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09.08.2007, 21:41 von CobaProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|mietkauf -- grosser boom
mal so zum interesse und zur befriedigung meiner neugier.

momentan scheint mietkauf neu und gross in mode zu sein.
u.a. aufgrund meiner problemmieter, hab ich weder bock noch die nerven mich mit mietern rumzuärgern und beabsichtige zu verkaufen.

allerdings verkaufe ich nicht unter wert, d.h. kaufpreis und investitionen müssen schon rumkommen, ansonsten kann ich es auch behalten.

nun hab ich festgestellt, dass der markt "pacht" und "mietkauf" scheinbar grösser ist als tatsächliche kaufinteressenten.

wie sind eure erfahrungen ?
liegt es am objekt (also grösse + nutzbarkeit + lage), oder ist es eine generelle tendenz ?

grüssle coba
Alle 27 Antworten
16.08.2007, 07:11 von zaunkoenig
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Hallo,

der Kauf gegen Gewährung von Versorgungsleistungen (z.B. Rente) ist eine rein steuerliche Gestaltungsmöglichkeit.
Mit dem Mietkauf hat dies absolut überhaupt nichts zu tun.

Es erfolgt zivilrechtlicher Vermögensübergang auf den Käufer. Dieser zahlt einen Teilkaufpreis, fällig mit Abschluss des Kaufvertrages und der Restbetrag wird als Versorgungsleistung auf Lebenszeit an den Verkäufer geleistet.

Das Risiko für beide Seiten liegt hier darin, dass der Verkäufer gegebenenfalls vor dem versicherungsmathematischen Endalter stirbt, was den Käufer freut, da er die Immobilie günstiger erworben hat oder darin, dass der Verkäufer weit über das versicherungsmathematische Endalter lebt, was den Verkäufer ärgert, da seine Immobilie teurer wird.

Die Versorgungsbezüge sind beim Verkäufer sonstige Einkünfte im Sinne von § 22 EStG, beim Käufer abzugsfähige Sonderausgaben.

Auch kann später noch vereinbart werden, dass die vertragliche Versorgungsleistung in einem Betrag ausgezahlt wird.

Vertragsgestaltungen sind insoweit noch möglich, dass der Ehegatte mit eingebunden wird, so dass die Versorgungsleistungen noch an ihn zu zahlen sind.
Erben des Verkäufers gehen in aller Regel leer aus, da das Versorgungsrecht auf das Leben des Verkäufers abgestellt ist. Allerdings können auch zeitliche Renten (z.B. Laufzeit 30 Jahre) vereinbart werden. Dieser Anspruch ist vererblich.

Da die Zeitrentenvereinbarung jedoch ein absoluter Ausnahmefall ist (hat steuerliche Gründe, wird einfach teurer), kommt es eher nicht zu dieser Variante, der man eine gewisse Ähnlichkeit zum Mietkauf absprechen könnte.

15.08.2007, 20:12 von hecke
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hi,

dass stimmt wenn ich mich fuer den weg entschieden habe geht es nicht mehr zurueck ohne federn zu lassen................
@ coba: morgen hab ich die tel nr fuer dich
15.08.2007, 20:02 von Coba
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danke erst mal für eure sachliche diskussion und die gedanken und infos von euch.

grade im ländlichen bereich findet man oft die option "mietkauf" oder "kauf auf rentenbasis", wobei ich denke (bin mir nicht sicher), dass die letztgenannte option gleichbedeutend ist mit der ersten, mietkauf.

ob oder ob nicht diese option für den einzelnen verkäufer in frage kommt muss jeder entscheiden und die risiken abwägen.

abwägen kann ich aber nur mit ausgiebiger information im vorfeld

leider weis ich nicht von welcher quelle der bericht von Lilibeth stammt, aber ich kann mir denken, dass es dabei u.a. um die "dubiosen" auslandsimmobiliengeschäfte ging.
bei denen haben die käufer gelder quasi angelegt um dann festzustellen, dass es immobilie nicht gibt oder genossenschaften nur strohfirmen waren.

hier aus D kenne ich nur die genossenschaften im osten, die ihre ehemaligen plattenbauten so vermarkten / anbieten an die mieter bzw. früher die ruhrgebietshäuser im ruhrpott.

mietkauf als überlegung der immobilienvermarktung birgt in meinen augen, wenn ich nicht vom immobilienhandel lebe, ein gewisses restrisiko für den verkäufer.

manche probleme mit dem objekt oder kauf stellen sich erst nacht etlicher nutzungszeit raus; ich meine jetzt nicht bewusst verschwiegene objektmängel, sondern z.b. die konstellation des objektes an sich.

man kommt mit den nachbarn nicht klar, die geplante selbstständigkeit am objekt hat nicht funktioniert, die gegend ist doch nicht so schön, der traum oder die gedankliche arbeit mit und am objekt entspricht nicht dem tatsächlichen arbeitsaufwand, landleben (als stadtmensch) wird vom traum zum alptraum, etc. und der "mietkäufer" will aus dem vertrag raus.

oder der mietkäufer bekommt finanzielle probleme.

dann hält der verkäufer den kopf hin für den mietkäufer und muss ggf. ncoh die zahlungen erstatten.

auch schwierig (zumindest im kleinen privaten bereich) ist die tatsache, dass der verkäufer oftmals sein ganzes kapital in das objekt gesteckt hat. ohne regulären verkauf fehlt dann das eigenkapital für den erwerb einer anderen immobilie.

trotz allem muss man sich die frage stellen, ob nicht, aufgrund der wirtschaftlichen situation im lande, der mietkauf zukünftig die kommende verkaufsstrategie sein wird, um im privaten sektor käufer zu finden.

grüssle coba
15.08.2007, 20:01 von hecke
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hallo,

bei uns ist es kein mietkauf, sondern eine zeitrente, die laufzeit wird genau festgelegt, genau wie der zinssatz, wir werden sofort eigentuemer, dem verkäufer wird im grundbuch im 1. rang eine grundschuld eingetragen.

ich denke das ist fuer beide seiten ein faires angebot, aber ueber irgendwelche tollen gesellschaften wuerde ich es auch nicht machen...........
15.08.2007, 19:20 von Cora
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Mietkauf...warum nicht?
Muss man sich als Mieter natürlich so vorstellen, dass man nicht den einmal festgelegten Kaufpreis einfach abzahlt, sondern auf die Jahre verteilt natürlich auch Zinsen zu zahlen sind.
Anzahlung bei Vertrag - Rest auf..., wenn der Vertrag stimmt, warum nicht?!
15.08.2007, 18:04 von Lilibeth
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Angebotene Immobilien oft schwer zu vermarkten

Immobilien, die als Mietkaufobjekt angeboten werden, sollten sehr genau unter die Lupe genommen werden. Oftmals handelte s sich um Immobilien, die auf dem “normalen Weg” nicht zu verkaufen sind (z.B. wegen Baumängeln oder völlig überzogener Preisvorstellungen).

Finger weg von “Mietkaufmodellen ohne Schufa” o.ä.!

Derzeit rühren Anbieter für Mietkaufmodelle beispielsweise über Genossenschaften kräftig die Werbetrommel. Vollmundig wird Kaufinteressenten versprochen, dass sie nach relativ kurzer Ansparphase eine Immobilie nach Wunsch über die Wohnungsgenossenschaft kaufen und anmieten können. Nach ca. 25-30 Jahren soll dann die Immobilie ohne weitere Kosten übertragen. Vor allem Kaufinteressenten, die erst seit kurzem selbständig sind oder kein Eigenkapital haben, wird dieses “Finanzierungsmodell” als die Lösung aller Probleme angeboten

Dieses “Finanzierungsmodell” klingt erst einmal toll, hat allerdings einige erhebliche Schwachpunkte, über die ungern geredet wird. Das grösste Problem besteht darin, dass die Wohnungsgenossenschaft in die Insolvenz gehen kann. Die Immobilien fallen dann in die Insolvenzmasse und werden über kurz oder lang meistbietend versteigert. Die Einzahlungen in den Sparplan sind dann ebenfalls verloren. Und wer Mitglied der Wohnungsgenossenschaft geworden ist, kann im Insolvenzfall ggf. auch noch zur Kasse gebeten werden.

Übrigens: uns ist keine einzige Wohnungsgenossenschaft bekannt, bei der Anleger/Sparer schon ihre Wunschimmobilie bekommen haben. Was auch kein Wunder ist, denn das ganze funktioniert nach dem Bausparprinzip. Und danach müssen möglichst viele Sparer erst einmal viel Geld einzahlen.

“Clevere” Verkäufer werben für dieses Modell unter anderem damit, dass grosse und renommierte Versicherungsgesellschaften, z.B. die Allianz, ihre Produkte ebenfalls verkaufen. Schade nur, dass man dort auf unsere Nachfrage hin nichts davon wusste. Inzwischen ist die Werbung mit diesen Gesellschaften von den Internetseiten verschwunden.


15.08.2007, 10:29 von zaunkoenig
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Hallo,

ob sich der Mietkauf im Immobiliensektor auf Dauer durchsetzt, wird einfach abzuwarten sein und dürfte in allererster Hinsicht von steuerlichen Gestaltungsaspekten geprägt sein.

Der Mietkauf ist ein zweigeteilter Vertrag, bestehend aus einem Mietvertrag mit überhöhtem Mietzins, der eine Anrechnung auf die Option des Kaufs (Kaufvertrag = zweiter Vertrag) findet, wobei der Kaufpreis bereits bei Vertragsabschluss fixiert wird.

Die einzelvertragliche Gestaltung richtet sich in erster Linie an den steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten aus. Hier hat der Vermieter/Verkäufer das überwiegende Interesse.

Eine Rangeintragung erfolgt nicht von Verkäuferseite sondern in aller Regel findet eine Eintragung des Kaufoptionsrechts im Grundbuch statt. Die vertragliche Ausgestaltung sieht lediglich einen wirtschaftlichen Nutzungsübergang vor, nicht jedoch den zivilrechtlichen Übergang. Dieser bleibt mit der Bedingung der vollständigen Kaufpreiszahlung verbunden.

Da der Vermieter/Verkäufer also zivilrechtlicher Eigentümer bleibt, verliert er auch sein Vermögen nicht.

Umgekehrt erhält der Mieter/Käufer ein zivilrechtliches Wertausgleichsrecht für die überhöhten Mietzahlungen, die ja auf den späteren Kauf ausgelegt sind und insoweit nicht nur den Mietzins beinhalten sondern gleichzeitig auch eine Anzahlung auf den Kaufpreis darstellen. Auch dies sollte vertraglich von Beginn an geregelt sein.

Der Mieter/Käufer ist nun in der Position sich sein Wertausgleichsrecht entsprechend zu sichern, um seine Ansprüche erfüllt zu bekommen, soweit es nicht zum späteren Kauf kommt.

Auch sollte eine Aussteigsklausel vertraglich vereinbart werden, die es beiden Seiten ermöglicht den Vertrag unter bestimmten Voraussetzungen aufzulösen. Dazu gehört dann auch eine entsprechende Schadenersatzklausel.

Außerdem gehört eine sogenannte Werterhaltungsklausel in den Vertrag, wonach sich der Mieter/Käufer verpflichtet, den übernommenen Wert der Immobilie bis zum Tag der Option (zivilrechtlicher Übergang) zu erhalten. Dazu bedarf es vorab eines entsprechenden Gutachtens, um den Status Quo bei Vertragsabschluss festzuhalten. Sinnvollerweise sollte es ein Gerichtsgutachter sein, der später, bei Unterbrechung des Vertragsverhältnisses, wieder hinzugezogen wird, um die Wertminderungen bzw. Werterhöhungen festzustellen und wertmäßige Ausgleichsansprüche festzulegen.

Auch die Übernahme der Gutachterkosten sollte geregelt sein.

Jegliche andere Form der vertraglichen Gestaltung ist weniger ein Mietkauf als ein ganz normaler Ratenkauf, also zivilrechtlicher Vermögensübergang gegen Darlehensgewährung.

Und da diese Vertragsgestaltungen nicht gerade gängige Alltagspraxis bei den Notaren ist, sollte man sich hier einen Notar suchen, der diesbezüglich Erfahrungen vorzuweisen hat. Ansonsten kann ein solcher komplexer Vertrag ganz schön in die Hose gehen.

Und genau das ist auch der Punkt, warum Mietkauf nicht gerade der absolute Hit ist - die rechtlichen Problemstellungen
15.08.2007, 09:27 von Augenroll
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Hallo cavalier,

Zitat:
Ich habe vernünftige Mieter in 22 Wohnungen mit denen ich ein partnerschaftliches Verhältnis habe.

Das muss gelogen sein, denn offenbar suchen Sie hier ständig nach Tipps, wie Sie Ihren Mietern beikommen können, sonst währen Sie nicht hier!

Zitat:
Das sind keine Träume. Das ist die Realität.


Wenn man an Zukunftsprognosen glauben könnte, wären alle sicher an der Börse superreich geworden.

Ich glaube nur an eine Zukunftsprognose und das ist die demografische Entwicklung. Die desolate Nachwuchsprognose in Deutschland kann nur durch massivste Zuwanderung ausgeglichen werden. Doch wer soll kommen? Leute mit viel Geld kommen sicherlich nicht und die haben dann keine Arbeit!

Diese Entwicklung führt bereits heute zu einem grossen Überangebot an Wohnungen, Häusern und leeren Grundstücken im Osten. Im Westen wird diese Entwicklung verzögert ankommen, aber da will ich ja auch nicht hin.
14.08.2007, 18:38 von cavalier
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@Augenroll

Zitat:
Ich würde also eher sagen, die Verkäufer haben unrealistische Vorstellungen

Falsch.

Die Interesenten habe noch nicht begriffen, das die Preise steigen. Geiz ist Geil ist vorbei.

Zitat:
Raumordnungsregion
Preisentwicklung
Wohnimmobilien
2004-2020, real / Durchschnitt pro Jahr

1.Landshut
48% / 2,5%

...München
43% / 2,3%

...Bremen
42% / 2,2%

...Hamburg
37% / 2,0%

...Stuttgart
37% / 2,0%

...Rhein-Main (Frankfurt,Wiesbaden)
34% / 1,8%

...Düsseldorf
31% / 1,7%

74.Göttingen
-3% / -0,2%

14.08.2007, 17:36 von Augenroll
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Zitat:
50% der gesuche fragen nach mietkauf und der Rest hat unrealistische (extrem niedrige) kaufpreisvorstellungen mit gleichzeitig hohem erwartungswert an das objekt.



Ich zitiere aus dem Focus Nr.31, S.124, Artikel: Immo Krise, Das Geld wird knapper, rechte obere Bildunterschrift:

" PREISNACHLASS Viele Amerikaner kalkulieren nicht ein, dass Immobilienpreise auch fallen können"

Ich würde also eher sagen, die Verkäufer haben unrealistische Vorstellungen (und mit jedem Tag werden diese unrealistischer).
11.08.2007, 19:05 von hecke
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hi coba,

wir machen es in diesem fall so, das der verkäufer im 1. rang genau wie es auch bei einer bankfinanzierung waere im grundbuch steht, wir haben uns auf einen zahlungplan von 10 jahre geeinigt, dannach wird der restbetrag ueber einen bausparvertrag "uebernommen", bei unseren verhandlungen handelt es sich um mehrere objekte die auf einem grundstueck stehen.
ich verhandel bereits seit 5! jahren mit dem verkäufer, sein urspruenglicher plan war es alle objekte gemeinsam zu verkaufen, da man das grundstuech nicht sinnvoll trennen koennte.
den meisten interessenten war es eine nummer zu groß.

so, jetzt kommen wir zum zuge, uns gehoeren saemtliche immobilien rechts, links, und hinter den objekten....und wir koenen die anderen häuser gut zur erweiterung unseres betriebes brauchen.

daher haben wir uns auf diese zahlungsart geeinigt, wir sparen zinsen, und der verkäufer ist alles auf einmal los.......

das
11.08.2007, 18:14 von Coba
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Zitat:
ich stecke gerade einer ähnliche verhandlung


@hecke
bin ja nicht neugierig aaaaber wie sichert ihr das denn ab ?

eine bank steht im grundbuch und in den meisten fällen gibt es einen bausparvertrag oder eine lv, die kaufpreis bzw. kredit abfangen.
wenn aber bausparvertrag / lv oder raten nicht gezahlt werden ... folgt oftmals die zv.
weil die bank das haus / objekt als sicherheit hat.
wird das beu dir dann auch so gesichert, nur mit dem unterschied, dass nicht die bank sondern der "private geldgeber" im grundbuch steht ?

und ich bin ehrlich, ich denke schon, dass der trend zum mietkauf steigend ist.
hab mir heute mal den spass gemacht und gesuche studiert.
50% der gesuche fragen nach mietkauf und der Rest hat unrealistische (extrem niedrige) kaufpreisvorstellungen mit gleichzeitig hohem erwartungswert an das objekt.

grüssle coba
11.08.2007, 13:47 von hecke
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hi,

ich stecke gerade einer ähnliche verhandlung.

wir haben mit dem verkäufer einen wesentlich guenstigeren zinssatz als bei der bank vereinbart ( - 1,25 %) er bekommt eine anfangsrate, 10 jahre eine sonderzahlung + mtl. rate, ersparniss fuer uns unter dem strich in 10 jahren 135 teu, zusaetzlich ein mtl. ueberschuss aus den mieteinnahmen von ca. 1.900 €, was soll bitte daran so schlecht sein ???
der vorteil ist ganz klar, man braucht keine banken, man braucht nichts offenlegen, man kann mit dem verkäufer aushandeln was man will, nach 10 jahren wird der rest ueber ein bausparvertrag getilgt und das wars.
11.08.2007, 12:02 von prinzregent
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Zitat:
mietkauf neu und gross in mode


... weil die Banken sich mit Krediten schwer tun.
11.08.2007, 10:38 von Coba
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Zitat:
oder was soll das bringen, ein "Neuangemeldeter" der bereits am Anfang rumstänkert.

Trolle, Penner und sonstige haben wir schon, brauchen wir wirklich nicht noch mehr in diesem Forum.


na ja, meine schwiegermutter auf das posting angesprochen, hat sich verquatscht; hierbei handelt es sich um meine "Problemmieter", denen entweder langweilig ist oder die jetzt durch lügen und verleumdung versuchen zu stänkern.

auch bei meinem ursprungsposting
"insolventer mieter + arge-missbrauch"
gab es plötzlich einen neuen user, der nur stänkerte und auch nur in dem beitrag und dann wieder verschwand.

schön, dass in den userprofilen auch die postings aufgelistet werden.

schwiegermutter meinte nur "ich müsse das verstehen, die wären sauer, weil sie gestern post von arge bekamen mit info, dass miete künftig direkt von arge an mich gezahlt werden würde"

und was macht man dann am besten ?
man sucht im internet nach postings und schreibt müll ... und denunziert. Aber die art + weise kenne ich schon aus den unzähligen Briefen der letzten wochen an mich.

mal sehen was noch kommt und ob ich doch noch rechtliche schritte einleiten muss oder man in kürze wieder im nirwana verschwindet.
Zumindest konnte ich meinen Mann davon abhalten, noch am heutigen morgen eine zwangsräumnug vorzunehmen.

ansonsten kann ich inzwischen jedem vermieter nur noch raten, niemals an familienmitglieder zu vermieten, das gibt nur ärger wie ich selber lernen durfte.

-----

Zum Thema Mietkauf

mir persönlich ist das eigentlich auch zu riskant, allerdings sehe ich die zunehmende zahl der kaufinteressenten mit dem wunsch nach mietkauf, aber auch die steigende zahl der Verkäufer, die ihr Objekt als Mietkauf anbieten.

ob dies eine Folge der wirtschaftlichen Situation ist, kann ich nicht so beurteilen, aber aus interesse wollte ich mich mal mit dem Thema beschäftigen, falls dies irgendwann eventuell die generelle Verkaufsoption hier in D wird.

grüssle coba

-----
EDIT:
liebe forengemeinschaft, ich entschuldige mich für solche forentrolle wie murana & co ...

am heutigen tage um 19.28 uhr wurde dann ... wie kommt das bloss, der denunzierende und verlogene beitrag von "murana", alias meine familien-miet-chaoten, gelöscht.
cmax_65 hat zwar vorher schon reagiert und zitiert (also so ganz weg ist es nicht *fg*) aber na ja.
jeder kann sich nun selber ein bild machen, warum man nicht mehr zu seinen lügen stehen mag.
11.08.2007, 09:57 von Uzzi
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Ich habe zum ersten Mal von Mietkauf Ende 1970er gehört, damals sollte es ein Anreiz sein, schwächer gestellte Familien zum Eigentum zu bringen, also im Endeffekt neue - anders gelagerte - Geldeinnahmequelle der Banken.

Heutzutage ist der Mietkauf wohl eher etwas für schwer vermittelbare Immobilien.
11.08.2007, 09:47 von CMAX_65
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Hallo,

Zitat:
ich gebe dir hier einen guten rat : kümmere dich mal besser um deine tiere und lass sie nicht verkommen, anstatt dich um dein einkommen aus den wohnungen des hofes zu kümmern. denn da ist nur geldgier und deine tiere können zusehen, wie sie aus schlamm und dreck rauskommen, vor allem deine 11 pferde.....
eigentlich ist es kein wunder, das du jetzt nach jedem strohhalm greifst, bevor du untergehst......


was soll das sein ein fake
http://de.wikipedia.org/wiki/Fake

oder was soll das bringen, ein "Neuangemeldeter" der bereits am Anfang rumstänkert.

Trolle, Penner und sonstige haben wir schon, brauchen wir wirklich nicht noch mehr in diesem Forum.

Also - entweder tatsächlich sachbezogene Beiträge - oder sie melden sich an bei
www.kasperle. de...www.penner.de etc.


11.08.2007, 06:52 von murana
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10.08.2007, 14:51 von Lilibeth
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ja magst Recht haben. Ich hatte da nur so meine Vorstellung. Für mich käme das eh nicht in Frage .
10.08.2007, 14:35 von johanni
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Hallo Lilibeth,

so einfach ist das nicht, wie Du es schilderst. Son vertrag würde keiner bzw. sollte keiner unterschreiben.

Ein Vertragswerk über Mietkauf ist so individuell, dass es in einem Forum gar nicht rechtsicher geschildert werden kann.

Jeder Interessent oder Verkäufer sollte die paar Euronen in ein Beratungsgespräch bei einem Fachmann investieren und zwar, bevor ein Vertrag beurkundet wird.

Wie immer, nur meine Meinung

Johanni
10.08.2007, 14:24 von Lilibeth
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Zitat:
läuft so ab, dass per notarvertrag das haus verkauft wird und der verkäufer quasi bank / geldgeber ist; der käufer zahlt monatliche raten an den verkäufer um dann nach festgelegtem zeitraum / summe alleiniger eigentümer dann zu werden.



und was ist wenn der nicht mehr zahlt ??

ich würde es wenn so machen:
er zahlt mir z.B. monatlich 800,00 € auf 3 Jahre lang sind 28.800 € Verkaufspreis ( sind Zinsen als mein Gewinn mit drinn ) 250.000€ Restzahlung nach 3 jahren = 221.200 € .Woher er dann die Kohle nimmt, ist mir völlig egal. Sollte er es dann nicht zahlen könne, bleibt das Haus in meinem Beitz .

Die 3 Jahre sind nur ein Beispiel und wird natürlich alles notariel gefestigt .
10.08.2007, 14:04 von johanni
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hallo,

es gibt nun einmal für einen Teil der Kaufinteressenten keine Alternative zum Mietkauf, da die Banken diesem Kreis keine Kredite gewähren.

Jedoch ist bei dieser Vertragsgestaltung auch eine weitergehende Absicherung, als nur die Eintragung im Grundbuch nötig.

Johanni
10.08.2007, 13:46 von Coba
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vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt.

mit grossem boom meine ich, dass bei den Suchanzeigen für objekte die suchenden / kaufinteressenten immer häufiger als kaufoption den mietkauf nennen.

also boom nicht von seiten der verkäufer sondern käufer.

allerdings hab ich in unserer region hier festgestellt, dass auch immer mehr verkäufer dem mietkauf zustimmen.

läuft so ab, dass per notarvertrag das haus verkauft wird und der verkäufer quasi bank / geldgeber ist; der käufer zahlt monatliche raten an den verkäufer um dann nach festgelegtem zeitraum / summe alleiniger eigentümer dann zu werden.

bin da auch skeptisch, war aber so eine feststellung der letzten wochen bei suchanzeigen, aber auch bei kaufanfragen, ob ich auch "mietkauf" akzeptieren würde.

grüssle coba
10.08.2007, 10:11 von CMAX_65
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Hallo,

halte nicht viel davon !

In der Regel wird ein Mietkauf (meine Erfahrung) bei schwer verkäuflichen Objekten angeboten und - das liegt in der Eigenart dieser Konstruktion - ofmals an Kunden, die "knapp an der Finanzierungsgrenze" sind.

Von einem Boom kann ich nichts erkennen. Dies ist eher ein "Nischenprodukt" !!!

MFG
10.08.2007, 09:56 von johanni
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Hallo,

Mietkauf ist die Antwort auf Basel II- Kreditsicherung der Banken!

Johanni
10.08.2007, 09:51 von dunkelROOT
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Also ich würde niemals eines meiner Häuser auf diese Art verkaufen! Wo soll das hinführen. Also nur Bares ist ....!

dR
10.08.2007, 08:51 von Lilibeth
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Mietkauf

Der Mietkauf ist ein Mietvertrag, bei dem dem Mieter vom Vermieter das Recht eingeräumt wurde, innerhalb einer bestimmten Frist durch einseitige Erklärung die gemietete Sache zu einem vorher bestimmten Preis unter Anrechnung der bis dahin gezahlten Mieten käuflich zu erwerben. Vor der Erklärung findet auf den Vertrag Mietrecht Anwendung. Nach der Erklärung handelt es sich um einen Kaufvertrag, auf den Kaufrecht Anwendung findet. Allerdings sind hier von Fall zu Fall die Konditionen der einzelnen Anbieter zu prüfen. Sie unterscheiden sich teilweise erheblich.

In der Regel ist der Mietpreis überhöht. Der Grund dafür liegt einerseits darin, den Mieter zum Kauf zu veranlassen. Andererseits ist aber auch mit dem Gebrauch der Sache, sofern es sich um eine neue Sache handelt, ein starker Wertverlust verbunden. Für den Käufer liegt der Anreiz zum Abschluss eines Mietkaufs in der leichteren Finanzierbarkeit gegenüber dem Sofortkauf.

Mietkauf ist aus steuerlicher Sicht nicht unbedingt gleichbedeutend mit Leasing. Bei einem Mietkauf geht das wirtschaftliche Eigentum sofort auf den Käufer über. Dies macht eine Aktivierung im Anlagevermögen notwendig. Das juristische Eigentum geht i. d. R. nach der Zahlung der letzten Rate an den Käufer über.

Somit ist der Mietkauf eher mit einer Ratenzahlung vergleichbar, als mit einem klassischen Leasingvertrag.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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