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11.11.2007, 15:14 von Michaela68Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Räumung durch Vermieter - Anzeige in Kauf nehmen?
Hallo Zusammen,

ein Mieter hat von uns die Aufforderung bekommen, die Wohnung zu räumen. Mehrere Mieten sind nicht von ihm bezahlt worden. Er holt auch nur noch nachts die Post ab und wohnt bei seiner Freundin. In seinem Briefkasten befinden sich nur Briefe von Inkasso-Unternehmen und Gericht.
Er hat bereits angedroht, auch das nächste halbe Jahr nicht zu zahlen.
Der richtige Weg ist natürlich die Zwangsräumung. Aber warum sollte man nicht genauso dreist sein, wie die Mieter?
Ich möchte ihm ein letztes Mal ein Schreiben unter Zeugen in den Briefkasten schmeissen und ankündigen, dass ich seine Möbel auf seine Kosten lagere. Das ich mit einer Anzeige zu rechnen habe, ist mir klar. Aber wie wird diese Anzeige aussehen? Mit welcher Geldstrafe habe ich zu rechnen?

Hat hier jemand Erfahrungswerte?

Viele Grüße
Michaela
Alle 45 Antworten
15.11.2007, 13:18 von polline
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Hallo rrutz!

Zitat:
Die IHK`s wollen mit allen etwas zu tun haben, die ein Gewerbe anmelden - denn es gibt die Zwangsmitgliedschaft in der IHK (oder bei Handwerkern in der Handwerkskammer)


Ja, ich weiß! Durfte diese nervige Erfahrung schon machen!

Das Dumme ist, dass ich mit meinem Gewerk irgendwie zwischen diesen beiden Stühlen hänge! (Garten- und Landschaftsbau)

Gruß Polline
15.11.2007, 12:22 von rrutz
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Zitat:
Und mit Sicherheit wollen IHK´s nichts mit Vermietern zu tun haben, weil der `Beruf` nicht anständig ist, sondern weil es eben kein Beruf ist!!!!!!!!


Die IHK`s wollen mit allen etwas zu tun haben, die ein Gewerbe anmelden - denn es gibt die Zwangsmitgliedschaft in der IHK (oder bei Handwerkern in der Handwerkskammer) - da Vermieten aber in der Regel, außer bei Immobilienbesitz von Firmen, nicht gewerbsmäßig ist...

Also keine Gewerbeanmeldung, die fürs private Vermieten nicht notwendig ist - kein Gewerbe.

Auch wenn unser Troll wieder mal seine eigene Wahrheit durchsetzen will.

rrutz
15.11.2007, 11:26 von polline
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Zitat:
Und da Vermieter/Verpächter ja auch kein anständiger Beruf ist, wollen die IHK's mit denen nix zu tun haben. Das ist schon einleuchtend.


kein anständiger Beruf?

Vermieter sein ist -gar kein- Beruf!!! Es ist wohl eher eine Berufung, die der eine besser und der andere vielleicht schlechter meistert, zumeist neben dem Beruf, den er ausübt!

Und mit Sicherheit wollen IHK´s nichts mit Vermietern zu tun haben, weil der `Beruf` nicht anständig ist, sondern weil es eben kein Beruf ist!!!!!!!!

15.11.2007, 11:14 von axelmax
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Tja, da augenscheinlich die Zusammenfassung einer beliebigen IHK nicht genügt, jetzt halt etwas juristischer:

Dass ein privater Vermieter kein Gewerbetreibender ist, ergibt sich aus § 15 Abs. 2 Satz 1 EStG in Verbindung mit § 14 Satz 3 AO (=Abgabenordnung).

Gruß
axelmax

P.S.: Die Zusammenfassung findet sich auf sämtlichen HP der IHK.
15.11.2007, 10:28 von Augenroll
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Zitat:
Seit wann haben die IHKs etwas mit "anständigen Berufen" zu tun? Was ist überhaupt ein "anständiger Beruf"?

Da hat doch jeder seine eigene Auffassung. Dann gibt es da noch das allgemeine gesunde Volksempfinden, die ich hier mal wiedergegeben habe.

15.11.2007, 10:23 von Sommer
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Zitat:
Und da Vermieter/Verpächter ja auch kein anständiger Beruf ist, wollen die IHK's mit denen nix zu tun haben. Das ist schon einleuchtend.


Seit wann haben die IHKs etwas mit "anständigen Berufen" zu tun? Was ist überhaupt ein "anständiger Beruf"?
Alles mit drei Jahren Le(e)hrzeit?

S.
15.11.2007, 10:16 von Augenroll
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Zitat:
Quelle: IHK Magdeburg


Da die IHK's länderbezogen organisiert sind, gilt das also nur in Sachsen-Anhalt.

Und da Vermieter/Verpächter ja auch kein anständiger Beruf ist, wollen die IHK's mit denen nix zu tun haben. Das ist schon einleuchtend.
15.11.2007, 10:14 von axelmax
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Dann will ich mal eine andere Definition bzw. eine Ergänzung liefern:

Zitat:
Sonstige Ausnahmen / Negativkatalog

Nicht zum Gewerbe zählt die sogenannte "Urproduktion", also Land- und Forstwirtschaft, Gärtnerei, Tierzucht, Fischerei usw.. Die Verwaltung eigenen Vermögens (Vermietung / Verpachtung) wird grundsätzlich auch nicht als gewerblich eingestuft. Ebenfalls nicht Gewerbetreibende sind Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller und Freiberufler wie Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, Ingenieure, beratende Volks- oder Betriebswirte, Journalisten, Dolmetscher, etc.. Ausgenommen sind weiter der öffentliche Dienst und die hauswirtschaftliche Tätigkeit.


Hervorhebungen durch mich.
Quelle: IHK Magdeburg
Somit sollte klar sein, daß private Kleinvermieter nicht
zu den Gewerbetreibenden zählen.

Gruß
axelmax
Zitat:
Ich scheiß auf meine eigene Meinung da ich Wikipedia habe.

Gehirnmodus: aus


Nix da.

Denn niemand hat eine andere/bessere Definition oder Quelle geliefert.
14.11.2007, 20:59 von nass01
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Ich scheiß auf meine eigene Meinung da ich Wikipedia habe.

Gehirnmodus: aus
14.11.2007, 19:49 von rrutz
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Zitat:
Ja so etwas passiert, weil der User rrutz hier einfach ignorant seine Geschichte reinschreibt, anstatt einen eigenen Thread aufzumachen. Macht der übrigens immer so.

@rrutz, dieses Verhalten neeeerrrrrrvt!


... wie war das noch?

Ich nerve, weil ich eine Frage im Zusammenhang stelle und augen(t)roll schwafelt in ganz andere Richtungen und müllt diesen Thread zu???

Wer hier (und im Vermieterforum generell) neeeerrrrrrvt ist ja wohl klar erwiesen!

rrutz
14.11.2007, 19:34 von Sommer
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Zitat:

bitte beim Thema bleiben!!!



Aber sicher - Du hattest diesen Gewerbeschwachfug ins Spiel gebracht.

S.
14.11.2007, 16:39 von Augenroll
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@Sommer,

bitte beim Thema bleiben!!!

@scientia,

Zitat:
Das Zitieren von Internetbibliotheken garantiert leider nicht immer deren Richtigkeit oder deren richtige Anwendung


Na dann schreiben Sie doch einfach eine treffendere Definition in die wikipedia. Das ist ja wohl ausdrücklich erwünscht!!! (wenn sie gewusst hätten, wie wikipedia funktioniert, hätten sie wohl diese dumme Bemerkung gar nicht gemacht!)
14.11.2007, 13:59 von Sommer
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Zitat:
Wer regelmässig eine Ware oder Dienstleistung anbietet und Geld dafür erwartet, von dem erwarte ich eben professionelleres Handeln, als es viele Vermieter an den Tag legen.


Wer REGELMÄßIG arbeiten geht und dafür gGld bekommt, von dem sollte man erwarten, daß er seinem Job auch ernsthaft und gewissenhaft nachgeht anstatt hier im Forum Humbug zu verzapfen. Also faß Dir mal selber an die Nase, Schlauberger!

S.
14.11.2007, 13:20 von scientia
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Das Zitieren von Internetbibliotheken garantiert leider nicht immer deren Richtigkeit oder deren richtige Anwendung
14.11.2007, 12:03 von Jobo
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Zitat:
Wer regelmässig eine Ware oder Dienstleistung anbietet und Geld dafür erwartet, von dem erwarte...

Dann würde ich mich einschließen und nirgends mehr was einkaufen.
Die Handelskette um die Ecke kennt sich rechtlich meist viel besser aus als der Bauer oder der kleine Handwerker um die Ecke. Tja,so werden die kleinen Händler vom Markt verdränkt, denn diese Einstellung nutzen Großkonzerne und erobern den Markt dadurch.
Jobo
14.11.2007, 08:55 von Augenroll
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@nass,

reicht Ihnen die Definition von wikipedia nicht?

Ich habe ja gesagt, die steuerliche Regelung interessiert mich hier nicht!

Nur darum ging es:

Wer regelmässig eine Ware oder Dienstleistung anbietet und Geld dafür erwartet, von dem erwarte ich eben professionelleres Handeln, als es viele Vermieter an den Tag legen.
14.11.2007, 08:39 von nass01
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Zitat:
Gewerbe im steuerrechtlichen Sinn interessiert hier überhaupt nicht, sondern gewerbliches Handeln und die daraus zu erwartende Professionalität des Gewerbeinhabers.



Er hat es immer noch nicht verstanden, aber Du bist sicher das wir auf dem Planeten Erde leben.

Frage mal deinen Steuerberater.
Haste ja bestimmt auch keinen da das alles Gehilfen der Kapitalisten sind.

Da siehste mal wieder was die Lohnsteuerhilfevereine so anrichten.
14.11.2007, 08:26 von Augenroll
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@cora,
Zitat:
mir gar nicht bewusst, dass ich ein Gewerbe habe


Gewerbe im steuerrechtlichen Sinn interessiert hier überhaupt nicht, sondern gewerbliches Handeln und die daraus zu erwartende Professionalität des Gewerbeinhabers.

Definition Gewerbe:

Gewerbe ist grundsätzlich jede wirtschaftliche Tätigkeit, die auf eigene Rechnung, eigene Verantwortung und auf Dauer mit der Absicht zur Gewinnerzielung betrieben wird.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbe

@Sommer,

Zitat:
Zitat:
Sie bieten etwas an und erhalten Geld dafür. Oder nicht?


Machst Du doch auch?


Nein, das ist nicht korrekt. Ich nehme mir gegebene Arbeit an. Ich bin also Arbeitnehmer.

Zitat:
Sie bieten etwas an und erhalten Geld dafür. Oder nicht?


Machst Du doch auch?
Du bietest an, sinnlos vorm Bildschirm zu hocken und Foren vollzumüllen und der Steuerzahler bezahlt Dir einen offenbar ausreichenden Lohn dafür. Also ab zum Gewerbeamt und anmelden, Dududududu!

S.
13.11.2007, 19:38 von Cora
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Zitat:
Sie bieten etwas an und erhalten Geld dafür. Oder nicht?



Ja, Herr Augentroll, ich biete was an und erhalte dafür Geld, nichts desto trotz fällt die Vermietung - jedenfalls bei mir - weder unter horizontales noch sonstiges Gewerbe
es sei denn, unser Finanzamt hätte über Jahre hinweg geschlafen

damit ich mich nicht noch irgendwie schuldig mache, bitte ich doch mal um den entsprechenden § - falls es Ihre Zeit erlaubt
13.11.2007, 14:53 von stefan_nuernberg
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Wieso ist das dann ein Gewerbe - muss ich jetzt zum Ordnungsamt gehen und das anmelden? - Muss ich dann in der IHK Mitglied werden? - Bitte genaue §§§ in denen das geregelt ist (kommen eh nicht, fällt wieder unter Gelaber ohne Hintergrund, Rechtsgrundlagen können nicht benannt werden, typisch Augentroll eben).
13.11.2007, 14:25 von Augenroll
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Zitat:
mir gar nicht bewusst, dass ich ein Gewerbe habe


Sie bieten etwas an und erhalten Geld dafür. Oder nicht?
13.11.2007, 14:21 von Cora
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Zitat:
Da VM ja gewerblich handeln, erwarte ich von denen aber mehr Professionalität!


mir gar nicht bewusst, dass ich ein Gewerbe habe
13.11.2007, 14:12 von Augenroll
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Zitat:
Vermieter sind das eben auch und wenn der Mieter lang genug an Nerven und Geldbeutel zehrt, dann können eben auch Vermieter unberechenbar werden.


Da VM ja gewerblich handeln, erwarte ich von denen aber mehr Professionalität!

Bei Mietern hingegen geht es um die Existenz, die letzte Habe, das traute Heim.

Bei VM geht es um irgendeine Wohnung oder irgendein Investment von vielen.
13.11.2007, 09:54 von Melanie
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Zitat:
Schloss ohne Zeugen wurde aufgebrochen und dort viele Eimer Wasser im Flur ausgegossen.
Danach wurden alle anderen Mieter des Hauses zusammengetrommelt und in deren Beisein das erneuerte Schloss aufgebrochen um Die darin befindlichen Möbel des Mietnomaden in Sicherheit zu bringen.
Und die Moral der Geschicht, der Mieter hatte keine Lust mehr auf den Vermieterwicht.




Klasse Story, auf sowas muß man erst mal kommen
13.11.2007, 09:10 von Sommer
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Zitat:
Ein Mieter könnte bei so einer Aktion ziemlich wütend werden und damit unberechenbar!


Vermieter sind das eben auch und wenn der Mieter lang genug an Nerven und Geldbeutel zehrt, dann können eben auch Vermieter unberechenbar werden.

S.
13.11.2007, 08:11 von Augenroll
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Zitat:
Schloss ohne Zeugen wurde aufgebrochen und dort viele Eimer Wasser im Flur ausgegossen.
Danach wurden alle anderen Mieter des Hauses zusammengetrommelt und in deren Beisein das erneuerte Schloss aufgebrochen um Die darin befindlichen Möbel des Mietnomaden in Sicherheit zu bringen.
Und die Moral der Geschicht, der Mieter hatte keine Lust mehr auf den Vermieterwicht.



Hmm, hübsche Geschichte.

Allerdings sollte man vorsichtig sein, denn Vermieter sind auch nur Menschen und dadurch ziemlich angreifbar. Ein Mieter könnte bei so einer Aktion ziemlich wütend werden und damit unberechenbar!
12.11.2007, 21:29 von nass01
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Ich habe da mal eine alte Geschichte eines noch älteren Vermieters gehört.

Schloss ohne Zeugen wurde aufgebrochen und dort viele Eimer Wasser im Flur ausgegossen.
Danach wurden alle anderen Mieter des Hauses zusammengetrommelt und in deren Beisein das erneuerte Schloss aufgebrochen um Die darin befindlichen Möbel des Mietnomaden in Sicherheit zu bringen.
Und die Moral der Geschicht, der Mieter hatte keine Lust mehr auf den Vermieterwicht.

Und sollten er nicht gestorben sein so vermietet er noch heute.
12.11.2007, 17:51 von Rita
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Zitat:
ich koennte dir erzaehlen wie es klappt, aber nicht hier im öffentlichen teil, melde dich gerne ueber pn.

Ich schreibe gerne im öffentlichen Teil, denn Nichtzahler/Schädiger können ruhig erfahren, dass es durchaus auch Wege gibt, sich als Vermieter gegen Nichtzahler zu wehren.

Zitat:
Anzeige in Kauf nehmen?

Man sollte sich mal § 123 StGB genauer ansehen ... "Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr oder Geldstrafe"
http://dejure.org/gesetze/StGB/123.html
Selbst die Höchststrafe á .. Tagessätzen dürfte günstiger kommen als die Wartezeit/Mietausfall bis zur Verhandlung über die Räumungsklage (eher mind. 12 Monate) zuzüglich der Gerichtskosten, Rechtsanwaltskosten und im Anschluss die Kosten der Durchführung der Zwangsräumung, Entmüllung und ggfs. Beseitigung von Verwüstungen ...
Wenn ich mal in die Lage kommen sollte, dann würde ich allerdings lieber die Tagessätze abzusitzen und die Story verkaufen

Zunächst müsste aber erstmal der "Geschädigten" Schädiger überhaupt Anzeige erstatten ... das hätte aber auch den Vorteil, dass man die Adresse des Schuldners zur Verfolgung seiner Ansprüche bekäme ...
Meist hat der Schädiger/Schuldner aber selbst überhaupt keine Lust auf weitere Verfahren und zieht es vor "unbekannt verzogen" zu sein.

Merken sollte man sich: kein Hausfriedensbruch ist die notfallweise Öffnung bei "Gefahr in Verzug" (z.B. Wasserrauschen, Gasgeruch) oder der Zutritt mittels eines im Vorgarten gefundenen Schlüssels oder vielleicht hat der Mieter auch einfach nur aus Versehen bei seinem Verschwinden die Haustüre offen gelassen ...
Am besten hat man da ein paar gerichtsfeste Zeugen dabei ... für den Fall der Fälle - d.h. falls der Schädiger tatsächlich Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs erstattet und auf Wiederzurverfügungstellung der Wohnung mittels Prozesskostenhilfe (= auf Kosten der Allgemeinheit) klagt.
Im von rrutz geschilderten Fall (Mieter ward schon lange nicht mehr gesehen, Wohnung weitgehend leer) halte ich das allerdings für alleräusserst unwahrscheinlich - und würde da überhaupt nicht lange überlegen.

@ Michaela68:
Die allersicherste Variante ist es natürlich, den nichtzahlenden Mieter davon zu überzeugen (im Beisein von Zeugen) FREIWILLIG den Schlüssel zur Mietsache zurückzugeben.

Ansonsten muss man das jeweilige Risiko (auch was man ggf. einem Richter/Staatsanwalt glaubhaft machen kann) halt abwägen ...

Ich kenne tatsächlich jemand, der schonmal eine Anzeige kassiert hat. Allerdings wollte der Mieter/Schädiger da noch mehr "Gewinn" realisieren: er hatte einen Wohnungseinbruchsdiebstahl daraus konstruiert und die Polizei gerufen. Da sich der angeblich unbekannte Einbrecher (= der Vermieter) umgehend "gestellt" hatte - und (auch durch Zeugen) glaubhaft machen konnte, dass der Zutritt wegen Gefahr in Verzug berechtigt erfolgt war, wurde das Strafermittlungsverfahren eingestellt. Dagegen kassierte der Mieter dann postwendend eine Strafanzeige der Ermittlungsbehörde
> wegen Vortäuschung einer Straftat.
(die angeblich gestohlenen Gegenstände hat er nur während der Dauer der Beweisaufnahme selbst beiseite geschafft)
sach mal troll machste heute ueberstunden, normal suchst du doch schon um 17 00 uhr das weite....
12.11.2007, 17:24 von Augenroll
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Zitat:
ich koennte dir erzaehlen wie es klappt, aber nicht hier im öffentlichen teil, melde dich gerne ueber pn.


Bin auch interessiert. Bitte um PN.
12.11.2007, 17:23 von hecke
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ich koennte dir erzaehlen wie es klappt, aber nicht hier im öffentlichen teil, melde dich gerne ueber pn.

den tipp von peter pan bzgl. moskau inkasso etc. kannste knicken, da kommt nur heisse luft
12.11.2007, 17:18 von Augenroll
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Zitat:
Stimmt hab ich verwechselt, war der Meinung, daß selber Autor


Ja so etwas passiert, weil der User rrutz hier einfach ignorant seine Geschichte reinschreibt, anstatt einen eigenen Thread aufzumachen. Macht der übrigens immer so.

@rrutz, dieses Verhalten neeeerrrrrrvt!
11.11.2007, 21:54 von Peter_Pan
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Stimmt hab ich verwechselt, war der Meinung, daß selber Autor
11.11.2007, 20:44 von jaegermeister
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Zitat:
OK jetzt weiß ich, daß offensichtlich der Mieter zum 31.10. gekündigt , die Wohnung annähernd leergeräumt hat, die Schlüsselübergabe verweigert und androht, weitere 6 Monate nicht zu zahlen.
Nur irgendetwas kann hier nicht stimmen!
Wieso kündigt er Mieter weitere Mietzinsverweigerung an, wenn er doch zum 31.10. gekündigt hat???? Im übrigen ist es uninteressant, was der Mieter in seiner Wohnung noch stehen hat. Entscheidend ist die Schlüsselübergabe.


Hallo das sind aber doch zwei verschiedene Schreiberlinge, Michaela68 und rrutz mit zwei verschiedenen Mietern.
11.11.2007, 19:31 von Peter_Pan
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Noch hinzugefügt: Der Restwert der Küche ist unerheblich. Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet, jeder Strafanzeige nachzugehen. Für eine entsprechende Akteneinsicht besteht Anwaltszwang. Ich empfehle in jedem Fall den Hinzuzug eines kundigen Anwaltes
11.11.2007, 19:28 von Peter_Pan
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Liest man den ersten Beitrag von Michaela68,muß man davon ausgehen, daß hier noch kein Kündigungsschreiben seitens des Mieters vorliegt. OK jetzt weiß ich, daß offensichtlich der Mieter zum 31.10. gekündigt , die Wohnung annähernd leergeräumt hat, die Schlüsselübergabe verweigert und androht, weitere 6 Monate nicht zu zahlen.
Nur irgendetwas kann hier nicht stimmen!
Wieso kündigt er Mieter weitere Mietzinsverweigerung an, wenn er doch zum 31.10. gekündigt hat???? Im übrigen ist es uninteressant, was der Mieter in seiner Wohnung noch stehen hat. Entscheidend ist die Schlüsselübergabe.
11.11.2007, 19:15 von Sommer
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Zitat:
War der Mieter mietzinssäumig, fordert das Gesetz den Ritus der formalen Abmahnung.


Das ist mir neu - m.E. ist die Mietzahlung eine Bringschuld; eine Abmahnung ist nicht erforderlich. Wo steht das denn im BGB?

Zitat:
Ich möchte ihm ein letztes Mal ein Schreiben unter Zeugen in den Briefkasten schmeissen und ankündigen, dass ich seine Möbel auf seine Kosten lagere.


Das ist eine schlechte Idee weil man damit natürlich sich quasi selbst bezeugt zum Anzeigenopfer macht. Wenn schon illegal dann bitte richtig...

S.
11.11.2007, 18:23 von rrutz
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Zitat:
Möglichkeiten schon - aber auch Interesse ?


Da es sich bei der Küche um eine etwa 6-7 Jahre alte Küche handelt bei der sich der Restwert um 500.- Euro bewegt wird die Sache mit Sicherheit mangels öffentlichem Interresse eingestellt...
11.11.2007, 18:05 von Mortinghale
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Möglichkeiten schon - aber auch Interesse ?

11.11.2007, 17:09 von Peter_Pan
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Sie haben leider heutzutage bei der derzeitigen Rechtsprechung keine andere Wahl, als den langwierigen formalen Gang zu gehen. Juristische Mühlen mahlen langsam, ein wahrer Spruch. Bis man heutzutage einen Mieter raus hat, vergehen schon mal 9-12 Monate. Die Schäden, die Vermieter erleiden, gehen in die Millionen. Der Gesetzgeber will diesbezüglich (auch Mietnomaden) -es ist wohl derzeit in Planung- auch hier eine Änderung herbeiführen, weil er kapiert hat, daß volkswirtschaftlich gesehen, die Schäden enorm sind. Aber das ist ein anderes Thema.

Wegen Ihrer mitgenommenen Küche können Sie innerhalb von drei Monaten Strafanzeige wegen Diebstahls stellen. Die Polizei und Staatsanwaltschaft hat ganz andere Möglichkeiten als Sie als Normalverbraucher unauffindbare Mitmenschen ausfindig zu machen.
11.11.2007, 17:05 von CMAX_65
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Hi,

ich denke, dass ich auch so vorgehen würde (kenne allerdings nicht alle Einzelheiten des Falles).

Zitat:
Mieter ist nicht erreichbar - Post von Inkassodiensten und Gericht kommt nach wie vor - Wohnung praktisch leer - Neue Mieter wären zum 1.11.2007 da gewesen (hat schon Ärger gegeben weil sie nicht in die Wohnung konnten...) aber die Schlüssel werden nicht abgegeben.

Also werde ich nun die Wohnung unter Zeugen räumen müssen, das Schloß austauschen und schnellstmöglich neu vermieten.


man kann sicherlich argumentieren, dass der M seinen Besitz offensichtlich aufgegeben hat.

Der Umstand, dass er noch nicht den Schlüssel abgegeben hat, beruht möglicherweise darauf, dass er die rechtliche Folge, die den VM betrifft nicht absehen konnte schlicht möglicherweise minderbemittelt ist.

So kann man zumindest argumentieren !

MFG

11.11.2007, 16:22 von rrutz
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Zitat:
In der heutigen extrem mieterfreundlichen Zeit können Sie nicht so einfach mal dem säumigen Mieter eine Zwangsräumungsaufforderung ins Haus schicken.


Wie sieht es dann aber aus, wenn der Mieter ordnungsgemäß zum 31.10.2007 gekündigt hat und eine Kündigungsbestätigung erhalten hat, seine Sachen fast vollständig aus der Wohnung geholt hat (eigentlich nur noch ein paar Bretter und ein, zwei Plastiktüten in der Wohnung - soweit man von aussen sehen kann...) im übrigen auch einige Mieten im Rückstand ist und dazu noch die zur Nutzung überlassene Einbauküche mitgenommen (gestohlen) hat, jetzt aber praktisch untergetaucht ist und die Schlüssel nicht abgibt?

Der Übergabetermin war mit dem Mieter persönlich auf den 31.10. 17.00 Uhr festgelegt worden...

Mieter ist nicht erreichbar - Post von Inkassodiensten und Gericht kommt nach wie vor - Wohnung praktisch leer - Neue Mieter wären zum 1.11.2007 da gewesen (hat schon Ärger gegeben weil sie nicht in die Wohnung konnten...) aber die Schlüssel werden nicht abgegeben.

Also werde ich nun die Wohnung unter Zeugen räumen müssen, das Schloß austauschen und schnellstmöglich neu vermieten.

11.11.2007, 15:45 von Peter_Pan
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Vorsicht! Vorsicht!Vorsicht! Sie machen sich mit Ihrem Vorhaben strafbar!
In der heutigen extrem mieterfreundlichen Zeit können Sie nicht so einfach mal dem säumigen Mieter eine Zwangsräumungsaufforderung ins Haus schicken.Diese ist rechtlich ohne Belang.War der Mieter mietzinssäumig, fordert das Gesetz den Ritus der formalen Abmahnung. Bei zweimaliger Nichtzahlung des Mietzinses berechtigt Sie dies zur fristlosen Kündigung. Ist dieser Weg gegangen und der Mieter zahlt immer noch nicht, müssen Sie so schnell wie möglich über eine Räumungsklage einen vollstreckbaren Titel erwerben. Haben Sie diesen, sofort ab damit zum Gerichtsvollzieher. Aber das alles dauert, dauert, dauert.... und genau damit kalkulieren säumige Mieter.

Tipp: sehr effektiv:
heuern Sie ein russisches "Inkassobüro" an und schicken sie dieses mal ganz freundlich zu Ihren Mietern. Sie wissen schon, was ich meine. Und Sie werden sehen, wie schnell Ihre Mieter ganz freiwillig zalen oder sofort gehen.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
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