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31.01.2008, 14:05 von jaegermeisterProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Neue Mieterin zu laut!!
Hallo Leute
Eben bekam ich wieder einen Anruf von einen Mieter das die neue Mieterin die eine Etage über ihm wohnt zu laut sei. Überwiegend sind Trittschallgeräusche zu hören.
Ich muß dazu sagen das das MFH aus den 60ern ist, der Bodenbelag ist bis auf Küche und Bad aus PVC. Die Mieter unten hatten sich bevor diese Mieterin einzog über die Vormieter nie beschwert. Ich habe mit der neuen schon zweimal gesprochen und um Ruhe gebeten, doch leider ist anscheinend der Geräuschpegel unvermindert.
Jetzt droht mir der Mieter von unten mit einer Mietminderung.
Ach nochwas die Mieter unten schlafen tagsüber wegen ihrer Nachtschicht.
Wie soll ich mich verhalten.
Alle 9 Antworten
01.02.2008, 09:25 von Lise
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Vielleicht können die beiden Parteien sich auf "Ruhezeiten" einigen?

Je nach alter sind auch Kinder vormittags in Schule oder Kindergarten.

Je schneller die Parteien eine Lösung finden, desto besser.

Viele Grüße

Lise

31.01.2008, 19:39 von Cora
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das könnte aber schwierig werden wenn sie tagsüber schlafen

ich würde es mir an deiner Stelle mal selbst anhören, so wie du es geplant hast
31.01.2008, 18:30 von jaegermeister
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Ich habe heute am Telefon schon vorgeschlagen das ein Lärmprotokoll von den unteren Mieter erstellt werden soll.
31.01.2008, 18:21 von Cora
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Zitat:
Ich habe schonend mit ihr gesprochen, denke aber das das Problem eher bei der unteren Partei zu suchen ist. Der Vormieter der voher in der oberen WHG wohnte war Berufstätig, das heißt den ganzen Tag ausser Haus. Die neue Mieterin ist arbeitssuchende alleinerziehende Mutter. Das bei ihr mehr Trittschallgeräusche am Tage auftreten ist mal klar.



dann sind deine unteren Mieter "verwöhnt" und es nicht gewohnt, dass über ihnen jemand lebt. Nur, das ist der Alltag und damit müssen sie zu Recht kommen, trotzdem könnte man mit der neuen Mieterin nochmals sprechen, dass sie etwas darauf achtet, aber mehr kann man auch nicht verlangen.

31.01.2008, 18:18 von jaegermeister
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Zitat:
Einer Mietminderung sollten Sie auf alle Fälle schriftlich widersprechen da Wohngeräusche hinzunehmen sind und Sie davon ausgehen dass kein Mangel in der Schalldämmung vorliegt, da bisher keinerlei Probleme aufgetreten sind und den Mieter informieren, dass sogar das Umweltbundesamt verschiedene dB-Werte (dezibel) angibt für Tag bzw. Nacht die hinzunehmen sind und darauf verweisen, dass Sie bereits mehrmals die Mieterin angesprochen haben.


Was für ein mindest Standard an Schalldämmung war den 1961 für
MFH Wohnungen?? Die Schalldämmung ist meines Wissen so gut wie überhaupt nicht vorhanden, und wenn dann nicht korrekt erstellt worden.

Zitat:
Ihre Mieterin können Sie bitten evtl. "Stöckelschuhe o.ä." nicht in der Wohnung anzuziehen und auf Ihr Verständnis hoffen.


Ich habe schonend mit ihr gesprochen, denke aber das das Problem eher bei der unteren Partei zu suchen ist. Der Vormieter der voher in der oberen WHG wohnte war Berufstätig, das heißt den ganzen Tag ausser Haus. Die neue Mieterin ist arbeitssuchende alleinerziehende Mutter. Das bei ihr mehr Trittschallgeräusche am Tage auftreten ist mal klar.

MFG Jägermeister
31.01.2008, 17:44 von chum
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In einem Mehrfamilienhaus gibt es nun mal Geräusche, falls jemand Nachtschicht hat kann nicht das gesamte Haus am Tag zu Ruhe kommen.
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Einer Mietminderung sollten Sie auf alle Fälle schriftlich widersprechen da Wohngeräusche hinzunehmen sind und Sie davon ausgehen dass kein Mangel in der Schalldämmung vorliegt, da bisher keinerlei Probleme aufgetreten sind und den Mieter informieren, dass sogar das Umweltbundesamt verschiedene dB-Werte (dezibel) angibt für Tag bzw. Nacht die hinzunehmen sind und darauf verweisen, dass Sie bereits mehrmals die Mieterin angesprochen haben.

Sie können Ihren Mieter auch informieren, dass das Umweltamt Messungen durchführt und für eine evtl. Mietminderung nur diese Messergebnisse von relevanz sind.
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Ihre Mieterin können Sie bitten evtl. "Stöckelschuhe o.ä." nicht in der Wohnung anzuziehen und auf Ihr Verständnis hoffen.
(Ihren Schilderungen nach handelt es sich wohl nur um Trittschall)

Fragen Sie mal hier nach, wer für Ihren Landkreis zuständig ist, irgendwo gibts auch Publikationen zum "downloaden" bzgl. der dB-Messung bzw. dB-Höchstgrenzen für Wohngebiete, Mischgebiete und Industriegebiete:
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen
Leibnizstr. 10
45659 Recklinghausen

Telefon: +49 (0)2361 305-0
Telefax: +49 (0)2361 305-3215
e-mail: poststelle@lanuv.nrw.depoststelle-at-lanuv.nrw.de
Internet: www.lanuv.nrw.de


31.01.2008, 14:26 von johanni
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Hallo Jägermeister,

vielleicht hilft ja zunächst einmal der Tipp für Stühle + Tische Filzgleiter anzubringen. Im Baumarkt glaube ich so um die 3 Euro!!

Johanni
31.01.2008, 14:21 von jaegermeister
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Zitat:
"Nachtschichtler" können nicht davon ausgehen, dass alle anderen Mieter deswegen besonders leise sind und müssen mit den Geräuschen des täglichen Lebens vorlieb nehmen.


Hab ich auch schon gedacht.


In 14 Tagen habe ich einen Termin in der unteren Wohnung mit einem Handwerker. Dann werde ich die Ohren spitzen.

MFG Jägermeister
31.01.2008, 14:11 von Cora
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Hallo

es gibt nun mal Häuser, vor allem älteren Baujahrs, da hat man noch nicht so viel Wert auf Dämmung gelegt, das muss man als Mieter auch wissen, wenn man in eine solche Wohnung zieht.

Ich würde mich an deiner Stelle selbst überzeugen, wie laut die Geräusche sind und mich mal für ein knappes Stündchen in der betreffenden Wohnung aufhalten. Erst dann könntest du entscheiden ob "normal" oder zu laut.

"Nachtschichtler" können nicht davon ausgehen, dass alle anderen Mieter deswegen besonders leise sind und müssen mit den Geräuschen des täglichen Lebens vorlieb nehmen.
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