> zur Übersicht Forum
24.11.2007, 19:57 von SanneProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mietvertrag und Hundehaltung..
Hallo Ihr Lieben,

wollte mich nach langer Zeit der Abwesenheit und Ruhe um die Mieter mal wieder schlau machen hier.

Es steht mir ein Mieterwechsel bevor. Die Interessenten haben irgendwelche Terrarientiere, welche mich nicht stören und die ich auch so und so nicht verbieten könnte, jedoch haben Sie in Erwägung gezogen, sich mal einen kleinen Hund anzuschaffen.

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, ich hatte selbst jahrelang 2 große Hunde. Allerdings scheue ich Ärger durch eventuelle Belästigungen, insbesondere kleine Hunde bellen ja bei jedem bißchen. Gibt es irgendeine wirksame Klausel, die ich in einem neuen Mietvertrag einfügen könnte, der Hundehaltung zwar erlaubt, jedoch nur unter der Bedingung dass hiervon keinerlei Belästigungen der anderen 4 Mietparteien des Hauses ausgehen?

Mir ist schon klar, dass man gegen einen hin und wieder bellenden Hund oder auch Hochspringen an anderen Personen als Vermieter zunächst machtlos ist.

Ich wollte jedoch "vorbeugen", dass es nicht unnötig Unmut darüber gibt, wenn sich bei der möglichen Neuanschaffung des Klein-HUNDES mehr Probleme als erwartet auftauchen.

Ich möchte daher zumindest erreichen, dass sich die neuen Mieter, sollte der Hund in Dauergebell oder dergleichen unerwünschtem Verhalten ausarten, verpflichtet fühlen einzugreifen. Sei es mit entsprechenden erzieherischen Maßnahmen, evtl. das Tier nicht alleine zuhause zu lassen oder eben tatsächlich von dem Tier zu trennen, wenn alles nicht fruchtet.

Es muß doch möglich sein, hier als Vermieter nicht von vornherein alles an Hunden zu verbieten (falls dies denn überhaupt noch geht).

Es wäre schön, wenn ich schnelle Hilfe bekäme, denn ein Termin zur Unterzeichnung des Mietvertrages kann ich nicht mehr allzulange hinauszögern.

Ganz liebe Grüsse
Sanne
Alle 2 Antworten
25.11.2007, 15:08 von Sommer
Profil ansehen
Also wenn alles Wesentliche stimmt (Bonität, Einkommen, Eindruck, usw.) dann sollte es am Hund nicht scheitern - schließlich kann sich jeder irgendwann mal einen Hund anschaffen.

Also der übliche Passus, daß die Haustierhaltung, sofern die Tiere die Belange und Interessen des Vermieters und anderer Mieter belangen KÖNNEN, nur mit Deiner Genehmigung möglich ist.

Mehr kannst Du eh nicht abprüfen - wenn sie mit dem Rauchen anfangen und ne Weile bei Dir wohnen, machen sie wohl mehr Schaden in der Wohnung als mit nem kleinen Hund...

S.
25.11.2007, 00:20 von Cora
Profil ansehen
Hallo

du kannst den Leuten natürlich nicht vorschreiben wie sie ihren Hund erziehen, wie oft sie ihn allein lassen können etc.

Man kann natürlich eine Klausel aufnehmen, derart, dass, wenn sich andere Mieter gestört oder belästigt fühlen, der Hund nicht weiter geduldet wird.

Ich persönlich - auch Hundehalterin - finde das jedoch nicht gut, denn letztendlich muss der Hund das ausbaden.

Deshalb würde ich vorab im Haus klären wie die anderen Mieter generell einem Hund gegenüber stehen und wenn die Stimmung eher dagegen spricht würde ich das den Interessenten sagen.
Wenn es "echte" Hundeliebhaber sind werden sie im Interesse des Hundes sich keinen anschaffen.

Soll natürlich auch notorische Hundegegner geben, die sich vom Charme eines Hundes becircen lassen...und nicht alle kleinen Hunde sind Dauerkläffer, da gibt es auch genug große Beller.

Ausschlaggebend wäre auch für mich die persönliche Situation der Interessenten, Alter, arbeiten beide, wenn ja ganz- oder halbtags. Ich persönlich finde es nicht prickelnd einen Hund ganztägig oder wegen mir auch halbtags mehrere Stunden allein zu lassen.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
>weiter