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21.01.2012, 17:47 von strobupProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mieterhöhung
Meine Mieterin wohnt seit 5 jahren in der Wohnung. Nun möchte ich eine Mieterhöhung anbringen. Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich? Es gibt leider keinen Mietenspiegel für die Stadt Bargteheide.
Alle 2 Antworten
29.01.2012, 10:30 von TheWebslinger.
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Am leichtesten anhand von 3 * Vergleichswohnungen (gleiche Lage/ Stadtteil, Grösse) zu finden in den Mietangeboten der Tageszeitung oder Internet z.B. Immobilienscout24.de

Empfehlenswert wäre wenn Sie sich ein Musterformular "Mieterhöhnung" von Haus & Grund kaufen (z.B. für frei finanzierten Wohnraum) kaufen, damit Sie ein rechtlich einwandfreies Mieterhöhungsschreiben aufsetzen können.
22.01.2012, 12:16 von Gilhorn
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Quellenangabe
Auszug aus wwpunktstb-wieserpunktde

"Als Vermieter müssen Sie Mieterhöhungen begründen, wobei es nicht ausreicht, auf allgemeine Kostensteigerungen zu verweisen. Zur Begründung Ihrer Mieterhöhungen haben Sie 4 Möglichkeiten, Sie müssen Bezug nehmen auf einen (ein)


Mietspiegel
Mietdatenbank
Gutachten
3 Vergleichswohnungen



Bei einem Mietspiegel handelt es sich um eine Übersicht, in der die in einer Stadt oder Gemeinde üblicherweise gezahlten Quadratmetermieten nach Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage der Wohnung aufgeführt werden. Erkundigen Sie sich, ob in Ihrer Stadt oder Gemeinde ein derartiger Mietspiegel besteht. Existiert ein Mietspiegel, sollten Sie hierauf in Ihrem Mieterhöhungsverlangen Bezug zu nehmen. Mietdatenbank sind ebenfalls Sammlungen von ortsüblichen Vergleichsmieten, die von Interessenvertretern der Mieter oder Vermieter gemeinsam geführt werden. Nähere Informationen wird Ihnen der Haus- und Grundbesitzerverein oder der Mieterverein geben können. Erst wenn ein Mietspiegel oder eine Mietdatenbank nicht zur Verfügung steht, sollten Sie einen vereidigten Sachverständigen beauftragen, die ortsübliche Vergleichsmiete zu ermitteln. Ersatzweise können Sie Ihre Mieterhöhung auch mit 3 Vergleichswohnungen begründen, sofern die Daten dieser Vergleichswohnungen Ihnen bekannt sind. Die Angabe von 3 Vergleichswohnungen ist naturgemäß immer die schwächste Begründung, denn im Prozess würde der Richter wohl immer ein Sachverständigen-Gutachten einholen."
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Natürlich sollten Sie bei dem Mieterhöhungsverlangen die Kappungsgrenze beachten, 20 % innerhalb von 3 Jahren.

Weiter ist für eine Mieterhöhung die Zustimmung des Mieters notwendig. Stimmt der Mieter nicht zu, müssen Sie vor Gericht ziehen.
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