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07.01.2008, 18:14 von arwenProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mietrückstand
hallo,
ich habe folgendes Problem:
Seit Anfang des Jahres 2007 habe ich an eine 7 köpfige Familie vermietet,die Miete bekomme ich zum Teil vom Sozialamt den Rest muss der Mieter selber tragen.Seit dem Einzug warte ich auf die Restzahlungen der Familie inzwischen sind nach unzähligen Anrufen bzw.Nachfragen Teilbeträge eingegangen.Ich habe den Mietern nun fristgerecht gekündigt.Inzwischen sind die Rückstände wieder auf über 2 Monatsmieten angestiegen(selbst die Kaution ist noch offen),deshalb habe ich die fristlose Kündigung geschickt.
Ich vermiete nun seit 20 Jahren meine Wohnung und habe bis auf zwei Parteien noch nie pünktliche geschweige denn eine renovierte(übernommen wie bekommen)erhalten.
Nun werde ich das Haus verkaufen da ich nervlich und finanziell am Ende bin.Ich besitze 2 Wohneinheiten.

Meine Frage ist nun darf dieser Mieter die Wohnung ohne mein Wissen untervermieten,und dann an eine Person der ich schon vor 5 Jahren das Hausverbot erteilt habe?Kann ich nicht nur rechtliche Schritte einleiten sondern auch eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch oder ähnlichem machen?

Alle 4 Antworten
14.01.2008, 15:21 von Lilibeth
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Zitat:
Seit Anfang des Jahres 2007 habe ich an eine 7 köpfige Familie vermietet,die Miete bekomme ich zum Teil vom Sozialamt den Rest muss der Mieter selber tragen


von welchem Geld bezahlt denn der HARZ4 Empfänger die Restmiete ??? Hat denn diese Familie eine Wohnung die ihnen laut Amt nicht zusteht ??? zu groß oder zu nobel ausgestattet ?? Es muß ja einen Grund geben warum die ARGE die Miete nicht ganz übernimmt !!

Für eine 7 Köpfige Familie eine Bleibe finden ist nicht so einfach !!!
14.01.2008, 15:08 von cavalier
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hast du denn auch fristgemäß nach § 573 Abs. 2 Nr. 1 BGB wegen erheblicher schuldhafter Verletzung dervertraglichen Verpflichtungen zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt?

Denn die ordentliche Kündigung bleibt bei Ausgleich des Rückstandes u.U. wirksam.

Zitat:
Wenn ein Mieter seine Mietschulden begleicht, macht das nur eine fristlose Kündigung durch den Vermieter unwirksam. Eine gleichzeitig ausgesprochene, fristgemäße Kündigung bleibt unter Umständen von der Nachzahlung unangetastet.

Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe hervor, auf das der Deutsche Mieterbund in Berlin hinweist (Az.: VIII ZR 145/07). Eine Abmahnung des Vermieters sei nicht erforderlich.

In dem Fall hatten Mieter nach Überzeugung der Richter ihre Zahlungspflicht schuldhaft verletzt, indem sie mehr als zwei Monatsmieten zunächst nicht beglichen. Auch eine Erhöhung der monatlichen Betriebskostenvorauszahlung hatten die Bewohner nicht gezahlt. Der Vermieter sprach eine fristlose und eine fristgemäße Kündigung aus.

Das spätere Begleichen der Mietrückstände schließt nach Auffassung der Richter die Pflichtverletzung der Mieter nicht aus. Denn sie hätten nicht aus wirtschaftlicher Not gehandelt. Die Mieter hatten die Nachzahlung unter Vorbehalt geleistet und sich damit die spätere Rückforderung offen gehalten.
14.01.2008, 14:52 von arwen
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Hallo,
ist leider ein Problem ich habe mich bei der Polizei erkundigt und mir als Vermieter steht nicht das Recht zu ein Hausverbot auszusprechen,da die Wohnung vermietet ist,muß die Mieterin das Hausverbot aussprechen.
Armes Deutschland als Vermieter hast Du keine Rechte mehr sonder nur noch Pflichten.
Meine einzige Hoffnung ist das ich sie so schnell wie es geht raus bekomme und das Haus verkauft ich hab die Schnauze vom vermieten voll.

Gruß
arwen
07.01.2008, 19:44 von Cora
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Hallo

wenn im MV nichts vereinbart ist, darf der Mieter nicht untervermieten, aber da du ja schon gekündigt hast...
Erkundige dich doch mal bei der Polizei wie es sich verhält wenn jemand mit Hausverbot jetzt widerrechtlich in deinem Haus wohnt.
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