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22.10.2007, 08:36 von MaxmaxProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mietrückstand muss Vermieter Heizöl kaufen ?
ein Freund hat ein 1 Familienhaus vermietet.
dieses Haus wird mit einer Öl-Heizung beheizt.
Die Mieter sind bereits mir 3 Mieten+NK Vorauszahlungen im Rückstand. Das Heizöl geht zur neige!!!! Muss der Vermieter trotz Zahlungsrückstand neues Heizöl kaufen ?
Die finanzielle Lage meines Freundes sieht auch leider nicht ganz rosig aus!!!!

Alle 56 Antworten
24.10.2007, 13:44 von Mortinghale
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Die Eckpunkte dieses Sachverhalts würden mich wirklich mal interessieren.

Das Haus wurde nicht mit Wohnrecht verkauft, um einen höheren Preis zu erzielen.
Die angesetzte Miete müßte doch irgendwann mal tragbar gewesen sein (wenn nicht, dann ist es eindeutiger Betrug).

Was haben die Eltern mit dem "Mietanteil" eigentlich gemacht als sie noch Wohnrecht hatten bzw. als ihnen das Haus noch gehörte ?

24.10.2007, 13:38 von johanni
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Hallo Morti,

es schleicht sich für mich son Unterton ein, den ich nicht beabsichtigt habe

Ich glaube( lach, ja ich glaube immer an das Gute im Menschen),
dass es sich hier nicht um einen Betrug handelt, sondern ganz einfach um Unwissenheit! Gibt es wirklich Kinder, die ihre Eltern ins Unglück laufen lassen?

Die Mieten sind seit 3 Monaten rückständig, was war denn aber in den davor liegenden Zeiträumen?

Also, wenn eine Notlage vorliegt, muß das Amt helfen, nur wenn keine Anträge gestellt werden, wird dieses auch nicht tätig!!

Johanni
24.10.2007, 13:33 von Cora
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kann mir nicht vorstellen, dass das dann auf dem Mist der alten Leute gewachsen ist, wenn, kann man dies evtl. dem Sohn vor werfen.

Trotzdem ist die Situation unschön und sollte gelöst werden.
24.10.2007, 13:30 von Mortinghale
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Zitat:
finde mal einen Richter, der diese Leute auf die Strasse setzen lässt..


Falls es sich um Betrug handelt (und davon gehe ich nach den bisherigen Vorträgen nach wie vor aus) dürfte das anders aussehen.

24.10.2007, 13:26 von Cora
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Zitat:
Und zwar von Dir. Wenn die Mieter sich die Wohnung definitiv mangels ausreichender Einkünfte nicht leisten können und kein Amt zahlt, wird sich an dem Zustand nichts ändern.

Also, entweder "adoptierst" Du sie oder Du überlegst Dir, wieviel Geld Du bis zur Räumung noch verlieren willst.


Hallo Morti,

das ist kein Dauerzustand und auf lange Sicht geht das so auch nicht weiter, vollkommen klar,denn die Mietrückstände werden mit Sicherheit bleiben und sogar höher.

Deswegen würde ich mich durch Beratung schlau machen und ggf. gemeinsam mit Amt, Sohn für ein angemessene Lösung sorgen.
Eine Räumungsklage wird man sich in dem Fall wohl sparen können, finde mal einen Richter, der diese Leute auf die Strasse setzen lässt..
24.10.2007, 13:24 von Mortinghale
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Hi Johanni,

Zitat:
Warum wird hier auf Räumungsklage hingewiesen


Falls Du mich damit gemeint hast:

Meine Aussage bezog sich auf die von Cora vorgetragene grundsätzliche Einstellung.
Aber auch in dem vorliegenden Fall wird es u.U. keine andere Alternative geben, außer, daß das Haus dann eben mit den Mietern in der Zwangsversteigerung landet.

24.10.2007, 12:26 von johanni
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Zitat:
Wenn die Mieter sich die Wohnung definitiv mangels ausreichender Einkünfte nicht leisten können und kein Amt zahlt, wird sich an dem Zustand nichts ändern.

Also, entweder "adoptierst" Du sie oder Du überlegst Dir, wieviel Geld Du bis zur Räumung noch verlieren willst.


Warum nimmt sich der Mieter keinen Anwalt? Hier dürfte mit Sicherheit Beratungshilfe gewährt werden!!

Warum gewährt der Vermieter hier keine Beratungshilfe?

Warum wird jetzt bei 3 Monaten Mietrückstand erst darüber geklagt, dass Öl bestellt werden muss und dann bei diesen Heizölpreisen??

Warum wird hier auf Räumungsklage hingewiesen, wenn der Vermieter eh "klamm" ist??
Für mich alles nicht nachvollziehbar!!

Johanni
24.10.2007, 12:02 von Mortinghale
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Liebe Cora,

Zitat:
ich glaube immer eine gute Tat zieht eine andere nach sich


Und zwar von Dir. Wenn die Mieter sich die Wohnung definitiv mangels ausreichender Einkünfte nicht leisten können und kein Amt zahlt, wird sich an dem Zustand nichts ändern.

Also, entweder "adoptierst" Du sie oder Du überlegst Dir, wieviel Geld Du bis zur Räumung noch verlieren willst.

24.10.2007, 10:31 von johanni
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Hallo Cora,

Zitat:
Ich würde, als Vermieter, mal ein paar Euro für eine rechtsanwaltliche Beratung opfern und mich für die Leute schlau machen, ist ja auch in deinem Interesse, da z.Zt. keine Miete kommt.
Und unter diesen Umständen würde ich für Öl sorgen, so sozial wäre ich dann doch.

Wer weiß was uns noch alles blüht und ich glaube immer eine gute Tat zieht eine andere nach sich (hoffe ich....)


Dem kann ich nichts weiter hinzufügen

Johanni
23.10.2007, 20:13 von Cora
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Hallo

ehrlich gesagt, mir tun diese armen Leutchen Leid.
Jedem steht heute Geld zu und mit "verschenktem Vermögen" sollte sich das Amt nicht rausreden können.

Ich würde, als Vermieter, mal ein paar Euro für eine rechtsanwaltliche Beratung opfern und mich für die Leute schlau machen, ist ja auch in deinem Interesse, da z.Zt. keine Miete kommt.
Und unter diesen Umständen würde ich für Öl sorgen, so sozial wäre ich dann doch.

Wer weiß was uns noch alles blüht und ich glaube immer eine gute Tat zieht eine andere nach sich (hoffe ich....)
23.10.2007, 17:09 von johanni
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Zitat:
Eltern wollen dem Sohn (der kurz vor der Pleite steht) helfen und sagen: "Verkauf das Haus, für uns kann dann ja der Käufer sorgen".


nach dem geschilderten Sachverhalt glaube ich nicht, dass die alten Leutchen solche Gedanken hatten. Offenbar sind sie nur hilflos.
Es müssen doch Renten oder Pensionen gezahlt werden, wo verbleibt das Geld? vielleicht auch beim Sohn????

Wenn jedoch eine Hilfslage vorliegt, muß das Amt helfen!!
Ist denn, wenn ein negativer Bescheid des Amtes vorliegt, dagegen Beschwerde eingelegt worden??
Könnte mir gut vorstellen, dass hier nur ein Anwalt für Sozialrecht der Behörde in die Gänge hilft.

Johanni
23.10.2007, 16:30 von Mortinghale
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Zitat:
Das ist sehr tragisch.


Vor allem für den Käufer des Hauses.

Ich halte das für eine Variante des Eingehungsbetruges.

23.10.2007, 16:19 von Augenroll
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Zitat:
im MV ist vereinbart das der Vermieter für Heizöl zu sorgen hat.


Dann sollte es auch so sein.

Zitat:
Weil er mal Eigentümer war, und sein Wohnrecht zu gunsten seines Sohnes aufgegeben hat, der Sohn verkaufte dann an meinen Bekannten.


Das ist sehr tragisch. Vielleicht kann man unter diesen Gesichtspunkten ja doch eine kulante Lösung für alle finden.

23.10.2007, 12:36 von Mortinghale
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Zitat:

Nur der Sohn war Selbstständig und ist nun Pleite!!!!!!


Dann ändern wird mal die Sichtweise.

Eltern wollen dem Sohn (der kurz vor der Pleite steht) helfen und sagen: "Verkauf das Haus, für uns kann dann ja der Käufer sorgen".

23.10.2007, 12:25 von MarieP
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Hallo

Zitat:
Wenn einer mal Millionär war und dann spielsüchtig o.ä. und dann eben bedürftig, dem steht doch auch Hilfe zu !!!!!!


das ist korrekt und wird auch so gemacht. Außer es ist nicht alles offen gelegt.

Wie sieht es mit den Mietern aus - wurde schon versucht Hilfen zu bekommen?
23.10.2007, 12:15 von Maxmax
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der Sohn hat seit Wohnrecht-Verzicht für die Eltern gesorgt.
Nur der Sohn war Selbstständig und ist nun Pleite!!!!!!

PS.
ich verstehe aber auch das Sozialamt nicht.
Wenn einer mal Millionär war und dann spielsüchtig o.ä. und dann eben bedürftig, dem steht doch auch Hilfe zu !!!!!!
23.10.2007, 11:53 von charivarin
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Schenkungen können m.W. bei grob unbilligem Verhalten rückgängig gemacht werden, innerhalb von 10 Jahren.

23.10.2007, 11:31 von Mortinghale
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Fällt sowas eigentlich nicht unter "Grober Undank" ?

23.10.2007, 09:47 von polline
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Zitat:
Und dann kann nicht mal der Sohn für die Eltern die Mietzahlungen übernehmen?? Finde ich gelinde gesagt eine " SCHANDE!!!!!!


Na, das finde ich aber ehrlich gesagt auch. Bekommt ein Haus geschenkt, kassiert den Kaufpreis und lässt die Eltern dann in der Armut versacken. Sowas ist eine Riesenschweinerei!!!


Die Leute tun mir wirklich leid! Gibt es denn gar keinen Weg, dass denen geholfen werden kann?

L.G. Polline
23.10.2007, 09:35 von johanni
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Zitat:
Weil er mal Eigentümer war, und sein Wohnrecht zu gunsten seines Sohnes aufgegeben hat, der Sohn verkaufte dann an meinen Bekannten.
Das Amt sieht die Sache unter dem Punkt "verschenktes Vermögen"....


Und dann kann nicht mal der Sohn für die Eltern die Mietzahlungen übernehmen?? Finde ich gelinde gesagt eine " SCHANDE!!!!!!

Johanni
23.10.2007, 09:19 von Maxmax
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Guten Morgen Liebe Gemeinde,

im MV ist vereinbart das der Vermieter für Heizöl zu sorgen hat.
Die Mieter haben kein Geld (Mieter er Rentner ganz kleine Rente, sie Pflegefall mit Betreuung) Amt will nicht zahlen.
Weil er mal Eigentümer war, und sein Wohnrecht zu gunsten seines Sohnes aufgegeben hat, der Sohn verkaufte dann an meinen Bekannten.
Das Amt sieht die Sache unter dem Punkt "verschenktes Vermögen"....
Liebe Grüße
MaxMax

23.10.2007, 09:03 von frischebrise
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Hallo,

Maxmax hatte folgenden Eingangstritt eingestellt:

Zitat:
ein Freund hat ein 1 Familienhaus vermietet.
dieses Haus wird mit einer Öl-Heizung beheizt.
Die Mieter sind bereits mir 3 Mieten+NK Vorauszahlungen im Rückstand. Das Heizöl geht zur neige!!!! Muss der Vermieter trotz Zahlungsrückstand neues Heizöl kaufen ?
Die finanzielle Lage meines Freundes sieht auch leider nicht ganz rosig aus!!!!



Obwohl ja schon bekannte und allerfleißigst schreibende Interpretationsakrobaten sich schon ausgetobt haben und offenbar die Ausgangslage dabei gänzlich vergessen haben, möchte ich Maxmax bitten zur Erleuchtung beizutragen.

Damit die Unwissenden wissend und die Unsinn schreibenden Sinnvolles beitragen können:

1. Was wurde im MV. über die Heizkosten vereinbart?
2. Welche Gründe wurden von den M. für die Nichtzahlung von
Miete und Nebenkosten angeführt?
22.10.2007, 20:17 von charivarin
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Zitat:
Ich würde gern erstmal wissen, warum die Mieten nicht bezahlt wurden???

Vielleicht gibt es dafür auch vernünftige Gründe. Bis zu dieser Klärung gilt die Unschuldsvermutung


Wenn dies z.B. einfach Geldmangel wäre,

- beim Mieter für die Mietschuld
- beim Vermieter für den Heizölkauf

würden Sie wohl ausschliesslich den Geldmangel beim Mieter akzeptieren.

Vernünftige Gründe erschliessen sich mir nicht, wenn Miete nicht gezahlt wird.

Aber es gibt leider sehr wenig vernünftige Mieter


Chari
22.10.2007, 16:10 von Melanie
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Zitat:
Vielleicht ist ja im MV Ölheizung vereinbart, dann kann VM nicht so einfach den Vertrag ändern.


Vielleicht ist im MV aber auch eine Miete und Nebenkosten vereinbart, dann kann der Mieter nicht so einfach Vertrag ändern
Zitat:
kleinliche Machtspielchen

????
Das ist Schadensbegrenzung!
22.10.2007, 15:44 von Augenroll
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Zitat:
Ich erinnere kurz an Actio und reactio usw.


Actio kam sicher vom Vermieter, da er activ das Haus per Annonce zur Vermietung angeboten hat!
22.10.2007, 15:42 von Sledge_Hammer
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Zitat:
Vielleicht ist ja im MV Ölheizung vereinbart, dann kann VM nicht so einfach den Vertrag ändern.

Ich habe fast den Eindruck es geht den Vermietern nur darum, aus Langeweile kleinliche Machtspielchen auszuüben um mangelndes Ego und fehlende menschliche Größe zu überdecken.

Seit ihr eigentlich alle vom Dorf oder aus einer Kleinstadt???



Zu 1) vermutlich nicht vereinbart

Zu 2) Da der Mieter nicht zahlt,möchte der VM dem "schlechten Geld nicht noch zusätzlich gutes hinterherwerfen. Ich erinnere kurz an Actio und reactio usw.

Der Vermieter begrenzt hier den Schaden für den Mieter, dies ist löblich.

zu 3) Aus einer größeren Stadt, tut nichts zur Sache.

Gruß S.H.
22.10.2007, 15:30 von Augenroll
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Vielleicht ist ja im MV Ölheizung vereinbart, dann kann VM nicht so einfach den Vertrag ändern.

Ich habe fast den Eindruck es geht den Vermietern nur darum, aus Langeweile kleinliche Machtspielchen auszuüben um mangelndes Ego und fehlende menschliche Größe zu überdecken.

Seit ihr eigentlich alle vom Dorf oder aus einer Kleinstadt???
22.10.2007, 11:49 von Jutetuetchen
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Guten morgen,

also meine perösnliche Meinung:

ich würde es unter diesen Umständen genauso machen wie Melanie vorgeschlagen hat:

Heizlüfter kaufen die der Mieter über Strom laufen lassen kann und gut ist..... genauso wie die Rechnung von Melanie.

Eine bessere und sinnvollere idee hätte ich auch nicht - nur unter solchen Voraussetzungen (Mietrückstand und entsprechend auch NK Rückstand) ...... dann soll der Mieter wenn er möchte mindern und dann schaut man weiter.

zumal ja eine Kündigunsg seitens des VM schon gerechtfertigt ist bei 3 MM Rückstand (da würde ich mir auch überlegen ob ich den tank auffülle oder nicht)

ich bin mal wieder super froh dass bei uns die Mieter Strom und Gas selbst beziehen und mtl. an die Versorger zahlen müssen ..... nur wenn da nicht gezahlt wird dann wird Strom und Gas abgedreht - nix mehr warme Wohnung auf "lau" - da sind die Gandenlos und Miete können sie uns nicht kürzen wegen "nix warme Whg"

Grüsse
22.10.2007, 11:43 von Apfelkuchen
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Zitat:
So ein Quatsch mit den Elektrolüftern.
VM kann nicht einfach die Mietsache ändern! Somit wäre auch eine geringere Grundmiete fällig -theoretisch.


Ich kann doch auch von Öl auf Gas umstellen. Also kann ich auch auf Elektro umstellen. Troll das war (mal wieder ) Quatsch was Du geschrieben hast.
22.10.2007, 11:33 von Melanie
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und lieber auf 150€ von Null verzichten....als Heizöl aus eigener Tasche zu kaufen
22.10.2007, 11:26 von Melanie
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Zitat:
VM kann nicht einfach die Mietsache ändern! Somit wäre auch eine geringere Grundmiete fällig -theoretisch.



eben
schrieb ich weiter unten ja:
Zitat:
Er soll also von nun an 100€ oder 150€ Miete mindern.......

22.10.2007, 11:25 von Melanie
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Hab grad mal ausgerechnet:
Die Stromkosten liegen bei 8 Heizlüftern pro Monat bei 230€!
Unsere Heizkosten bei Öl liegen zur Zeit so ca. bei 80€ pro ca. 100qm Wohnfläche...
Wären bei uns 150€ Differenz....denke aber weniger, da ein Heizlüfter ja auch nicht ständig durchheizt wenn die Temperatur erreicht ist....
Ich schätze mal mit 100€ Differenz zu Öl liegt man bei 100qm ganz gut im Schnitt...
Um die Sache nun wirklich LEGAL und wasserdicht zu machen muß man dem Mieter lediglich mitteilen das er die Differenz zwischen Ölpreis und Elektroverbrauch mit der Miete verrechnen soll.
Er soll also von nun an 100€ oder 150€ Miete mindern.......
"lachmichschlapp"
22.10.2007, 11:21 von johanni
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Hallo

kann mich Frischebrise nur anschließen:

Zitat:
Warum fragt niemand den Verfasser, inwieweit im MV. für dieses EFH der Energieeinkauf geregelt wurde?

Danach kann doch erst die Rechtsgrundlage weiter verfolgt werden.

Also, Verfasser, was steht im MV. über die Energieversorgung?


Und bevor dieser Sachverhalt nicht abgeklärt ist, d.h. der Mieter muß auf seine Kosten das Heizöl kaufen, auf keinen Fall als Vermieter Zugeständnisse wie Heizlüfter etc. machen!!

Johanni
22.10.2007, 11:18 von andreasM
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So ein Quatsch mit den Elektrolüftern.
VM kann nicht einfach die Mietsache ändern! Somit wäre auch eine geringere Grundmiete fällig -theoretisch.

Fakt ist:
VM ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Heizung funktioniert! Nicht mehr und nicht weniger!
Übrigens kann ich allen gescheiterten VM nur raten, geben Sie ihr kleinliches Vermietgeschäft auf, wenn Sie schon an solchen Kleinigkeiten scheitern!

AM
22.10.2007, 11:02 von Apfelkuchen
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Heizlüfter - das ich da nicht selbst drauf gekommen bin.

Super Idee.

Dem Mieter überreichen ( Empfangsbestätigung nicht vergessen ) und sagen Geld fürs Öl habe mal leider nicht.

22.10.2007, 10:53 von Sledge_Hammer
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Moin Mel,

gute Idee, je höher die OP beim Stromversorger, desto eher wird abgeklemmt.

Kleiner Anruf beim Energieversorger " Mir ist da beim Mieter was aufgefallen, der Zähler scheint wohl defekt?"

hilft.

Heizlüfter derzeit beim Bauhaus im Angebot für 15€ statt 29€ neu mit 5 Jahren Garantie.

Gruß S.H.
22.10.2007, 10:52 von Dernie
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@Mel:

Das ist ja man klasse!!!!
22.10.2007, 10:49 von Melanie
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Och, der Vermieter ist nicht verpflichtet ÖL zu kaufen, er ist lediglich verpflichtet das die Wohnung die vorgeschriebenen Temperaturen erreichen kann...z.B. Wohnräume 20-22 Grad....
Bei Ebay gibts elektrische Heizlüfter für unter 20€ NEU!
2000Watt haben die.....damit bekommt man so ca. 10-15qm gut warm...
Also je nach Wohnfläche son paar Dinger gekauft....also bei 100qm Wohnfläche so sicherheitshalber 8 Stück.....und dem Mieter überreicht!
Kostenpunkt: Einmalig 160€
Damit kann er dann heizen, vorausgesetzt der Strom wurde ihm nicht abgeklemmt, und der VM kommt seiner Verpflichtung nach
22.10.2007, 10:37 von frischebrise
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Hallo,

eine derartige unqualifizierte Stellungnahme habe ich selten so verfolgen können.

Warum fragt niemand den Verfasser, inwieweit im MV. für dieses EFH der Energieeinkauf geregelt wurde?

Danach kann doch erst die Rechtsgrundlage weiter verfolgt werden.

Also, Verfasser, was steht im MV. über die Energieversorgung?

22.10.2007, 10:31 von andreasM
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Zitat:
Aber keine Miete zu zahlen ist in ihren Augen ok ?


Selbstverständlich, wenn das im Rahmen des BGB möglich ist und der Mieter dazu berechtigt ist! Das BGB räumt dieses Recht dem Mieter ausdrücklich ein!

AM
22.10.2007, 10:27 von Apfelkuchen
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Zitat:
Ja das geht es wirklich! Hier werden dem Vermieter ganz deutlich seine Grenzen aufgezeigt! Und das ist auch gut so. Wo würde das nur hinführen, wenn alle VM so handelt könnten, wie Sie in Ihrem gescheiterten Leben denken?


Aber keine Miete zu zahlen ist in ihren Augen ok ?
22.10.2007, 10:17 von andreasM
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Zitat:
Komisch das geht alles ganz schnell mit einer einstweiligen Verfügung


Ja das geht es wirklich! Hier werden dem Vermieter ganz deutlich seine Grenzen aufgezeigt! Und das ist auch gut so. Wo würde das nur hinführen, wenn alle VM so handelt könnten, wie Sie in Ihrem gescheiterten Leben denken?

AM
22.10.2007, 10:16 von dontpanic
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Hallo,

der Mieter ist offensichtlich ein ganz skrupelloser Betrüger.

Ich gehe davon aus, dass die Kündigung bereits ausgesprochen ist.

Eine Mietkürzung bei 0,- gezahlter Miete ist ja nun wirklich durchaus verkraftbar.

Solche schwarzen Schafe unter den Mietern bringen alle ehrlichen Mieter in Verruf. Lass die bitte von den Trollen nicht gegen alle Mieter aufhetzen. Die meisten sind ok.

Gruß,
dp
22.10.2007, 10:12 von Apfelkuchen
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Zitat:
Per einstweiliger Verfügung geht das schon, glauben Sie mir das einmal!


Komisch das geht alles ganz schnell mit einer einstweiligen Verfügung - aber monatelang keine Miete zahlen das ist in Ordnung

Zitat:
Die Mieter sind bereits mir 3 Mieten+NK Vorauszahlungen im Rückstand.


Es steht nichts von Mängeln. Also haben die Mieter die Miete nicht ordnungsgemäß gemindert.

Das ist Gerecht ??

Warum soll der VM für einen asozialen Mieter haften und dann auch noch Heizöl kaufen ??
22.10.2007, 09:54 von andreasM
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Zitat:
Ich würde nicht einen Tropfen Heizöl kaufen


Per einstweiliger Verfügung geht das schon, glauben Sie mir das einmal!

AM
22.10.2007, 09:41 von Apfelkuchen
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Das kann der VM vorschlagen.

"Von ihrer nicht gezahlten Miete dürfen sie künftig 100% kürzen." *lol*

Ich würde nicht einen Tropfen Heizöl kaufen ! Sag dem Mieter erst muß er die Miete nachzahlen und dann gibts es Öl.

Öl kostet im Moment in meiner Region 0,64 €.
22.10.2007, 09:27 von JollyJumper
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Zitat:
Die Heizung muss aber trotzdem funktionieren! Sonst Ersatzvornahme.
Muss er erst mal durchsetzen und bezahlen, wenn er kann.

Ich gehe mal davon aus, dass die Heizung technisch gesehen funktioniert lediglich die Betriebsstoffe fehlen!
Funktion also gewährleistet!

Daher betrachte ich die Verweigerung der Bezahlung der Mietnebenkosten (hier natürlich auch der Grundmiete) quasi als Zustimmung des des Mieters zum Nichtbetrieb der Heizung, Sichwort: Konkludente Handlung!

@Maxmax: Schon mal den Vertrag geprüft, ob die Pflicht zu Hezölbeschaffung nicht vielleicht vertraglich auf den Mieter übertragen ist?

JJ
22.10.2007, 09:26 von Apfelkuchen
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Zitat:
Die Heizung muss aber trotzdem funktionieren
!

Die Heizung funktioniert doch - nur hat der Mieter keinen Brennstoff
22.10.2007, 09:24 von stefan_nuernberg
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Also wenn ich ein Haus vermiete, in dem dann nur die eine Partei wohnt, dann übertrage ich die Pflicht zur Unterhaltung der Heizung auf diesen Mieter. Dann kann der selbst sehen, wie der zu seinem Heizöl kommt. Da die Heizungsanlage dann ja nur von ihm allein benutzt wird, ist das problemlos möglich, analog z.B. Gasetagenheizung für jede Wohnung im Mehrfamilienhaus, da muss ich ja auch nicht das Gas bezahlen und dann als BK abrechnen!

Gruß aus dem schönen Frankenland!

Stefan
22.10.2007, 09:05 von Augenroll
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Zitat:
Ist den wenigstens schon die fristlose Kündigung raus (vorher beweissicher zugestellte Mahnung) + nach kurzer Frist Räumungsklage! Hier keine Zeit verlieren. Möglicht erfahrenen "Vermieteranwalt" hinzuziehen.


Die Heizung muss aber trotzdem funktionieren! Sonst Ersatzvornahme.
22.10.2007, 09:05 von Bernd
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Ich würde den Teufel tun und Öl bestellen,
selbst wenn Sie dann die Miete mindern würden.

Mit 3 Monatsmieten sind diese Herrschaften sofort rausklagbar, alles andere wäre nur noch Perlen vor die Säue werfen.

Den Heizöllieferant möchte ich sehen, der Öl liefert ohne sofort zu kassieren, und seine Konten sind doch leer, ODER!?
Also hat er ja gar keine Möglichkeit für die in Vorleistung zu gehen! Selbst wenn er wollte!

Aber er kann den Mietern ja anbieten selbst in Vorleistung zu treten, Sie können es ja dann mit den ausstehenden Mieten verrechnen (Pruuuuuusssssstttt)

22.10.2007, 09:02 von JollyJumper
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Müssen muss man manchmal viel!
Eine nicht funktionierende heizung berechtigt den Mieter zwar zur Kürzung der Miete, im Winter wohl auch 100%
Aber 100% von nicht gezahlter Miete sind immer noch nichts! Also kann es nicht schlimmer werden.

Zitat:
Die Mieter sind bereits mir 3 Mieten+NK Vorauszahlungen im Rückstand.
Ist den wenigstens schon die fristlose Kündigung raus (vorher beweissicher zugestellte Mahnung) + nach kurzer Frist Räumungsklage! Hier keine Zeit verlieren. Möglicht erfahrenen "Vermieteranwalt" hinzuziehen.

Eigentlich ist die beschriebene Konstellation beim 1-Familienhaus ungewöhnlich.
Üblicherweise überträgt mann da dem Mieter den Einkauf in Eigenregie zu führen.
Wenn er dann den Termin verpasst sein Problem!

@Maxmax den Troll andileinM einfach überlesen. Die Lesezeit für seine Beiträge ist verlorene Zeit!

Gruß JJ
22.10.2007, 09:01 von Augenroll
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Zitat:
Grundsätzlich muss der Vermieter die Heizung in Betrieb halten, auch wenn der Mieter im Zahlungsrückstand ist.



Genau, sonst gibt es im Winter 100% Mietminderung.

Zitat:
Ich würde allerdings dem Mieter mitteilen, das ich als Vermieter auf Grund seines erheblichen Zahlungsrückstandes finanziell derzeit nicht in Lage bin, Heizöl einzukaufen - und mal abwarten...



Daraus kann der Vermieter keinerlei Rechtsvorteil ableiten. Der VM macht sich hier total lächerlich.

Zitat:
Wenn es dem Mieter zu kalt wird kann er ja ausziehen oder selbst Heizöl bestellen.


Der Mieter wird eine einstweilige Verfügung erwirken und das Gericht wird den VM zwingen, die Heizung in Betrieb zu halten.

22.10.2007, 08:55 von andreasM
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Zitat:
Ich würde allerdings dem Mieter mitteilen, das ich als Vermieter auf Grund seines erheblichen Zahlungsrückstandes finanziell derzeit nicht in Lage bin, Heizöl einzukaufen


In diesem Fall kann der Mieter die Miete kürzen, hier sogar berechtigt bis zu 100%! Schließlich kann der Mieter nichts dafür, wenn VM seine Finanzen nicht im Griff hat!

Zitat:
Mieter sind bereits mir 3 Mieten+NK Vorauszahlungen im Rückstand

Dies zeigt eindeutig auf, dass das Mietobjekt bereits mit diversen Mängeln behaftet sein muss!
Nach dem Gesetz muss der Vermieter Mängel oder Fehler der Mietsache beseitigen bzw. reparieren. Tut er das nicht, kann der Mieter unter Umständen den Mangel selbst auf Kosten des Vermieters beheben lassen, er hat möglicherweise Schadensersatzansprüche oder ein Zurückbehaltungsrecht an der Miete. Bei "schwersten" Mängeln kann er sogar fristlos kündigen.
Das wichtigste Mieterrecht bei Wohnungsmängel ist aber die Mietminderung. Solange Wohnungsmängel vorliegen, kann der Mieter die Miete kürzen, das heißt, er hat das Recht weniger Miete zu zahlen.
Nach dem Gesetz spielt es keine Rolle, ob der Vermieter den Mangel zu vertreten hat oder nicht. Selbst Mängel, die von Dritten hervorgerufen werden, auf die der Vermieter keinen Einfluss hat, und Mängel, die er möglicherweise gar nicht abstellen kann, berechtigen den Mieter zur Minderung, so zum Beispiel der Lärm aus einer Gaststätte oder Diskothek oder Störungen, die von einer benachbarten Baustelle ausgehen. Entscheidend ist allein, dass ein Mangel vorliegt, der den Wohnwert der Wohnung mindert.

100 Prozent Miete gibt es nur für 100 Prozent Wohnwert, so wie es beim Mietvertragabschluss vereinbart war. Sinkt der Wohnwert, muss auch die Miete sinken.

Denken Sie daran, Sie wollen etwas von den Mieter -nicht die Mieter von Ihnen!

AM
22.10.2007, 08:45 von Musti1000
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Grundsätzlich muss der Vermieter die Heizung in Betrieb halten, auch wenn der Mieter im Zahlungsrückstand ist.

Ich würde allerdings dem Mieter mitteilen, das ich als Vermieter auf Grund seines erheblichen Zahlungsrückstandes finanziell derzeit nicht in Lage bin, Heizöl einzukaufen - und mal abwarten...

Wenn es dem Mieter zu kalt wird kann er ja ausziehen oder selbst Heizöl bestellen.
22.10.2007, 08:42 von andreasM
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Zitat:
Muss der Vermieter trotz Zahlungsrückstand neues Heizöl kaufen ?


Einfache Antwort: JA das muss der Vermieter!

AM
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