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01.06.2004, 14:24 von EigentümerProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mietminderung
Vivat, crescat, floreat! Er (der Mieter) möge leben, wachsen und gedeihen!
In der Nachbarschaft (ca. 40 m Entfernung) derer Mieter wird ein Wohnblock mittels Dämmmaterial "eingepackt" -
ab und zu hört man einen Presslufthammer oder auch ein dementsprechendes Gebläse sowie eine Bohrmaschine
von Staub o.ä. ist bisher noch nichts zu merken -

Die Wohnungseigentümer wurden von den Mietern im Mai informiert, dass ab Monat Juni bis auf weiteres eine 15%ige Mietminderung erfolgt.

Was können die Eigentümer tun?
MfG
Alle 6 Antworten
04.06.2004, 17:52 von Eigentümer
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Hallo - danke erst einmal RM
vielleicht kann auch Rita oder Diega oder chum noch etwas aus der Erfahrung berichten ?
Es gibt wohl einen Fall - Kläger bekam 50% vom Beklagten, diesen Betrag schluckten aber die RA- und Gerichtskosten -
Ergo, ad meliorem - hoffen wir auf bessere Zeiten.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
MfG
02.06.2004, 22:33 von Sergio
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Hallo

meine Frau hatte mir eine MSP geschickt und mitgeteilt, das sie von einer Welle überflutet wurde. Ich weiß nicht, wo das MSP her kam. Schaut es Euch an unter

http://www.wickedweasel.com/contributors/2004-3/round1/jo/default.asp?n=13#

und vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, wo das passiert sein könnte.

Sergio
02.06.2004, 16:28 von RM
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Eine Missachtung der Bauordnung würde auf einen Schadenersatzanspruch wegen unerlaubter Handlung hinauslaufen (§ 823 BGB). Voraussetzung für den Ersatzanspruch nach 823 ist aber eine widerrechtliche Handlung.
Der entscheidende Punkt ist doch, ob der rechtmäßig handelnde Baustellenbetreiber ersatzpflichtig ist für Mietminderungen in der Nachbarschaft. Diese wird immer wieder behauptet. Eine Rechtsgrundlage dafür konnte ich bisher aber nicht finden.
01.06.2004, 17:30 von ?
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schau doch mal in die entsprechende bauordnung des entsprechenden bundeslandes. dort ist beschrieben wie eine baustelle zu beschaffen sein hat, was zu vermeiden ist etc.

mfg
01.06.2004, 17:03 von RM
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>Sie sollten sich an die Nachbarn wenden die dort bauen und Ihre Ansprüche geltend machen. Die müssen den Mietausfall zahlen/erstatten.

Diese Aussage ist häufig zu lesen. Leider konnte bisher noch niemand eine Rechtsgrundlage für den Schadenersatzanspruch gegen den Betreiber der Baustelle, sei es nun der Bauherr oder der Lärm und Dreck verursachende Unternehmer, benennen.
01.06.2004, 15:33 von A.Klimpel
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Ja genau wachsen und gedeihen, anstatt sich über die Veränderungen zu freuen wird gnadenlos gemindert.
Sie sollten sich an die Nachbarn wenden die dort bauen und Ihre Ansprüche geltend machen. Die müssen den Mietausfall zahlen/erstatten.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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