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12.05.2004, 20:57 von RosiProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|MieterhÖhung
Wir haben vor, Mieter "mitzukaufen".
Leider zahlen die beiden Parteien jämmerlich wenig Miete (für ca 60 bzw. 80 m² 100 bzw 120 &#8364 weil es dem alten Eigentümer egal war.
Um diesen Preis kann ich sie als neuer Eigentümer und zukünftiger Vermieter natürlich nicht übernehmen. Da ich sie als langjährige, gute Mieter nicht kündigen will, stellt sich die Frage, wie ich zu einer angemessenen Miete komme ;
angemessen wäre nach Lage und Ausstattung der Wohnungen etwa das doppelte der bisherigen Miete.
Kann mir jemand sagen, ob es möglich ist, anläßlich des Eigentümerwechsels auch eine einigermaßen vernünftige Miete zu vereinbaren? Können sich die Mieter dagegen sträuben?
Gruß
Rosi
Alle 6 Antworten
17.05.2004, 15:54 von Rosi
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Nach Prüfung der Sachlage habe ich die Kündigung der Mieter dem bisherigen Eigentümer überlassen, soll er sehen,ob er mit gutem Zureden die Leute aus dem Haus bringt. er ist der Meinung, dass das klappt. Wenn ja, wird gekauft. Wenn nein, lasse ich die Finger davon.
Gruß
Rosi
16.05.2004, 14:40 von nonstop
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Kündigen können Sie im Normalfall vergessen.Die beiden Vorredner haben absolut recht.Mit dem Kauf des Hauses haben Sie alle Rechte und Pflichten inklusive der bestehnden Mietverträge übernommen.
Selbst wenn die Verträge 30 jahre oder älter sind.Vertrag ist Vertrag. Schauen Sie sich auch einmal die Nebenkostenvereinbarung an.Falls dort z.b die Grundsteuer nicht angekreuzt ist können Sie diese auch nicht in Zukunft bei der Abrechnung geltend machen.So ist uns nähmlich pasiert.Wir zahlen für unseren Mieter jedes Jahr die Grundsteuer.Toll,nicht wahr.
14.05.2004, 18:37 von GAst
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Hallo Rosi,

Ja,so ist es.
und :
- Die Modernisierungskosten finanzieren Sie über eine Hypothek,von der die Zinsen absetzen können.

- Die Modernisierungskosten können Sie ausserdem auch noch einmal komplett von Ihren positiven Einkünften absetzen.

GAst
13.05.2004, 16:44 von RM
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So ist es.. und die Umlage endet auch nicht bei 100% sondern läuft unbegrenzt weiter.
13.05.2004, 15:57 von Rosi
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Habe ich das richtig verstanden?
Ich habe Modernisierungskoste (100%), von denen ich dann jedes Jahr 11% auf die Mieter umlegen kann. Das wären dann nach 9 Jahren 99%?
Gruß
Rosi
12.05.2004, 23:09 von RM
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Durch die Kappunggrenze für Mieterhöhungen dauert die Anhebung niedriger Mieten auf das ortsübliche Niveau eine halbe Ewigkeit. Aktuell könnte die Miete - am besten noch durch den bisherigen Eigentümer - bei entsprechender Begründung um 20% erhöht werden. Danach allerdings 3 Jahre nicht mehr. Anschließend wieder 20% und 3 Jahre Pause.
Abhängig vom aktuellen Zustand des Objekts könnte man vielleicht alternativ oder auch gleichzeitig über Modernisierungen nachdenken. Die Modernisierungskosten werden mit jährlich 11% umgelegt.
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