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03.08.2007, 18:18 von KlausFriegProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Möchte Haus verkaufen - Mieter gekündigt
Guten Tag,

ich habe mich letztes Jahr schon entschlossen mein EFH, welches vermietet ist, zu verkaufen. Die Kündigung ging meinen Mietern rechtzeitig per Post zu. In meinem Schreiben habe ich aber vergessen auf die Widerspruchsfrist hinzuweisen und als Grund habe ich "nur" Verkauf des Hauses angegeben.

Jetzt, 1 Woche !! vor Ablauf der Frist, erhalte ich von den Mietern ein Widerspruchsschreiben mit der Begründung, daß meine Kündigung nicht rechtskräftig gewesen wäre und obwohl sie eigentlich hätten gar nicht darauf reagieren müssen, vorsorglich und aus Fairness aber doch widersprechen möchten und das Mietverhältnis weiter besteht. Ferner haben Sie noch weitere Gründe wie Kosten (Geld ins Haus gesteckt) und die schwere Krankheit der Ehefrau aufgeführt, die einen Umzug nicht verkraftet.

Ich versteh die Welt nicht mehr und habe jetzt ein großes Problem, denn ich habe schon einen Käufer für das Haus der es unbedingt haben will aber nicht mit Mietern drin.

Was kann ich jetzt tun?
Und wenn ich jetzt eine korrekte Kündigung ausspreche mit allen Gesetzen usw. wie lange wird es wohl dauern bis die Mieter raus sind? Ich befürchte nämlich, die wollen wegen der Kosten nicht raus und können sich wohl auch keinen Umzug leisten weil der Mann gerade arbeitslos geworden ist.

Habe ich überhaupt eine Chance falls es vor Gericht geht oder kann ich mir das Geld sparen?
Ich muß aus finanziellen Gründen nicht verkaufen, bin also nicht in Not oder so.

MfG
Klaus

Alle 53 Antworten
07.08.2007, 10:43 von Augenroll
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Zu den Entmietungsvorschlägen sage ich nur:

actio provoziert reactio

Es ist immer wichtig zu wissen, wo der Vermieter privat wohnt, wo er seine Autos abstellt usw....
06.08.2007, 22:03 von dontpanic
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Hallo,

wie wäre es mit etwas pokern?

Ich würde dem Mieter mitteilen, dass der Verkauf nicht geklappt hat und somit das Angebot der Abstandszahlung hinfällig ist und ich jetzt einen Käufer suche, der das Objekt so kauft wie es ist (also vermietet). Die Kaufpreisforderung würde ich dann um 4.000,- Euro herabsetzen.

Als Mieter würde ich mir dann so meine Gedanken machen. Jetzt 4.000,- oder ein par Monaten gar nichts.

Gruß,
dp
06.08.2007, 21:25 von Sandsturm
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Hallo Klaus,

nur hart bleiben. Habe einen ähnlichen Fall gehabt ! Die Mieter verlangten zuerst 20.000 dann 15.000 , dann hieß es: unter 10.000 auf keinen Fall etc.

Mit ein paar Druckmitteln (alles legal!!) waren wir dann bei 5.000 €. na geht doch ;-)
06.08.2007, 21:06 von Gini
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@KlausFrieg

ein 960 qm großes Grundstück? Geht da nicht mehr im Verkaufspreis?
06.08.2007, 20:15 von CMAX_65
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Hallo,

Zitat:
ja, ich bin zwar unwissend in vielen mietangelegenheiten aber nicht ganz doof!!


...das behauptet keiner, aber eben doch vielleicht unrealistisch !!!

Wenn Sie schon länger "dabei" wären, kann man ein Gefühl dafür entwickeln, was geht und was nicht !!!

Ihre Vorstellung ist unter Abwägung aller genannten Fakten m.E. völlig unrealistisch.

Gerne lasse ich Ihre Erfahrungen aber selbst machen.............................

Wünsche ein gutes "Händchen"

MFG
06.08.2007, 19:37 von dontpanic
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Hier der Weg zur schmerzlosen Entmietung in sieben Tagen:
(Für den Troll: ACHTUNG SATIRE!)


Erster Tag: Der Tierfreund



Leihen Sie sich aus dem Tierheim drei entzückende Mastinos und Bulldoggen ohne Beißhemmungen. Lassen Sie die

süßen Kläffer durch Treppenhaus streunen, pünktlich um neun Uhr, wenn die Kinder zur Krippe gebracht werden. Die

Bedenken der Mutter, die sich panisch mit dem Nachwuchs hinter der Wohnungstür verbarrikadiert hat, kontern Sie mit

der fröhlichen Bemerkung: " Das sind Rüden.Die tun nichts." Das paßt immer, auch wenn sich der Mastino gerade ins

Treppengeländer verbeißt. Der will nur spielen.



Zweiter Tag: Das Gerücht



Verbreiten Sie im umliegenden Wohngebiet üble Gerüchte über die renitente Familie. Insbesondere die Bedienung in der

Metzgerei freut sich über jede ehrabschneidende Bemerkung. Streuen Sie zwischen 100 Gramm Mortadella und sieben

Scheiben Salami den Hinweis ein, im zweiten Stock werde in wenigen Wochen wahlweise ein Bordell oder eine Moschee

errichtet.Oder noch besser: eine Bordellmoschee. Bereits eine Stunde später wird die Mtter in der Metzgerei nicht mehr

bedient." Sie wissen schon, warum!" zischt die empörte Bedienung.



Dritter Tag: Die Stichfräse



Höchste Zeit für die umfassende Sanierung des Treppenhauses, selbstredend von den Mietern finanziert: " Sie profitie-

ren schließlich auch davon!". Beginnen Sie dann alsbald mit intensiven Probebohrungen, natürlich zur Mittagszeit im

zweiten Stock." Das geht jetzt zwei Jahre lang so ", erklären Sie dem erstaunten Familienvater auf die Nachfrage,

warum eine normalerweise im Bergbau eingesetzte Stichfräse aus dem Treppenabsatz installiert wurde. Verteilen Sie

außerdem in unbeobachten Momenten mitgebrachten Bauschutt auf dem draußen abgestellten Kinderwagen.



Vierter Tag: Das Stromkabel



Der Wetterbericht sagt Graupelschauer, Sturmböen und Minusgrade voraus?Höchste Zeit für einen spontanen Strom-

ausfall im Haus. Kappen Sie mit der Kneifzange das Hauptstromkabel und entfernen Sie flankierend die zentrale

Sicherung. Sollte die Familie aus sofortiger Reparatur drängen, haben Sie gute Argumente: " Wir haben in Rußland

ganz andere Temperaturen aushalten müssen!".



Fünfter Tag: Die Nachbarn



Sorgen Sie für angenehme Nachbarschaft. Will eine komplette Bundeswehrkompanie ihren feuchtfröhlichen

Ausstand feiern? Oder plant die schlagkräftige Motorgang > Blutige Faust < aus Berlin Marzahn ihre Jahresversamm-

lung? Dann stellen Sie freie Räume für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung. Lärmende Polonaisen durchs ganze

Haus sind ausdrücklich erwünscht. Hilfreich zu dem die zahlreichen Hinweisschilder: " Toilette im zweiten Stock.

Mehrmals klingeln!".



Sechster Tag: Die Kinder



Denkt den keiner an das Wohl der Kinder? Sie schon - und legen ein Taschentuch über die Telefonmuschel. Dann ein

kurzer Anruf beim Jugendamt. " Mehrere verwahrloste Kinder in der Goetheallee 53 gesichtet!" Wer spricht den da?

" Ein besorgter Bürger ". Das dürfte reichen um zwei Beamte vom Jugendamt zum Hausbesuch zu animieren.

Und gleich hinterher ein Anruf beim Arbeitsamt. " Möchte Schwarzarbeiter in der Goetheallee melden! Zweiter Stock!"

Der anscließenden Großfahndung mit zehn Streifenwagen und sieben Motorrädern schauen Sie aus sichere

Entfernung zu.



Siebter Tag: Das Finale



Aus Armeetagen besitzen Sie noch eine Uniform? Ihr alter Thekenfreund und Laiendarsteller im Stadttheater, Erwin,

schlüpft hinein ind mimt den Gasableser im zweiten Stock. " Reine Routine", beruhigt er die Familie, um dann mit

sorgenvoller Miene die Therme zu betrachten und folgende Sätze zu murmeln: " 1.Ob das noch lange gut geht?

2. Bedenklicher Grenzwert. 3. Fliegt sicher bald alles in die Luft.

====================================================================================

Am Nachmittag bittet die Familie um sofortige Auflüsung des Mietvertrages. Sie stimmen großzügig zu, behalten aber

wegen Nichteinhaltung der Kündigungsfrist die Kaution selbstverständlich ein.

Orginaltext von Philipp Köster aus den guten, alten, neuen Eulenspiegel
06.08.2007, 19:25 von dunkelROOT
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Zitat:
ich bin ein ehrlicher vermieter,


auch mir kommen Zweifel?!

dR
06.08.2007, 19:16 von KlausFrieg
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troll-Azubi? was ist das?
ich bin ein ehrlicher vermieter, der sich hier antworten auf seine fragen erhofft hat. ja, ich bin zwar unwissend in vielen mietangelegenheiten aber nicht ganz doof!!

nächste woche habe ich einen termin beim anwalt und dann berichte ich weiter. ich möchte halt vorbereitet sein bei dem termin.

und der käufer bekommt das haus mit mietrn natürlich etwas günstiger-sprich die ställe nebendran günstiger.

06.08.2007, 19:01 von CMAX_65
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Hallo,

Zitat:
wie gesagt mehr als 4.000 euro bezahle ich auf gar keinen fall.


steck da wohl ein "troll-Azubi" hinter der ganzen Fragerei, fast könnte man meinen, da anscheinend unbelehrbar oder vielleicht auch naiv im Anbetracht des Mietrechtes ???

Sorry, aber so kommt es einem vor oder vielleicht ein fake ???

Ich kann mir schwer vorstellen, das sich ein Käufer auf das ganze Eigenbedarfstralala freiwillig einlässt, oder wenn, dann nur mit einem erheblichen Risikoabschlag ???

Aber bitte, jeder darf machen was er will !!!!!

ENDE und AUS !!!

MFG
06.08.2007, 18:48 von KlausFrieg
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wie gesagt mehr als 4.000 euro bezahle ich auf gar keinen fall.
habe gerade mit dem interessierten käufer telefoniert. evtl. kauft er das haus auch mit mietern und kündigt dann auf eigenbedarf. er will sich natürlich erst erkundigen wie seine chancen sind. angst hat er vor den ärztlichen attesten, denn er ist wiederum der meinung, dieses ist ein großer hinderungsgrund. die frau hat ja nicht nur eine erkältung sondern ist schwerkrank. ich hab gehört dieses ist kein großer grund, doch ich lasse mich gerne belehren.

mein käufer möchte mit seiner frau einziehen, beide sind um die 50 jahre und wollen ihren ruhesitz im haus verbringen.
sie wohnen jetzt in einer mietwohnung.
06.08.2007, 18:15 von CMAX_65
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Hallo,

zugegeben € 15.000,00 ist nicht gerade wenig, aber in Anbetracht der besonderen Umstände sind dies ca. 12,5% des derzeit erzielbaren Verkaufspreises (Ihre Aussage/€120.000,00).

Das wäre der Preis und Sie haben Ruhe.

Ansonsten-

Streitereien
Kosten
Mietminderung ???
Nerven
kurzum unbrauchbare Dinge und eine Menge Zeit, die das kostet.

So ein Streit kann eskalieren u.U. mehrere Jahre dauern und immense Kosten produzieren, wenn sich die Situation verhärtet.

Der Käufer wird abspringen nach kurzer Zeit und die ganze Sache kann aus dem Ruder laufen.

Der Mieter scheint sich auszukennen bezüglich seiner Verhandlungsposition, sonst würde er nicht € 15.000,00 fordern. Dies zeigt, dass er zu allem entschlossen ist und nicht klein bei gibt.

All dies lässt (mich) zum Schluss kommen, dass ich an Ihrer Stelle mindestens eine 5 stellige Summe erstmal bieten würde = mind. € 10.000,00 und dann abwarten.

Alles darunter veranlasst Ihn nur seinen Preis noch höher zu schrauben !!!

Was ist es Ihnen wert ?

MFG
06.08.2007, 18:04 von dunkelROOT
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@KlausFrieg

Also wenn die Mieter nicht rauswollen und es mit einem ordentlichen Grund zur Kündigung auch nicht so recht geht, tja dann suche mal im Internet nach Entmietung! Anders wird es nichts werden.

Ist zwar nicht der schöne Weg, aber was soll es ...
Und einen Abschlag oder ähnliches würde ich keinem Mieter auszahlen!

Also wenn VM will, dann bekommt er jeden Mieter raus.

dR
06.08.2007, 18:01 von johanni
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Hallo Klaus,

Zitat:
ich bin wirklich nicht streitsüchtig, doch alleine der gedanke das ich diesen schnickschnack im haus ja nicht gefordert habe, sind mir 12.000 oder 15.000 euro zu viel.


Ich glaube, Du machst einen Gedankenfehler, denn Du willst ein Hhaus verkaufen, welches an eine Familie vermietet ist.Der Käufer will das Haus aber nur ohne Mieter!!

Goooogel oder lese auch in diesem Forum mal, was Mieter sich alles so einfallen lassen können.

Wünsche Dir aber in jedem Fall, die richtige Entscheidung.

Johanni
06.08.2007, 17:49 von KlausFrieg
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ja natürlich privateigentum.
das haus steht in der nähe von celle und dort sind große grundstücke sehr gefragt. ferner hat das dorf eine super anbindung zu celle und viele geschäfte, schulen, ärzte, kindergarten usw.

ich bin wirklich nicht streitsüchtig, doch alleine der gedanke das ich diesen schnickschnack im haus ja nicht gefordert habe, sind mir 12.000 oder 15.000 euro zu viel. evtl bekomme ich auch noch mehr fürs haus, wenn ich die ställe, die ans haus grenzen mit verkaufe.
die mieter dürfen diese auch nutzen (fahrräder, schlitten.....)-ohne mehrkosten, mit im mietpreis.
06.08.2007, 17:36 von frischebrise
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Hallo @ Klaus @ Forum,

nun, unter dem Aspekt des zu erzielenden Erlöses für das Haus muten 15.000 Euro zu 120.000 Euro schon gewagt an.

Aber statt mit Verhärtung und Gericht zu drohen, sollte man die Sache diplomatisch versuchen zu regeln.

Also, dein Angebot ist wirklich zu wenig, wie wäre es mit der Mitte und noch eine Beigabe nach oben.

10% des Verkaufserlöses für die Mühe des M. wäre auch max. mein Vorschlag.
Ich könnte mit vorstellen, dass neben aller sozialem Aspekt auch die Verhältnismäßigkeit von Forderung zu Erlös eine Rolle spielt.

Dabei haben jegliche sozialistische Verteilungsschlüssel über das Eigentum anderer reichlich wenig zu suchen.

Wir sprechen doch noch über Privateigentum oder?

Aber, trotzdem Klaus, sei weise und klug, vergiß nicht den Spruch eines Rechtsgelehrten und Praktikers und vergiß diesen nicht.

"In Deutschland kann man statt einen Prozeß zu führen ebenso gut würfeln" Spruch vom ehemaligen Verfassungsrichter a.D. Herrn Prof. Willi Geiger

06.08.2007, 17:18 von johanni
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Hallo,
ganz genau, denn wenn die Sache vor Gericht geht, ich bin zwar nicht hellsichtig, würde niemals eine Prognose zu einem Verfahren geben, denn vor Gericht und auf hoher See ...
aber auf Grund des Mieterschutzes würde ich stark zweifeln, dass Du Recht bekomen würdest.

Ausserdem können die Mieter, wenn sie alle Register ziehen, Dir künftig auch große Schwierigkeiten bereiten.
Keine Durchführung von Besichtigungsterminen, Mietminderungen, Energiepass etc.

Magst Du verraten, wo das Haus steht, in welchem Bundesland?

Johanni
06.08.2007, 17:10 von KlausFrieg
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du meinst also für 15.000 euro?!
06.08.2007, 16:58 von johanni
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Hallo,

es handelt sich also um eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern. Die Mutter ist krank, ärztliches Attest liegt vor.

Na denn gute Nerven und noch bessere Argumente als die Mieter, wenn diese Deiner Kündigung widersprechen.

Musst nicht alles glauben, was Dir so ohne Gerichtserfahrung gesagt wird.

Kann Dir nur empfehlen, bei dem Baujahr des Hauses und des Preises, solltest Du die Gelegenheit beim Schopfe greifen.

So preiswert und nevenschonend wirst Du die Mieter nie wieder los.

Johanni
06.08.2007, 16:50 von KlausFrieg
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der ehemann ist 40 geworden und die frau wird dieses jahr 41 jahre, die kinder 13+15 jahre.

warum, spielt das eine rolle?
06.08.2007, 16:43 von johanni
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Hallo,

Zitat:
übrigens habe ich in erfahrung bringen können, daß so ein ärztliches attest überhaupt nichts bringt und nicht anerkannt wird, so viel dazu.


Dann musst Du ja einen besonderen Draht zum Richter im Vorwege haben

Wie alt sind Deine Mieter?

Johanni
06.08.2007, 16:16 von KlausFrieg
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hallo alle miteinander!

also asozial bin ich nun wirklich nicht!!!!
wenn meine mieter so viel geld ins haus gesteckt haben ist das ganz alleine ihre sache, denn ich habe sie nicht drum gebeten.
sie wollten unbedingt fliesen im flur verlegen, wegen ihrer katze und den haaren und so. bitteschön, ich hatte nichts dagegen. hätte auch nein sagen können! und ich fand das bad noch akzeptabel aber bitteschön, es mußte ja unbedingt ein neues her mit dusche. wie gesagt, ich habe sie nicht drum gebeten und finde es ziemlich unfair, daß ich hier jetzt so angegriffen werde.

der interessierte käufer meines hauses möchte mir 120.000 euro fürs haus geben und das ist ok. das grundstück alleine ist ja schon 960 qm groß. das baujahr vom haus ist 1959, das nur nebenbei. übrigens will der käufer die holzdecken, fliesen und den laminat im wohnzimmer eh entfernen. er will marmorfliesen legen. ferner soll das bad auch komplett neu gemacht werden, auch mit marmor und keine billigfliesen vom obi baumarkt, so wie es jetzt gefliest ist.

ich werde jetzt noch einmal eine ordentliche kündigung aussprechen mit einer frist von 3 monaten, denn 5 jahre sind ja noch nicht voll. mal sehen wie es dann weitergeht. 15.000 euro werde ich auf jeden fall nicht bezahlen. ich habe mich erkundigt, eine spedition kostet ca. 2.000 euro + helfergeld.
ich denke mal 3.000-4.000 euro sind angemessen. ich bin auch kein millionär und möchte mit dem verkaufserlös meinen lebensabend bestreiten.

und für die krankheit der frau kann ich ja schließlich auch nichts. ich bin auch krank und darauf wird auch keine rücksicht genommen. ganz im gegenteil, der ehemann droht mir vors gericht zu gehen und aufs ganze zu gehen.

übrigens habe ich in erfahrung bringen können, daß so ein ärztliches attest überhaupt nichts bringt und nicht anerkannt wird, so viel dazu.

gruß
klaus

06.08.2007, 11:13 von johanni
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Hallo Klaus Frieg,

vielleicht sollten Sie sich einfach mal in die Lage der Mieter versetzen. Ein Umzug mit Krankheit, die Mieter haben das Haus gepflegt und darin investiert.

Nun berichten Sie, dass Sie einen Käufer gefunden haben, aber sicherlich auch mit der Tatsache, dass Ihre Immobilie den Wert Ihrer Preisvorstellungen rechtfertigte.

Ihr Mieter ist für eine Summe von TEURO 15bereit, auszuziehen.
Und das ist Ihnen zu TEUER????????????

Was wollen Sie eigentlich mehr?

Ich würde ohne weiter zu überlegen, mein Zugeständnis machen und verkaufen.

Johanni
06.08.2007, 11:13 von Melanie
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Nunja,
ich finde es schon auch etwas grenzwertig.
Klaus hat hier erfahren das seine Kündigung nicht begründet ist.
Klaus weiß das sein Mieter vor 3 Jahren 9000€ investiert hat.
Klaus weiß ebenso das die Mieterin schwerkrank ist.
Klaus hat hier erfahren das das ne ganz schwierige Kiste ist, und er ohne Abfindung den Mieter wahrscheinlich eh nicht rauskriegt.
Klaus hat nun einen Käufer des Huases, inwiefern der Käufer tatsächlich wegen Endus Vermutungen (den Mieterrenovierungen) angesprungen ist weiß ich nicht, ist aber nicht von der Hnad zu weisen....
UND NUN kommt Klaus trotz all dem alten/neuen Wissen mit einem lächerlichem Betrag von 3000€ an!!!
Oh sorry, VIELLEICHT auch 4000!!!
Sorry, da kann auch ich nur mit den Augen rollen
06.08.2007, 11:07 von Endu
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Zitat:
Das zeugt von keinerlei sozialer Kompetenz, ich würde sogar soweit gehen, dieses Verhalten als das Gegenteil von sozialem Verhalten zu titulieren. Im Rheinland bezeichent man dieses Gegenteil als asozial!


Stimmt, das Verhalten von KlausFrieg ist alles andere als sozial, nicht nur im Rheinland nennt man das asozial.

@ Dernie: Theologe? Oder warum predigen Sie?
06.08.2007, 11:06 von Augenroll
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@senial,

Zitat:
"Ratschläge" "Möglichkeiten" "Wege erörtern"



geht's eigentlich noch zynischer???
06.08.2007, 11:05 von Dernie
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Er versucht noch überhaupt nichts, außer sich Informationen zu holen!!!!!! Er fragt ja extra nach, ob das eine oder andere rechtens ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wer lesen (und verstehen) kann, ist immer noch deutlich im Vorteil!
06.08.2007, 11:04 von Senial
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Dann machst du scheinbar Fehler beim lesen.

Dernie hat doch schon alles geschrieben, "Ratschläge" "Möglichkeiten" "Wege erörtern"

Lese es dir nochmal in Ruhe durch und schreib dann nochmal.

Mach ein bischen langsamer mit dem Schreiben, dann passieren auch nicht soviele Fehler.

@ KlausFrieg
Was würden Sie den für das Haus bekommen ? (Wenn ich fragen darf)
06.08.2007, 11:00 von Augenroll
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Zitat:
Das zeugt von keinerlei sozialer Kompetenz, ich würde sogar soweit gehen, dieses Verhalten als das Gegenteil von sozialem Verhalten zu titulieren. Im Rheinland bezeichent man dieses Gegenteil als asozial!

Ich sehe allerdings Klaus Frieg als asozial an!!!

Denn er versucht Menschen unberechtigt das Dach über dem Kopf zu nehmen. Das ist asozial!
06.08.2007, 10:57 von Dernie
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@double-trollis:

Der User KlausFrieg hat hier Fragen reingestellt, um sich hier Ratschläge zu holen, da er vielleicht nicht ganz so bewandert ist wie andere (oder wie andere es sein möchten oder vorgeben zu sein).
Deshalb auf ihm rumhacken und ihm eine Rechtsbeugung unterstellen, sowie sarkastisch, bzw. ironisch werden, halte ich für völlig unangebracht.

Das zeugt von keinerlei sozialer Kompetenz, ich würde sogar soweit gehen, dieses Verhalten als das Gegenteil von sozialem Verhalten zu titulieren. Im Rheinland bezeichent man dieses Gegenteil als asozial!

Mit formalem Gruß,
Dernie
06.08.2007, 10:51 von Augenroll
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Dieser Thread ist mal wieder ein Paradebeispiel dafür, was Vermieter sich alles so einbilden.

Klaus Frieg, merken Sie es eigentlich noch?
06.08.2007, 10:31 von Endu
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Zitat:
Reichen Sie doch bitte Klage ein der Richter wird Ihnen dann schon weiterhelfen.


Ach ja, und nicht vergessen das Ergebnis hier zu posten. Schliesslich lachen wir alle sehr gerne.
06.08.2007, 10:29 von Endu
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Zitat:
Ist das nicht ein Ansatzpunkt? Sie suchen nach neuem Wohnraum, damit haben sie die Kündigung doch eigentlich akzeptiert bzw. anerkannt. Kann ich das nicht irgendwie vorbringen?



Sie stricken sich gerne die Rechtssprechung so wie es Ihnen gerade in den Kram passt, oder wie? Sie sind mir so ein Herzchen!

Zitat:
Allerdings muß ich der der Fairess bestätigen, daß der Zustand im Haus nicht wirklich toll war- ABER BEWOHNBAR UND ZUMUTBAR.
KEINE BRUCHBUDE oder ähnliches.



Bedenken Sie mal die Verbesserung des Objektes durch Ihre Mieter. Vermutlich haben Sie auch deswegen einen besseren Preis bzw. erst einen potentiellen Käufer gefunden.

Zitat:
Und sie haben mir das Widerspruchsschreiben 1 Woche vor Ablauf zugeschickt. Kann ich denn auf dieser Schiene nichts erreichen? Ist eine Woche nicht unfair und viel zu kurz?



Sie vergessen dass Sie eine nicht rechtskräftige Kündigung verschickt haben. Eigentlich hätte Ihr Miete Ihre Kündigung in den Mülleimer schmeissen können und gar nicht reagieren zu brauchen. Also wer ist hier unfair? Bitte nicht vergessen: Es besteht nach wie vor ein ungekündigtes Mietverhältnis zwischen Ihnen und Ihren Mietern!

Zitat:
Der Ehemann ist ja felsenfest davon überzeugt.
Er hat mir auch zu verstehen gegeben, daß sie notfalls aufs Ganze gehen. Ärztliche Atteste würden auch schon vorliegen (nicht umzugsfähig usw.)


Nicht nur der Ehemann. Wenigstens haben Sie Mieter die sich zur Wehr setzen können und Ihrem unfairen VM die Hölle heiss machen. Reichen Sie doch bitte Klage ein der Richter wird Ihnen dann schon weiterhelfen.

06.08.2007, 09:16 von Augenroll
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Zitat:
Also, 15.000 Euro ist mir nun wirklich viel zu viel.
Ob die damit vor Gericht durchkommen?


Das ist dem Gericht egal, da es eine reine Verhandlungssache zwischen Ihnen und den Mietern ist.

Der Mieter kann auch auf jegliche Abfindung verzichten und weiter auf sein Wohnrecht bestehen! Denn dieses Recht hat er, oder haben Sie einen irgendwie befristeten Mietvertrag abgeschlossen?
04.08.2007, 20:38 von KlausFrieg
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Hallo,

hab gerade mit den Mietern telefoniert.
Sie möchten 15.000 Euro haben.
9.000 Euro die sie vor 3 Jahren ins Haus gesteckt haben (Holzdecken, Fliesen, neues Gäste WC.....und Kleinigkeiten).
Ich habe nie verlangt das sie das so viel Geld investieren sollen!! Handwerksrechnungen würden vorliegen, sagen sie.
Allerdings muß ich der der Fairess bestätigen, daß der Zustand im Haus nicht wirklich toll war- ABER BEWOHNBAR UND ZUMUTBAR.
KEINE BRUCHBUDE oder ähnliches.

Der Rest ist für den Umzug, den sie komplett von einer Umzugsfirma durchführen lassen müssen weil die Frau nicht mit anpacken kann (wegen ihrer Krankheit).

Also, 15.000 Euro ist mir nun wirklich viel zu viel.
Ob die damit vor Gericht durchkommen?

Der Ehemann ist ja felsenfest davon überzeugt.
Er hat mir auch zu verstehen gegeben, daß sie notfalls aufs Ganze gehen. Ärztliche Atteste würden auch schon vorliegen (nicht umzugsfähig usw.)

04.08.2007, 11:03 von JollyJumper
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Zitat:
Gut ich habe den Widerspruchshinweis im Kündigungsschreiben vergessen aber trotzdem.....gibts keine Möglichkeit?

Der Sachverhalt ist so!
Wenn keine Widerspruchshinweis gegeben muss der Mieter nicht in irgenteiner Frist widersprechen.
Wenn er nicht auszieht , wie es hier ofennsichtlich geschehen wird, kann er den Widerspruch incl. Begründung immer noch im dann fogenden Verfahren vorbringen (sofern Du eine Räumungsklage anstrebst).
Vorher den Widerspruch zu äußern wäre sinnlos, weil Du dann sofort eine Räumungsklage anstrengen könntest, so erst wenn die Räumungsfrist verstrichen ist!
Das is nicht "unfair" sondern taktisch klug.

Ansonste haben die anderen glaube ich alle Aspekte beleuchtet die es beim geschilderten Sachverhalt gibt.
Abschließend fällt mir nur noch ein:
Mach Ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann

Gruß JJ
04.08.2007, 10:48 von KlausFrieg
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JollyJumper :

Eine Mieterhöhung habe ich vor dem Kündigungsschreiben den Mietern zukommen lassen, doch auch diese wurde abgelehnt. Begründung der Mieter: Zuviele Mängel im Haus.

Entweder ich beseitige die Mängel und sie bezahlen dann die Mieterhöhung, oder alles bleibt beim alten wie es ist.

Habe mich entschieden keine Mängel zu beseitigen und auf die Mieterhöhung zu verzichten. Ich möchte kein Geld mehr ins Haus stecken.
Wie gesagt, am liebsten umgehend verkaufen!
04.08.2007, 10:41 von KlausFrieg
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Guten Morgen,

vielen Dank für Eure Antworten und Tipps.
Ich fürchte, ich muß es wohl tatsächlich mal mit einer Abfindung versuchen. 3.000 Euro stell ich mir vor. Na gut, da sie viel Geld ins Haus gesteckt haben (ich glaube so um die 8.000 Euro), gebe ich vielleicht auch 4.000 Euro.

Nur was mache ich wenn die Mieter aus gesundheitlichen Gründen der Frau wirklich nicht umzugsfähig sind?
Wie sehen die Richter solch eine Situation? Ich habe heute morgen erfahren, daß die Kinder der Familie rum erzählt haben, daß ihre Eltern eine neue Wohnung suchen aber auf Grund der Arbeitslosigkeit vom Vater keine Wohnung bekommen.
Ist das nicht ein Ansatzpunkt? Sie suchen nach neuem Wohnraum, damit haben sie die Kündigung doch eigentlich akzeptiert bzw. anerkannt. Kann ich das nicht irgendwie vorbringen?

Und sie haben mir das Widerspruchsschreiben 1 Woche vor Ablauf zugeschickt. Kann ich denn auf dieser Schiene nichts erreichen? Ist eine Woche nicht unfair und viel zu kurz?
Gut ich habe den Widerspruchshinweis im Kündigungsschreiben vergessen aber trotzdem.....gibts keine Möglichkeit?

04.08.2007, 09:57 von CMAX_65
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Hallo,

@frischebrise

schön, dass wir uns einig sind

MFG
04.08.2007, 09:43 von frischebrise
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Hallo, @ Forum
@ cmax,

Zitat:
Deswegen sehe ich den Weg einer Abfindung bzw. Mietaufhebungsvertrag als die wesentlich preiswertere Lösung für den Verkäufer an.



ja, stimme da voll zu, @frischebrise hatte einen 2. Weg aufzeigen wollen, wobei ich deinen präferiere.
04.08.2007, 09:36 von CMAX_65
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Hallo,

Zitat:
Den Mieter dem neuen Käufer mitzuverkaufen ( entsprechender Preisabschlag ) und dieser führt dann wieder - unbefleckt - die Eigenbedarfskündigung - aber bitte gerichtsfest - durch.


....ich schätze mal, wenn der Käufer es (das Objekt/die Immobilie) selbst nutzen möchte hat er an dem vermieteten Objekt entweder -

überhaupt kein Interesse, weil ihm das Eigenbedarfstralala/Kündigungstheater zuwieder ist

oder

wenn überhaupt nur mit "erheblichen Risikoabschlag" also z.B. Verkehrswert € 100.000,00 zu € 50.000,00 für den Fall, dass er den Mieter nicht herausbekommt.

Deswegen sehe ich den Weg einer Abfindung bzw. Mietaufhebungsvertrag als die wesentlich preiswertere Lösung für den Verkäufer an.

Da reichen möglicherweise schon € 5.000,00 + Umzugskosten oder so ähnlich, besonders wenn er arbeitslos ist kann der Mieter durchaus sehr "preissensibel" sein.

Ist jedenfalls meine Meinung und ich würde wahrscheinlich so handeln in der gegebenen Situation!

MFG
04.08.2007, 09:06 von frischebrise
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Hallo,

hat wirklich wenig Sinn, jetzt einen Eigenbedarf hinterherzuschieben.

Hat keinerlei Chancen.

Evtl. noch folgende Möglichkeit, die schneller zum Ziel führen könnte.

Den Mieter dem neuen Käufer mitzuverkaufen ( entsprechender Preisabschlag ) und dieser führt dann wieder - unbefleckt - die Eigenbedarfskündigung - aber bitte gerichtsfest - durch.
03.08.2007, 22:17 von JollyJumper
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@prinzregent
Zitat:
Was ich seltsam finde, warum soll der Käufer das Haus mietfrei wollen ? Jeder Vermieter will doch vermieten und nicht entmieten, das widerspricht sich.


Zitat:
ich habe mich letztes Jahr schon entschlossen mein EFH, welches vermietet ist, zu verkaufen.


Der Käufer will halt selbst nutzen und nicht erst selbst eine Eigenbedarfsklage durchsetzen

JJ
03.08.2007, 22:05 von prinzregent
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Zitat:
ich habe schon einen Käufer für das Haus


ei dann nimm dir gutes BAR GELD , viele nette Scheine mit 50 und 20 'Euros, und geh entweder selbst oder besser sende einen sehr guten Verhandler zum Mieter.

Das Geld bar auf den Tisch und verhandeln. Je mehr Scheine da liegen desto eher gibt es eine Einigung.

Wenn du mit dem Mieter nicht gut kannst, schick wen der das kann!

Mach nen wasserfesten Aufhebungsvertrag. Du kannst ihm zusättlich noch eine Umzugsfirma mit einer Rückefirma versprechen und ne neue Wohnung gleich mit anbieten.

Das ist sicherlich billiger als jeder Streit. Allein durch die Zinsen hast du das nach einem Monat raus.

Was ich seltsam finde, warum soll der Käufer das Haus mietfrei wollen ? Jeder Vermieter will doch vermieten und nicht entmieten, das widerspricht sich.
03.08.2007, 21:25 von CMAX_65
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Hallo,

kann die Meinung der Anderen nur bestätigen, insbesondere

Zitat:
Vorgeschobener Eigenbedarf kann nun mal sehr teuer werden.

Umzugskosten
Renovierungskosten
Mehrkosten an Miete
Kosten des Rechtstreites

Da kommt einiges zusammen!

Gruß JJ


Keine Spielchen und kein Schmu, wenn Sie verkaufen wollen, der einzig seriöse Weg ist eine angemessene Abfindung bzw. ein Mietaufhebungsvertrag !

Alles andere ist durchsichtig, angreifbar und wird mit Genuß von einem Mieteranwalt zerpflückt !

Da Sie selbst sagen, dass Sie nicht verkaufen müssen es aber wollen, muss/sollte Ihnen das was Wert sein, einen ordentlichen Schlusspunkt zu setzen !

MFG
03.08.2007, 21:20 von JollyJumper
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Zitat:
...Ich befürchte nämlich, die wollen wegen der Kosten nicht raus und können sich wohl auch keinen Umzug leisten weil der Mann gerade arbeitslos geworden ist.

Wäre sicher ein Ansatzpunkt. Hast Du Spielraum für Mieterhöhungen?

Gruß JJ
03.08.2007, 21:16 von JollyJumper
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Vorgeschobener Eigenbedarf kann nun mal sehr teuer werden.

Umzugskosten
Renovierungskosten
Mehrkosten an Miete
Kosten des Rechtstreites

Da kommt einiges zusammen!

Gruß JJ
03.08.2007, 19:47 von Mortinghale
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Wenn sich nachvollziehen läßt, daß der Eigenbedarf nur "vorgeschoben" war, könnte ein Richter das durchaus anders sehen.

03.08.2007, 19:33 von KlausFrieg
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wieso?
Ist das gesetzlich nicht ok?
1 Jahr ist doch wohl ausreichend!
03.08.2007, 19:20 von Mortinghale
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Kommt darauf an, wie sehr Dein jetziger Mieter Dich "im Auge behält".

03.08.2007, 19:12 von KlausFrieg
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vielen Dank für Ihre Antworten.
Wenn ich jetzt noch einmal kündige und diesmal auf Eigenbedarf und mein Bruder bezieht das Haus, kann das als nachgeschobener Grund bewertert werden?
Mein Bruder würde dann ein Jahr drin wohnen und dann würde ich es verkaufen.
Geht das? Mein Käufer ist zwar dann weg aber sicher finde ich bis dahin einen neuen Käufer.
03.08.2007, 19:02 von hecke
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hallo,

leider haben meine vorschreiber recht,

mietvertrag geht vor kaufvertrag
03.08.2007, 18:50 von cavalier
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Hallo Klaus,

herzlichen Glückwunsch. Du hast weiterhin dein MFH mit Mieter.

Dein Haus kannst du mit deinen Mieter verkaufen.

§ 566
Kauf bricht nicht Miete
(1) Wird der vermietete Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter von dem Vermieter an einen Dritten veräußert, so tritt der Erwerber anstelle des Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein.

(2) Erfüllt der Erwerber die Pflichten nicht, so haftet der Vermieter für den von dem Erwerber zu ersetzenden Schaden wie ein Bürge, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat. Erlangt der Mieter von dem Übergang des Eigentums durch Mitteilung des Vermieters Kenntnis, so wird der Vermieter von der Haftung befreit, wenn nicht der Mieter das Mietverhältnis zum ersten Termin kündigt, zu dem die Kündigung zulässig ist.
03.08.2007, 18:49 von Mortinghale
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Zitat:
Ich ... habe jetzt ein großes Problem


Das siehst Du ganz richtig.

"Verkauf des Hauses" ist an und für sich kein ausreichender Kündigungsgrund.

Mangelnde wirtschafliche Verwertbarkeit ist verdammt schwer durchzusetzen.

Also entweder Abfindung zahlen oder der Käufer muß auf Eigenbedarf kündigen.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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