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28.03.2008, 13:13 von Karina_02Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mieterhöhung ohne Mietspiegel
Hallo

wie finde ich heraus, ob ich die Mieten in einem Objekt erhöhen kann, wenn in der GEmeinde kein Mietspiegel veröffentlicht wird? Leider fehlt mir auch die Möglichkeit von Vergleichswohnungen. Mietdatenbanken beinhalten den Ort auch nicht...... ratlos...

Danke für Eure Tips

Gruß
Karina
Alle 20 Antworten
31.03.2008, 15:20 von Augenroll
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Zwei Russen sind schon günstig zu haben!

Über 4 andere Russen könnte sich dann VM später freuen.

Kommt drauf an, wer mehr zu verlieren hat!
31.03.2008, 15:14 von taxpert
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Zwei Russen sind schon günstig zu haben!
31.03.2008, 15:13 von Augenroll
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Gott sei Dank greift da bei mir der §573a BGB das man solche Leute schnell los wird!

Na da haben Sie ja Glück!

Und die anderen VM???

Gucken in die Röhre!
31.03.2008, 15:10 von taxpert
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Gott sei Dank greift da bei mir der §573a BGB das man solche Leute schnell los wird!

taxpert
31.03.2008, 15:04 von Augenroll
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Es sei denn der Mieter widerspricht aus Prinzip! Soll gelegentlich vorkommen! Manche hier im Forum hinterlassen so einen Eindruck!

Dann tragen Sie auch sicher gern die Verfahrenskosten! Soll ja vorkommen!

Das Verlustrisiko ist für den M aber sehr gerimg, zumal gar nicht raus ist, ob VM überhaupt auf Zustimmung klagt.

Auf jeden Fall macht der VM mit solch einem Mieterhöhungsverlangen das gute Verhältnis M-VM kaputt, was noch Jahre Auswirkungen haben kann. Für viele M ist solch ein Schreiben der erste Anstoß überhaupt, sich mal mit Mietrecht näher zu beschäftigen.

Kennen Sie das Sprichwort: "Lieber keine schlafenden Hunde wecken."?
31.03.2008, 14:57 von taxpert
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Es sei denn der Mieter widerspricht aus Prinzip! Soll gelegentlich vorkommen! Manche hier im Forum hinterlassen so einen Eindruck!

taxpert
31.03.2008, 14:16 von Augenroll
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Vielleicht sollte man einfach drei vernünftige Wohnungen aussuchen...

Und wenn das alles auch noch überprüfbar ist, kann der M gleich zustimmen. Dann braucht der VM auch nicht auf Zustimmung klagen!

Wie man also sieht: Wie die Sache also abläuft liegt ganz am VM.
31.03.2008, 14:04 von Augenroll
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Danke für die Erläuterungen @taxpert.

VM sollte also mind. 10 Vergleichswohnungen nennen, falls der Richter 7 einkassiert.
31.03.2008, 13:35 von taxpert
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Zuerstmal ist der VM nicht in der Beweis- sondern der Nachweispflicht! Das juristisch ein großer Unterschied!

Von Gesetz wegen müssen die Vergleichswohnungen nicht näher bezeichnet werden um eine formal wirksame Mieterhöhung durchzusetzen. Erst durch die Rechtssprechung wurde durch Richterrecht die genaue Benennung der Wohnungen zur allgemeinen Rechtsgrundlage. Das dem Mieter Gelegenheit gegeben werden muß die Vergleichbarkeit zu prüfen versteht sich aber wohl von selbst!

Um die Vergleichbarkeit zu prüfen sollten dem Mieter auch das Baujahr, die Zimmerzahl und ggf. Besonderheiten wie Balkon/Garten oder Garage mitgeteilt werden. So werden die Wohnungen in 1 ZKB, 2-3 ZKB und 4(+) ZKB eingeteilt.

Liest man die Urteile zu weiteren Ausstattungsmerkmalen und gibt sich nicht nur mit dem Tenor zufrieden, dann stellt man fest, dass es sich in allen andern Fällen um gravierende Unterschiede handelt, z.B. Ölofenheizung statt Zentralheizung.

Hat der VM drei (geeignete) Wohnungen nachgewiesen so gilt dieser Nachweis vor Gericht grundsätzlich als Beweis des ersten Anscheins. Zu den geschilderten Maßnahmen, wie z.B. Besichtungsrecht des Mieters, kommt man erst, wenn der Mieter berechtigte Zweifel an der Vergleichbarkeit geltend macht. Diese berechtigten Zweifel muß der Mieter jedoch nicht einfach nur behaupten sondern diese dezidiert begründen.

Andere Rechtsauffassungen sind gerne willkommen aber ausführlich zu begründen!

taxpert
31.03.2008, 13:30 von CMAX_65
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Hi,

Erhält der M jedoch keinen Einlass in die Vergleichwohnungen bzw. wird ihm die Einsicht ind die Vertragsunterlagen verwehrt, fällt die entsprechende Wohnung als Vergleichswohnung aus!

könnte ihm so passen. Ist natürlich Unfug. Es reicht eine genaue Wohnungsbezeichnung, Stockwerk etc. mehr nicht.

Würde mich mal interessieren, was wäre, wenn er/AR als Vergleichswohnung anderen seine Wohnung zeigen müsste.

Das "Drama" möchte ich mir nicht vorstellen !

MFG

31.03.2008, 12:01 von Augenroll
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Hallo taxpert,

VM ist ja bei Mietrehöhungen in der vollen Beweispflicht!

Deshalb: Weisen Sie bitte nach, dass es nicht so ist!

31.03.2008, 11:48 von taxpert
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Bleibt immer noch die Frage: Sagt wer, außer AR...?

taxpert
31.03.2008, 11:34 von Augenroll
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.. sagt wer außer AR?

Der Nachweis der Rechtmäßigkeit der Mieterhöhung liegt ja beim VM. Ich denke, das ist klar.

Wie
möchte er anderweitig den zweifelsfreien Nachweis erbringen, ob die Vergleichswohnungen tatsächlich vergleichbar sind und die Mieterhöhung gerechtfertigt???

Ich erwarte dann bitte Ihre Vorschläge!
31.03.2008, 11:28 von taxpert
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.. sagt wer außer AR?

taxpert
31.03.2008, 11:10 von Augenroll
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Der Mieter sollte bei Angabe von vergleichswohnungen die Angaben genau prüfen können und sich auch ruhig diese Wohnungen anschauen und sich die MV im original zeigen lassen können.

Erhält der M jedoch keinen Einlass in die Vergleichwohnungen bzw. wird ihm die Einsicht ind die Vertragsunterlagen verwehrt, fällt die entsprechende Wohnung als Vergleichswohnung aus!
29.03.2008, 16:32 von CMAX_65
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Hi,

es gibt nach Gesetz nur die 4 Möglichkeiten:

1) Mietdatenbank
2) Mietspiegel
3) Mietwertgutachten
4) Vergleichswohnungen

1) scheidet aus da m.W. nur in Hannover vorhanden
2) scheidet aus wenn nicht vorhanden
3) kostet bis zu € 1.500,00 daher uninteressant

also bleibt nur noch 4) die gibt es entweder bei

Maklern
Haus und Grund
grossen Wohnungsbaugesellschaften
Suchmaschinen z.B. Immobilienscout,

natürlich muss man die Daten prüfen, ob die Wohnungen tatsächlich vergleichbar sind bezgl Grösse, Ausstattung etc.

dennoch ist 4) immer noch die beste und günstigste Lösung wenn kein Mietspiegel vorhanden ist !

MFG
28.03.2008, 13:53 von taxpert
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Warum nicht in der Nachbarschaft klingeln? Es gibt aber auch die Möglichkeit bei örtlichen Maklern nachzufragen. Dabei beachten, dass nicht die Angebote ausschlaggebend sind, sondern nur die tatsächlich so vermieteten Wohnungen!

Oder mal in der Zeitung der letzten Wochen nach Mietangeboten schauen. Dann mal nachfragen bei vergleichbaren Wohnungen zu welchem Mietzins die Wohnungen tatsächlich vermietet wurden. Ich gehe davon aus, dass jeder VM bereitwillig einem Leidensgenossen Auskunft für eine Vergleichsmiete gibt!

taxpert
28.03.2008, 13:47 von Karina_02
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die Gemeinde habe ich schon gefragt.... eine hochmotivierte Mtiarbeiterin fragte mich etwas entrüstet, was sie denn mit dem Mietnivau der Gemeinde zu tun hätte.... naja.

Wie komme ich denn einfach an Vergleichswohnungen dran?? Kann ja schlecht in der Nachbarschaft klingeln und fragen, was für Miete gezahlt wird und wie die Ausstattung so ist

Gruß
Karina
28.03.2008, 13:42 von taxpert
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Die Gemeinden wissen zwar meist das allgemeine Mietniveau, A B E R .... diese Auskunft ersetzt leider keinen Mietspiegel oder Vergleichswohnungen!

Warum stehen den keinerlei Vergleichswohnungen zur Verfügung??

taxpert
28.03.2008, 13:37 von tommytulpe
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wenn in der GEmeinde kein Mietspiegel veröffentlicht wird?

Einfach auf der Gemeindeverwaltung nachfragen. Die können meistens telefonisch Auskunft geben. So geht es jedenfalls bei uns.
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