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23.04.2007, 07:51 von fritziProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mieterhöhung
hallo,

ein VM kündigt schriftlich eine Mieterhöhung an.
Der Mieter, vertreten durch Anwalt lehnt diese Mieterhöhung ab aus folgendem Grund.

Zum Zeitpunkt des Abschlusses des MV in 2004 haben Mieter und VM mdl. eine Verrechnung von Investitionen abgesprochen. Der Mieter hat an dem vermieteten Haus 3 Fenser gewechselt und einiges an den Außenanlagen erneuert. Diese Beträge sollten nun von der Kaltmiete (450 €) mtl. verrechnet werden. Somit wurde eine Kaltmiete von 340 € mtl) im Mietvertrag vereinbart. Auf Nachfrage hat der Mieter keine Belege für die Investitionen vorgelegt und eine Zustimmung des VM bestand nur für die Erneuerung der Fenster aber auch nur mündlich.

Die Mieterhähung basiert auf den im Mietvertrag stehenden 340 €. Der Mieter sagt nein, weil ja noch nicht alle seine Investitionen verrechnet seien und weil die Grundmiete ja eigentlich schon viel höher ist, nämlich 450 €.

Was sagt das Forum dazu?
Alle 17 Antworten
24.04.2007, 12:24 von fritzi
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ja ich weiß, hinterher ist man halt immer klüger.
Damals war der VM noch froh über das Gute Verhältnis zum Mieter und das soweit alles klappt.
23.04.2007, 19:35 von Mortinghale
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Zitat:
da wird er bestimmt nicht mit 3 € / h zufrieden sein.


Wer hat denn was von 3 € gesagt ?

Vielleicht hat er ja auch so langsam gearbeitet, daß er 4 Stunden für etwas gebraucht hat, das andere in 1 Stunde schaffen.

23.04.2007, 18:08 von Melanie
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Zitat:
vereinbart war nix

naja, DANN selbst schuld
23.04.2007, 17:56 von fritzi
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wie gesagt, vereinbart war nix. nur das wird kommen, wenn der Mieter seine kosten verrechnet haben will.
da wird er bestimmt nicht mit 3 € / h zufrieden sein.
23.04.2007, 17:32 von Mortinghale
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Die Eigenleistung eines Mieters sollte nicht höher eingeschätzt werden als die eines Vermieters:

also 12,78 € pro Stunde.

23.04.2007, 16:23 von Melanie
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Ja was habt Ihr denn vereinbart????
In nem anderen Tread steht was das der VM seine Eigenleistung laut diversen Urteilen mit 12,50€ anrechnen darf!
Entscheidend ist Eure Vereinbarung bzw. auch die Beweisbarkeit der Vereinbarung!
Und im Hinterkopf auch mal an Schwarzarbeit und deren Konsequenzen (ihr als Arbeitgeber) denken!
23.04.2007, 16:12 von fritzi
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eine interessante Frage stellt sich da.

der Mieter hat einiges in Eigenleistung vollbracht. welchen Stundenlohn hält man da für gerechtfertigt. Denn mind. darüber kann man sich streiten?

ich denke max. 10 € / h wären da angemessen!
23.04.2007, 16:00 von Mortinghale
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Hallo Fritzi

Denkbar wäre, von einer vertraglichen Miete von 340 € auszugehen und die Investitionen des Mieters nach den Regelungen von Mietermodernisierungen zu behandeln, d.h. Ausschluß einer Mieterhöhung für einen gewissen Zeitraum.
Basis für die Kappungsgrenze wären nach Ablauf dieses Zeitraums dann diese 340 €.

Die vom Mieter selbst vorgetragene Version ist m.E. interessanter, quasi eine Steilvorlage. Wenn die Miete bereits 450 € beträgt, ist sie auch in dieser Höhe, nach dem die Mieterinvestitionen verrechnet sind, ohne weitere Mieterhöhung zu zahlen. Sollte sich zudem dann die Möglichkeit einer Mieterhöhung ergeben, ist die Basis für die Kappungsgrenze 450 € (also viel besser).

Egal für welche Version muß der Mieter auf jeden Fall die Höhe seiner Investitionen darlegen und möglichst auch belegen.
Dazu würde ich ihn direkt (beweisbar) auffordern.

Sollte er dies verweigern, würde ich davon ausgehen, daß aus seinen Investitionen kein verrechenbares Volumen mehr existiert und ab dem nächsten Monat die eigentliche Miete von 450 € einfordern.

Den Rest kann der Mieter dann ja mit der Haftpflichtversicherung seines Anwalts klären.

23.04.2007, 15:37 von CMAX_65
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Hallo,

falls ich das ganze richtig verstanden habe, ist die vereinbarte KM € 340,00 laut Mietvertrag. Also wäre das die Basis der Mieterhöhung. Kappungsgrenze 20% also max. € 408,00 sofern Mietspiegel/Vergleichsmieten/Gutachten dies erlauben.

Alles andere ist kokolores, verdächtig ist, weshalb der Mieter nichts nachweisen kann (Schwarzarbeit???). Würde ich auch so "seinem" Anwalt mitteilen.

Hier sieht man mal wieder, dass mündliche Vereinbarungen oder mal schnell, schnell Abmachungen treffen in der Regel einem die A-Karte zuschiebt, dem VM.

MFG
23.04.2007, 15:00 von fritzi
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schriftlich im Mietvertrag 340 € und diese werden bezahlt.

die angegebenen Investitionen wurden mündlich besprochen und ausgehend von der Miete mtl. abgezogen. also 110 € mtl.

1.) nach Aufforderung durch VM legt Mieter aber keine Belege vor. Die Fenster wurden schon gewechselt, ist ja sichtbar und die Außenanlagen auch verändert, auch sichtbar, nur was hat es gekostet ???

2. meine Frage war ja wg der Mieterhöhung:
ist diese rechtens auf Basis des geminderten Betrages von 340 € oder nicht gerechtfertigt, weil die Miete eigentlich schon 450 € beträgt und vergleichbaren Objekten entspricht?
23.04.2007, 13:32 von Melanie
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Nochmal ich:
Also 2004 wurden 110€ Mietnachlaß gewährt, oder wie?
Wären anch 3 Jahren ja nun ca. 4000€ Mietnachlaß!
Da müßten die 3 Fenster ja lange abgezahlt sein!
Was GENAU wurde denn vereinbart???
23.04.2007, 13:28 von Melanie
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ganz ehrlich - ich kapier den Sachverhalrt nicht!
Zahlt der Mieter nun 340 oder 450€???
Was steht im MV, was wurde vereinbart?
Kann man es noch mal für Blonde erklären um eine Aussage treffen zu können???
23.04.2007, 12:09 von Augenroll
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Her mit der Klageschrift! Ich freu mich drauf, diese zu zerpflücken.
23.04.2007, 12:07 von fritzi
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als erstes wird augenroll verklagt
23.04.2007, 11:56 von Augenroll
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Na und, wenn sich fritzi so sicher ist, soll er halt klagen!

fritzi: Berichten Sie bitte, wie es weitergeht. Ich bin sehr gespannt.
23.04.2007, 11:47 von dunkelROOT
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Also nach objektiver Beurteilung der Sachlage hat sicherlich der Vermieter die besseren Karten! Wie will der Mieter denn mündliche Absprachen klar darstellen. Außerdem wenn Mieter die Mieterhöhung ablehnt auch gut, Vermieter muss ja dann Klagen auf Zustimmung. Spätestens dann wird sich zeigen, wie es aussieht. Übrigens verliert der Mieter diese Klage auf Zustimmung, dann muss er auch die Verfahrenskosten tragen.

dunkelROOT
23.04.2007, 11:43 von Augenroll
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meine Meinung: Der Mieter und dessen Anwalt haben Recht.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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