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28.06.2007, 17:58 von SpandauerProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mitbestimmung
Hallo Ihr fleissigen Helfer.Habe jetzt 5 Jahre Ruhe gehappt.Nun habe ich ein Problem mit einer Eigentümerin .Bin auch der Verwalter.Habe 5 Wohnungen von 8 hier im Haus und diese eine sagte mir das ich jetzt nur noch eine Stimme hier im Haus hätte,egal wieviel Wohnungen ich auch habe.Stimmt das?Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Danke im vorraus.Der Spandauer
Alle 4 Antworten
28.06.2007, 20:18 von Spandauer
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Hallo.Danke für alle die mir geschrieben haben.
MFG Der Spandauer
28.06.2007, 18:35 von MarieP
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Hallo CMAX

Zitat:
Die gesetzliche Regelung ist nicht zweifelsfrei billig. Immerhin stehen einem Mehrfachstimmrecht erhöhter Kapitaleinsatz, mehr Lasten und mehr Kosten gegenüber. Daher ist es zulässig, das Stimmrecht entsprechend den Miteigentumsanteilen zu regeln (§ 10 Abs. 1 S. 2 WEG).



?????

Wenn in der TE das Stimmrecht nicht nach Wohnungen oder MEA vereinbart wurde. Gilt das WEG!
28.06.2007, 18:25 von MarieP
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Hallo

Was sagt eure Teilungserklärung zum Stimmrecht.
Wenn hier nichs geregelt ist gilt das WEG

Grundsätzlich hat jeder Wohnungseigentümer eine Stimme, ganz gleich wie viel Miteigentumsanteile oder Wohnungen/Garagen er besitzt (Kopfzahlprinzip). Während bei einer Kostenbeteiligung nach § 16 Abs. 2 WEG die Miteigentumsanteile eine Gewichtung darstellen, hat der Wohnungseigentümer bei der Abstimmung in der Versammlung nur eine Stimme und damit das gleiche Stimmgewicht wie z. B. ein Garageneigentümer mit wesentlich geringeren Miteigentumsanteilen.

Eine Ausnahme zur gesetzlichen Regelung besteht, wenn in der Gemeinschaftsordnung eine andere Abstimmgröße wie z. B. Wohnfläche, Miteigentumsanteile, Räume oder mehrfaches Stimmrecht je Wohnung/Garage vereinbart ist. Sind Eheleute oder sonstige Personenmehrheiten gemeinsam Eigentümer einer Wohnung, haben sie gemeinsam nur eine Stimme und können ihr Stimmrecht nur einheitlich, also gleichlautend ausüben. Die Unwissenheit über diese Vorschrift erklärt, warum in Versammlungen manchmal mehr Stimmen als stimmberechtigte Wohnungseigentümer ausgezählt wurden.

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