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10.01.2006, 18:21 von MAX64Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Nebenkosten
Hallo,
habe einen Miter der seine Nebenkosten (von der Ista Abgerechnet)nicht Zahlen will. Mit der Begründung sie sei zu Hoch.Er hat im Bad genau so einen hohen Verbrauch (Gas Heitzung Neubau) wie im Wohnzimmer und meint da wäre wohl ein Fehler.Bringt es was wenn ich ihn verklage oder ist man bei so einer Angelegenheit mal wieder selbst der Dumme??
mfg
MAX
Alle 9 Antworten
11.01.2006, 10:35 von Lexi
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Hallo Max64,

auch bei Firmen wie z. B. ISTA kommt es vor, dass Fehler in den Abrechnungen enthalten sind. Dies war bei mir schon mal der Fall. Es ist seitens des Vermieters zu prüfen, ob der Mieter recht haben könnte und ggf. kann man dies auch mit der Abrechnungsfirma klären (Sache des Vermieters). Wenn die Abrechnung der Firma fehlerhaft ist, wird eine neue Abrechnung erstellt und die Kosten hierfür trägt die Firma.

MfG
Lexi
11.01.2006, 10:31 von Vermieterheini1
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Nachdem die Forenbetreiber bzw. Moderatoren nicht gewillt sind Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen alle meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos nicht wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
11.01.2006, 08:26 von RMHV
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Zitat:
Susanne » 10.01.06 18:51 «

Bei der Ista wäre ich vorsichtig! Ich habe seit 4 Jahren keine Abrechnung der Ista erhalten, die auf Anhieb stimmte.


Wenn Mieter eine Abrechnung beanstanden bedeutet dies noch lange nicht, dass die Abrechnung auch tatsächlich falsch ist. Selbst wenn die Abrechnung korrigiert wird, könnte man daraus nicht schließen, dass die Abrechnung tatsächlich falsch war. Dieser Fall würde nur den Schluss zulassen, dass der Vermieter nicht streiten wollte.

Für ISTA und für alle anderen Abrechnungsunternehmen gilt, dass eine Abrechnung nur so gut sein kann, wie die zugelieferten Daten dies erlauben. Fehler können selbstverständlich passieren. In über 10 Jahren Zusammenarbeit mit verschiedenen Abrechnungsunternehmen, hauptsaechlich uebrigens mit ISTA, ist bei mir noch nie ein Fehler aufgetreten, der dem Abrechnungsunternehmen unterlaufen waere.
11.01.2006, 00:36 von BerniBaerchen
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Ich hier noch mal eine Frage.

Was sollte man am Besten nehmen, diese elektronischen Verteiler oder die Röhrchen?
11.01.2006, 00:31 von Rita
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Mal unabhängig von ISTA oder sonst welchen Ablese-/Abrechnungsfirmen.

- Wenn der Ableser sich das Ableseprotokoll ordnungsgemäß hat gegenzeichen lassen, ist der Ablesewert bzw. der daraus errechnet Verbrauchswert (wenn korrekt berechnet) doch nicht angreifbar.

- Das Abrechnungsunternehmen verteilt die Kosten, die du ihm genannt hast entsprechend den Mietverträgen (= deine Angaben) und beachtet dabei die Betriebskostenverordnung und die Heizkostenverordnung (= Risiko des Abrechnungsunternehmens).

Wenn soweit alles, was du zu vertreten hast, stimmt, dann muss der Mieter zahlen bzw. das Abrechnungsunternehmen muss einstehen, falls es einen Fehler gemacht hat.

Die Grundsatzfrage - die ich dem Mieter VOR Einreichung einer Zahlungsklage - stellen würde:
INWIEFERN GENAU bestreitet der Mieter die Forderung?

Manches läßt sich ganz einfach erklären (z.B. Außenlage Bad - Innenlage Wohnzimmer) , auf manche Sachen hast du gar keinen Einfluß (z.B. wann der Mieter wie hoch die Thermostatventile aufdreht).

Ich hatte allerdings vor kurzem auch einen Fall, wo ich erst bei einem Mieterwechsel nach vorangegangener Wohnungs-Neu-Aufteilung bemerkt hatte, daß die Abrechnungsfirma irgendwann mal einen Heizkörper mit einem zu hohen Heizfaktor bewertet hatte, der unmöglich stimmen konnte.

Aber was meinst du bzw. der Mieter mit Verbrauch?
Hast du dir z.B. schon mal angeschaut was der vielleicht recht hohe Ablesewert im Bad nach Multiplikation mit dem Heizwertfaktor und Kosten nach Schlüssel an tatsächlichem Kostenanteil im Gegensatz zu dem Wohnzimmer-Heizkörper ausmacht?
Auch das hatte ich schon, dass Mieter "Äppel" mit "Birnen" vergleichen, d.h. rein die Verbrauchswerte aus den Ablesewerten und gar nicht merken, dass nach der Multiplikation die Verbrauchsanteile in ganz anderem Verhältnis stehen ... bzw. wenn man sich das Ergebnis in Kosten anschaut, das Verhältnis vielleicht sogar umgekehrt ist.

10.01.2006, 23:19 von BerniBaerchen
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Hallo

Was ist denn an der ISTA verkehrt? Habe von denen ein Angebot für Heizkostenabrechnung und Ausstattung angefordert.

BerniBaerchen
10.01.2006, 20:28 von MarieP
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Hallo Max

Welche Verbrauchserfassungsgeräte sind montiert?
elektronische Heizkostenverteiler, Wärmemengenzähler oder Heizkostenverteiler nach dem Verdunsterprinzip?
Die elektronischen Heizkostenverteiler speichern i. d. R. dem Vorjahresverbrauch ab, gleiches bei Wärmemengenzählern.
Sodass eigentlich der Wert Anfang und Wert Ende nachvollziehbar sein kann.
Wurde vom Mieter ein Ableseprotokoll unterschrieben?
Wenn er unterschrieben hat, hat er die Ablesewerte anerkannt.

Ein Ablesefehler oder falsche Werteingabe kann nicht ausgeschlossen werden.

Also wenn Protokoll vorhanden Werte überprüfen.
10.01.2006, 20:19 von Anita
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Hallo Susanne,

ISTA ist ehemals VITERRA?

Gruß Anita

10.01.2006, 18:51 von Susanne
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Bei der Ista wäre ich vorsichtig! Ich habe seit 4 Jahren keine Abrechnung der Ista erhalten, die auf Anhieb stimmte.

Bei dem Mieter doch mal mit den Angaben des Vorjahrs vergleichen!

Inwzischen kloppt sich allerdings Baugrund Optifin mit den falschen Ista-Abrechnungen, nachdem die Ista aufgekauft haben.
Mein Einspruch ist seit Anfang Oktober dort und bisher noch nicht bearbeitet.
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