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15.02.2012, 14:37 von TheWebslinger.Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mieterverein schreibt Quatsch nach Anmahnung Rohrreinigungsrechnung
Sachverhalt;
Ein Mieter meldet eine Rohrverstopfung, das Rohrreinigungunternehmen schreibt auch der Rechnung "...vom Waschtisch bis zum Fallstrang aufgefräst...", somit ist klar wer Verursacher ist un zahlen muss.

Nun schreibt ein iv-mieterschutz (noch nie etwas von diesem Verein gehört) ein Schreiben und behauptet irgendeinen Quatsch und treibt mich nur dazu dem - an für sich netten Mieter - einen Mahnbescheid zusenden zu lassen. (Zahlungsaufforderung, In Verzug setzten bereits geschehen)

Weiterhin schreibt dieser "Schutz"-Verband, dass u.a. im MV gar nichts von Instandhaltung vereinbart wurde, obwohl ein MV von Haus & Grund eingesetzt wurde.

Ich habe das Gefühl - auch anhand von früheres Vorfällen mit anderen Mietern - dass einige Vereine Mieter in falsche Sicherheit wiegen, damit es auch eine Klage hinausläuft und evtl. Vertragsanwälten ein Auftrag gesichert ist.

In einem früheren Fall, hatte ein Verein dem Mieter eingeredet, es liegen starre Fristen im MV vor und er könne ausziehen ohne etwas zu tun. Vor Gericht erwähnte ich dann, dass im MV von Haus & Grund "in der Regel..." steht. Richter informierte der Anwalt dann über entsprechende BGH Entscheide und ich musste sinnlos zum Gericht um Recht zu erhalten.
Alle 8 Antworten
22.03.2012, 11:59 von TheWebslinger.
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Finde mal wiede keine Editierfunktion;
wenn ein Mieter einen Mieterschutz oder ähnlichen Verein einschaltet und man weiss das man sich - als Vermieter - nichts vorzuwerfen hat, gehe ich immer davon aus, dass eingeschüchtert werden soll da der Mieter etwas zu verbergen hat.
Diesa Annahme hat sich innerhalb der letzten Jahre immer wieder bestätigt.
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Wollte dies nur erwähnen, da einige Beiträge hier im Forum darauf schliessen lassen, dass manche doch "zittern" wenn Post vom Mieterverein bzw. deren Anwalt kommt.
22.03.2012, 11:54 von TheWebslinger.
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Sache geklärt;
habe Kulanzregelung mit der Mieterin getroffen, Sie zahlt 60% der Rechnung.
Aber was auffällt;
nachdem die Mieterin dem Anwalt des Mieterschutzes erklärte das diese durch die Arge gezahlt werden, ware die Leute besonders hilfreich und wollten Gutachter senden und allen Quatsch.
Fage mich nur was ein Gutachter sehen will, nachdem das Rohr bereits aufgefräst wurde.

Also;
für mich eine neue Form von Abzockerei des Mieterschutzes an der Arbeitsagentur.
Alle 1 Kommentare
24.03.2012, 21:45 von Gilhorn
Es ist kaum anzunehmen, dass die ARGE außer den Kosten für Unterkunft und Heizung noch andere Kosten übernimmt. Zu den Kosten für Unterkunft und Heizung zählen nach den Sozialgesetzbuch sicher keine Kosten für verstopfte Rohrleitungen.
Die Geschichte über die Bemühungen des Mietervereines kann irgendwie in dem Zusammenhang nicht stimmen.

Obwohl Ihr kämpferisches Bemühen sicher hervorgehoben werden muss.
29.02.2012, 10:44 von TheWebslinger.
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So weiter zur Sache;
1. Ich muss beweisen können, dass es sich nicht um normale Inkrustierungen handelt. (Kann ich; Installateur kam mit Spiralmaschine nicht weiter und vermutet - wie öfters passiert - das evtl. Renovierungsabfälle... hineingeworfen wurden und verweisst auf Rohreinigungsunternehmen
Mieter wurde vor einigen Monaten abgemahnt, da wegen Renovierungslärm in der Nacht die Nachbarn nicht schlafen konnten.
2. Rohrreiniger schreibt auf der Rechnung "Harter Widerstand" und Reinigung "von Waschbecken bis Fallstrang", gibt aber leider keine konkrete Aussage bzgl. irgendwelcher Mörtelreste
3. Fallstränge wurden vor ca. 6 Jahren - turnusgemäß gereinigt - Rechnung als Beweis liegt vor.

Also werde ich demnächst Mahnbescheid /-klage erlassen und werde mir die Kosten eines Anwalts sparen.
Schlimmstenfalls endet eh alles im Vergleich, aber die Mieter - die schon vorher einige Sachen kaputtrepariert haben - werden langsam einsehen, dass fremdes Eigentum besser behandelt werden sollte und damit ist schoneinmal etwas erreicht.
22.02.2012, 20:14 von Gilhorn
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Viel Erfolg!

Wäre interessant zu erfahren wie die Sache ausgeht.
22.02.2012, 11:08 von TheWebslinger.
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Fallstrang wurde vor ca. 3 Jahres turnusgemäß gereinigt.
Mieter wurde vor ca. 3 Monaten abgemahnt, da bis morgens um 3 Uhr renoviert wurde. (andere Mieter hatten sich beschwert, Polizei wurde gerufen, Wohnungstür der Polizei nicht aufgemacht aber Lärm war verschwunden)
Vergaß zu erwähnen, auf der Rechnung des Rohrreinigers steht "..harter Widerstand..", somit gehe ich davon aus - wie sehr oft passiert - das irgendwas während der Renovierung in den Abfluss gekippt wurde.
Ich lass es mal darauf ankommen.
15.02.2012, 20:17 von Gilhorn
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Hoffentlich setzen Sie sich da nicht in die Nesseln.

Instandhaltungskosten gehören laut Betriebskostenverordnung nicht zu den Betriebskosten und sind von daher nicht umlagefähig. In diesem Fall kann man schon von Reparaturkosten reden.
Bei Reparaturkosten kann der Vermieter auf dem Wege des Schadensersatzes die Kosten vom Mieter verlangen, wenn der Mieter durch unsachgemäßen Gebrauch der Mietsache den Schaden verursacht hat. Der unsachgemäße Gebrauch der Mietsache oder des Abflußes muss aber nachgewiesen werden.
Es reicht nicht, dass die Rohrleitung nur verstopft war. Es kann auch an einer falschen Verlegung (Knick, falsches Gefälle usw.) gelegen haben.
Steht denn überhaupt fest, dass die Verstopfung in der Rohrleitung war? Vielleicht war ja nur der Sifon verstopft und die Rohrreinigungsfirma brauchte noch was, um eine höhere Rechnung schreiben zu können.

Der Mietvertrag von Haus u. Grund spricht auch nur von Betriebskosten, welche umgelegt werden können, nicht von Instandhaltungskosten.
15.02.2012, 14:39 von TheWebslinger.
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Sorry, finde keine Editierfunktion bzgl. der Tippfehler.
Viel Spass und nicht direkt Angst bekommen, wenn der Mieter"Schutz"bund schreibt.
Ich bin nicht auf Abzocke aus (gibt ja auch solche Vermieter) und lasse mich nur auf Konfrontation ein, wenn ich das Gefühl habe verarxxxxt zu werden.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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