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13.01.2006, 20:07 von ThomasProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Nebenkostenabrechnung
Hallo,
ich habe folgendes Problem:
Mein Ex-Mieter will meine Nebenkostenabrechnung so wie ich Sie erstellt habe nicht bezahlen.(Mietverhätnis 01.10.03-30.07.04)

Das Mietverhältnis ging 10 Monate lang, wobei er einen Monat füher ausgezogen ist und die Wohnung leer stand, er aber die Miete bezahlt hat.
Jetzt habe ich alle Nebenkosten auf 10 Monate gerechnet, er will aber nur die 9 Monate bezahlen,in denen er die Wohnung bezogen hatte.
Ferne möchte er den Heizölpreis von 2003 bezahlen, da ich ja das Heizöl das beim Einzug schon vorhanden zu einem günstigeren Preis wie 2004 eingekauft hatte, und er ja momentan das Öl von 2003 und nicht von 2004 verbraucht hat.
Also den Preis von 2003 und den Verbrauch von 2004, da ich ja Heizöl nach seinem Auszug gekauft habe.

Kann mir jemdand sagen ob er so rechnen kann???

mfg.
Thomas
Alle 6 Antworten
15.01.2006, 13:38 von RMHV
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Zitat:
Else » 14.01.06 02:10 «

Bei Öl ist es doch so
Anfangsstand
+ Zutankung
- Restbestand
= Liter/Summe

Es wird doch eine Durchschnittssumme gezogen. So ist es in unsere Gemeinschaft und bei unseren Miethaus auch.


Soweit es um die Berechnung der Verbrauchsmenge geht, stimme ich zu. Eine Durchschnittsberechnung ist an dieser Stelle allerdings fehlerhaft.
Anfangs- bzw. Restmenge sind nach dem Fifo-Verfahren zu bewerten. Fifo steht für "first in, first out". Es wird also angenommen, dass zunächst jeweils die ältesten Zugänge verbraucht werden. Die Anfangs- und Restmengen zum Stichtag sind jeweils mit dem Preis der letzten vor dem Stichtag erfolgten Lieferung zu bewerten. Falls diese Lieferung nicht die gesamte zu bewertende Menge abdeckt, wird eine verbleibende Menge mit dem Preis der jeweils vorhergehenden Lieferung bewertet.
14.01.2006, 10:06 von Fremdling
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Kann man sich bei der Heizölgeschichte nicht auf einen Kompromiss einigen? Ich denke da an den Durchschnittswert der Heizkosten?
Und wegen der Nebenkosten - solange der Mietvertrag dauert, so lange müssen Nebenkosten berechnet werden. Sonst kann ja jeder, der 4 Wochen Urlaub macht, fordern, dass er nur mit 11 Monaten berechnet wird. Es ist nicht Schuld des Vermieters, dass der Mieter eher als vereinbart das Weite sucht.
14.01.2006, 09:12 von aliyasar
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Hallo Thomas,
ich stimme den Birke zu, was den Heizöl betrifft. Die restenlichen Kosten würde ich auf 10 Monaten berechnen.

MfG
A.Y.
14.01.2006, 02:10 von Else
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Hallo

Welchen Abrechnungszeitraum haben Sie denn.

Bei Öl ist es doch so
Anfangsstand
+ Zutankung
- Restbestand
= Liter/Summe

Es wird doch eine Durchschnittssumme gezogen. So ist es in unsere Gemeinschaft und bei unseren Miethaus auch.

mfg Else
13.01.2006, 22:31 von HolF
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Hallo,

ebenfalls aus dem Bauch heraus: Nein. Seine Rechnung würde nur funktionieren, wenn er Dir das Heizöl abgekauft hätte, dann wäre IMHO der Preis von 2003 ausschlaggebend. Da er das aber gem. Deiner Schilderung nicht getan hat wird ihm das Öl zum Preis von 2004 berechnet, da das Öl aufgrund seines Verbrauchs nachgekauft werden musste.

Den 10. Monat muss er ebenfalls mitbezahlen, ausser die Wohnung wurde vorzeitig übergeben. Er kann ja auch nicht einfach die Zahlung der Nebenkosten verweigern, nur weil er beispielsweise für 3 Wochen in Urlaub fährt und dann die Wohnung auch nicht nutzt.

So sehe ich das und so würde ich argumentieren.
13.01.2006, 20:42 von birke
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Hallo Thomas,

rein aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Ja! Zumindest, was das Heizöl anbetrifft.
Ich würde mich nicht auf eine langwierige Auseinandersetzung einlassen, da Dir ja objektiv kein finanzieller Schaden entstanden ist,oder? Vielleicht läßt sich bei den Nebenkosten irgendein Kompromiss finden.

Gruß Birke
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