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30.04.2007, 12:28 von Siegfrid2004Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Monatl. Weiterl. v. Mahnungen an säumige Mieter
Guten Tag,

ich habe in meiner Verwaltung folgendes Problem:

Einige Mieter zahlen Ihre Rechnungen nicht ordnungsgemäß. Da ich an diesen Objekten teilweise die Sonderverwaltung habe erhalte ich für den Vermieter die Rechnungen der Einheiten selbst und natürlich nicht der Mieter. Sollten Mahnungen dabei sein werden diese natürlich umgehend weitergeleitet. Manche Mieter ziehen sich jedoch aus dieser Verpflichtung Ihren Nutzen und zahlen regelmäßig erst nach Eingang der Mahnung des Dienstleisters (bspw. Strom) die Rechnung. Selbst unterschiedlichste Schreiben und Hinweise (telefonisch sowie persönlich) ergeben keine Besserung!

Kann ich von den Mietern eine erhöhte Servicepauschale für diesen Extra-Service verlangen?!

Für kurze Einschätzungen oder gesetzliche Regelungen wäre ich sehr verbunden.

Mit freundlichen Grüßen
Alle 4 Antworten
02.05.2007, 10:20 von Augenroll
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Zitat:
Kann ich von den Mietern eine erhöhte Servicepauschale für diesen Extra-Service verlangen?!

Nein, das wird wohl nicht gehen.
30.04.2007, 17:59 von Kasperkopf
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Hallo Sigfrid,

Zitat:
Es handelt sich um ein Einfamilienhaus. Problem ist, der Mieter soll laut Vertrag die Wasserkosten direkt an den Wasserverband zahlen. Vertragspartner sind Verband und der Vermieter.

Dann würde ich als Vermieter diesen Vertrag kündigen und dem Verband mitteilen, dass sie einen Vertrag mit dem Mieter abschließen sollen. Der Verband ist nämlich berechtigt, den Wasserhahn abzudrehen, wenn kein Geld mehr kommt, der Vermieter nicht.

Allerdings gibt es manchmach so miese, kleine Klauseln in diesen Lieferungsverträgen, dass der Vermieter bei Nichzahlung des Mieters gegenüber dem Verband haftet. Ist bei uns in der Region so mit den Müllgebühren.

Gruss Kasperkopf
30.04.2007, 15:07 von Siegfrid2004
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Es handelt sich um ein Einfamilienhaus. Problem ist, der Mieter soll laut Vertrag die Wasserkosten direkt an den Wasserverband zahlen. Vertragspartner sind Verband und der Vermieter.
30.04.2007, 14:46 von Kasperkopf
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Hallo Sigfrid,

so ganz verstehe ich Dein Problem nicht! Ich nehme an, dass es sich um ein vermietetes Mehrfamilienhaus handelt. Da wundert es mich, dass die Mieter nicht direkt mit dem Stromversorger einen eigenen vertrag abgeschlossen haben. Dann ist es das Problem des Stromversorgers, wie er an sein Geld kommt.

Was ist in den Mietverträgen zu den Mahngebühren vereinbart? Ich selbst verlange bei notorischen Zuspätzahlern (z. B. bei der monatlichen Miete) immer die vereinbarte Mahngbühr + Verzugszinsen + € 4,40 für das Porto (Einschreiben/Rückschein). Da nähert man sich schnell der 10 Euro-Marke für eine Mahnung und das beflügelt durchaus die Zahlungsbereitschaft. Wer die Mahngebühren nicht bezahlt, bekommt sie bei der nächsten BK-Abrechnung aufgebrummt.

Gruss Kasperkopf
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