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13.07.2004, 18:39 von YvonneProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Nebenkostenabrechnung
Hallo Forum,

meine liebe Mieter haben die NK-Nachzahlung für das Jahr 2002 nicht bezahlt. Nach 3 Mahnungen, Tel. Anrufe etc. keine Reaktionen.
Anfang Febr.2004 Gerichtsprozeß. Mieter wurden verklagt. Prozeß gewonnen. Leider hat die Richterin die Prozeßkosten verteilt 3/7 Kläger, 4/7 Beklagte. Warum? Keine Ahnung, ermeßungssache! Für uns bedeutet dies, das wir jetzt € 340 Gerichtskosten bezahlt haben, obwohl wir eigentlich nur unsere Nebenkostennachzahlung einklagen wollten (€742) . Jetzt kommt aber erst die Zwangsvollstreckung. Unser geld haben wir immer noch nicht!! Die Nebenkosten für das Jahr 2003 sind auch schon weggeschickt. Wieder eine Nachzahlung für die Mieter von € 704. Natürlich wollten wir die Nebenkosten anheben, aber sie haben uns leider nur €50 mehr im Monat bezahlt. Dies reicht bei den gestiegenen Kosten natürlich nicht.Sie zahlen für eine 75qm Wohnung €180. es müßte €230 sein. Meine Frage: Kann ich die Mieter kündigen, weil ich eine berechtigte Angst habe das sie ihre NK-Nachzahlung wieder nicht nachkommen? Die Miete wird regelmäßig, leider immer am Ende statt am Anfang bezahlt. Das Vertrauensverhältnis ist sehr stark gestört, weil sie uns auch schon angelogen haben wegen der Nachzahlung.
Bitte nur ernstgemeinte Ratschläge!

gruß Yvonne
Alle 4 Antworten
14.07.2004, 01:02 von Der große Unbekannte
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Die Kostenverteilung des Gerichts leuchtet mir nicht ganz ein. Du mußt im Urteil nachlesen, daraus ergibt sich sicherlich eine Begründung.

Wegen nicht bezahlter Betriebskostennachzahlungen kannst Du gewiß nicht kündigen. Außerdem kann es durchaus sein, daß Du jedes Jahr wegen des nichtbezahlten Nachzahlungsbetrages vor Gericht ziehen mußt. Die nichtbezahlten (erhöhten) Vorauszahlungsbeträge könntest Du allerdings schon vorher einklagen. Alles nur mit Ärger und Streß verbunden.

Ich habe einen Mieter, der zahlt generell die Betriebskostennachzahlungen nicht. Kein pfändbares Einkommen, keine pfändbare Habe. Was willst Du machen? Nichts!
14.07.2004, 00:40 von Yvonne
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Peter: Im Mietvertrag steht das die Miete bis zum dritten werktag überwiesen sein muß.Also werde ich meine Mieter erst mal abmahnen!

Gast: Ich weiß das die NK nichts mit dem Mietzins zu tun haben, aber ich glaube auch mal irgendwo gelesen zu haben, daß wenn der Mieter über einen längeren Zeitraum mit einem Beitrag von 2 Monatsmieten (dies können auch nichtbezahlte NK sein, in Verzug ist , eine fristlose Kündigung gerechtfertigt ist. Dies ist auch eine Vertragsverletzung! Es kann doch auch nicht sein, daß jemand keine NK bezahlt und auf VM Kosten heizt, wasser verbraucht etc.und es keine Handhabe gibt solche Mieter los zuwerden!Ich kann doch nicht jedes Jahr prozessieren? Wer hat noch mehr solche Erfahrungen und kann gute Tips geben?
Gruß Yvonne
13.07.2004, 22:59 von GAst
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Was hat denn die Nebenkostenvorauszahlung mit dem Mietzins zu tun? NIX! Wenn ein Mieter die Nebenkostenabrechnung nicht bezahlt, dann ist das kein Kündigungsgrund.
13.07.2004, 21:33 von peter_
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Ist im MV fest vereinbart das die Miete bis zum dritten jeden Monats auf ihrem Konto sein muss dann ja
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