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13.12.2005, 09:17 von IrmProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Räumung
Morgen wird ein Mieter nach 2 jährigem Dauerstress geräumt.
Sein Antrag auf Vollstreckungsschutz wurde abgewiesen.
Mal sehen was ihm noch einfällt. Wahrscheinlich irgendein kranker Familienangehöriger.
Er war der Ansicht, dass man, wenn man Kinder hat nicht aus der Wohnung raus muß.
Diese Leute weigern sich konstant die Konsequenz aus Ihrem Handeln zu tragen.
Bisher ist nicht ersichtlich dass er die Wohnung vorher verlässt.
Am vergangenen Freitag hat er angefangen eine neue Wohnung zu suchen.
Bisher aber nichts gefunden.
Er weiß übrigens seit Anfang Mai dass er aus der Wohnung muß.
Solche Leute scheinen nicht einmal eine Gerichtsentscheidung ernst zu nehmen.
Da der Mieter vollkommen unberechenbar ist, kann ich mich noch auf einiges gefasst
machen, bis er wirklich draußen ist.
Irgendwie ist schon Etwas mulmig zu Mute.
Aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Gruß Irm

Alle 69 Antworten
03.02.2006, 08:25 von Irm
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Sorry ich meinte natürlich Mitglieder.
03.02.2006, 08:22 von Irm
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Hallo Peter 98
Ich geb dann im Sommer noch mal einen in Kriaritsi aus.
Und nochmal ein ganz großes Danke an alle Forumsmietglieder.
Ohne eure Unterstützung hätte ich es nicht geschafft, diese
ganzen Katastrophenmieter bis auf den Letzten raus zu bekommen.
Irm

02.02.2006, 18:39 von peter98
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Fluchende Griechen sind eigentlich nichts ungewöhnliches. Jedes zweite Wort war wahrscheinlich "malaka", oder .
Auweia, wenn der Grieche seinen Daimler hergeben muss, wird er wahrscheinlich noch mehr fluchen. Griechen sind ja alle kleine Autofetischisten .

Es ist schön zu hören, dass die anderen Mieter erkannten, dass du nicht die "böse Vermieterin" warst, sondern sich sogar mit dir freuen, so einen Plagegeist losgeworden zu sein.

01.02.2006, 20:06 von Irm
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Hallo
Den Müll hat er selber entsorgt über eine Arbeitsloseninitiative.
Das Unordnungsamt wird mir wohl nie mehr jemanden einweisen,
ich hab die mit Beschwerden ganz schön in Stress versetzt.
Eine beschädigte Glastüre lassen sie reparieren,obwohl die schon vor der Beschlagnahmung kaputt war.
Als mich der Mieter vor versammelter Mannschaft des Diebstahls beschuldigte ist der Dame vom Amt der Kragen geplatzt.
Bis auf den Mieter waren alle froh als die Sache beendet war.
Der wird nicht aufgeben,und eine Anzeige wegen Diebstahls machen.
Er hat jemanden nachdem er gegen ihn im Prozess verloren hatte
wegen sexueller Belästigung angezeigt, der meinte es hätte ihn mal eben gejuckt.Das Verfahren wurde eingestellt.
Vor Allem wenns jetzt ans Schulden eintreiben geht, wird er wild werden.
Als erstes kommt der Daimler dran.
Der Mieter fluchte während der Übergabe ständig auf griechisch.
Wenn ich das übersetzt hätte , dann hätte er bestimmt noch ne
Anzeige am Hals.
Nachdem alles vorbei war, habe ich die Korken knallen lassen
und mit meinen verbliebenen Mietern angestoßen.
Irm
01.02.2006, 17:51 von Tanja
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Hallo Irm,

fantastisch, Du hast es geschafft, hat das Amt auch den Müll entsorgt?
Und jetzt laß dir Zeit, gaaanz langsam.

Tanja

01.02.2006, 17:43 von peter98
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auch von mir herzlichen Glückwunsch.

Nach so langer Zeit schließlich zum Erfolg zu kommen erfüllt einen zumindest ein wenig mit Genugtuung es endlich geschafft zu haben .
Ist die Geschichte mit der Einweisung der Mieter durch das Amt wenigstens zum Schluss zu deiner Zufriedenheit abgelaufen? Mit Ruhm hat sich das Amt ja nicht bekleckert. Haben sie es wenigstens im Nachhinein eingesehen?

Ich wünsche dir, dass bald wieder ruhigere Tage einkehren.

Gruß
Peter
01.02.2006, 10:10 von birke
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hallo Irm,

herzlichen Glückwunsch! Nach mehr als zwei Jahren kannst du es wahrscheinlich selbst kaum glauben. Die Drohungen deines Ex-Mieters werden sich bestimmt sehr bald in Luft auflösen.

Gruß Birke
01.02.2006, 09:24 von Kasperkopf
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Hallo Irm,

Glückwunsch, dass Du sie los bist. Wenn Dein Ex-Mieter jetzt etwas will - sei es das Hausverbot anfechten oder Dich wegen der Teppiche belangen - muss er Dich verklagen. Ich habe festgestellt, dass viele Mieter schnell dabei sind, mit Anzeigen und Klagen zu drohen, es in den seltensten Fällen auch tatsächlich in die Tat umsetzen. Also nur keine Panik.

Da ich annehme, dass die Zeugen auf Deiner Seite stehen, würde ich es auch bei dem mündlichen Hausverbot belassen.

Gruss Kasperkopf
01.02.2006, 08:55 von Meiner_einer
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Na dann herzlichen Glückwunsch.

Das Hausverbot würde ich mündlich lassen, dann ist für ihn das Anfechten schwieriger.
01.02.2006, 08:21 von Irm
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Guten Morgen
Ich habe die Wohnung wieder. Endlich !!!!!
Dem Ex Mieter und seinem Klan habe ich dann noch
das Hausverbot für das gesamte Anwesen unter Zeugen ausgesprochen.
Das führte daraufhin zu heftigen Streitgesprächen mit einem anderen Mieter
der sich nicht von mir verbieten lassen will wer ihn besucht.
Ich hatte den Anwalt vorher gefragt, und der meinte ich hätte das Recht
Ihm das Hausverbot auszusprechen., mündlich sei ausreichend.
Der anwesende Ordnungshüter meinte es hätte schriftlich zu erfolgen.
In einem späteren Gespräch mit einem anderen Ex-Polizisten meinte
Dieser mündlich unter Zeugen sei ausreichend.
Hat jemand Erfahrung mit Hausverboten ???
Jedenfalls will der Ex Mieter das Hausverbot gerichtlich anfechten.
Und mich und einen anderen Mieter wegen Diebstahl von 2 Teppichen
anzeigen.
Irm
23.01.2006, 16:33 von Irm
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Hallo
wenn ich dann am 31.01 die Wohnung zurückbekomme sind seit der
fristlosen Kündigung 2 Jahre,2 Monate und 20 Tage vergangen.
und 4500€ Schulden entstanden.
Irm
23.01.2006, 11:47 von Kasperkopf
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Hallo Irm,

auch ich will Dir mein Beileid zu Deinem Verlust aussprechen. Und meinen Glückwunsch, dass Du diese Mieter endlich los wirst.

Lass Dir wirklich Zeit mit der Mietersuche. Nach all dem Ärger und Kummer, den Du in den vergangenen Monaten hattest, sollest Du erst mal sehen, dass Du selbst nicht aus den Latschen kippst. Wenn Du Dich erholt hast, suche in aller Ruhe einen neuen Mieter. Ich kann mich Tanja nur anschließen: lieber etwas Leerstand als dann wieder riesengroßen Ärger.

Ich habe auch einmal trotz eines schlechten Bauchgefühls einen vom Mieter vorgeschlagenen Nachmieter akzeptiert, weil ich dachte, ich habe jetzt keine Zeit, selbst einen neuen Mieter zu suchen. Hätte ich die Wohnung leer stehen lassen, wäre ich besser gefahren, denn der Mieter zahlte keine Miete, ich musste ihn rausklagen und habe natürlich keinen Cent wieder gesehen.

Also: Nur keine Hektik!!

Gruss Kasperkopf
21.01.2006, 13:41 von Tanja
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Hallo Irm,

zunächst möchte ich Dir mein aufrichtiges Beileid aussprechen.

Daß du Dir jetzt Zeit läßt ist vollkommen richtig, lieber einen Monat Leerstand als mehrere Jahre Ärger.

Den Müll soll der Bauhof entsorgen, versuchen solltest Du das auf jeden Fall.

Bei dir in der Nähe gibts doch größere Firmen, ruf doch mal an und lass Dich in deren Wohnungsvermittlungsstellen registrieren, da melden sich dann nur MA's und das ist schon mal ein gewaltiger Vorteil. Mach ich auch immer.

Tanja
21.01.2006, 12:08 von Irm
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Hallo
Das Räumungs und Wiedereinweisungsdrama findet ein Ende.
Mieter sind am Ausziehen.
Bin echt gespannt ob sie Ihren Müll auch mitnehmen.
Nach all den schlechten Erfahrungen bin ich bei allen neuen
Mietkanditaten übervorsichtig geworden.
Ich glaube ich nehme lieber einen Leerstand und Mietausfall in Kauf und lass mir Zeit bei der Suche.
Meine Mutter ist am Montag vor einer Woche gestorben.
Ich hoffe, dass sie mir nicht noch ein testamentarisches
Kuckucksei gelegt hat.
Gruß Irm

29.12.2005, 10:01 von Irm
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Guten Morgen
Ich habe noch einen Katastrophenmieter los.Billanz der letzten 6 Monate 2 von 3.
Mieter sind tatsächlich ausgezogen.
Der, der noch verblieben ist, in der beschlagnahmten Wohnung versucht zu provozieren
wo er nur kann.
Vergangene Woche hat er uns in der Öffentlichkeit lautstark beleidigt.
Da ich aber gerade sehr mit meiner Mutter beschäftigt bin,die nicht mehr lange leben wird,
habe ich ihn nicht angezeigt,
Ich bin dazu übergegangen sämtliche Vorkommnisse dem Ordnungsamt zu melden.
Gestern musste dann schon ein Beamter kommen um den Mieter an die Schneeräumpflicht
zu erinnern. Der muß diese Woche jeden Tag kontrollieren ob geräumt wurde ,da die Gemeinde ja für Alles haftet.
Dazu noch ne Frage.
Nach Auszugs oder Räumung des Mieters kann ich ja nicht gleich weitervermieten.
Haftet die Gemeinde für die Mietausfälle???
Diesem Amt wird das Wiedereinweisen und Beschlagnahmen´schon noch vergehen,
.Gruß Irm
Ach ja es wäre mir sehr recht wenn Vermieterschreck mich mit seinen Antworten verschont.




21.12.2005, 15:42 von Vermieterheini1
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Nachdem die Forenbetreiber bzw. Moderatoren nicht gewillt sind Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen alle meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos nicht wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
20.12.2005, 19:57 von Kasperkopf
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Hallo Irm,

sei bloß froh, wenn Du das Pack los bist!! Ich hoffe sehr für Dich, dass das klappt!!

Gruss KAsperkopf
20.12.2005, 19:38 von Irm
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Hallo Kasparkopf
Zuerst hatten sie einen Notwasserhahn im Keller, den haben sie
dann mit einem Schlauch mit einem anderen Hahn verbunden.
Das fanden die Stadtwerke nicht gut, und stellten das Wasser komplett ab. Dann haben sie die Hälfte der Schulden bezahlt, und bekamen einen Notversorgung mit abgesägtem Hahn.
So und jetzt holen sie das Wasser im Eimer aus dem Keller.
Duschen und Wäschewaschen tun sie anderswo.
Irm
20.12.2005, 14:04 von Kasperkopf
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Seit August??????????

Und wie bitte waschen die seither ihre Wäsche????? Und kochen???? Und duschen????

Gruss Kasperkopf
20.12.2005, 14:00 von Irm
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Ich glaub eher, dass sie gehen,aber nicht aufgrund von Gerichtsentscheidungen, sondern weil die Stadtwerke seit
August, das Wasser abgestellt haben.
Irm
20.12.2005, 12:31 von Kasperkopf
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Und was ist nun, wenn die nicht zu diesem Datum ausziehen? Darfst Du dann das Räumkommando bestellen oder musst Du mit einer weiteren Zwangseinweisung rechnen?

Gruss Kasperkopf
20.12.2005, 12:23 von Irm
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Die Verhandlung heute morgen war nach 15 Minuten vorbei.
Da die Mieter keine Belege hatten, die Anwältin der Gegenseite
sehr korrekt war, gabs keinen längeren Firlefanz sondern ein Anerkenntnisurteil.
Angeblich ziehen die Mieter zum 31.12.05 aus.
Ich hab noch mit der Anwältin einen Wohnungsübergabe Termin
vereinbart.
Glauben tu ich es erst , wenn sie draußen sind.
Im Beschlagnahmedrama gibts nichts Neues.
Ich möcht mich noch mal bei Allen für Eure Unterstützung
bedanken,es hat mir sehr geholfen zumal ich zeitweise kurz
vor dem Durchdrehen war.
Irm
20.12.2005, 11:31 von Jutetuetchen
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.....das wir enteignet worden sind sehe ich genauso - schliesse mich ganz der Meinung an ....... wo sind unsere Rechte als Vermieter???? Und die die wir haben ..... da werden wir oft noch eines besseren belehrt ....sei es z.B. durch "Zwangseinweisung" wie i.d.obigen Thema ....da stehen einem doch die Haare zu Berge.Wie kann man sich nur wehren ???? Ich selbst habe schon in einigen Sachen Schritte unternommen die noch laufen - aber ein paar Leutchen gegen alle ?!?!?

Irm, mit entsetzen habe ich Deine Berichte hier erfolgt ..... unglaublich - wirklich !!!! Ich denke mal den MV gibt es gar nicht .... und was die Belege Deiner ehemaligen Mieter betrifft bin ich auch mal gespannt ..... ! (Haben wir auch schon erlebt-allerdings mit einem angeblichen Nachmieter den ich niemals nie gesehen habe und einem angeblichen MV den wir mit dem abgeschlossen haben sollen (schriftl.) - Geschichte würde jetzt den Rahmen sprengen und gehört nicht hier zu diesem Thema.

Aaaaber - es weihnachtete sehr und wir sollten uns die ruhige Zeit nicht von solchen Leuten vermiesen lassen -auch wenn es schwer fällt - nützt ja nix. Irgendwann werden auch wir mal mehr Rechte haben als VM oder unsere Kinder (wenn die sich das überhaupt antun wollen )

Lb. Grüsse
Jutetuetchen
20.12.2005, 10:25 von sharidana
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Hallo Irm,
auch wir sind quasi enteignet worden.Nein, wir sind enteignet worden(mit Urteil)! Doch meine Frage ist hier: Wie veträgt sich das alles mit Artikel 14 des Grundgesetzes???
Er besagt, daß der Staat dein Erbe und dein Eigentum schützt!!!
Wovor?
Das du selber darüber bestimmen darfst? Anscheinend!!!
Wenn du im Laden klaust wirst du bestraft, wenn du deinen Vermieter bescheißt schütz dich das Gesetz!!!
Das ist alles zum ko...!!
Trotzdem ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest für alle
Mitglieder!
Liebe Grüße
Sharidana(voll gefrustet)
20.12.2005, 07:55 von Irm
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Neuster Stand.
Hab gestern mit dem Ornungsamt gesprochen.
Mieter hat den Mietvertrag bisher nicht vorgelegt.
Die Angelegenheit ist das Gesprächsthema in der Nachbarschaft.
Mit ner einstweiligen Verfügung hätte ich leider keine Chance
gehabt.
Heute hab ich noch einen Gerichtstermin mit Mietern die zwischenzeitlich 7 Mieten schulden.
Die behaupten glatt sie hätten keine Mietrückstände und würden
die Belege bei der Verhandlung vorlegen.
Auf die Belege kann man nur gespannt sein.

Gruß Irm
20.12.2005, 05:32 von prinzregent
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"Bin quasi enteignet"

oh mein gott, wenn ich mir das alles so durchlese, wo soll das alles enden ?
18.12.2005, 20:32 von motzi01
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Hallo Irm,
die Lösung ist ganz einfach. In dem Moment, wo der Gerichtsvollzieher dir dir Wohnungsschlüssel übergibt, denn das muß er, ermuß ja räumen, also in diesem Moment baut ein Bekannter von Dir schnell ein neues Schloß in die Tür ein. Was will die Stadt da machen? Schlimmstenfalls klebt dein Bekannter das Schloß dann eben schnell mit Sekundenkleber zu.
Andererseits hätte ich es bei der Vorgehensweise der Stadt mit einer einstwqeiligen Verfügung versucht. Das Argument, daß es heute keine Wohnungen gäbe, zieht wohl nicht mehr, wie wir alle wissen.
18.12.2005, 16:32 von peter98
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Hallo Irm,

es ist schon wirklich erstaunlich, was sich Ämter so alles leisten.
In deinem Fall hat dein "Unordnungsamt" sich aber in jedem Fall den "Schwarzen Peter" eingehandelt. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, wie es sich da wieder ohne größere Publicity aus der Affäre ziehen will.

Es bleibt also interessant, was bei der Geschichte heraus kommt.
18.12.2005, 11:32 von Irm
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Hallo
Derzeitiger Stand von der Beschlagnahmefront
In der Begründung bezieht sich das Unrechtsamt darauf, dass der Mieter glaubhaft versichert
Hat zum 01.02.06 eine Wohnung beziehen könnte, und somit ein Zwischenumzug in die
Obdachlosenunterkunft in der Advents- und Weihnachtszeit vor allem den beiden Kindern
Nicht zugemutet werden könne.
Der Mieter sollte den Mietvertrag bis vergangenen Donnerstag nachreichen.
Ich habe dann am Freitag auf dem Unrechtsamt angerufen wegen dem Mietvertrag.
Tja Mieter hat am Mittwoch versichert ,der Mietvertrag könne erst am Freitag nachgereicht
werden. Auf meine Bitte dass man mich umgehend informieren möge , ob ein Mietvertrag
aufgetaucht ist oder auch nicht ,wurde mir selbiges zugesagt, angerufen wurde ich allerdings
nicht. Komisch!!!!.
Zu der finanziellen Seite der Beschlagnahme:
Steh ich natürlich besser da. Die Stadt muß ihn räumen, falls er nicht freiwillig verschwindet,
sie muß auch seinen ganzen Müll entsorgen, und für Schäden die jetzt noch entstehen könnten aufkommen. Die Stadt steht voll in der Haftung.
Zum Umgang mit dem Mieter:
Falls er sich irgendetwas zu Schulden kommen lässt, sofort Meldung ans Unrechtsamt, dann
müssen die dort alles regeln.

Falls dieser angebliche Mietvertrag nicht auftaucht, werde ich auf jeden Fall widersprechen.
Morgen werde ich erneut auf dem Unrechtamt und Unordnungsamt anrufen.

Langsam erhole ich mich von meinem Schock.
Gruß Irm

16.12.2005, 18:12 von cavalier
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ACHTUNG!!!!! WICHTIGER HINWEIS!!!!!
(Ist aus dem Sächsischen Pol.-Gesetz)

Nachhilfeunterricht, dass es nicht für alle Bundesländer gilt, ist dadurch überflüssig.

7. Besonderheiten bei der Beschlagnahme von Wohnraum

a) Obdachlosigkeit stellt in der Regel eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Zur Abwehr dieser Gefahr kann unter den Voraussetzungen des § 7 Abs. 1 Nr. 1 SächsPolG und des § 27 Abs. 1 Nr. 1 SächsPolG Wohnraum Dritter beschlagnahmt werden, um darin Personen unterzubringen, die bereits obdachlos sind oder deren Obdachlosigkeit unmittelbar bevorsteht.

b) Für diese Fälle sieht Abs. 3 Satz 2 eine Verlängerung der Frist für die Beschlagnahme auf zwölf Monate vor, um die Unterbringung von Obdachlosen zu erleichtern. Die Verlängerung der Frist gilt allerdings nur bei der Beschlagnahme von leer stehendem Wohnraum, also von Wohnraum, der im Zeitpunkt der Beschlagnahme weder zu Wohnzwecken noch zu anderen Zwecken genutzt worden ist. Dagegen gilt die allgemeine Frist von sechs Monaten, wenn bewohnter Wohnraum beschlagnahmt wird, um die von der Zwangsräumung bedrohten Bewohner darin unterzubringen und dadurch ihnen drohende Obdachlosigkeit zu verhindern.

c) Nach Ablauf der Beschlagnahmefrist entsteht für den Betroffenen Wohnungsinhaber ein Folgenbeseitigungsanspruch[17], den auf den Erlass einer Räumungsverfügung nach §§ 1, 3 SächsPolG gegen den nunmehr unrechtmäßig in der Wohnung verweilenden Dritten gerichtet ist. Das Ermessen der Polizei ist wegen der Folgenbeseitigungslast i.d.R. auf Null reduziert[18].

Gruss

cavalier
16.12.2005, 09:47 von Jur_Vpaz
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Es wird in der Regel schwer sein, einen Mieter zu finden, der soviele Schulden hat wie eine durchschnittliche Stadt in der BRD. Aber ein Vorteil ist natürlich, dass es bei Städten keine Zahlungsunfähigkeit gibt und man sein Geld trotzdem bekommt
CP
15.12.2005, 18:13 von birke
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vorausgesetzt die Stadt ist nicht genauso pleite wie der Mieter.
15.12.2005, 16:11 von Jur_Vpaz
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Oha, dann habe ich dich auch falsch verstanden und es auch auf die Verordnung zur Eindämmung der Vogelgrippe bezogen...

Aber zu unserem Cavalier

Nein, der gepostete Link war schon passend und hilft auch sicherlich weiter, ich wollte nur aufzeigen, dass dies eine reine Schulungsaufgabe war und kein realer Fall dahinter stecken (muß).

Zu deiner Wertung möchte ich dann auch noch was sagen:

Der Ausgangsfall gibt stellt den Rechtsbruch dar und danach wird aufgezeigt, wie dies juristisch zu bewerten ist. Im Bereich Strafrech könnte das so aussehen : Fall: A hat B erschossen/ Lösungsskize: A hat sich eines Todschlages schuldig gemacht, da...)
Im Ergebnis wird hier das Handeln des Staates dargestellt und dann die auf diesem Handeln beruhende Schadensersatzpflicht aufgezeigt. Also wird jeder Jurastudent, der diesen Fall kennt, im Fall einer derartigen Rechtsverletzung einen Schadensersatz aussprechen. Die Art der Lösung beruht nur auf dem öffentlichem Recht und diese Denk.... und Argumentationsweise ist .... nicht immer einfach . Noch unangenehmer wird es hier, da es sich um eine Gliederungsskizze handelt, wie sie normalerweise für eine Klausurbesprechung genutzt wird. Nicht gerade einfacher Stoff.

Somit habe ich als Jurist starke Zweifel, ob diese Entscheidung der Behörde ich rechtmässig war (wobei ich mangels Ortsangabe nicht weiß, welche Freiheiten das örtliche Ordnungsrecht gibt.) Aber egal, ob die Behörde rechtmässig oder rechtswidrig gehandelt hat, IRM erwachsen durch diese Handlungen Ansprüche gegen die Stadt, die im Zweifel mehr wert sind, als die gegen den Mieter.

CP

15.12.2005, 15:50 von Tanja
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Hallo Cavalier,

die Hühnerverordnung stammt tatsächlich von den uns bekannten Hühnern ab, aber in einem anderen Zusammenhang, hat auch nichts mit deren Haltung oder sonstigem zu tun.
Versuche mal Erklärung in Kurzform, Christian kann ja dann nachbessern.
Im vorletzten Jahrhundert wurden den Bauern an der Grenze BW nach Hessen immer Hühner gestohlen. Da die Diebe aus Hessen waren, durfte nur bis zur Landesgrenze ermittelt werden. Irgendwann nahm das mal überhand, man setzte sich zusammen und beschloß auch über die Ländergrenzen in Zukunft ermitteln zu dürfen.
Da Hühner den Ausschlag gaben wurde diese länderübergreifende Verordnung, Vereinbarung oder wie auch immer Hühnerverordnung genannt.

Tanja
15.12.2005, 14:56 von cavalier
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Hallo Jur_Vpaz, Hallo Tanja,

entschuldigt bitte, dass ich auf diesen Link aufmerksam gemacht habe.

Polizeigesetz hin, Polizeigetz her, ob im Saarland oder Posemuckel, schlimm ist doch, dass man in unserer Republik so mit den Vermitern umgeht.

Auch wenn der Link für Jura-Studenten ist, ist es doch schon bezeichnent, wie die Ausbildung von statten geht. Lieber Jur_Vpaz das sind morgen unsere Richter und Staatsanwälte. Nicht darüber aufregen, wenn die nch ihrer Ausbildung so urteilen.

Liebe Tanja, Irm erfährt es doch z.Zt. am eigenen Leib -begründet mit dem dortigen Polizeigetz-. Wie die Hühner dort leben und ob die Grippe haben, weiß ich nicht.

Grüsse

Cavalier
15.12.2005, 14:49 von Jur_Vpaz
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Die ist seit gestern nicht mehr in Kraft. Und zwar sowohl die Bundesregelung als auch die jeweiligen landesspezifischen Regelungen.

Zurück zum Ernst:
Vielfach wird einfach übersehen, dass wir in einem Förderalistischen Staat leben. Bei vielen Dingen, wie dem Mietrecht gibt es bundesweit geltende Regelungen, wodurch es keinen Unterschied macht, in welchem Bundesland man lebt. Das gilt eigentlich für die meisten Bereiche.

Aber gerade im Polizei- und Ordnungsrecht ist dies anders. So sind zum Beispiel die öffentliche Überwachung und die Zulässigkeit von Abhörmassnahmen oder auch die Zulässigkeit eines polizeilichen sogenannten "Rettungsschusses" von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt.
Da hier ein Ordnungsamt gehandelt hat, wird sich die Zulässigkeit der Massnahme an dem Ordnungsrecht des jeweiligen Landes messen lassen müssen, wobei hier je nach Bundesland unterschiedliche Ergebnisse möglich sind.
Unabhängig davon besteht aber nun ein Anspruch gegen das Ordnungsamt auf Miete, auf Räumung der Wohnung und auf Ersatz jedes Schadens, der während der Dauer der Beschlagnahme auftritt. Hierbei könnte man auch darüber nachdenken, ob man gegen die Behörde nicht einen Anspruch auf sofortigen Zugang der Wohnungs zwecks Beweissicherung des derzeitigen Zustandes hat. Aber bitte prüfen, ob der vorhandene Anwalt auch fit im öffentlichem Recht ist.

Christian Pentzek
Justiziar Vpaz
15.12.2005, 14:34 von Tanja
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Hallo Christian,

"Hinzu kommt, dass der Fall nach dem Saarländischem Polizeigesetz angegangen wird. Die Polizei- bzw. Polizei- und Ordnungsgesetze unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, somit ist eine Übertragbarkeit nicht gegeben!"

Was ist dann mit der Hühnerverordnung, tritt die dann nicht in Kraft?

Tanja
15.12.2005, 13:52 von Jur_Vpaz
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Der Link geht zu einem Repetitorum und damit zu einer Beispielsaufgabe für Jura-Studenten. Das diesem ein gleichlautender Fall zu Grunde liegt, ist dabei eher unwahrscheinlich.
Hinzu kommt, dass der Fall nach dem Saarländischem Polizeigesetz angegangen wird. Die Polizei- bzw. Polizei- und Ordnungsgesetze unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, somit ist eine Übertragbarkeit nicht gegeben!

CP
15.12.2005, 12:58 von cavalier
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Hallo,

hier ist schon einmal ähliches passiert.

Man kann es nicht fassen.

Grüsse

Calvin

http://www.jura.uni-sb.de/repetitorium/ss04/ss04fb069.html
15.12.2005, 12:29 von Vermieterheini1
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Nachdem die Forenbetreiber bzw. Moderatoren nicht gewillt sind Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen alle meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos nicht wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
15.12.2005, 11:46 von Tanja
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Hallo Irm,

Ich hab mal in den Beiträgen gesucht, aber anscheinend ist das noch keinem passiert.

Anfang 1990 als es im Großraum Stgt. massiven Wohnungsmangel gab
und auch die Asylantenschwemme nicht aufzuhören drohte, wurden auch WHG vom Amt beschlagnahmt, zu dutzenden, villeicht hunderten. Ich selbst kannte nur 3 Fälle.

Das ist alles eine riesengroße Schweinerei, und wenn jemand sagt es wird alles noch schlimmer, dann wird derjenige als Schwarzmaler der schlechte Laune verbreiten will bezeichnet.
Aber meist nur von denen, die das alles zu verantworten haben und deren Helfershelfer.

Tanja
15.12.2005, 10:54 von cavalier
Profil ansehen
Hallo,

ich habe auch noch diesen Link gefunden.

http://squat.net/archiv/duesseldorf/Dipl_Int--5.html

Grüsse
Cavalier
15.12.2005, 10:51 von cavalier
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Gutenn Morge,
habe unter Vermieter.de dieses Artikel gefunden.

Es tut mier Leid, ich konnte mir bis heute so etwas nicht vorstellen.

Beschlagnahme der Wohnung

Nach einem Räumungsurteil gegen den Mieter und zur Abwendung der von dem Vermieter gegen den Mieter betriebenen Räumungsvollstreckung kann die zuständige Behörde (in der Regel das Wohnungsamt) die Mietwohnung beschlagnahmen und den andernfalls obdachlos werdenden Mieter für einen bestimmten Zeitraum in die Wohnung einweisen, wenn keine anderweitige Unterbringungsmöglichkeit besteht (§ 19 Ordnungsbehördengesetz). Für die Zeit der Beschlagnahme schuldet die Behörde dem Vermieter die Zahlung der Nutzungsentschädigung in Höhe der bis dahin vom Mieter zu zahlenden Miete. Nach Ablauf der Einweisungsfrist ist die Behörde gegenüber dem Eigentümer verpflichtet, die Wohnung frei zu machen; das gilt unabhängig davon, dass der Eigentümer bzw. Vermieter bereits einen Räumungstitel gegen den Mieter besitzt (BGH, Urteil vom 13.7.1995). Kommt die Behörde dieser Verpflichtung nicht nach, kann der Eigentümer die Verpflichtung der Behörde vor dem zuständigen Verwaltungsgericht durchsetzen und ggf. durch eine einstweilige Anordnung die sofortige Vollziehung sicherstellen (VG Köln, Beschluss vom 23.5.1995).

Grüsse
Cavalier



15.12.2005, 10:34 von Irm
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;eider ist das so.Das kann jedem Vermieter mit der Beschlagnahme
und der Wiedereinweisung am Tag vor der Räumung passieren.
Und da scheinen Urteile keine Rolle mehr zu spielen.
Ich hab mal in den Beiträgen gesucht, aber anscheinend ist das noch keinem passiert.
Im meinem Fall war ja genügend Platz in der Obdachlosenunterkunft.
Ich werde aber auf jeden Fall widersprechen.
Habe auch zwischenzeitlich die Polizeigesetze studiert.
Mal sehen ob der Mieter heute den neuen Mietvertrag dem Ordnungsamt vorlegt.
Zwischenzeitlich fühle ich mich wie gelähmt.
Irm
15.12.2005, 08:38 von birke
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Hallo Irm,

ich kann nicht verstehen, wie es nach Ablehnung eines Vollstreckungsschutzes dem Ordnungsamt erlaubt ist diesem zuwider zu handeln. Da würde ich doch mal bei Gericht anrufen und mich erkundigen. Für was sind denn Gerichtsbeschlüsse da? Das ist unglaublich!
Kann sehr gut verstehen, dass Du Dich wie im falschen Film fühlst!
Gruß Birke
14.12.2005, 20:06 von Irm
Profil ansehen
Der Hammer ist doch
nach 1 1/2 Jahren Prozess gewonnen
Mieter bekommt 6 Monate Räumungsfrist
Vor Ablauf der Räumungsfrist Auftrag zur Räumung
Nach 2 Monaten Termin der Räumung da Gerichtsvollzieher
es nicht früher auf die Reihe bekommt.
Dann der Antrag auf Vollstreckungsschutz
Wird zurückgewiesen.
Tja und der Rest ist ja bekannt.
Ich frag mich was haben alle Urteile, Beschlüsse e c für einen
Sinn wenn der Mieter mit ein Paar Drohungen über den Haufen schmeißen kann und man als Vermieter mit einer beschlagnahmten
Wohnung dasteht.
Ach ja ich hab noch das Recht Widerspruch einzulegen.
Also ein bißchen Recht hab ich ja noch.
Gruß Irm

14.12.2005, 19:53 von Jutetuetchen
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Das sind Ämter - traurig aber wahr ........ wenn Du Dich an die wendest dann bist Du verlassen ..... ich glaube die erfahrung haben bisher viele gemacht - auch hier wieder Mieter hat mehr Recht als Vermieter - wie ist dieser Wahnsinn bloss zu stoppen - das wird ja immer schlimmer.

Ich glaube ich würde an Deiner Stelle jetzt auch einen Anwalt einschalten ......

Wünsche Dir viel glück und vorallem behalte die Nerven - auch wenn es nicht einfach ist ...

Liebe Grüsse
Jutetuetchen
14.12.2005, 19:45 von Irm
Profil ansehen
Hallo
Ich habe zwischenzeitlich den Beschluss über die Beschlagnahmung
der Wohnung vom Ordnungsamt.
Gestern wurde mir noch von der Sachbearbeiterin versichert,im Beisein von 3 Zeugen dass der Mieter bis zum 31.1.06 raus muß.
Im Schreiben steht vorerst bis zum 31.01.06.
Ich habe verlangt dass dieses vorerst aus dem Schreiben gestrichen wird. Leider ohne Erfolg.
Das Ordnungsamt scheint sich nicht über die Gerichtsbeschlüsse
informieren zu müssen.
Grundlage der Entscheidung scheinen alleinig die Aussagen des Mieters zu sein.
Ich glaub jetzt muß ich auf Vitamin B zurückgreifen.
Ich hoffe Ihr versteht meine Sorge und mein Mißtrauen, dass die Wohnung auch nach dem 31.01.06 entgegen aller Behauptungen beschlagnahmt bleibt.
Der Gerichtsbeschluss wegen der Zurückweisung des Vollstreckungsschutzes sieht ausdrücklich keine soziale
Härte vorliegen.
Ich werde auf alle Fälle auch einen Anwalt einschalten.
Langsam hab ich den Eindruck,dass der der droht klar im Vorteil
ist.
Gruß Irm
13.12.2005, 21:07 von rrutz
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Sorry galgopodi, aber was für eine Gerechtigkeit?

Mit (zum Glück zunehmenden) Ausnahmen berichten die Medien nur über die "bösen" Vermieter (Ausbeuter) die den kleinen Leuten das Geld mit horrenden Mieten aus der Tasche ziehen.

Ein kleines bisschen Wahrheit ist ja da auch dran - nur sind es die Nebenkosten die die Mieten nach oben treiben - in Dortmund erhöht sich der Gaspreis am 1.10.05 und 1.1.06 um insgesamt 25% - das heisst auch 25% höhere Heizkosten. Von der Erhöhung bei den Strom- und wasserpreisen mal ganz abgesehen.

Wenn es denn mal möglich wäre die Mieten nur um 5 oder 10% zu erhöhen.

... und solange die Vermieter, so sie keine Rechtschutzversicherung haben, die immensen Prozeßkosten und Räumungskosten aus eigener Tasche zahlen müssen und die Mieter problemlos Prozeßkostenhilfe bekommen (obwohl sie monatelang keine Miete gezahlt haben und somit den Zustand vorsätzlich selbst herbeigeführt haben) - solange die meisten Richter selbst zur Miete wohnen (stand hier mal irgentwo im Forum) - solange wird es wohl auch keine Gerechtigkeit geben!

rrutz

PS. Begeht man vorsätzlich ein Verkehrsvergehen (z.B. zu wenig Abstand zu dem voraufahrenden Fahrzeug) lehnen die Rechtsschutzversicherungen generell eine Übernahme der Kosten ab - wo ist da der Unterschied zur Nichtzahlung der Miete?! (Gerechtigkeit?)
13.12.2005, 20:33 von Irm
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Ich denke dass das Ordnungsamt rechtswidrig gehandelt hat,
indem dem Mieter eine Frist gewährt hat, ohne einen Mietvertrag
gesehen hat,den der Mieter angeblich am Donnerstag erst vorlegen
wird.
Ich berichte Euch morgen ausführlich was sich da heute abgespielt
hat.
Für heute reichts mir.
Danke für Eure Unterstützung.
Irm
13.12.2005, 16:20 von galgopodi
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Hallo Irm,

ich bin wirklich geschockt, was alles möglich ist. Bei mir läuft ja auch die Räumungsklage. Wenn ich daran denke, das die Mieter so eine Narrenfreiheit haben wird mir schlecht. Ich bin auch seit 1,5 Jahren dabei zu klagen, anzuzeigen, abmahnen usw. Ich wünsche dir, das du trotzdem noch eine besinnliche Weihnachtszeit hast. Und Kraft für das nächste Jahr schöpfen kannst um den Herrschaften Dampf unter dem Hintern zu machen. Wir können nur alle hoffen, das sich endlich mal ein kleines bißchen Gerechtigkeit einstellen wird- im Laufe der Jahre!
Gruß, Galgopodi
13.12.2005, 13:55 von Kasperkopf
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@irm
Zitat:
Und was ist meinem Weihnachtlichen Frieden??

Daran habe ich auch schon gedacht. Aber Vermieter brauchen so was nicht.

@rrutz
Zitat:
Ab einem bestimmten Termin (15.12.?) werden keine Vollstreckungen mehr ausgeführt und z.B. auch keine Steuerbescheide mehr verschickt...

Das mit den Steuerbescheiden und Steuermahnungen muss ich aus eigener Erfahrung als nicht richtig beantworten.
Aber das mit den Zwangsvollstreckungsschutz vor Weihnachten stimmt. Wobei ich das nicht nachvollziehen kann. Der Mann, der heute in den USA hingerichtet worden ist, hat auch keinen Weihnachtsschutz zugebilligt bekommen, warum sollten dann säumige Mieter das erhalten?

Ich habe mich noch nie zurückgehalten, im Ernstfall auch am 23.12. noch eine Mahnung an Mieter zur Post zu tragen.

Gruss Kasperkopf
13.12.2005, 13:35 von Irm
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Der bleibt keine Minute länger als es sein muß in der Wohnung.
Hier gehts um Psychoterror pur.Das Geld beschaff ich mir.
Wenn nicht gleich dann eben später.
In 6 Wochen ist der draußen, und alle Steuerzahler bezahlen das.
Und was ist meinem Weihnachtlichen Frieden??
Irm
13.12.2005, 13:29 von rrutz
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Hallo,
weiss ja leider nicht wie hoch Deine Forderungen sind...

In ähnlichen Fällen hat das Sozialamt, wenn man den Mieter in der Wohnung wohnen lässt, alle rückständigen Mieten, Gerichts- und Anwaltskosten sowie teilweise sogar eine Instandsetzung der Wohnung und Mietgarantie für einen gewissen Zeitraum übernommen.

Solltest mal abwägen ob das nicht vielleicht eine Möglichkeit für Dich wäre und ob die Stadt da mitmacht.

Das nicht geräumt wird liegt wohl auch am sogenannten "Weihnachtsfrieden".
Ab einem bestimmten Termin (15.12.?) werden keine Vollstreckungen mehr ausgeführt und z.B. auch keine Steuerbescheide mehr verschickt...

Gruß rrutz
13.12.2005, 13:22 von Irm
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Hallo Birke
Mieter dürfen drohen, aber Vermieter nicht.
Im Übrigen wird das Ordnungsamt mit dieser Entscheidung keine Freude haben.
Da die jetzt ab jetzt verantwortlich sind, und der Mieter ständig
Probleme macht, sollen die das für mich regeln.
Irm

13.12.2005, 13:14 von birke
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Hallo Irm,

hatte das mit der Zwangseinweisung falsch verstanden, nämlich im psychiatrischen Sinne, da da das Odnungsamt meist auch dabei ist.Zumal er Dich ja bedroht hatte ( mit deinem Haus in Griechenland). Sorry!
13.12.2005, 13:00 von Vpaz
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hallo Irm,

wir stehen gerade mit ZDF unter anderem zu diesem Themen in Kontakt: durch nicht zahlende Mieter Ruin gefährdete Vermieter, Hartz4, dem Verhalten der Behörden.
Gerne geben wir auch die Meinungen / Erfahrungen aller hier im Forum Beteiligten weiter.
Erstkontakt auch vorab als private Nachricht an Vpaz

13.12.2005, 12:36 von Irm
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Der wird eben nicht zwangseingewiesen.
Sondern die Wohnung wurde beschlagnahmt, und der Mieter wird in unsere Wohnung zwangseingewiesen.
Das geht so.Und geht so bis max. 6 Monate.
Da es eine für den Mieter bzw die 2 Kinder eine absolute
soziale Härte bedeuten würde in eine Notunterkunft kurz vor Weihnachten eingewiesen zu werden.
Der letzte Satz kommt mir selber etwas komisch vor.Aber ich kann
grad nicht besser.
In 6 Wochen muß er raus.
Allerdings auf Kosten der Stadt.
Irm
13.12.2005, 12:29 von Kasperkopf
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Hallo Irm,

das glaube ich Dir aufs Wort. Dreh den Spieß um! Mache dem Herrn oder der Dame von der Stadt klar, dass wenn sie bei der Zwangseinweisung bleiben, Du die Presse und das Fernsehen informieren wirst und dass Du dafür sorgen wirst, dass die Stadt ganz schlecht aussehen wird wegen Verschwendung von öffentlichen Mitteln und Unterstützung von Mietschmarotzern.

Gruss Kasperkopf
13.12.2005, 12:26 von birke
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hallo Irm,

ehrlich gesagt versteh ich das nicht so ganz: Warum kann nicht trotz Zwangseiweisung geräumt werden? Zum Schutze des Betroffenen?
Ich kann mir ehrlich gesagt schlecht vorstellen, dass sich jemand freiwillig zwangseinweisen läßt, nur um nicht zwangsgeräumt zu werden.
Wenn du den Rechtsanwalt nicht erreichen kannst,würde ich mal direkt bei Gericht anrufen und den zuständigen Richter verlangen. Das ist gar nicht so aussichtslos wie manche meinen. Ich würds versuchen.
Werde heute abend mal meinen Mann dazu befragen, der hat beruflich mit Zwangseinweisungen zu tun. Bis dahin alles Gute!

Birke
13.12.2005, 12:23 von Irm
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Der lebt sowieso auf unser aller Kosten.
Alg 2 Empfänger, aber Mercedesfahrer.
Kann sich also auf unser Aller Kosten,ständig was Neues ausdenken.
Ich hab so eine Wut.
Irm
13.12.2005, 12:17 von Kasperkopf
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Hallo Irm,

meine Güte, dann muss man halt die Öffentlichkeit über die Hintergründe informieren. So nach dem Motto: Wisst Ihr eigentlich, für welches Pack gerade Eure Steuergelder verschwendet werden sollen? Momentan laufen doch wirklich viele Berichte im Fernsehen über Mietnomaden und jeder normale Mensch - ob Mieter oder Vermieter - ist schockiert über die Dreistigkeit dieser Schmarotzer. Die Öffentlichkeit kann mehr ab, als mancher Beamter glaubt!

Gruss Kasperkopf
13.12.2005, 12:10 von Irm
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Genau das bedeutet das.
Die Stadt hat das Recht zur Beschlagnahmung der Wohnung, max
6 Monate.
Mein Vermieterkumpel hat zwischenzeitlich mit dem Ordnungsamt gesprochen.
Argumentation: wenn er sich an die Presse wendet, dann würde
die Öffentlichkeit sowohl die Stadt alsauch mich zerreissen, da ja die Vorgeschichte nicht bekannt sei.
Das Prozess war wegen Mietrückständen, Mietminderung e.c.
Ich möchte außerdem alle Vermieter im Bereich der PLZ 715....
vor diesen Mietern warnen, ausl. Staatsbürger, 2 Kinder,
stammt aus dem Land von König Otto.
Irm
13.12.2005, 12:00 von Kasperkopf
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Hallo Irm,

bedeutet das im Klartext, dass die Stadt sich einfach über ein Gerichtsurteil hinwegsetzen und bestimmen kann, dass der Mieter in Deiner Wohnung zu bleiben hat? Ohne erneuten Gerichtsbeschluss? Und dagegen kann man nicht Einspruch erheben? Dass die Miete von der Stadt übernommen wird, ist ja nett aber doch nicht alles. Was war denn Hintergrund für die Räumungsklage?

Gruss Kasperkopf
13.12.2005, 11:51 von Irm
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Ab jetzt ist die Stadt für alle Kosten einschließlich der Kosten
der Räumung in 6 Wochen zuständig.
Um 15 Uhr wird die Wohnung dokumentiert.
Garage und Keller ist eine Müllhalde.
Das heißt ich bekomm den Vorschuß für die Räumung wieder zurück.
Ein Freund selbst Vermieter geht mit zu dem Termin.
Wir wenden uns dann gemeinsam an die Presse.
Er hat zudem behauptet er habe in 6 Wochen eine Wohnung in Aussicht. The same game again.
Ich wurde daraufhingewiesen, dass man auch 6 Monate hätte
einweisen können.
Auf meine Frage ob sie auch für meine Sicherheit garantieren
blieben sie mir die Antwort schuldig.
Irm
13.12.2005, 11:24 von Kasperkopf
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Hallo Irm,

Weihnachten ist in elf Tagen, warum wird er dann für sechs Wochen wieder eingewiesen? Und wer zahlt in der Zeit die Miete? Und was musst Du heute um 15.00 Uhr dort machen?

Ich würde mir das nicht bieten lassen!!! Geh an die Presse!!! Und wenn der Mieter meint, das gleiche machen zu müssen, nur zu!!!

Gruss Kasperkopf
13.12.2005, 11:12 von Irm
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Zwischenzeitlich ist der absolute Hammeranruf vom Ordnungsamt
gekommen.
Der Mieter wird vom Ordnungsamt für 6 Wochen wieder zwangseingewiesen.
Er hat dem Ordnungsamt gedroht, dass er sich an die Presse wendet
wenn er kurz vor Weihnachten geräumt wird.
Und er war erfolgreich.
Das Ordnungsamt meinte es wäre nun eine politische Entscheidung.
Der Anwalt ist heute leider nicht zu erreichen.
Ich platze schier.
Ich überlege nun mich meinerseits an die Presse zu wenden.
Ich kann das Alles kaum glauben.
Bin quasi enteignet.
Um 15 Uhr muß ich bei der Wohnung antanzen, und mich dem triumphierenden Blicken des Mieters aussetzen.
Irm
13.12.2005, 09:44 von Irm
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Ich muß dabei sein,oder ein Bevollmächtigter, steht so im Schreiben des Gerichtsvollziehers.
Bisher habe ich auch Alle vor der Räumung aus der Wohnung
bekommen.
Aber das war hier nicht möglich.
Mieter hat ja unter anderem gedroht mein Haus in Griechenland
anzuzünden.
Ich halt mich auf jeden Fall im Hintergrund, bis er draußen ist.

Gruß Irm
13.12.2005, 09:32 von Kasperkopf
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Hallo Irm,

hast Du vor, bei der Zwangsräumung dabei zu sein? Dann halte schon mal schusssichere West, Atemmaske und Kreislauftropfen bereit .

Kurzum: Mache Dich auf das Schlimmste gefasst und freue Dich, wenn es nicht ganz so arg wird! Und immer schön aus der Schusslinie bleiben!

Und poste doch bitte, wie es gelaufen ist!

Gruss Kasperkopf
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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