kann ?!?!?!
Meiner Meinung nach geht das nicht !!! oder doch ????
Alle 15 Antworten
10.07.2007, 08:57 von Augenroll
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Hallo taxpert,
Zitat:
Würde mich mal interessieren wie die Augenrolls der Republik ihr Geld anlegen! Konsum? Sparbuch?


Interessanter Beitrag.

Wir legen unser Geld derzeit wesentlich in Aktien, Festgeld und Tagesgeld an. möglichst flexibel und breit gestreut. das Ziel ist kurz- bis mittelfristig selbstgenutztes Eigentum.

Ich weiß, solche Leute wie Sie, lachen darüber, weil Sie schon Einiges durch Erbschaften oder sonstige "Transaktionen" anhäufeln konnten. Aber ich bin halt ein "kleiner Mann", der sich nicht schämt, weil er ein reines Gewissen hat und immer ehrlich geblieben ist.

Und der wohl damit leben muss, von der "Elite" dieses Landes ausgelacht zu werden.
10.07.2007, 08:47 von Augenroll
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Guten Morgen Sledge_Hammer,

wann haben Sie denn wieder mal eine abenteuerliche und lustige Steuerrechnung auf Lager???

Beste Grüße, Ihr AR
08.07.2007, 16:26 von taxpert
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Bereits in den 70'er Jahren hat sich der Staat aus dem Wohnungsbau zurückgezogen. In der Folge sind z.B. gewerkschaftliche Wohnungsbauunternehmen in die Bresche gesprungen. Was mit diesen passiert sit kann man in der Historie der "Neuen Heimat" nachlesen!

Würde der Staat weiterhin (sozialen) Wohnungsbau betreiben, würde er dies aus Steuermitteln aller Stpfl. (auch den Augenrolls der Republik) bezahlen müssen. Wenn er es nicht tut, muß er über die Steuer (beachte: Steuern sind nicht nur Einnahmequelle des Staates, sondern auch Steuerungselement!) gewährleisten, dass private Gelder in den Wohnungsbau fließen. Dies geschah durch den §7 Abs.5 EStG und nach der Wiedervereinigung durch die Fördergebiets-AfA.

Und jetzt kommt das, was Leute wie Augenroll immer freut:

Im Zuge der Änderung der gesetzgebung sind viele Leute, die im Osten Immobilien erworben haben, doppelt gestraft worden. Nicht nur das sie Ihre Immobilien unter Wert haben verkaufen müssen (nicht alle wollen im Osten wohnen bleiben Augenroll!), sondern sie haben auch hierfür noch Steuern zahlen dürfen!

Grundsätzlich halte ich das auch für richtig, in vielen Einzelfällen hat es aber die Existenz gekostet! Den Mietern ist soetwas natürlich egal, da ja alle Vermieter großkapitalistische Bonzen sind, die geerbt haben.

Würde mich mal interessieren wie die Augenrolls der Republik ihr Geld anlegen! Konsum? Sparbuch?

taxpert
06.07.2007, 15:32 von Augenroll
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Die Mietermasse zahlt trotz allem mehr Steuern. Siehe Bundesrechnungshof, Steueraufkommen.

Aber bilden Sie sich ruhig ordentlich was auf sich ein. Wenn es Sie glücklich macht.

PS: Intelligenz und Witz werden Sie sich wohl eh nicht kaufen können.
06.07.2007, 11:11 von Sledge_Hammer
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06.07.2007, 10:58 von zaunkoenig
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Hallo,

Zitat:
Deshalb wird in einigen WEgmeinschaften gern für größere Maßnahmen eine sogn. Sonderumlage gemacht. Diese ist dann auch steuerlich sofort in dem entsprechenden Jahr absetzbar


Aus welcher gesetzlichen Grundlage ergibt sich das denn?

06.07.2007, 10:40 von Augenroll
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Zitat:
Die Restlichen Steuern die gezahlt werden befinden sich sicherlich vom Niveau her deutlich über dem eines Pförtners...

Ja es gibt aber weit weit weit weit weit weit weit weit weit weit mehr Mieter als Vermieter.

Immer schön reell bleiben!
06.07.2007, 10:39 von Melanie
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Zitat:
Sag ich doch, bei Immobilien kann man so richtig Steuern sparen

Tja, hast Recht!
Schon krass!
Ich würde sagen wir streichen sämtliche Vergünstigungen!
Da der öffentliche Wohnungsbau so gut wie tot ist, bin ich mir sicher das aus Mitleid mit den Mietern die "Reichen" trotzdem ihre Häuser zur Verfügung stellen....
Instandthaltungen werden ohne Steuervergünstigung aus eigener Tasche gezahlt, denn man kann sich die Investitionssumme ja durch die Kaltmiete ansparen!

06.07.2007, 10:29 von Augenroll
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Zitat:
mittlerweile habe ich den Verdacht, daß Du garnicht mehr versuchst, es zu kapieren.

Ganz im Gegenteil, lass mir hier bloß nicht mehr ein X für's U vormachen.
06.07.2007, 10:29 von Sledge_Hammer
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06.07.2007, 10:27 von Mortinghale
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Phili,

mittlerweile habe ich den Verdacht, daß Du garnicht mehr versuchst, es zu kapieren.

06.07.2007, 10:07 von Augenroll
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Zitat:
Deshalb wird in einigen WEgmeinschaften gern für größere Maßnahmen eine sogn. Sonderumlage gemacht. Diese ist dann auch steuerlich sofort in dem entsprechenden Jahr absetzbar

Sag ich doch, bei Immobilien kann man so richtig Steuern sparen. Die fehlenden Steuereinnahmen werden dann ja die 40 000 000 Mieter im Lande schon irgendwie mitverkraften können.
05.07.2007, 13:33 von johanni
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Hallo,

Instandhaltungsrücklagen sind keine Kosten, sondern bildet ein Vermögen

Deshalb wird in einigen WEgmeinschaften gern für größere Maßnahmen eine sogn. Sonderumlage gemacht. Diese ist dann auch steuerlich sofort in dem entsprechenden Jahr absetzbar

Johanni
05.07.2007, 13:33 von RMHV
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Das geht definitiv nicht... durch den Transport irgendeines Betrags von der rechten zur linken Tasche werden aus dem Betrag keine Werbungskosten.
05.07.2007, 13:07 von Jobo
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wenn die Reperatur dann ausgeführt wird, kann man diese Kosten von der Steuer absetzen. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.
Jobo

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