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20.07.2007, 14:13 von klausiProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mieterhöhung
Hallo Forum,

besitze ein altes Haus und jungen Ärger. In dem Haus (gebaut 1896) ist eine Dachgeschosswohnung. Für diese Wohnung wollte ich nun die Miete erhöhen. Mein Mieter hat die erforderliche Zustimmung nicht gegeben.

Ich bin erst seit wenigen Jahren (1999) im Besitz des Hauses. Nach meiner Kenntnis wurde im Jahre 1968 eine Grundrenovierung des Hauses vorgenommen. Unterlagen gibt es allerdings hierüber nicht (auch nicht bei der Stadt).

Ich wollte die Miete dem Mietwertspiegel der Stadt Lünen (dort wohne ich) anpassen und zwar in die Stufe Baujahr von 1948 bis 1965 (Mittelwert).

Habe ich im Klagewege Chancen, oder sollte ich mir den Rechtsanwalt sparen.

Helft mir
Alle 11 Antworten
27.07.2007, 10:02 von Augenroll
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klausi schrieb:
Zitat:
Form und Zustellung des Mieterhöhungsbegehren waren ok.


Es ging mir bei meiner Frage um beides: Form und Zustellung.

Denn beides ist wichtig, sonst keine Mieterhöhung.
27.07.2007, 09:56 von Mortinghale
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Liebe Susi,

hier bezog sich die Frage wohl eher auf die Zustellung. Das das Mieterhöhungsbegehren begründet wurde, geht aus den vorherigen Postings hervor.

27.07.2007, 09:37 von Susanne
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Nein, rechtssicher bedeutet, dass alle Formalien, derer es für eine korrekte Erhöhung bedarf, auch drin sind.

Ohne Begründung z.B. ist eine Mieterhöhung nichtig.
Was Du meinst ist die "gerichtsfeste" Zustellung.

Gruß
Susanne
27.07.2007, 09:27 von Mortinghale
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"Rechtssicher" bedeutet, daß der Mieter den Zugang nicht abstreiten kann.
Aber den hat er ja mit seinem Widerspruch nun bestätigt.

27.07.2007, 09:23 von klausi
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Hallo forum,

verstehe nicht ganz den Unterschied zwischen alles OK und rechtssicher.

Ich habe das Schreiben zum Mieterhöhungsbegehren per Einschreiben zustellen lassen und dem Mieter zwei Monate Zeit zur Zustimmung gegeben. Am letzten Tag der Frist hat dieser dann schriftlich der Mieterhöhung (ohne konkrete Angabe von Gründen) widersprochen.

Wer kann helfen?
24.07.2007, 09:27 von Augenroll
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Zitat:
Form und Zustellung des Mieterhöhungsbegehren waren ok.

Nur ok, oder auch rechtssicher?
22.07.2007, 21:47 von klausi
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Hallo Sommer,
ja es ist ein offizieller Mietwertspiegel. Herausgegeben von der Stadt und den örtlich ansässigen Wohnungsbaugenossenschaften.

Form und Zustellung des Mieterhöhungsbegehren waren ok.

Wie sieht es aus?

Klaus
21.07.2007, 21:43 von Sommer
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Also ohne weitere Infos kann ich damit nichts anfangen:
Ist das ein qualifizierter Mietspiegel?
War das Erhöhungsverlangen in Form und Zustellung einwandfrei?

Im Zweifelsfalle lieber einen Anwalt zur Beratung aufsuchen ehe man da gleich die Zustimmungsklage anstrebt...

S.
20.07.2007, 20:01 von gaby1958
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Hallo,

mir wurde vom Haus- und Grundbesitzerverein gesagt, daß das Baujahr relevant ist, nicht der Sanierungszeitraum-leider .
Alternativer also wirklich nur Vergleichswohnungen.
Gruß

Gaby
20.07.2007, 17:54 von Jutetuetchen
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Hallo,

sehe ich genauso - dem Mieter 3 Vergleichswohnungen nennen und gut ist.

Damit würde ich es erstmal versuchen warum gleich zum rechtsanwalt und klagen ??

Erstmal den einfacheren und kostengünstigeren Weg gehen und wenn dass alles nicht klappen sollte dann kann man weitersehen.

LG
20.07.2007, 15:39 von Susanne
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Wie wäre es mit 3 Vergleichswohnungen anstatt Mietspiegel?
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