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11.02.2007, 20:01 von villaportaProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|MWSt-Erhöhung
Liebes Forum,

bin ich als Verwalter verpflichtet, jedem Gewerbemieter seine neue Miete, die sich durch die MWst-Erhöhung ergeben hat, mitzuteilen?

Danke für Eure Mithilfe

viele Grüsse

Villaporta
Alle 7 Antworten
12.02.2007, 12:13 von villaporta
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Danke Euch allen PBSEnn, MarieP, Scientia,

ich werde Euren Empfehlungen entsprechned ein Schreiben aufsetzen und an den Mieter schicken!

Danke für Eure Mithilfe!

Viele Grüsse

Villaporta
12.02.2007, 11:30 von MarieP
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Hallo

Zitat:
Hallo villaporta,

du hättest deinem Vertragspartner ein Schriftstück zukommen lassen müssen.



soweit korrekt, wenn Sie tatsächlich zu dem Zeitpunkt Vertragspartner war und wenn in ihrem Vertrag als Verwaltung dies so geregelt war - was anscheinend (nach älteren Beiträgen) nicht korrekt geregelt war.
12.02.2007, 10:54 von scientia
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MWST

Der Mietvertrag gilt bei dem Dauerschuldverhältnis Miete als Rechnung, die der Mieter beim Finanzamt vorlegen muss.
Daher muss auch als Anlage zum Mietvertrag die erhöhte Gesamtmietzahlung ausgewiesen werden.
Steht in einigen Steuerforen so explizit drin.

vgl hierzu auch das entsprechende Schreiben des Bundesfinanzministeriums zur korrekten Rechnungsstellung ( seite Finanzministerium durchschauen)
Gruesse scientia
12.02.2007, 07:48 von pbsenn
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Hallo villaporta,

du hättest deinem Vertragspartner ein Schriftstück zukommen lassen müssen.

Zitat:
Die Steuersatzerhöhung ist für zum Vorsteuerabzug berechtigte Leistungsempfänger grundsätzlich kostenneutral. Es ist dafür allerdings notwendig, dass ein Abrechnungsdokument vorliegt, das die neue, höhere Umsatzsteuer offen ausweist. Ein in Folge der Erhöhung des Steuersatzes geänderter Vertrag muss für Zwecke des Vorsteuerabzuges des Leistungsempfängers nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UstG alle nach § 14 Abs. 4 UstG erforderlichen Pflichtangaben enthalten. Dies bedeutet, dass neben dem neuen Steuersatz auch der neue Umsatzsteuerbetrag offen ausgewiesen werden muss. Hierfür muss nicht der gesamte Vertrag geändert werden. Es reicht nach § 31 Abs. 1 UStDV ein ergänzendes Schreiben des Vertragspartners, das die gewünschten Angaben enthält.


Gruß

Torsten
11.02.2007, 22:14 von MarieP
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Hallo



sorry, du musst dir ein dickeres Fell anschaffen und vor allem mit der Dickfälligkeit der Anderen leben.

Ein schriftlicher Umlauf mit Hinweis auf die Märchensteuererhöhung wäre vorteilhaft gewesen.

Schick dem Mieter einfach die Aufstellung der neuen Miete ab Januar 07 mit dem Hinweis " das es du es bedauerst, dass man übersehen hat, ihn rechtzeitig hierüber zu informieren u. du nicht hoffst, dass ihm hierdurch größere Unannehmlichkeiten entstanden sind.

Das kann dir doch runter gehen wie Öl
11.02.2007, 21:57 von villaporta
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Danke wieder Marie!

Der betroffene MV wurde per November 2006 geschlossen, ich habe seinerzeit den Mieter mündlich daraufhingewiesen, dass sich ab Jan 07 die Mietzahlung wg. der MwSt-Erhöhung ändert, das nahm der Mieter zur Kenntnis.

Jetzt hat der Mieter 2 x die alte Miete gezahlt und der Eig hat ihn darauf aufmerksam gemacht. (Ich war zum 31.12. gekündigt und der Eig hat 1 Monat mit mir wg. der Vertragsverlängerung rumgeeiert, der neue Vertrag wurde erst Ende Jan unterzeichnet).

Der Mieter ist nun beleidigt, weil er eben vom Eig ermahnt wurde und ich soll - mal wieder - die Suppe auslöffeln. (Ich hatte dem Mieter Anfang Februar, als ich vor Ort war, nochmal mündlich gesagt, dass sich die Miete geändert hat)Der Eig meint halt, ich sei GESETZLICH verpflichtet, den Mietern die neue Miete schriftlich mitzuteilen und ich solle mich gefälligst entschuldigen.

Ich sehe da aber kein Versäumnis meinerseits, oder? Der Mieter ist doch Geschäftsmann und da setzte ich ein gewisses kaufmännisches Verständnis voraus. Ist das auch zuviel verlangt?

Viele Grüsse

Villaporta
11.02.2007, 21:18 von MarieP
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Hallo

mmhmm verpflichtet - Änderungen in der Miete sooltest du schon mitteilen - auch wenn in diesem Fall eigentlich jeder schon Monate vorher informiert war.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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