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02.01.2008, 11:48 von SommerProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mietminderung odder Wärmedämmung - Berlin spinnt!!
Es wird gefährlich - die Berliner Umweltsenatorin Katrin Lompscher will durchsetzen, daß Mieter die Miete mindern können wenn das Haus nicht wärmegedämmt ist...der Wahnsinn nimmt kein Ende; bald verkaufe ich den Mist wirklich:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/berlin/713686.html

Wer der guten Katrin mal erzählen will, was ihre tollen Ideen so für Folgen für Vermieter haben können, kann das unter
http://www.berlin.de/sen/guv/leitung/sen/index.html >> Kontakt tun...

S.
Alle 35 Antworten
06.02.2008, 16:44 von Augenroll
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Zitat:
Komm Trolli!
Ziel 5000 Dumschwätz um jeden Preis!
So wie immer halt!


Naja immer dasselbe, wenn den Leuten die Argumente fehlen, werden sie unsachlich oder beleidigend.

Wie im Kindergarten halt.
24.01.2008, 08:53 von KnechtdesGeldes
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Komm Trolli!
Ziel 5000 Dumschwätz um jeden Preis!
So wie immer halt!

Bussi KdG

24.01.2008, 08:49 von Augenroll
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Zitat:
Solange ein Mieter den Leerstand von 3 Wohnnungen mit zahlt ist das wurst.


Ich glaub kaum, dass das "Wurst" ist, wenn z.B. die Bank Geld sehen will.
08.01.2008, 15:40 von Augenroll
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Zitat:
Hmmm - ich dachte, ein Steuerhaus wäre verboten???


Ist ja leider nur mein Wunschdenken.
08.01.2008, 15:30 von Dernie
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Zitat:
Nicht wenn der Leerstand sehr hoch ist und hohe HK anfallen, die man nicht alle verbrauchsabhänigig verteilen kann. Und zusätzlich noch die NKM gering ist. (Also ein Steuerhaus)


Hmmm - ich dachte, ein Steuerhaus wäre verboten??? Jetzt doch wieder hohe NKM? Oder wie?
08.01.2008, 15:28 von Sledge_Hammer
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Zitat:
Nicht wenn der Leerstand sehr hoch ist und hohe HK anfallen, die man nicht alle verbrauchsabhänigig verteilen kann. Und zusätzlich noch die NKM gering ist. (Also ein Steuerhaus)



Solange ein Mieter den Leerstand von 3 Wohnnungen mit zahlt ist das wurst.

(für die A"s Er zahlt es nicht direkt, aber von den Erlösen der vermieteten WE werden logischerweise die Kosten der leerstehenden WE gezahlt)

Vermieter zahlen ja meist...
08.01.2008, 15:23 von Augenroll
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@Cora,

danke für die Erklärung.

Demnach sind die Vorauszahlungen und Nachzahlungen erstmal Einnahmen. Das hatte ich ja bereits gesagt.

Zitat:
Der Durchlaufposten bei Leerstand ist doch Peanuts un fällt nicht auf.

Nicht wenn der Leerstand sehr hoch ist und hohe HK anfallen, die man nicht alle verbrauchsabhänigig verteilen kann. Und zusätzlich noch die NKM gering ist. (Also ein Steuerhaus)
08.01.2008, 15:14 von Dernie
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Zitat:
Selbstverständlich, lieber augenrolli werden die Nachzahlungen der Mieter als Einnahmen erfasst, genau so wie die Auszahlungen der Guthaben als Ausgaben.


Aaaber - es gilt das Zu- und Abflußprinzip. Lieber Rolli.
08.01.2008, 15:14 von Sledge_Hammer
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Zitat:
Denn oft haut es doch mit den Durchlaufposten nicht 1:1 hin (z.B bei Leerstand).



Ich trag nix ein, das macht der Steuerberater.

Es soll auch Tabelle geben in denen man oben das monatlich einträgt was man dem Mieter ausquetschen konnte. Und unten das was die Versorger/Banken/Versicherungen sowie sonstige Behörden von einem haben wollen.

Die Differenz könnte man "Ertrag vor Steuern" nennen.

Der Durchlaufposten bei Leerstand ist doch Peanuts un fällt nicht auf.

08.01.2008, 15:09 von Cora
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Zitat:
Doch, ist ernst gemeint!


Na, dann will ich mal nicht so sein.

Ich trage das ein, was das Finanzamt wissen will, vielleicht einfach mal ein Formular V + V infohalber besorgen.

da gibt es die Spalte Kaltmiete, Garagen, sonstige Einnahmen, umlegbare Nebenkosten und dann die Spalten für die Ausgaben und am Ende kommt der Saldo raus.

Zufrieden?

Selbstverständlich, lieber augenrolli werden die Nachzahlungen der Mieter als Einnahmen erfasst, genau so wie die Auszahlungen der Guthaben als Ausgaben.

Vielleicht eine Kopie der Steuererkärung zum besseren Verständnis erwünscht?
08.01.2008, 15:04 von Augenroll
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Doch, ist ernst gemeint!

Denn oft haut es doch mit den Durchlaufposten nicht 1:1 hin (z.B bei Leerstand).
08.01.2008, 14:59 von Cora
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Zitat:
Was tragen Sie denn bei der Steuererklärung unter Mieteinnahmen ein? BWM+ BK-Nachzahlungen, oder nur NKM


da die Frage nicht ernst gemeint sein kann, erübrigt sich eine Antwort
08.01.2008, 14:50 von Augenroll
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Zitat:
So macht man das? Und dann die Nebenkosten abziehen?


Was tragen Sie denn bei der Steuererklärung unter Mieteinnahmen ein? BWM+ BK-Nachzahlungen, oder nur NKM?

08.01.2008, 14:44 von Cora
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Zitat:
Wenn dann die Versorger Geld möchten, ergibt sich der Verlust, der dann wieder steuerlich vom Finanzamt zurückgezahlt wird.


na, heute ist ja mein Glückstag. So viele gute Tipps auf einmal
08.01.2008, 14:22 von Dernie
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Zitat:
die haben ja das "Steuerhaus"


Ich glaube, das wird auch Geldspeicher i.A.a. Dagobert Duck genannt.

Gruß,
Dernie
08.01.2008, 14:18 von Sledge_Hammer
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Zitat:
Des weiteren gilt für Vermieter die Bruttowarmmiete als Mieteinnahme und nicht nur etwa die NKM.

Na, so was! Da wäre ich ja nie drauf gekommen.

So macht man das? Und dann die Nebenkosten abziehen?



Ganz wichtig, alles ausgeben, schnellstmöglich.

Wenn dann die Versorger Geld möchten, ergibt sich der Verlust, der dann wieder steuerlich vom Finanzamt zurückgezahlt wird. Daher brauchen Vermieter eigentlich keine Miete, die haben ja das "Steuerhaus"

Ironie aus....
08.01.2008, 14:12 von Cora
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Des weiteren gilt für Vermieter die Bruttowarmmiete als Mieteinnahme und nicht nur etwa die NKM.

Na, so was! Da wäre ich ja nie drauf gekommen.

So macht man das? Und dann die Nebenkosten abziehen?

Endlich weiß mal jemand Bescheid
08.01.2008, 14:00 von Dernie
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Zitat:
Die Bruttowarmmiete dürfte aber bei beiden Wohnungen die gleiche sein.


Heute schon geraucht???? Anders sind solche Aussagen ja bald nicht mehr erklärbar.... .

Nochmals:

Schon mal von den Unterschied zwischen

Einnahmen,
Einzahlungen,
Erträgen,
Gewinnen,
etc.
gehört?

Offensichtlich nicht!!!!
08.01.2008, 13:37 von Augenroll
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Zitat:
Wohnung 90 m² mit SH, Bad und IWC, mittlere Wohnlage
Bezugsfertig 1950-1955: Mittelwert 4,59 €/m² (Spanne 3,82-5,36)
Bezugsfertig 1991-2007: Mittelwert 6,55 €/m² (Spanne 5,11-8,14)

...
Der Mietspiegel berücksichtigt auch die unterschiedliche Bezugsfertigkeit der Wohnungen und damit logischerweise auch unterschiedliche Ausstattungen und Wärmedämmstandards der Wohnungen.



Die Bruttowarmmiete dürfte aber bei beiden Wohnungen die gleiche sein. Und gemindert wird ja bekanntlich von der Bruttowarmmiete (siehe BGH). Des weiteren gilt für Vermieter die Bruttowarmmiete als Mieteinnahme und nicht nur etwa die NKM.
07.01.2008, 20:19 von Sommer
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Endlich reagiert die Vermieterlobby mit sachdienlichen Hinweisen auf die inhaltlichen Mängel von Lompschers großartigen Geistesblitzen; nachzulesen unter http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/berlin/714989.html.

Man kann nur hoffen, daß davon irgendwas bei der Lompscher hängen bleibt...

S.
Ergänzung zum Thema:

Zitat:
BBU: Klimaschutz mit Populismus nicht gedient / Mietminderung kein Instrument für den Klimaschutz

(04.01.2008) Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) spricht sich beim Klimaschutz nachdrücklich für freiwillige Lösungen statt gesetzlichen Zwang aus. "Forderungen nach einer Ausweitung von Mietminderungsmöglichkeiten in nicht energetisch modernisierten Wohngebäuden sind unausgegoren und populistisch. Sie klammern die eigentlichen Fragen des Klimaschutzes im Wohnungsbestand aus und zerstören zudem den Rechtsfrieden zwischen Mieter und Vermieter", so BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt.

Vermieter hätten ein starkes Interesse an niedrigen Betriebskosten und bräuchten daher keinen Zwang zur Durchführung von Energiesparmaßnahmen, unterstrich Burkardt. "Günstige Betriebskosten entscheiden heute mehr denn je über die Vermietbarkeit einer Wohnung." Unsanierte Wohnungen seien viel eher von Leerstand betroffen. Auf dem Wohnungsmarkt seien bezahlbare Wohnungen mit niedrigem Energieverbrauch gefragt.

Energetische Modernisierung sei jedoch nicht zum Nulltarif durchführbar. BBU-Mitgliedsunternehmen hätten seit 1991 über 20 Milliarden Euro in die Modernisierung ihrer Bestände investiert. Knapp 60 Prozent der Wohnungsbestände von BBU-Mitgliedsunternehmen seien mittlerweile vollständig und weitere knapp 20 Prozent weitgehend modernisiert. "Im Interesse der Vermietbarkeit ihrer Wohnungen werden die Wohnungsunternehmen diesen Weg freiwillig weiter gehen. Kooperation zum Abbau von Hemmnissen und zur Schaffung von Anreizen für die energetische Modernisierung von Wohnungen ist erfolgreicher als Reglementierung. Das haben die Wohnungsunternehmen bereits seit 1997 mit der CO2-Minderungsinitiative bewiesen. In diesem Geist haben wir mit dem Berliner Senat Anfang Dezember auch das Klimaschutzabkommen mit einem weit reichenden CO2-Reduktionsziel unterzeichnet. Die BBU-Mitgliedsunternehmen verpflichten sich damit, die CO2-Emissionen von 1990 bis 2010 um 30 Prozent zu senken."

Zudem gehe Lompschers Vorstoß auch an den realen Erfordernissen vorbei. So sei energetische Modernisierung vor allem ein Problem von Altbauten. "Hier melden sich dann aber schnell die Stadtplanungsämter und Denkmalschutzbehörden mit teuren Auflagen zu Wort", so Burkardt. Diese Modernisierungshürden würden durch Forderungen nach einem Mietminderungsrecht für Mieter nicht beseitigt. Gerade in einer Stadt wie Berlin mit ihren großen denkmalgeschützten Altbaubeständen muss es für Vermieter möglich werden, mit wirtschaftlichen Maßnahmen in diesen Gebäuden Heizkosten zu senken. Notwendig seien auch Lösungen zur Finanzierung energetischer Sanierungen im sozialen Wohnungsbau.

(Quelle: BBU)

03.01.2008, 16:48 von CMAX_65
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Hi,

Zitat:
Der Mietspiegel berücksichtigt auch die unterschiedliche Bezugsfertigkeit der Wohnungen und damit logischerweise auch unterschiedliche Ausstattungen und Wärmedämmstandards der Wohnungen.


....genau so ist es. Kann man aber natürlich nur wissen, wenn man (AR) was davon versteht. Das ist eben der Unterschied.

Fast wie bei Politiker, über was reden mit bestenfalls und höflich formuliert partiellen schlagwortartigen Kenntnissen.

Wenn so AR`s Beratung der anderen Mieter so "fundiert"ist, na denn wünsche ich viel Spass.

Ein VM kann sich derartiges lückenhaftes Halbwissen, wie hinlänglich bekannt, nicht erlauben !

MFG
03.01.2008, 14:00 von Sommer
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Zitat:
Da Ihre Häuser wohl hierbleiben müssen, machen Sie mir doch für Ihre Häuser einfach ein Angebot!


Da der liebe AR ja immer noch auf sein EFH spart, wird es für ein MIetshaus nicht langen...zumal er ja dann als super-sozialer Vermieter die ganzen WEs für 2,50/qm vermieten wollen würde und dann täte man ihn ja ihn den Ruin treiben wenn man so ein Angebot machen würde.

Aber sei's drum - die ganzen Fonds und Heuschrecken reißen sich ja grad um Immobilien in deutschen Großstädten und die sind am Ende diejenigen, die die Immobilien bei sich sammeln werden...dann ist da kein lieber Kleinvermieter mehr mit sozialer Ader, sondern ein Callcenter an der Strippe...schade eigentlich...

S.
03.01.2008, 10:15 von JollyJumper
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Zitat:
Als Mieter möchte ich für einen zeitgemäßen Miethöhenstand auch eine zeitgemäße Ausstattung

Den bekommt er auch!

Z.B nach Berliner Mietspiegel

Wohnung 90 m² mit SH, Bad und IWC, mittlere Wohnlage
Bezugsfertig 1950-1955: Mittelwert 4,59 €/m² (Spanne 3,82-5,36)
Bezugsfertig 1991-2007: Mittelwert 6,55 €/m² (Spanne 5,11-8,14)

Ihre Aussagen sind wie immer falsch und lausig recherchiert!
Der Mietspiegel berücksichtigt auch die unterschiedliche Bezugsfertigkeit der Wohnungen und damit logischerweise auch unterschiedliche Ausstattungen und Wärmedämmstandards der Wohnungen.

Er muss nur genügend Geld in die Hand nehmen!

JJ
03.01.2008, 09:27 von Augenroll
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Zitat:
Es wird gefährlich - die Berliner Umweltsenatorin Katrin Lompscher will durchsetzen, daß Mieter die Miete mindern können wenn das Haus nicht...


Finde ich sehr richtig. Moderne Mieten verlangen und den Zustand des Hauses auf 1950 halten, passt nunmal nicht zusammen.

Als Mieter möchte ich für einen zeitgemäßen Miethöhenstand auch eine zeitgemäße Ausstattung.

Oder geben Sie sich mit Miethöhen, wie vor 50 Jahren zufrieden????

Zitat:
bald verkaufe ich den Mist wirklich:

Das Verkaufen steht Ihnen frei, denn wir leben in einem freien demokratischen Land! Machen Sie mir doch für Ihre Häuser einfach ein Angebot!

Zitat:
Warum wandern die nicht nach cuba aus...

Warum wandern Sie nicht aus??? Denn das Auswandern steht Ihnen frei, denn wir leben in einem freien demokratischen Land! Da Ihre Häuser wohl hierbleiben müssen, machen Sie mir doch für Ihre Häuser einfach ein Angebot!

02.01.2008, 16:01 von dontpanic
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Zitat:
Mieterhöhungen unterliegen den gesetzl. Vorschriften! Das geht nicht so einfach, außerdem muss der Markt es auch noch hergeben, bedenken Sie dies!!!
Na aber sicher bedenke ich das.

Wenn ein VM bei der Miethöhe ständig das Maximum rausholt, dann gibt es natürlich wenig Spielraum nach oben. Aber die ortsüblichen Mieten werden sich dadurch auch nach oben bewegen und somit Mieterhöhungen wieder möglich machen, bedenken Sie dies!!!
02.01.2008, 15:07 von dontpanic
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Hallo,

Zitat:
Ein Teil der Mieter macht von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch und zieht aus.


Aber das würden diese Mieter auch dann tun, wenn sie woanders Wohnungen mit Wärmedämmung finden könnten. Außerdem müssten dann andere Wohnungen auch gedämmt und somit teurer werden.

Damit keine Zweifel aufkommen, diese "rote Ratte" aus Berlin ist selten dämlich, daran besteht kein Zweifel. Aber m.E. wird im Endeffekt der Mieter die Zeche zahlen.

Nicht nur Du musst renovieren, die Anderen müssen es auch!

Aber Du hast einen Punkt angesprochen, den ich für sehr viel schlimmer halte. Die meisten Mieter in älteren Wohnungen sind kein richtiges Lüften gewohnt. Sie brauchten es bisher auch nicht unbedingt. Es wird das passieren, was in vielen andren nachträglich isolierten Wohnungen passiert. Der Schimmel wird kommen...

Gruß,
dp
02.01.2008, 15:05 von andreasM
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Zitat:
Also Nachdenken, AM, wer zahlt am Ende die Zeche??


Mieterhöhungen unterliegen den gesetzl. Vorschriften! Das geht nicht so einfach, außerdem muss der Markt es auch noch hergeben, bedenken Sie dies!!!

AM
02.01.2008, 14:52 von Sommer
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Zitat:
Aber wenn Sie Schulden machen müssen, weil Sie nicht wirtschaftlich Ihre Immobilien betreiben, dann hat dies nichts mit dem Vorschlag der Senatorin gemeinsam.


Oh, meine Immobilie läuft wirtschaftlich - nur wenn man sich wappnen muß, daß jede Sekunde irgendein Politiker mal so eben mir nichts, dir nichts eine Kostenposition von mehreren 10.000 € aufdrücken kann, dann muß man gewaltige Rückstellungen anhäufen...und die müssen die armen Mieter tragen und zwar selbst diese, die noch gar nichts von der zukünftigen Wärmedämmung haben. Und dann ist das Geschrei von den ARs/AMs dieser Welt doch sofort, die gierigen Vermieter würden ihre Mieter ausnehmen...

Also Nachdenken, AM, wer zahlt am Ende die Zeche??

S.
02.01.2008, 14:46 von andreasM
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Zitat:
Umsetzung dieses Irrsinnsplan aufnehmen MÜßTE


Aber wenn Sie Schulden machen müssen, weil Sie nicht wirtschaftlich Ihre Immobilien betreiben, dann hat dies nichts mit dem Vorschlag der Senatorin gemeinsam.

Bedenken Sie, dass Sie auch erhebliche Mieteinnahmen verbuchen!

AM
02.01.2008, 14:13 von Sommer
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Zitat:

Was hat denn Ihre finanzielle Schieflage mit den freundlichen Forderungen der Umweltsenatorin Katrin Lompscher gemeinsam?


Die 80.000 sind keine Schieflage, sondern der Betrag den ich mindestens für die Umsetzung dieses Irrsinnsplan aufnehmen MÜßTE...weil ich eben derzeit noch so wahnsinnig günstig vermiete und eben nicht ständig zigtausende Euros beiseite lege...aber offenbar muß ich das wohl ändern und die Mieten doch noch kräftig erhöhen um für den Tag x vorzubeugen...

S.
02.01.2008, 13:47 von Sommer
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Zitat:
ch würde 11% der Kosten auf die Jahresmiete umlegen und habe nach 9 Jahren mein Geld wieder. Aber danach zahlt der Mieter trotzdem die höhere Miete weiter. Gut für den VM, schlecht für den Mieter.


Ein Teil der Mieter macht von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch und zieht aus. Ich finde zu dem neuen Mietpreis keine neuen weil hier viel Wohnraum zur Verfügung steht und kann mir die 11% sonstwo hinstecken. Die anderen Mieter zahlen, mindern aber wegen Schimmel, den sie sich einhandeln, weil sie aus Sparsamkeit nicht lüften und nur heizen, wenn sie abends zu Hause sind - derweil muß ich einen Kredit über ca. 80.000 € bedienen, die ich für diese Maßnahme zu astronomischen Zinssätzen aufnehmen mußte...schon mal DARÜBER nachgedacht??

S.
02.01.2008, 13:31 von dontpanic
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Zitat:
und spart auch noch Geld

Also für den VM ist das eigentlich kostenneutral. Ich würde 11% der Kosten auf die Jahresmiete umlegen und habe nach 9 Jahren mein Geld wieder. Aber danach zahlt der Mieter trotzdem die höhere Miete weiter. Gut für den VM, schlecht für den Mieter. Schon mal darüber nachgedacht?

Gruß,
dp
02.01.2008, 13:19 von Neuseeland
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Die Frau spinnt! Leider bewahrheitet es sich wieder, dass viele ehemalige DDR-Bürger keinen Durchblick in wirtschaftlichen Dingen haben.
Wir in Berlin können ein trauriges Lied davon singen.
Gruß aus der mieterfreundlichen Hauptstadt.
02.01.2008, 12:30 von CMAX_65
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Hallo und gutes neues Jahr an alle !!!

@ sommer

der Wahnsinn hat leider Methode, und die Linken, bekannt für Ihre zahlreichen sozialen Forderungen, unbekannt allerdings wie das finanziert werden soll.

Der Mieterbund fordert schon seit längerem ähnliches, Zwang, Kontrolle, staatliche Aufsicht etc.

Warum wandern die nicht nach cuba aus dem "Land ihrer Träume"
da können sie sehen in welchem Zustand Wohnungen sind. Schlicht und einfach gesagt: Beschissen !. Zum Glück haben die wenigstens keine Heizprobleme, da ganzjährig heiss und schwül.

Die sog. Warmmieteneneutralität dass ist allerdings ein schlechter Scherz, der m.E. überhaupt nicht realisierbar ist.

Aber rechnen ist eh´nicht die Stärke derer, die nur unrealistrische Forderungen stellen. Die wissen ja sowieso dass sie tatsächlich nie bundesweit in die Verantwortung kommen. Da wo sie tatsächlich politisch Verantwortung (lokal) tragen, handeln sie mit Sicherheit anders.

Der VM ist wie so oft der Depp ! Dennoch denke ich dass es langfristig, wenn die immer noch schwache Baukonjunktur anhält, sich wieder das Blatt für den VM wendet.

Langfristig werden Wohnungen wieder gefragt (in Gegenden mit Arbeitsplätzen) und die Gesetzgebeung wird wieder zugunsten der privaten VM gelockert!

Sonst bleiben nur noch die klassischen Heuschrecken(angloamerikanischen Investoren) über und an denen kann der Mieterbund nun wirklich kein Interessse haben !

MFG
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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