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15.01.2007, 14:37 von Vermieterheini1Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Rendite für private Kleinstvermieter
Nachdem die Moderatoren nicht gewillt sind User, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen ALLE meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos NICHT wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
Alle 85 Antworten
25.01.2007, 18:43 von Augenroll
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Zitat:
Denn eins ist sicher, aber auch nur meine Meinung, wenn mir ein schlaugelesener Mieter mit den §§ unterm Arm daherkommt, hole ich auch als Vermieter meine §§ raus und dann geht die Post ab. Es gibt die berühmten hundert Kleinigkeiten!!

Als gelernter Mieter weiß ich, das es auf Gegenseitigkeit beruht. Mieter haben auch "Freunde"

Zitat:
provozierst unnötig

Im Gegenteil, ich versuche lediglich auf Provokationen angemessen zu reagieren.
25.01.2007, 16:18 von johanni
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hallo Augenroll,

Zitat:
Zugegeben ist "schlau daherreden" in meiner Postion einfacher.

Meine Intention ist auch eher, mitlesenden Mietern Denkanstösse zu geben.


Du gibst aber leider m.M.n keine Denkanstöße, sondern Du provozierst unnötig und damit schadest Du Mietern auch.

Denn eins ist sicher, aber auch nur meine Meinung, wenn mir ein schlaugelesener Mieter mit den §§ unterm Arm daherkommt, hole ich auch als Vermieter meine §§ raus und dann geht die Post ab. Es gibt die berühmten hundert Kleinigkeiten!! Wenn der Mieter meine Großherzigkeit( ja die gibst es wirklich) überbeansprucht.

Ich komme nach Deinen Beiträgen zum Schluß: Du möchtest duschen, aber nicht nass werden!!

LG Johanni
25.01.2007, 15:28 von Augenroll
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@cavalier:

Zitat:
Doch gerade wieder, hiermit:
Z.B. Destatis oder die DKB haben glaubwürdige fundierte Studien durchgeführt.

Sorry, hatte gemeint: glaubwürdigere.

Zitat:
Ich denke mal Augenroll baut sein Haus in Kuba, Bolivien oder in anderen sozialistischen Länder. Anscheinend gefällt ihm das System ja besser.

Das hatte ich bereits klargestellt.

Zitat:
Nee, das macht Augenroll nicht, denn muß er ja beweisen, dass er es besser kann.

Zugegeben ist "schlau daherreden" in meiner Postion einfacher.

Meine Intention ist auch eher, mitlesenden Mietern Denkanstösse zu geben.
25.01.2007, 15:05 von cavalier
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@ Augenroll

Zitat:
Habe ich auch nicht behauptet

Doch gerade wieder, hiermit:
Zitat:
Z.B. Destatis oder die DKB haben glaubwürdige fundierte Studien durchgeführt.


Zitat:
Einfacher ist natürlich, sich was schönzureden
Stimmt, auch für Sie. Nur meistens reden Sie schlecht.

Hallo Johanni,

Zitat:
Ich wünsche Dir: einen Immobilienbestand mit den Mietern, die hier beschrieben werden.

Nee, das macht Augenroll nicht, denn muß er ja beweisen, dass er es besser kann. Es ja besser nur zu Reden.

Wie war das mit den Eunuchen, die wollen - können aber nicht.

Zitat:
Und wenn Du dann mit Deinem Traumhaus anfängst,

Ich denke mal Augenroll baut sein Haus in Kuba, Bolivien oder in anderen sozialistischen Länder. Anscheinend gefällt ihm das System ja besser.
25.01.2007, 15:02 von Augenroll
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@johanni:

Zitat:
Dich in die DIN, VOB, Makler-und Bauträgerverordnung einzuarbeiten. Was dann auf Dich zukommt, ist nämlich kein Kinderspiel, was Du jetzt als Mieterin erlbest.


Schon längst Mittendrin. Geschieht mit derselben Gründlichkeit, wie die Einarbeitung ins Mietrecht.

Ansonsten habe auch ich die Probleme der Kleinstvermieter längst anerkannt. Wir haben doch alle schon festgestellt: Es gibt solche und solche. Auf Mieter wie auf Vermieterseite.
25.01.2007, 14:53 von Augenroll
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Zitat:
Wer ist denn unabhängig? Sie auch nicht.


Habe ich auch nicht behauptet. Z.B. Destatis oder die DKB haben glaubwürdige fundierte Studien durchgeführt.

Einfacher ist natürlich, sich was schönzureden.
25.01.2007, 14:52 von johanni
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Hallo Augenroll,

wie Du sicher aus diesen Forumsbeiträgen erkennst, handelt es sich überwiegend um "Kleinstvermieter" die u.U. auch ihre Immobilien ( wie z.B. Jungfrau zum Kind) erhalten haben.
Und nicht nur die Immobilie sondern gleichzeitig auch Menschen.
Wenn nun diese Menschen- Mieter- ein Anspruchsdenken an den Tag legen, welches niemals ein Kleinstvermieter an den Tag legen würde, kommt es zwangsläufig zur Konfrontation.

Ich wünsche Dir: einen Immobilienbestand mit den Mietern, die hier beschrieben werden.

Und wenn Du dann Deine tatsächlichen Erfahrungen als Vermieterin gemacht hast, wären Deine Beiträge sicher sehr informativ!!

Vielleicht noch eine Kleinigkeit: Das Leben wird viel leichter, wenn man etwas runterstapelt, als mehr scheinen zu wollen, als man ist.Und Lebenserfahrung kann man nur machen, nicht studieren!

Und wenn Du dann mit Deinem Traumhaus anfängst, möchte ich Dir schon jetzt empfehlen, Dich in die DIN, VOB, Makler-und Bauträgerverordnung einzuarbeiten. Was dann auf Dich zukommt, ist nämlich kein Kinderspiel, was Du jetzt als Mieterin erlbest.

LG Johanni
25.01.2007, 14:48 von cavalier
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@ Augenroll

Zitat:
Bitte Beitrag nicht nur lesen sondern auch interpretieren.

Den muß schon jder für sich interpretieren.

Zitat:
Einmaleffekte.

Richtig, einmal verkaufen reicht ja.

Zitat:
Weiterhin hat immowelt.de eigene wirtschaftliche Interessen, die Preise hochzuhalten. Der Publizist ist nicht unabhängig und für mich daher keine seriöse Quelle für Infos.

Wer ist denn unabhängig? Sie auch nicht.
25.01.2007, 14:42 von Augenroll
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@ kleines_Haus:

Zitat:
PSS: ...warum Miete doch billiger wie selbst Bauen ist!...


Miete (in Magdeburg) mag billiger sein, aber nicht besser! Ich möchte auch besser Wohnen.
25.01.2007, 14:36 von Augenroll
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@johanni:

Zitat:
na dann mal auf zum "Traumhaus".

Du hast dann das Haus abgezahlt, i.d. Regel nach 20- 25 Jahren. Und dann fangen die Reparaturen an!! Deine Einkommensverhältnisse haben sich aber verschlechtert...

Sicher ist das genauso eine "Wette" auf die Zukunft, wie alle anderen Investments. Letztendlich muss sowieso jeder seinen eigenen Weg finden. Hatte ich schon geschrieben: Für Reparaturen Rücklagen bilden. Ob jedoch mein Vermieter Rücklagen bildet bezweifle ich stark, dass interessiert mich aber auch nicht (mehr).

Zitat:
Und solange Du auf den Kapitalismus schimpfst, ihn aber auch nutzt, wirst Du unglaubwürdig.
Definiere doch mal Kapitalismus - und sage, wo es sich besser leben läßt??
Solange ich selbst nichts zu verlieren habe, kann ich auch keine Verantwortung tragen!!


Wo habe ich denn auf den Kapitalismus geschimpft und ihn abelehnt? Ich habe geschrieben:

Zitat:
Nachdem mir 1989 der Kapitalismus aufgezwungen wurde, habe ich mühsam gelernt, dass es ein Grundgesetz des Kapitalismus ist, dass jeder seinen eigenen Vorteil sucht. Zusätzlich liegt es noch in der Natur des Menschen. Wem wollen Sie das vorwerfen? Und glauben Sie mir, auch ich habe viel Lehrgeld (insgesamt ca. € 3000,-!) zahlen müssen.


Ich habe doch den Kapitalismus angenommen, und nutze ihn für mich. Ich habe gelernt, das Lehrgeld bezahlt und gut ist.

Prinzregent schrieb:

Zitat:
Die Wiedervereinigung hat eine Art Enteignung eingeleitet...

fragt sich nur wer enteignet wurde. Nicht umsonst wurde dieser Spruch in den 90'ern kreiert:

Die Wiedervereinigung ist erst abgeschlossen, wenn der letzte Ossi aus dem Grundbuch getilgt wurde.

Beispiele: Treuhand, Leuna, Tausende Eigenheimbesitzer in Kleinmachnow und Potsdam usw. usw.

Das ist aber nicht mehr das Problem, es ist sowieso nicht mehr rückgängig zu machen. Jedoch kann ich eine gewisse Schadenfreude nicht unterdrücken, wenn einige jetzt mit ihren Schrottimmobilien im Osten auf die Nase fallen, und sich hier ausheulen wollen.
25.01.2007, 14:15 von kleines_Haus
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@ Augenroll

selbstverständlich habe ich mir die Mühe gemacht alle Seiten zu lesen.

Dies hat mich zu dem Schluß kommen lassen, das eine Privatinsolvenz zu billig für Sie wäre.
Nein, ich find es besser Sie bauen sich Ihr Traumhaus.

Sie haben ja alles voll unter Kontrolle

PS: Die Mieter mit dem Absperrventil kommen aus
. . . Magdeburg

PSS: Die kapitalistische West Presse hat im einem Artikel auseinander gefummelt, warum Miete doch billiger wie selbst Bauen ist! (Den Artikel such ich aber nu nicht mehr)
OK Augenroll, das gilt natürlich nur für den kapitalistischen Westen
25.01.2007, 14:12 von Augenroll
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@cavalier:

Bitte Beitrag nicht nur lesen sondern auch interpretieren.

Zitate aus dem Artikel:
Zitat:
Wer beispielsweise ein Mehrfamilienhaus in Berlin besitzt und verkaufen möchte, kann laut Immobilienverband Deutschland (IVD) heute bis zu 20 Prozent mehr erzielen als noch vor einem Jahr. Grund: das Interesse von internationalen Investoren. Diese hätten vor ein paar Jahren nur ganze Wohnanlagen und Wohnungsbaugesellschaften erworben,...

Einmaleffekte.

Zitat:
Im Allgemeinen raten Immobilienexperten jedoch prinzipiell dazu, sehr genau die Zukunftschancen des Standorts zu analysieren. Denn ein Schnäppchen in einer strukturschwachen und von hoher Arbeitslosigkeit betroffenen Region könnte in ein paar Jahren noch weniger Wert sein. In boomenden Regionen wird jedoch ein weiterer Preisanstieg erwartet.

Niemand hat je bestritten, dass sich die Regionen in Deutschland unterschiedlich darstellen. Hier im Forum wurden dazu auch schon einige Studien genannt.

Weiterhin hat immowelt.de eigene wirtschaftliche Interessen, die Preise hochzuhalten. Der Publizist ist nicht unabhängig und für mich daher keine seriöse Quelle für Infos.
25.01.2007, 13:21 von prinzregent
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Augenroll scheint ein OSSI zu sein.

Ich habe in den letzten Jahren Ossis hassen gelernt. Dabei gibt es ab und zu richtig nette und fleissige Ossis, aber in ihrer Mehrheit habe ich nur nette Menschen im Osten kennengelernt die nichts lieber tun als dem Wessi den Dolch in den Rücken zu stecken.

mir geht es eher wie kleines_Haus, die Mieter wollen alles haben und am ende ist der Vermieter schuld. Jetzt soll ich sogar ein Jahr in den Knast wegen einem geklauten Handy ! Als ob ich meinem Mieter ein Handy klauen will, aber der Staatsanwalt und alle anderen Juristen freuen sich über die Arbeit.

Vermieten ? Ich nicht mehr. Habe echt die Nase voll. Kleines Haus hat die Situation bestens beschrieben.

Die Wiedervereinigung hat eine Art Enteignung eingeleitet, denn am Ende jeder Geschichte ist ein Vermieter, egal ob der nun Augenroll oder prinzregent oder wie auch immer heist, einen Teil seines Geldes los.

Ein Mietnomade kostet einen Vermieter ab 5.000 Euro, ein Kleinvermieter kann, wenn er nur einen einzigen Mietnomaden innnerhalb von 10 Jahren bekommt, an so was pleite gehen.
Hallo kleines haus,

m.M.nach machst Du es mit Deinen Mietern richtig.

Die Sache mit dem Hauptventil finde ich ein gutes Beispiel, habe ich auch erlebt.

Ist aber auch ein Zeichen, dass Du Grenzen setzen musst.

Denn wenn Du den kleinen Finger reichst, wird Dir oftmals ganz schnell die ganze Hand abgefordert.

LG Johanni

25.01.2007, 11:35 von johanni
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Hallo Augenroll,

Zitat:
Damit werde ich auf jeden Fall sehr viel glücklicher als mein restliches Leben in einer X-beliebigen Mietwohnung zu fristen und Vermietern "was auch immer" zu finanzieren. Das Haus ist auch mal abbezahlt, die Miete ist nie abbezahlt.


Ja dann mal auf zum "Traumhaus".

Du hast dann das Haus abgezahlt, i.d. Regel nach 20- 25 Jahren. Und dann fangen die Reparaturen an!! Deine Einkommensverhältnisse haben sich aber verschlechtert, die z.B Heizung fällt aus, die notwendigen Reparaturen kannst Du nicht zahlen. Der Energieversorger stellt die Versorgung ein!! usw.uws.!! Dann würdest Du dich sicherlich an Deine Traumzeiten als Mieter erinnern. Denn alle diese Risiken trägst Du als Mieter nicht, auch nicht wenn Du als Mieter zahlungsunfähig wirst.

Und solange Du auf den Kapitalismus schimpfst, ihn aber auch nutzt, wirst Du unglaubwürdig.
Definiere doch mal Kapitalismus - und sage, wo es sich besser leben läßt??
Solange ich selbst nichts zu verlieren habe, kann ich auch keine Verantwortung tragen!!

Ich kenne einige Menschen, die im Ausland ohne unser soziales Netz leben. Nicht erstrebenswert, es sei denn, dass ich mit einer Lehmbude und nur von Luft und Liebe leben kann!!

LG Johanni
25.01.2007, 11:16 von johanni
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Hallo Augenroll,

Zitat:
Mir kommen die Tränen. Nachdem mir 1989 der Kapitalismus aufgezwungen wurde, habe ich mühsam gelernt, dass es ein Grundgesetz des Kapitalismus ist, dass jeder seinen eigenen Vorteil sucht.


Wie wäre es aber weitergegangen, wenn nicht die Mauer gefallen wäre?? Dann wären immer noch evtl. Mieten mit ca. 3,50 DM Gegenstand, unsanierte Wohnung, teilweise WC auf dem Hof, Kohlenheizung, wenn diese im Betrieb war, konntest Du nicht auf die Straße usw.!! Und im Winter konntest Du wegen den Eisblumen nicht aus den Scheiben schauen.

Und lebst Du heute nicht wesentlich besser, als vor dem " Kapitalismus"??

LG Johanni
25.01.2007, 08:39 von Augenroll
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@kleines_Haus:

Ich hoffe mal Sie haben sich den gesamten Thread durchgelesen und nicht nur Ihnen passende Aussagen rausgepickt!

Zitat:
Habe das Haus mit einer Hypothek die mich noch Jahre begleiten wird saniert...

Dann haben Sie vielleicht auf das falsche Pferd gesetzt. Was können die Mieter dafür? Wer hat Ihnen versprochen, dass sich diese Investitionen amortisieren? Verlangen Sie von denen, die Ihnen das versprochen haben Schadenersatz. Oder nehmen Sie die Verantwortung auf die eigene Kappe. Die Mieter können mit Sicherheit nichts dafür.

Zitat:
Ich dummes Schaf gerate aber immer wieder an Mieter die irgendwann meinen mich ausnehmen zu müssen.

Mir kommen die Tränen. Nachdem mir 1989 der Kapitalismus aufgezwungen wurde, habe ich mühsam gelernt, dass es ein Grundgesetz des Kapitalismus ist, dass jeder seinen eigenen Vorteil sucht. Zusätzlich liegt es noch in der Natur des Menschen. Wem wollen Sie das vorwerfen? Und glauben Sie mir, auch ich habe viel Lehrgeld (insgesamt ca. € 3000,-!) zahlen müssen.

Zitat:
...bauen Sie sich doch einfach ...solch ein Haus.

...diverse "billige" Grundstücke in Berliner Randlage nennen...

Und wenn Sie damit glücklich werden, bitte sehr

Damit werde ich auf jeden Fall sehr viel glücklicher als mein restliches Leben in einer X-beliebigen Mietwohnung zu fristen und Vermietern "was auch immer" zu finanzieren. Das Haus ist auch mal abbezahlt, die Miete ist nie abbezahlt.

Zitat:
Wer z.B. immer mehr Müll produziert, ohne sich Gedanken um Mülltrennung und Vermeidung zu machen, braucht sich nicht über die hohen NK aufregen!


Ein Gegenbeispiel: Unser Vermieter wirft Heckenschnitt in die Restmülltonne und Bauschutt in die Biotonne und in die Glasbehälter. Darf er das?

Zitat:
S: Mieter regen sich grundsätzlich über alles auf. Das erste sind die "hohen" NK.

Eine vernünftige BK-Abrechnung kann er auch nicht erstellen, komischerweise "verrechnet" er sich immer zu seinen Gunsten. Soviel dazu!

25.01.2007, 08:28 von pbsenn
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Zitat:
Ich denke das ist für einen betriebswirtschaftlich vernünftig denkenden Vermieter selbstverständlich.


Sehe ich auch so. Daher wollte ich dies sofort zum Ausdruck bringen.

Erschreckend ist es dennoch, dass der Respekt vor fremden Eigentum tendenziell extrem nach unten geht.

Gruß

Torsten
25.01.2007, 08:19 von Augenroll
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@pbsenn:

Zitat:
...jawohl, dieses unternehmerische Risiko wird in der Miete berücksichtigt.

Ich denke das ist für einen betriebswirtschaftlich vernünftig denkenden Vermieter selbstverständlich. Jedoch setzen wieder andere Zwänge (Marktlage, Rechtssprechung usw.) der Miete nach oben eine Grenze, das ist auch klar. So kann es eben kommen, dass sich Objekte nicht mehr rechnen. Dann wäre meine Devise: Fort mit Schaden!

25.01.2007, 07:47 von pbsenn
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... und der pflegliche Umgang mit einer selbstgeschafften Immobilie ist in vielen Fällen bewundernswert. Ich kenne in unserem Bestand jedoch vielleicht zwei handvoll Häuser (bei insgesamt ca. 400), bei denen ich den gesamten!!! Mietern des Hauses den pfleglichen und fremdes-Eigentum-respektierenden Umgang schriftlich mit Zertifikat bescheinigen würde.

Im Rest der Häuser.... nun ja, das geht von einer 100 % Ausfallquote bis hin zu einzelnen Mietparteien, denen man gemutmaßt dieses Zertifikat nicht ausstellen würde. Nur es nutzt mir nichts, wenn ein Nachbar sagt: "Der hat dies und das gemacht...", ich damit vor Gericht lande und dann Aussage gegen Aussage steht. Bei selbstgebauten Immobilien sähe es bezogen auf den pfleglichen Umgang wahrscheinlich anders aus.

Nur um das klar zu stellen ich rege mich jetzt hier nicht auf... und.... um allen schlauen Sprüchen vorwegzugreifen, jawohl, dieses unternehmerische Risiko wird in der Miete berücksichtigt.

Gruß

Torsten
24.01.2007, 19:48 von kleines_Haus
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Augenroll

Ich dachte es geht um VM die krampfhaft Versuchen trotz eines gutem M/VM Verhältnisses in einem kleinen Mietobjekt ein auskommen zu finden ?

Augenroll meint ja nur, das ein gut informierter Mieter zwangsläufig zum Eigenheimbesitzer werden muss.

Hallo Augenroll, nein Privatinsolvenz wünsche ich Ihnen nicht, bauen Sie sich doch einfach http://www.team-massivhaus.de/site/cms/front_content.php?idcat=104%E2%8C%A9=1
solch ein Haus.

Ich kann Ihnen auch diverse "billige" Grundstücke in Berliner Randlage nennen

Und wenn Sie damit glücklich werden, bitte sehr

PS: Mieter regen sich grundsätzlich über alles auf. Das erste sind die "hohen" NK.
Hallo, verehrte ach so gut informierte Mieter?
Wer z.B. immer mehr Müll produziert, ohne sich Gedanken um Mülltrennung und Vermeidung zu machen, braucht sich nicht über die hohen NK aufregen!
Hallo,
dieser Thread regt mich schon im Ansatz auf. So dass ich hier schon mal auf

Zitat:
Vermieterheini1 » 15.01.07 15:51


antworten möchte.

Leider muss ich inzwischen feststellen, das ich zu den "sogenannten" möchtegern Vermieter zähle.

Ich bin zu einem kleinen Mehrfamilienhaus gekommen wie die Jungfrau zum Kinde.
Habe das Haus mit einer Hypothek die mich noch Jahre begleiten wird saniert und versuch nun auf einen kleinen grünen Sproß zu kommen!

Ich spreche mit jedem Mieter persönlich und versuche auch sonst ein gutes Verhältnis zu pflegen.
Das geht solange gut, solange "ich" dem Mieter zu Willen bin.

Ich dummes Schaf gerate aber immer wieder an Mieter die irgendwann meinen mich ausnehmen zu müssen.
Beispiel:
Erst letztens hatte hat eine Mieterin bei mir angerufen. Herr XXX bei uns läuft kein Heißwasser!
(Na gut dachte ich mir, wird der Klemptner bei der Brennerwartung etwas abgestellt haben.)
Sage der Mieterin, im Rest des Hauses läuft es. Sollte es morgen noch immer nicht laufen melden Sie sich bitte noch einmal.
Nun, es kam wie es kommen musste. Am nächsten Tag, Herr XXX wir haben kein Heißwasser (bei allen anderen lief es normal).
Ich also hingefahren und siehe da. Die Kinder der Mieter haben das Hauptventil, über der Toilette abgedreht.

Ich hab es geschafft es wieder aufzudrehen

Und so geht das nun weiter. Herr XXX bei uns . . .

Mit diesen Mietern werde ich garantiert irgendwann vor Gericht enden

Ein weiterer Mieter aus diesem einen Haus meint er braucht keine Miete zahlen. Seine Fenster schließen nicht richtig.
Die Fenster schließen so wie schon vor 4 Jahren bei Einzug.
Ich stand bereits kurz vor der Privatinsolvenz, konnte diese gerade noch abwenden.
Inzwischen sind über 10.000 EUR Mietschulden aufgelaufen. Der Anwalt traut sich nicht so recht, man könnte ja auch verlieren

Hallo,was soll ich denn noch verlieren?

Und dann kommt so ein Typ (Augenroll) und meint verkaufen!?

Hallo Augenroll,
ich versuch alles richtig zu machen.
Für den Mieter UND natürlich für mich.
Wo kommen Sie denn her ? Das Sie sagen ich (VM) will mich nur selbst bereichern ?

Bevor ich Ihnen eine Privatinsolvenz an den Hals wünsche werde ich erst einmal weiterlesen . . .
24.01.2007, 11:21 von Augenroll
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@justintime:

Für Reparaturen bildet man selbstverständlich Rücklagen. Und man wohnt in der Regel besser.

Alles schon durchgekaut.
24.01.2007, 10:59 von justintime
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und was gerne mal wieder vergessen wird - beim eigentum - :

irgentwann, und das normalerweise vor Ende der finanzierung, fallen größere reparaturen an. wovon sollen die dann bezahlt werden.

bei gemieteten wohnungen liegt hier das risiko beim vermieter! in berechtigten (!) fällen kann der mieter dann auch noch die miete mindern. das sollte der eigenheimbesitzer in solchen fällen mal seiner bank vorschlagen.
24.01.2007, 08:56 von Augenroll
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@ Mieterliebe:

Zitat:
hat sich einer mal die Mühe gemacht die ganzen Beiträge zu lesen.

Dazu ist jedoch keiner verpflichtet.

Zitat:
nebenbei das thema lautete: Rendite für private Kleinstvermieter


Das Thema wurde aber auch speziell für mich angelegt:

Zitat:
Ein Artikel ist speziell für den oberparteiischen Oberschlaumeier Augenroll.

Es war sonnenklar, dass sich dieser Thread zu einem wirren Chat entwickelt, verstehe nicht was daran komisch sein soll.
23.01.2007, 23:01 von Mieterliebe
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OH MAN,

hat sich einer mal die Mühe gemacht die ganzen Beiträge zu lesen.

ihr meckert euch hier alle an - unglaublich

Kurze Bemerkung meinerseits - IHR HABT ALLE RECHT!!! Zumindestens ein bisschen :-)

nebenbei das thema lautete: Rendite für private Kleinstvermieter

WOW
23.01.2007, 21:01 von ChristophL
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Ich habe letztes Jahr ein Doppelhaus zur Vermietung fertiggestellt. Das erfüllt natürlich auch alle Vorraussetzungen der EnEV aber selbst an 10 Liter komme ich nicht ran.

Für ca. 125 m² Wohnfläche kommen ca. 17500 kWh Gas auf meine Mieter zu.

17500*0,055 = ca. 962 Euro
+ ca. 100 Euro Sonstige Kosten

und mehr Wärmedämmung geht schon fast nicht mehr.

Gruß Christoph
23.01.2007, 09:18 von CMAX_65
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Hallo,

ich kenn Häuser die aufgrund schlechter Wärmedämmung bis zum 4 fachen Verbrauch aufweisen.

MFG
23.01.2007, 09:08 von Augenroll
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Wollte nur aufzeigen, dass Mietwohnungen auch relativ hohe Heizkosten haben.

Ein EFH darf auch höhere HK haben als eine Etagenwohnung.

Die Unterschiede sind aber nicht so gravierend, wie man vielleicht denken könnte.
23.01.2007, 09:01 von CMAX_65
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Hallo,

@ Augenroll
Zitat:
105 qm * 0,75 € * 12 Monate = 945 € !!!


Beim Haus wäre es dann 54,15*12 = € 649,80 reine Ölkosten !!!

zzgl. Wartung , Bedienung, Warmwasser etc. die zusammen mindestens € 300-500 ausmachen, je nach Warmwasserverbrauch.

Dann ist das Haus nicht günstiger pro m² als eine Mietwohnung !

MFG
23.01.2007, 08:44 von Augenroll
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Nur mal so ein Vergleichswert, was Mietwohnungen jährlich so an Heizkosten verursachen. Als Quelle führe ich den BK-Spiegel 2005 an.

Mittelwert, je Monat, je qm, incl. Wartung, Bedienung, WW: 0,75 €

105 qm * 0,75 € * 12 Monate = 945 € !!!

Noch ein Grund mehr, ein EFH zu bauen.
22.01.2007, 22:10 von CMAX_65
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OK bei einem 10 l Haus dann rechnerisch ca.€ 54,15 pro Monat.
Immer noch ein guter Wert !
22.01.2007, 22:07 von CMAX_65
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Nachtrag:

wäre also rechnerisch bei oben genannten Haustyp für €79.900,00 und 105m² Wohnfläche ein Jahresenergieverbrauch von 105*7 l = 735 Liter Heizöl pro Jahr (Nur Heizung + WW)

735 l bei 52 cent pro Liter heisst €382,20 zzgl MwSt = € 454,82
geteilt durch 12 = € 37,90 pro Monat Heizkosten.

Unterstellt ich habe mich nicht verrechnet und es ist tatsächlich ein 7 l Haus ist das doch ein toller Wert !
22.01.2007, 22:04 von ChristophL
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Tja wie gesagt EnEV war das nicht. Wenn man den Verbrauch rechnen würde, wäre es ein 10 Liter Haus.

Gruß Christoph
22.01.2007, 21:57 von CMAX_65
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Hallo,

Einhaltung der aktuellen EneV würde immerhin ein ca. 7 l Haus bedeuten.

Das finde ich weit besser als alle Altbauten zusammen (liegen bei 15-40 l je nachdem wie bescheiden die Dämmung ist!).

KW40-60 Häuser liegen soweit mir bekannt bei 3-6 l und Passivhäuser bei ca. 2 l pro m² im Jahr Heizenergie.

Wie gesagt 7 l p.a./m² ist ein Wert, den würde sich manch einer wünschen !

MFG
22.01.2007, 21:03 von ChristophL
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Das wird das Haus gerade mal so schaffen, was ich aber nicht wirklich glaube. Bekannte haben auch so ein Haus gebaut, aber von EneV war nicht viel zu sehen. Der Gutachter meinte, dass wäre alles so Richtig.

Gruß Christoph
22.01.2007, 20:15 von dontpanic
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Hallo,

was heisst "energiesparend"?

Es ist kein Passivhaus, aber es muss die EneV einhalten und damit ist es sogut wie jedes andere neue Haus auch!

Gruß,
dp
22.01.2007, 20:00 von ChristophL
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Also das angebotene Objekt wird ein ortsansässiger Handwerker auch nicht 15000 Euro günstiger bauen können. Allerdings 5000 bis 8000 Euro wären drinn, da es nur wirklich billig gebaut ist. Energiesparend ist das Haus wohl auch nicht!!

Gruß Christoph
22.01.2007, 18:47 von dontpanic
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Hallo,

Zitat:
mit einem guten von privat empfohlenen Bauing/Architekt wird es noch mindestens € 15 000,- billiger

Das muss man prüfen und dann entscheiden.

Zur "Geiz ist Geil"-Mentalität: Die es sich leisten können schwenken schon wieder um und Kaufen ihren PC beim kleinen Fachhändler. Das kostet zwar 100,- mehr aber bei Problemen sagt er nicht "Das müssen wir einschicken. Melden Sie sich in 4-6 Wochen wieder."

Gruß,
dp
22.01.2007, 18:13 von Augenroll
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Zitat:
http://www.team-massivhaus.de/site/cms/front_content.php?idcat=104〈=1



Und wenn man solch ein Haus mit ortsansässigen Handwerksfirmen baut, mit einem guten von privat empfohlenen Bauing/Architekt wird es noch mindestens € 15 000,- billiger.

Zugegeben nicht schön, aber praktisch und ausreichend.
22.01.2007, 17:46 von Augenroll
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Zitat:
Denn müssen wir uns nicht wundern über Gammelfleisch etc.



Das ist ein Marktgesetz:

In einem Käufermarkt fallen die Preise, weil sich die Anbieter gegenseitig unterbieten müssen, um zu überleben. Die teuren Anbieter finden ein Nische oder einen besonderen Kundenkreis (das ist zuerst aber marginal)

Um mithalten zu können, müssen jetzt alle Anbieter die Qualität senken. Das gefällt den Kunden auf lange Sicht wiederum nicht und sie fangen an, auf Qualität zu achten. Das rechtfertigt dann wieder höhere Preise. Aber die Kunden müssen auch das Geld dazu haben! So pegelt sich das ein.

Jeder Anbieter ist gut beraten, wenn er eine Nische findet und sich irgendwie von der Masse abheben kann. Da ist dann Gehirnschmalz gefordert, um erfolgreich zu sein.
22.01.2007, 16:15 von cavalier
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Zitat:
Geiz ist geil - das ist die Devise, nach der viele mittlerweile handeln.

Aber über Neoliberalismus aufregen.

Genau diese Verbraucher handeln doch genau so neoliberal.

Denn müssen wir uns nicht wundern über Gammelfleisch etc.

Ein gutes Produkt ist seinen Preis wert.
22.01.2007, 15:48 von Augenroll
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@tobiwittmann,

Geiz ist aber auch für viele Menschen eine Notwendigkeit geworden.

Ich sehe auch, dass viele Konsumenten selbstbewusster geworden sind. Die Dinge und Preise werden eher hinterfragt, die Gutgläubigkeit ist einem gesunden Misstrauen gewichen.

Der Markt ist in größten Teilen eben ein Käufermarkt.
22.01.2007, 12:43 von tobiwittmann
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Zitat:
die Leuten wollen alles: viel Wohnfläche, beste Ausstattung, kurze Bauzeit , wenig Eigenleistung ABER: es darf alles nichts kosten, d.h. Haus soll aussehen wie für 300.000 € - darf aber nur 150.000 € kosten.


Geiz ist geil - das ist die Devise, nach der viele mittlerweile handeln.
Hallo dontpanic,

ja - mach mal - interessiert mich. Danke.

Gruß
16.01.2007, 17:24 von Cora
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Hallo

bauen ist eine Wissenschaft für sich und 90% aller Bauherren sind so ahnungslos und naiv, dass sie quasi jeder über den Tisch ziehen kann. Zu naiv und ahnungslos kommt aber noch ein entscheidendes Kriterium dazu:

die Leuten wollen alles: viel Wohnfläche, beste Ausstattung, kurze Bauzeit , wenig Eigenleistung ABER: es darf alles nichts kosten, d.h. Haus soll aussehen wie für 300.000 € - darf aber nur 150.000 € kosten.

Es soll dann Baufirmen geben, die rechnen am Anfang alles schön und während der Bauzeit kommt dies und jenes dazu und im Nu ist alles "ein wenig" teurer als geplant. Und dann wird gejammert und geklagt und sich vor Gericht gestritten.

Andererseits soll es auch Bauherren geben, die von vornherein planen: das bezahlen wir so wie so nicht alles, da finden wir genug Mängel um 10,20% einzusparen.

Clevere Baufirmen planen dies sogar schon mit ein.

Manche Bauherren sind einfach nur Realitätsfremd und glauben allen Ernstes ein Haus in bester Lage zu einem Schnäppchenpreis zu bekommen...

Über 20 Jahre Erfahrung in der Massiv- und Fertighausbranche haben mich daher veranlasst...

Gruß
16.01.2007, 14:29 von dontpanic
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Hallo,

Zitat:
Wenn Planer, Unternehmer und Bauleiter ein und dieselbe Person (=Bauträger) sind, dürft ihr davon ausgehen, dass an möglichst vielen Stellen gespart wird, vorzusgweise an solchen, die man später nicht mehr sieht. Solange das Bauwerk die Gewährleistung übersteht haben sie Glück gehabt.
Das ist doch genau das was ich sage..! Wenn keiner aufpasst wird gepfuscht. Das gilt für das Bauen mit einem Bauträger genauso wie fürs Bauen mit Architekten und Ausschreibung. Es wird so gebaut, das die Gewährleistungszeit nichts passiert. Wer prüft denn, ob eine Dampfsperre eingebaut wird, die mit dem superteuren Klebeband nach DIN sowieso verklebt wird..? Das kann nur ein absoluter Fachmann! Deshalb ist es völlig egal, ob mit Bauträger oder Architekt, Hauptsache mit TÜV (oder anderem Oberaufseher)!!!

Gruß,
dp
16.01.2007, 13:52 von johanni
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Hallo,

Zitat:
Schlipsbetrüger.


Das nenne ich doch mal eine neue Variante!!

Die genannten "Schnäppchen" ( Grundstücke) sind doch überall zu haben!! Sind doch aber nur eine Ausnahme. Wie z.B. Todesfall, Erbauseinandersetzungen, Scheidungen etc.

Es gibt sowohl bei Bauträgern wie auch Architekten die schwarzen Schafe!!!

In der Regel ist die Beauftragung eines Architekten für den Bauherrn das Ruhekissen!! Wie auch der gute Bauträger!!

LG Johanni
16.01.2007, 13:51 von tobiwittmann
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Zitat:
Ein speziell vom Architekten entworfenes Haus hätte uns wesentlich mehr Geld und Zeit gekostet. Und wir wären jetzt noch nicht schuldenfrei. Ich würde immer wieder mit einem Bauträger bauen, man hat einen Festpreis und braucht sich nicht um soviel kümmern. Die Zeitplanung und Organisation wird alles vom Bauträger übernommen und der TÜV kann alles kontrollieren.



Ein Haus vom Architekten muss nicht zwangsläufig teurer sein. Es gibt in jeder Branche schwarze Schafe, sowohl bei den Bauträgern, die über Nachträge ihre Marge erhöhen als auch bei den Architekten, die die Kosten nicht im Griff haben.

Ein Architekt, der seinen Beruf ernst nimmt und sein Handwerk versteht, macht eine vernünftige Ausschreibung, findet so einen preiswerten Unternehmer und sichert über eine gewissenhafte Bauleitung die entsprechende Qualität.
Wenn Planer, Unternehmer und Bauleiter ein und dieselbe Person (=Bauträger) sind, dürft ihr davon ausgehen, dass an möglichst vielen Stellen gespart wird, vorzusgweise an solchen, die man später nicht mehr sieht. Solange das Bauwerk die Gewährleistung übersteht haben sie Glück gehabt.

Ich will hier keine Bauträger schlecht machen und Architekten in den Himmel loben. Macht Euch aber nix vor: Auch Bauträger sind kein gemeinnütziger Verein und wollen Geld verdienen. Die Planungskosten werden an anderer Stelle eingefahren.

Im Übrigen kann man auch einen Architektenvertrag so gestalten, dass er erfolgsorientiert bezahlt wird, bei Budgetunterschreitung eine Prämie erhält, etc.
16.01.2007, 13:44 von Augenroll
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@villaporta:

Ich werde keinen konkreteren Angaben machen können, oder sogar das Dorf nennen. Dummerweise habe ich mich hier mit meinem richtigen Namen registrieren lassen, und ich wurde hier schon massiv angefeindet. Auf Moskau Inkasso vor der Tür habe ich dann auch keine Lust.

Aber recherchieren Sie einfach mal bei Immobilienscout die Preise, es ist ja einfach dort zu filtern.

Das genannte Grundstück hat keine Makel: befestigter Weg, S-Bahn (Takt 20 min, 40 min bis Friedrichstr.) 7 min zu Fuß entfernt, Supermarkt am Bahnhof.

Wie und wo man baut ist eine sehr individuelle Sache, es ist doch aber selbstverständlich, dass die weichen Kriterien auch alle abgeprüft werden. Viele hatten und haben falsche Berater, ich nenne sie Schlipsbetrüger.
16.01.2007, 12:56 von villaporta
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Hallo allerseits,

mich würde mal interessieren, wo Augenrolls Klient im Berliner Umland so preiswert gebaut und gekauft hat, bzw. was die Kehrseite der Medaillie ist. Die meisten Umland Bewohner Berlins arbeiten nämlich in Berlin und nehme beim "Häuschen im Grünen" - genauso in entfernten Berliner Randlagen - täglich mehrers h Fahrt in Kauf. Oft genug im eigenen PKW, was der tägliche Stau morgens und abends auf den Ausfallstrassen belegt.

Ich habe auch entferntere Bekannte, die jetzt in Schönefeld eine Billigversion gebaut haben, für 170.000 €, immerhin 300 qm, das Grundstück war geschenkt. Zwischen Flughafen und 10 m von der Schnellstrasse. Na schönen Dank!

Entgegen Augenrolls Angaben hatte ich in den vergangenen ca. 2 Jahren eher den Eindruck, dass sich in Berlin die Preise ziemlich kräftig nach oben entwickelt haben, vor allem in der Stadt, weil dort - oh Wunder - alle hinwollen.

Resp. auch wieder viele von denen, die nach der Wende rausgezogen waren, weil plötzlich das Häuschen im Grünen erschwinglich schien. Für viele ist es eben doch nicht so der Hit, mitten in der Pampa zu hocken, fernab von allen alten Freunden, für jeden kleinen Weg brauchst Du das Auto, abends tote Hose, Kinder müssen überall hingefahren werden etc. So ist es eben, wenn man in eine sehr billige Gegend zieht, die wahren Kosten entpuppen sich erst hinterher!

Viele Gruesse

Villaporta
16.01.2007, 12:54 von CMAX_65
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Hallo,

@ dp,

Zitat:
Wir haben uns vor 5 Jahren so ein Haus gebaut


Kann ich nachvollziehen, Individualität hin oder her, es darf nicht ein mehrfaches kosten, beim einfach so "losbauen" sind schon manche Bankrott gegangen.

Zitat:
Festpreis und braucht sich nicht um soviel kümmern


Unterstellt dies ist ein seriöser Bauträger hat das tatsächlich eine riesen Vorteil FESTPREIS vertraglich garantiert (!)

Ich habe schon mehrfach erlebt und von Bekannten gehört, dass Kostenvoranschläge von manchen Archtiketen Schall und Rauch waren, sprich manchmal auf das doppelte dessen kamen, was veranschlagt war.

MFG
16.01.2007, 12:23 von cavalier
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Hallo,

habe jetzt eine meiner Immobilien (6-Fam.-Haus) verkauft.

Der Erlös Kaufpreis 2001 (als Neubau) minus 30 %, aber weg
16.01.2007, 12:20 von dontpanic
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Hallo,

Zitat:
Wenn man ein 0815-Haus von der Stange will, deren Grundrisse austauschbar sind und die man tausendfach in Zeitschriften und Fertighausprospekten sieht, dann kann ruhig zum Bauingenieur gehen.
Was bitte ist da so schlimm dran..? Wir haben uns vor 5 Jahren so ein Haus gebaut (mit ein par Extras wie Gaube, Verblendmauerwerk, etc.) Ein speziell vom Architekten entworfenes Haus hätte uns wesentlich mehr Geld und Zeit gekostet. Und wir wären jetzt noch nicht schuldenfrei. Ich würde immer wieder mit einem Bauträger bauen, man hat einen Festpreis und braucht sich nicht um soviel kümmern. Die Zeitplanung und Organisation wird alles vom Bauträger übernommen und der TÜV kann alles kontrollieren.

Gruß,
dp
16.01.2007, 11:21 von Augenroll
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Zitat:
Wenn man ein 0815-Haus von der Stange will, deren Grundrisse austauschbar sind und die man tausendfach in Zeitschriften und Fertighausprospekten sieht,...


das sähe dann wirklich wieder aus, wie 99% der Mietwohnungen.
Warum kann es auch bei einem selbstgenutzten EFH nicht um Effizienz gehen? Effizienz ist nicht immer hässlich. Allerdings sollte man als Bauherr in solchem Falle Gehirnschmalz haben (oder eben einen guten Berater) und selbst etwas mehr Zeit investieren.

Zitat:
...beratend auf die Bauherrn einzuwirken, um die schlimmsten Sünden zu vermeiden.


In der Tat, das können nicht alle Bauingenieure, aber leider auch nicht alle Architekten.

@CMAX_65:

Das ist doch klar, die Lage! Und mit etwas Glück kommt das beschriebene Szenario auch gar nicht oder sehr spät in BW an.

16.01.2007, 11:14 von CMAX_65
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Hallo,

schön für Sie bzw. ihren "Klienten".

Bei uns (BW/ Land) gibts da maximal ne Bruchbude dafür.

Ich gönns Ihnen sogar - ganz ehrlich !

MFG
16.01.2007, 11:10 von tobiwittmann
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Zitat:
Das Haus selbst baut man mit viel Eigenleistung, mit ortsansässigem Baubetreuer (kein Architekt, sondern Bauingenieur!) und Handwerksfirmen mit klar überprüfbaren Referenzen. Arrogante Schlipsträger mit nichtssagenden Hochglanzbroschüren haben in meinem Umfeld schon lange keine Chance mehr!



Bauingenieurhäuser - kenn ich! Die Kollegen haben beim ersten Gespräch schon Ihr Bautabellenbuch unterm Arm. Entwurf - was ist das? Gestalterische Qualiät? Braucht das jemand?

Was ich sagen will ist, dass die der Beruf des Architekten durchaus seine Berechtigung hat. Es mag zwar sein, dass Bauingenieure den Wärmedurchgangskoeffezienten von Kalksandstein auswendig können, einen Sinn für Gestaltung haben die meisten aber nicht.
Wenn man ein 0815-Haus von der Stange will, deren Grundrisse austauschbar sind und die man tausendfach in Zeitschriften und Fertighausprospekten sieht, dann kann ruhig zum Bauingenieur gehen.

Ein guter Architekt zeichnet sich nicht dadurch aus, dass er die Bauherrenwünsche alle 100% so umsetzt wie der Bauherr sie haben will. Vielmehr besteht seine Qualifikation darin, beratend auf die Bauherrn einzuwirken, um die schlimmsten Sünden zu vermeiden.
16.01.2007, 11:06 von Augenroll
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@CMAX_65:

Ich hatte doch geschrieben, dass Eigenkapital zusammengespart wurde, sonst ginge das trotz der geringen Bausumme auch nicht. Ich habe hier auch nicht rumorakelt, sondern Fakten genannt.

Interessant ist doch letztendlich nur, dass € 120.000,- für ein neues Haus + Grundstück möglich geworden ist.

Und ja es gibt tatsächlich Menschen mit Arbeit, die fühlen sich in Randberlin wohl und würden um keinen Preis in der Welt nach München ziehen. Und der Grund ist nicht, dass die Trauben zu hoch hängen.
16.01.2007, 10:56 von dontpanic
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Hallo cora,

ich kann dir vorab einen Link für einen Bungalow mit nicht ganz 100 qm bieten. Aber die Firma, die ich meine, inseriert immer am Wochenende im Hamburger Abendblatt. Ich werde am WE mal gezielt danach suchen und wenn ich fündig werde berichte ich es dir. Es handelt sich um ein "normales" Haus ohne Keller, aber schlüsselfertig (das bedeutet im allgemeinen ohne Malerarbeiten und Teppich). Aber hier erstmal der Link zu einem ähnlichen Angebot, das nicht ganz an das heranreicht, was ich meine.

http://www.aczenthaus.de/haeuser/aktionshaeuser/5_messehaus_brandenburg.php

Gruß,
dp
Hallo,

Zitat:
Und das Haus kostet mehr als € 60.000,-.


mag sein, dann sollte man aber konsquent sein die restlichen Eigenmittel, wenn sie erheblich sind auch in die Rate mit einrechnen.

So ähnlich, wie wenn ich bei gesamten Betriebskosten nur die Müllgebühren rechne, aber z.B. die Heizkosten "vergesse".

Wieviel Eigenmittel sinds denn € 50.000,00 oder 100.000,00
dann sieht das schnäppchen des Klienten wieder anders aus.

Oder ???

MFG

16.01.2007, 10:40 von Augenroll
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@bernd:

Dashatte ich geschrieben:

Zitat:
Es ist klar, dass die dort angebotenen Objekte unattraktiv sind. Aber die ganze Sache zeigt einen Trend auf!


Und das Haus kostet mehr als € 60.000,-.

Wer Gelesenes verstehen und interpretieren kann, ist klar im Vorteil. Allein Lesen können, reicht nicht. In diesem Sinne
Zitat:
jedem das seine...


Übrigens ein preußischer Slogan.

Haben Sie weiterhin schönen Spaß, mit ihren meist von windigen Vertretern aufgeschwatzten überteuerten Schrottimmobilien!

denn, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Zitat:
So, genug gelästert...
16.01.2007, 10:28 von Bernd
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unattraktive Angebote??
Woher....
Wollen wir nicht alle dort wohnen?
Mal kurz den Überblick verschafft, jedes der dort angebotenen "Schnäppchen" hat seine ganz spezifischen "Vorteile".

Ich wünsche den zukünftigen Eigenheimbesitzern ein frohes und glückliches Leben in ihrem 60.000 Euro Haus.

Die Mieter die sich mit dem Komfort ihres Eigenheims zufrieden geben, sind meistens auch die die sich bei Mietwohnungen sonst über jeden kleinscheiß aufregen würden, ist ja nicht ihr Eigentum...

Gottseidank habe ich bis auf wenige Ex-Ausnahmen Mieter die sich Pudelwohl bei uns fühlen. Und die würden den Teufel tun sich ein Häuschen in der Walachei zu bauen.
Schließlich muss man aus diesen Schnäppchenorten erstmal weit fahren um einen vernünftig bezahlten Job zu finden, damit man dann sein günstiges Häuschen abbezahlen kann.
Mit Fahrzeit und Kosten wird es dann wohl eher eine Milchmädchenrechnung.

Mein Mieter, bei dem ich grad Kaffee trinken bin, (nein ich krieg meine Miete nicht in Naturalien) hat mir grad einen Vogel gezeigt als ich ihn gefragt habe ob er sich nicht dort ein nettes Häuschen kaufen will.

So, genug gelästert, jedem das seine...
16.01.2007, 09:40 von Augenroll
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Zitat:
...im wilden Osten...


Natürlich, sicherlich nicht in Starnberg. Allerdings fängt der wilde Osten direkt hinter der Grenze zu (West-)Berlin an.

Und dann hatte ich das noch geschrieben:

Zitat:
...Er hat Eigenkapital gespart wie ein Irrer...


Zugegeben, das kann nicht jede Familie, geerbt hat er jedenfalls nicht.
16.01.2007, 09:32 von CMAX_65
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Hallo,

@ "Augenroll"

Zitat:
zukünftig: 110 qm Haus, ohne Schnickschnack, einfaches Satteldach, kein Keller, HWR, 650 qm Grundstück, € 430,- Bankrate, in 21 Jahren mit einem Lebensalter von 55 Jahren abbezahlt.


bei 21 jahren Volltilgung und ca. 4,49% Zinsen und 430 € Rate wären das ca . € 70.000 Gesamtkredit, abzüglich Nebenkosten Notar, etc. also ca. € 65.000

Und da soll Ihr "Klient" ein Haus samt großem Grundstück (650m² )dafür bekommen. Toll wo ist das, in der afrikanischen Steppe, im wilden Osten oder wo bitte ???

MFG
16.01.2007, 09:04 von Augenroll
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@cora:

Zitat:
Wobei man ja deiner Meinung nach Erbschaften ausschlagen kann/soll.



Ich habe nur kann geschrieben und gemeint, das soll haben Sie hinzugefügt.

Zitat:
Wenn von 9 Mieter 3 querschiessen sind das schon über 30% und das ist die Normalität.


Ich nehme an, mit den querschiessenden Mietern sind nicht nur Mietnomaden gemeint, sondern auch Mieter, die ihre Rechte kennen, informiert sind und auch mal selbstbewusst widersprechen.

@Vermieterchen:

Zitat:
"Mieter zahlen Miete und haben nix davon"!!!!!!


Das ist kein Zitat von mir, und aus dem Zusammenhang gerissen. Wenn man aus z.B. beruflichen Gründen örtlich flexibel sein muss, so hat man von einem Mietverhältnis sehr viel. Außerdem braucht man sich um nichts weiter kümmern, als die Miete heranschaffen. Die Vorteile habe ich nie in Frage gestellt.

Der von mir angesprochene erhebliche Nachteil ist, dass man nach der Kündigung nichts davon hat. Das ist in der Tat mit einem geleasten Auto vergleichbar.

Noch einige Infos zu meinem Klienten:

jetzt noch: Nettokaltmiete z.Z. € 340,-, 75 qm ohne Balkon, Berlin

zukünftig: 110 qm Haus, ohne Schnickschnack, einfaches Satteldach, kein Keller, HWR, 650 qm Grundstück, € 430,- Bankrate, in 21 Jahren mit einem Lebensalter von 55 Jahren abbezahlt.

Das Haus hat keine Sonderausstattungen, Mietwohnungen aber oft auch nicht!

Für verwöhnte Mitmenschen aus den alten Bundesländern sicherlich eine
Zitat:
Gartenlaube

Zitat:
... oder ein komfortables Ferienhaus.



Wenn er dann Rente bekommt, ist das Haus abbezahlt. Miete müsste bis zum Tod weitergezahlt werden. Er ist seinen inkompetetenten selbstherrlichen Vermieter auch los.

Und ich werde in 2,5 Jahren den selben Weg gehen, dann ist auch mein Vermieter mich endlich los!

Wie kommt es zu solch preiswerten Baumöglichkeiten?

Die Grundstückspreise sind im Keller, je nach Lage natürlich. Zur Recherche empfehle ich neben immobilienscout die Auktionsseite: www.diia.de Übermorgen ist Auktion und es liegen dann reale Verkaufspreise vor. Es ist klar, dass die dort angebotenen Objekte unattraktiv sind. Aber die ganze Sache zeigt einen Trend auf!

Man schaue sich die demografische Entwicklung in Deutschland an (BRD, Werte von 2004) :

40-jährige: 1.468.900
20-jährige: 941.900
1-jährige: 705.500

Wo sollen denn die Leute herkommen, die die ganzen Wohnungen mieten sollen, etwa aus dem Ausland?????

Die jetzt schon dramatische Entwicklung in Ostdeutschland, wird in spätestens 15 Jahren auch in Westdeutschland die Realität sein.

Das Haus selbst baut man mit viel Eigenleistung, mit ortsansässigem Baubetreuer (kein Architekt, sondern Bauingenieur!) und Handwerksfirmen mit klar überprüfbaren Referenzen. Arrogante Schlipsträger mit nichtssagenden Hochglanzbroschüren haben in meinem Umfeld schon lange keine Chance mehr!

Die Vermieter setzen sich einem ruinösen Konkurrenzkampf um die verbleibenden solventen Mieter aus. Kartelle und Absprachen über den Marktzugang kann man höchstens in Kleinststädten treffen.

Zur Gesamtsituation allgemein kann man also sagen:

"Der Markt hat immer Recht!"

Das ist so einfach, wie wahr. Ist leider nicht von mir.

15.01.2007, 22:47 von Cora
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Hallo dontpanic

also das möchte ich jetzt wissen:
wo kriegt man ein Haus für 79 T€, womöglich noch schlüsselfertig mit Keller oder was?

Her mit der Firma...

Gruß
15.01.2007, 22:17 von Vermieterchen
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"Mieter zahlen Miete und haben nix davon"!!!!!!
Wie soll ich denn das verstehen?!
Klingt für mich wie: Leute leasen oder mieten sich ein Auto und haben nix davon?!
Also das halte ich für eine der lustigsten Aussagen, die ich je gehört habe!
Der Klient von Augenroll wird sich noch wunder, was auf den für Kosten und Reperaturen zukommen! Wie schon gesagt allein die SCHÖNHEITSREPERATUREN!!!!!! Also ich finde es super lustig!
Leute kaufen sich ein Haus, denken statt 700€ Miete 700€ Kredit tilgen, aber dabei denken die nicht an Reperaturen und und und!!!!
15.01.2007, 21:30 von Sommer
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In Addition zu meinem Thread "Vermieten oder verkaufen" in dem es um die Frage ging, in wie weit es für Klein(st)vermieter überhaupt ist, ein Mietshaus mit wenigen WEs zu unterhalten, passt diese Diskussion ja ganz gut.

Immobilienfonds entwickeln sich so mit um die 5% stetig aufwärts - jetzt sollte der Kleinvermieter mal rechnen, ob sich sein Invest - sowohl das persönliche als auch das finanzielle - auch in der Höhe verzinst. Fürchte mal, da käme eine echte Überraschung auf so manchen zu - zumal viele ja den persönlichen Einsatz unterschlagen!

S.
15.01.2007, 18:58 von dontpanic
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Hallo cmax_65,

Zitat:
man bekommt was man zahlt
Das kann ich so nicht bestätigen. Es muss grundsätzlich nach DIN gebaut werden. Wenn keiner den Bau Überwacht wird gespart und gepfuscht wo es nur geht. Tut mir leid, aber es ist so. Du kannst heute für ein und dasselbe haus 95.000,- oder 150.00,- ausgeben. Der einzige Unterschied ist der Gewinn beim Bauträger. Deshalb absolut notwendig: BauTÜV !!!!! Es reicht nicht, wenn man einen Bekannten hat, der (angeblich) Ahnung hat. Glaub mir der BauTÜV ist die beste Investition, die man beim Hausbau machen kann, jährlich mehrere Milliarden Pfusch am Bau sprechen für sich. (Anmerkung: Ich bin kein Mitarbeiter des BauTÜV und werde auch nicht von denen gesposort).

Für 79k bekommst du Stein auf Stein, verputzt ohne Gaube, also Grundversion. Fertighäuser sind übrigens nicht günstiger als Massivhäuser. Sie sind nur schneller fertig.

Gruß,
dp
15.01.2007, 18:29 von CMAX_65
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Hallo,

@dp

Zitat:
Und glaub mir, die Banken verdienen dabei wesentlich mehr für wesentlich weniger Leistung, bei wesentlich weniger Risiko als ein VM !!!!!


korrekt, Immobilienkredit läuft normalerweise so:

Beleihung bis max. 60 % des Kaufpreises,
1. rangige Grundbucheintragung,
Zwangsvollstreckungsklausel

alle drei Punkte dienen der Risikominimierung, und das weiss ich, da ich mal auf einer Bank war, die Banken sind nicht zimperlich im zwangsvollstrecken ! Ich glaube ab 2 Raten, die fehlen, können die den Kredit fällig stellen/kündigen ? Und dann....

Zitat:
Das ist durchaus möglich. Du bekommst ein 115 qm EFH für 79.000,- plus BauTÜV (extrem wichtig !!!)3.500,- plus Baunebenkosten 10.000,- macht 92.500,-.


ein gemauertes Haus ? ein Fertighaus ? Qualität ? Ausstattung ?

meine langjährige Erfahrung im Immobilienbereich ist, man bekommt was man zahlt, man bekommt selten was "geschenkt" !!

MFG
15.01.2007, 18:07 von dontpanic
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Hallo,

Zitat:
Der Unterschied auf den ich hinaus wollte: Er zahlte Miete und hat jetzt nichts davon, in Zukunft hat er ein (kleines) Haus für sich.
Mit Verlaub, das ist Schwachsinn..! Entweder ich bezahle Miete von der der VM hoffentlich ein par Prozentchen verdient, oder ich stopf das Geld den Banken in Form von Zinsen in den Allerwertesten. Und glaub mir, die Banken verdienen dabei wesentlich mehr für wesentlich weniger Leistung, bei wesentlich weniger Risiko als ein VM !!!!!

Zitat:
Ein Häuschen inkl. Grundstück für 120.000 € - das würde bestimmt viele interessieren.
Das ist durchaus möglich. Du bekommst ein 115 qm EFH für 79.000,- plus BauTÜV (extrem wichtig !!!)3.500,- plus Baunebenkosten 10.000,- macht 92.500,-.
Wenn du das Ganze etwas Außerhalb baust und vielleicht noch ein par Sachen selbermachen kannst...

Gruß,
dp
15.01.2007, 17:54 von Cora
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Hallo

mir sind in den letzten Jahren leider nur Fälle bekannt, in denen ich die Vermieter auf der Verlierer-Seite sehe.

Eine "Robin Hood"-Mentalität wie augenroll sie hier an den Tag legt ist mir ein bisschen zu einseitig.

Und das Motto: wer Miete zahlt kann auch bauen klappt auch nur bei dem, der das nötige Kleingeld, Eigenkapital etc. hat.
Nicht jeder, der eine Wohnung vermietet ist ein "schlechter" Mensch, der seine Mitmenschen ausnehmen will - aber immer öfter wird er von "schlechten" Mietern ausgenommen.

Aber was soll's, philosophieren bringt hier wenig bis nix.

Gruß
15.01.2007, 17:09 von CMAX_65
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Hallo,

Zitat:
Ein Häuschen inkl. Grundstück für 120.000 € - das würde bestimmt viele interessieren. Wo gibt es denn so was?


das würde mich auch interssieren, im Osten.... oder ein komfortables Ferienhaus.

Zu "Augenroll"

@all Lasst euch doch nicht provozieren, wir haben Meinungsfreiheit, das finde ich gar nicht schlecht.

Seine Aussagen dürfen ja sein wie sie wollen, sie müssen ja nicht unbedingt intelligenzhaltig sein.

Spätestens wenn "er" Vermieter werden würde, darf er gern die "Gegenseite" erfahren. Vielleicht möchte er das gerne, dann darf er selbstverständlich alles besser und billiger machen !!!

MFG
15.01.2007, 16:57 von Cora
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Zitat Augenroll:

Langsam entstehend durch Erbschaften und niedrige
Immobilienpreise.

Zitat Ende.

Wobei man ja deiner Meinung nach Erbschaften ausschlagen kann/soll.

Werde ich unserem Sohn auch empfehlen, soll es dem armen Staat schenken, der dann sicherlich nette Mieter findet


Deine 95% - 5% sind nicht der Realität angemessen.

Wenn von 9 Mieter 3 querschiessen sind das schon über 30% und das ist die Normalität.

Ein Häuschen inkl. Grundstück für 120.000 € - das würde bestimmt viele interessieren. Wo gibt es denn so was?

Gruß
15.01.2007, 16:43 von Augenroll
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@Rita:

Ich wurde hier falsch verstanden: Die € 50.000,- hätte er in das eigene Haus stecken können. Hat er aber nicht, also vorbei und vergessen. Er hat Eigenkapital gespart wie ein Irrer, und baut sich jetzt für 120.000.- ein Haus (incl billigem Grundstück). Klein aber fein und den Verhältnissen angepasst, der Immobilienmarkt macht halt auch das möglich.

Der Unterschied auf den ich hinaus wollte: Er zahlte Miete und hat jetzt nichts davon, in Zukunft hat er ein (kleines) Haus für sich.

@Vermieterheini:

Zitat:
All die vielen ehrlichen und anständigen Mieter und kleinen (Möchtegern)Vermieter sind die Haupt-Leidtragenden dieses Unrechtsystems!

Am schlimmsten sind die Auswirkungen für die Ehlichen und Abständigen, die nicht so viel Geld haben und/oder keine "bombensichere" Arbeitsstelle.



Genau da liegt der Hund begraben.

Die Demografische Entwicklung ist unerbittlich, daher glaube ich nicht an eine Mietentwicklung wie in Paris oder an monopolistische Großvermieter.

Ich glaube an selbstgenutztes Wohneigentum auf breiter Front.
Langsam entstehend durch Erbschaften und niedrige Immobilienpreise.

15.01.2007, 16:24 von Rita
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Augenroll: "Panta Rei.....alles ist im Fluss: die 90er waren Vermieterjahre, jetzt sind Mieterjahre. Da hilft auch kein lamentieren."

Dann ist es also von Bundesregierung, Mieterfürsprechern und Mietern gewollt, dass Kleinvermieter aussterben bzw. Großvermieter überleben, deren Atem (Geld) ausreicht, die "Mieterjahre" durchzuhalten?!

Ich freu mich jetzt schon auf die 2010er und darauf, dann zu sagen:
Jetzt hab ihr die von Euch gewollte Monopolstellung der überlebenden Großvermieter - da hilft kein Lamentieren.

Ein Klient hat die letzten 16 Jahre ca. € 50.000,- an Miete gezahlt
50.000 : 16 Jahre : 12 Monate = 260 Euro Miete monatlich ?!
er wird demnächst sein eigenes EFH bauen.
Dem Klienten wird wohl eher eine Gartenlaube reichen ...?!
Viel mehr dürfte er für diesen geringen Mietpreis nicht bekommen haben ...
Womöglich wird der Klient sich aber noch gewaltig umgucken, was wohnen tatsächlich kostet ...

Bei für ein EFH ganz normalen Herstellungskosten von 300.000 € (angenommen inkl. Bauplatz) wäre alleine die monatliche Zinsbelastung bei angenommenem Zinssatz von 4 % > 1.000 Euro monatlich !!!
bzw. für 1.750 Euro monatlich hätte der Klient sein Häuschen dann in knapp 30 Jahren bezahlt !!
bzw. in den knapp 30 Jahren hätte er an Zins+Tilgung dann knapp 500.000 € für's "billigere Wohnen im Eigenheim" bezahlt
... ohne auch nur einen Cent an Reparaturen, Instandhaltung oder auch nur Schönheitsreparaturen in 30 Jahren
... ohne die umlagefähigen Betriebskosten, die er als Mieter auch zu tragen gehabt hätte
... ohne die nicht-umlagefähigen Betriebskosten, die der Eigentümer/Vermieter zu zahlen hat
? ? ? ? ?
Ja klar - das Beispiel sollte wohl zeigen, wie günstig der Klient bisher als Mieter wohnte ...
15.01.2007, 16:14 von prinzregent
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... gegen das Pariser Mieten Video stelle ich hier ein deutsches Mietvideo

Gebäude mit grossem Parkplatz zu vermieten oder zu verkaufen

http://video.google.de/videoplay?docid=-1191510703364381833&q=melanie

Deutschland schrumpft ! 150.000 Deutsche wanderten allein 2004 aus! In Berlin gibt es über 610.000 Immobilienangebote.

Hallo Augenroll,

Zitat:
Viele Mieter bezahlen unangemessen hohe Mieten

Denn würde ich die Wohnung nicht nehmen bzw. kündigen. Es gibt doch ""noch"" genug Wohnraum.

Zitat:
Paris ist ein ganz anderes Pflaster.

Na klar, aber was ich sagen will, dass wir denn irgendwann Pariser Verhältnisse bekommen, wenn Menschen so eine Denke über Vermieter haben wie Sie.
15.01.2007, 15:51 von Vermieterheini1
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Nachdem die Moderatoren nicht gewillt sind User, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen ALLE meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos NICHT wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
15.01.2007, 15:47 von Augenroll
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@ cavalier:

Zitat:
laut Augenroll ist es unanständig sich Wohnraum anzuschaffen, zu vermieten und denn auch noch Miete dafür kassieren.


Viele Mieter bezahlen unangemessen hohe Mieten und werden auch mal betrogen (z.B. bei BK-Abrechnungen).

Paris ist ein ganz anderes Pflaster.

@cora:

Zitat:
Ob's der Neid ist, Dummheit, Arroganz


Wut und Gerechtigkeitsempfinden.

Zitat:
...soll man laut lachen oder bitterlich weinen?


Gut und leidenschaftslos Nachdenken, sich informieren, aus Fehlern lernen, pragmatische Lösungen finden und sich nicht noch selbst das Leben zur Hölle machen (Das gilt ja für jeden)
15.01.2007, 15:31 von Cora
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Hallo

nicht nur Kleinstvermieter können in Bedrängnis kommen, auch solche, die ein größeres Haus haben, wenn sie auf einen Verwalter hereinfallen, der Gelder aufnimmt und somit die ME drastisch senkt. Da macht es auch etwas aus wenn 1 oder 2 Wohnungen leer stehen und ein anderer Mieter Minderungen vornimmt, die nicht berechtigt sind.

Aber trotzdem, Vermieter sind ja selber Schuld, nehmen die armen Mieter nur aus, können ja froh sein, dass ihre modernisierten und gut ausgestatteten Wohnung (das kostet ja alles nix, Handwerker arbeiten ja für nothing) von Menschen bewohnt werden, die irrtümlich annehmen durch Zahlung der Miete erwerben sie sämtliche Rechte - so wie unsere Gesetze das ja auch hergeben.

Ob's der Neid ist, Dummheit, Arroganz - man weiß bei manchen Menschen nicht so richtig: soll man laut lachen oder bitterlich weinen?

Gruß
15.01.2007, 15:17 von cavalier
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Hallo,

laut Augenroll ist es unanständig sich Wohnraum anzuschaffen, zu vermieten und denn auch noch Miete dafür kassieren.

Die Wahrheit ist, dass viele Vermieter durch das Verhalten einiger Mieter in den Ruin getrieben werden. Dazu das asymetrische Mietrecht. Dieses schreckt in der Zukunft viele ab in Immobilien zu investieren. Die Folge, der Wohnraum wird knapp, die Mieten explodieren wir z. Zt. in Frankreich.

Hier ein Video vom ZDF

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/7/0,4070,4077927-5,00.html

In Paris sind die Mieten in den vergangenen Jahren explodiert, die Kaltmiete pro m² liegt bei 22 bis 30 €. 1.500,- € im Monat für 60 m² sind schon ein Schnäppchen. Gleichzeitig verlangen die Vermieter immer höhere Garantien und den Nachweis eines mtl. Einkommens, das mind. dreimal so hoch ist wie der Mietpreis. Viel Vermieter lassen lieber die Wohnungen leer stehen anstatt das geringste Risiko einzugehen und zum Beispiel an jemanden mit einem befristetetn Arbeitsvertrag zu vermieten.

Damit die Menschen überhaupt noch einen Mietvertrag bekommen, erwägt die Regierung für einkommensschwache Haushalte eine Mietbürgschaft für zwei Jahre zu übernehmen und dem Vermieter bis zu zwei Jahren den Mietausfall erstatten.

Wenn es noch mehr Menschen gibt, die diese Einstellung gegenüber Vermieter wie Augenroll haben, werden bei uns irgendwann auch die Wohnungen knapp.

Also Augenroll weiter so. Uns Vermieter steht denn eine rosige zukunft bevor.

Danke Augenroll!!!
Erbschaften kann man ausschlagen.

Wemm sich eine Immobilie nicht rechnet, dann kann gelten: Fort mit Schaden.

Die Mieter können für folgende Sachverhalte auch nichts: wirtschaftliche Entwicklung, Verhältnis von Angebot und Nachfrage, Überschätzung von Vermietern, Unkenntnisse der Vermieter, steigende Preise, Leerstand usw.

Ich heiße (in keinem meiner Postings) Vetragsbruch durch Mieter gut.

95% der Mieter halten sich an ihre Verträge und fressen alles, was der Vermieter ihnen vorsetzt aus Unkenntnis, Angst oder falschem Respekt. Für diese Mieter trete ich ein und da setze ich an.

5% der Mieter verhalten sich vertragsbrüchig, dadurch kann der Vermieter in sehr ernste Schwierigkeiten kommen. Das weiß ich auch!

Ein Beispiel: Ein Klient hat die letzten 16 Jahre ca. € 50.000,- an Miete gezahlt, und zwar ohne BK/HK. An dem Haus wurde nichts gemacht, keine Badsanierung, keine neue Heizung, kein Fluranstrich. O-Ton Vermieter:"ich hab leider kein Geld dafür, ich muß ja auch noch mein EFH abbezahlen." Ich sage nur, schön doof für meinen Klienten. Das war sein Preis für die Vorhaltung seiner örtlichen Flexibilität. Übrigens, er wird demnächst sein eigenes EFH bauen.

Jeder Cent Miete, ist für viele Mieter ein verschenkter Cent Miete. das hat nichts mit Vertragstreue zu tun.

Panta Rei.....alles ist im Fluss: die 90er waren Vermieterjahre, jetzt sind Mieterjahre. Da hilft auch kein lamentieren.

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