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24.02.2008, 13:27 von ShankOLProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Rechtsfrage zum Persönlichkeitsrecht
Hallo,
Eine Anfrage zu rechtsverhalten.
Problem:Ich hatte 2005 eine Mieterin, welche kurz vor Ihrem irgendwie plötzlichem Auszug in meine vermietete Wohnung den textilen Fußbodenbelag herausgenommen hatte und dafür einen Laminatfußboden hinein gelegt hat. Dem habe ich im Nachhinein auch auf Anraten eines dort in der Nähe wohnenden Bekannten (diesen hatte ich beauftragt,sich ein wenig um die Wohnung und Mieter mit zu kümmern) auch zugestimmt. Normalerweise ist damit ja auch eine Qualitätsverbesserung der Wohhnung verbunden. Naxch kurzfristiger Kündigung und erfolgten Auszug verblieb der Laminatfußboden in der Wohnung. Jetzt hat der zweitfolgende Mieter, Einzug Dez. 2006, mir mitgetweilt,der Fußboden sei teilweise beaschäsdigt und es ergeben sich unschöne Fugen. Er fragt, wsa zu machen wäre, ev. neu?
Ich habe jetzt die Vormieterin angeschrieben mit Schilderung des Sachvrhaltes und zugleich dem neuen Mieter die Wohnadresse sowie die e-Mailanschrift der Ex- Mieterin mitgeteilt.
Die Ex- Mieterin hat sich jetzt beschwert, dass ich ihre persönlichen Angaben dem neuen Mieter überm ittelt habe. Sie droht mit Rechtzsschritten, weil ich angeblich gegen Recht verstossen habe, weil ich diese Adressen einer anderen Person mitgeteilt habe. Hat Sie Recht ? Im grunde genommen kann doch jeder bürger die Adressen anderer Personen aus dem Telefopnbuch entnehmen. Warum soll es dann ein Rechtsverstoß sein, Adressen weiterzu geben? Wie sollte ich mich jetzt zu beiden Fällen vwerhalten. Zwecks Laminatfußboden wollte ich ggf. dem neuen Mieter den Vorsch lag un terbreiten, neuen Fußbodenbelag eigenständig einzulegen und damit den L.- Fußboden abzudecken. Die Rechnung müß7e er mir zuasenden.
Also was ist zeckmäßigerweise die günstigste Lösung?
Besten Dank für fachkundige Antworten und Ratschläge.
Beste Grüsse
ShankOL
Alle 4 Antworten
25.02.2008, 08:19 von Augenroll
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Zitat:
Im grunde genommen kann doch jeder bürger die Adressen anderer Personen aus dem Telefopnbuch entnehmen.


Wenn denn diese Mieter überhaupt in Telefonbüchern standen.

Aus gutem Grund, kann man sich dort nämlich nicht eintragen lassen!

Der Missbrauch dieser Daten hat doch erheblich zugenommen. Man bekommt z.B. Werbeanrufe und Werbepost ohne Ende.

ShankOl,

wenn Sie es in Ordnung finden, die Adresse Ihrer Mieter ohne deren Einverständnis (warum haben Sie das eigentlich nicht eingeholt?) weiterzugeben, haben Sie doch sicher auch kein Problem damit, hier und jetzt Ihren eigenen Klarnamen und ihre Adresse zu veröffentlichen?

Dann werden wir ja sehen ob Sie im Telefonbuch stehen!

Ich finde es von Ihnen ziemlich dreist, sich hier hinter einem Nicknamen zu verstecken und gleichzeitig anzuprangern, dass Ihre Mieter die Weitergabe der Adresse nicht gefällt.

Sie messen hier mit zweierlei Maß. Warum?

24.02.2008, 17:40 von CMAX_65
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Hi,

ich denke man kann sich streiten, ob man eine Adresse weitergeben darf. Ein Rechtsverstoss oder gar eine "Strafbarkeit" Ihrer Handlung kann ich nicht erkennen.

Ansonsten handhabe ich das u.a. so, dass ich auf Wunsch eines Mieters den Materialpreis eines Bodens, wenn vorher vereinbart und abgesprochen, dem Mieter ersetze. Einbauen bzw. verlegen muss er selbst.

Bitte in Zukunft den Text etwas leserlicher gestalten, mit Absätzen etc. (!)

MFG1
24.02.2008, 17:16 von skarlett
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Hallo,

ich habe keinen Eintrag im Telefonbuch und würde es ehrlich gesagt auch nicht toll finden, wenn jemand ohne mich zu fragen, meine Nummer weitergeben würde.

Liebe Grüße aus Berlin
24.02.2008, 14:52 von Cora
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Zitat:
Wissen ist Macht


dann sollte man auch wissen, dass man keine Adressen oder Telefonnummern von Personen weitergeben darf
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