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19.03.2008, 18:25 von Asterix_Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Photovaltaik
Hallo zusammen,
kann es sinnvoll sein (steurlich oder anders) eine Photovoltaik-Anlage auf ein Mietshaus zu setzen?
Hat jemand so eine Idee schon einmal gehabt?

Danke für Hinweise.
asterix
Alle 8 Antworten
20.03.2008, 13:51 von zaunkoenig
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Hallo,

Die Aussage ist völlig richtig. Du hast absolut recht.

Aber Photovoltaik ist nicht die einzige ökologische unsinnige Energiegewinnungsform.
Es gibt einfach keine ökologisch ausgeglichen bilanzierbare Energiegewinnungsform.
Sämtliche weltweit existierenden Energiegewinnungsformen sind auf die eine oder andere Art und Weise subventioniert. Überall muss eine Menge Energie hineingesteckt werden, um am Ende handelbare Energie als Ware zu erhalten.

Und hat sich schon einmal irgendwer die Frage gestellt, womit die Stromversorger ihre Räume beheizen? Wahrlich nicht mit Strom, obwohl sie Unmengen tagtäglich verpuffen lassen müssen oder zu absoluten Dumpingpreisen veräußern.

Und deshalb ist es unsinnig die Aussage allein auf die Photovoltaik zu begrenzen und sie allein in einem schlechten Licht stehen zu lassen.

Zudem bringt eine solche Aussage rein garnichts. Wir sind uns einig, dass wir dringend alternative Energiegewinnungsformen benötigen; insbesondere solche, die die Umwelt möglichst wenig belasten.
Da dies nie jemanden interessiert hat, müssen wir uns mit dem begnügen, was uns markttechnisch zur Verfügung steht. Und da ist die Investition in eine Photovoltaikanlage immer noch besser als gar nichts zu tun. Jede Investition ist zur Zeit besser als gar keine.

20.03.2008, 11:58 von Sommer
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Das ist eine inhaltlich richtige, aber völlig unsinnige Aussage

Wenn die Aussage richtig ist, wie kann sie dann unsinnig sein?
Photovoltaik ist unsinnig, stimmt schon - zumindest die KLeinstanlagen in unseren Breiten. Bei einem richtigen Sonnenkraftwerk in der Wüste mag das anders sein aber hier ist es Blödsinn. Ökologisch und gesamtwirtschaftlich erst recht - aus Steuergeldern finanziertes Wachstum zu überzogenen Endverbraucherpreisen und gleichzeitiger Hemmung des Wettbewerbes und der Innvationskraft - das bestätigt sogar die Solarwirtschaft selbstkritisch.

S.
Hallo Asterix,

ich betreibe zur Zeit eine 29,7 KW Anlage. Die zweite Anlage ist in Planung. Wenn Du Beispiel- und Ertragsberechnungen haben möchtest, bitte PN.
20.03.2008, 08:53 von Sommer
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Dafür hast Du dann in 10 bis 15 Jahren eine eigene Photovoltaikanlage, die - sofern sie dann noch hält und der Staat nicht pleite ist - noch ein paar Jährchen Gewinn einfahren darf. Danach steht alles in den Sternen, wenn die Stromkonzerne wollen, können sie dann die Leitung kappen und Du kannst Deinen Springbrunnen damit betreiben oder den Keller voller Bleiakkus stellen.

Das natürlich auch nur wenn die Anlage nicht vorher Schaden nimmt....und bei der lausigen Effizienz und den hohen Subventionen zahlt man zuviel für einen Haufen Sand, der bei seiner Herstellung mehr Ressourcen verbraucht hat als man jemals durch den Einsatz schützen kann.

Wenn man so etwas plant, sollte man http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/schwarz1.htm gut lesen...

S.
Muss ich diese Anlage also auf jeden Fall über dieses neu anzugebende Gewerbe abrechnen?
Kann ich es auf keinen Fall steuerlich als Kosten für Vermietung/Verpachtung einsetzen?
19.03.2008, 18:31 von stefan_nuernberg
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Klar, ist eine gute Geldanlage, hat mit Mietshaus oder EFH oder sonstwas nichts zu tun.

Die garantierte Einspeisevergütung sorgt für eine gute Rendite, die zinsgünstigen Kfw-Darlehen für eine billige Finanzierung.

Grüße

Stefan
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