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26.04.2007, 07:56 von maralena1970Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mieter will letzte Miete vor Auszug nicht zahlen
Hallo zusammen,

ich habe einen Mieter, der Ende Mai auszieht und jetzt die letzte Monatsmiete mit der Kaution verrechnen will.

Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass dies nicht zulässig ist und ich nicht damit einverstanden bin, weil

1. aufgrund niedriger NK-Vorauszahlungen eine hohe Nachzahlung für 2006 sowie anteilig für 2007 ansteht, welche dann ohnehin nicht mehr durch die verbleibende Kaution gedeckt ist

2. Die Übergabe noch nicht erfolgt ist und ich nicht weiß, welche Schäden dort vorgefunden werden (und leider erwarte ich hier einiges, weil der Nachmieter dies schon bei der 2. Besichtigung gesehen hat und mich danach nochmals darauf hingewiesen hat)

Normalerweise würde ich mir sagen "na ok, der wird mir den verbleibenden Betrag schon noch nachzahlen und war ja immer alles in Ordnung bisher".

Dem ist aber leider hier nicht so, weil ich für diesen Mieter schon so manche überflüssige Investition getätigt habe (neuer Teppich nach 2 Jahren im Neubau!, alles musste nochmal in "Vanille-Ton" überstrichen werden --> habe ich auf meine Kappe genommen, weil ich mir sage, bei einem entsprechenden Mietpreis ist das alle 4-5 Jahre ok und der bleibt sicher länger als 2 Jahre wohnen...) und er sich vom 1. Tag an mit allen anderen Mietern gestritten hat (so dass in diesem 4-Familienhaus ALLE anderen Parteien inzwischen ausgezogen sind und sogar schon in einem Falle der Nachmieter jetzt auch auszieht).

Habe also schon einiges an Federn lassen müssen für diesen Mieter und nach nicht mal 2 Jahren ausser Spesen nix gewesen (und nichts als Streitereien, wo ich dann meine Freizeit mit Schlichten und Verteilen von Blumensträußchen zur Versöhnung verbringen konnte - so nach dem Motto "nu gehste mal schön zu Deinem Nachbarn und verträgst Dich, die Mara hat auch schon das Versöhnungsgeschenk dafür besorgt... und dann seid Ihr mal wieder nett zueinander").

Jetzt will ich nach all dem aber wenigstens meine Kosten wieder reinbekommen und er soll das zahlen, was er auch an NK verbraucht hat und ebenso die Schäden, die er hinterläßt.

Ich habe aber auch keinen Bock, jetzt mit der Holzhammermethode einen Mahnbescheid zu schicken und dann bei der Übergabe einen "Krieg" führen zu müssen, was dann auch kontraproduktiv wäre und vielleicht zu noch höheren Kosten führen würde.

Ich wollte ihm an dem Tag der Übergabe vor Zeugen die NK-Abrechnung 2006 sowie eine Hochrechnung anteilig für 2007 überreichen und auch wenn die verbleibende Kaution hierfür nicht ausreicht, den geschätzten noch ausstehenden Betrag verlangen.

Kann ich das verlangen und es bei der Hochrechnung belassen oder muss ich bis zum nächsten Jahr warten, wenn die endgültige anteilige Abrechnung für 2007 vorliegt?

Gruß
Mara

Alle 60 Antworten
03.05.2007, 11:01 von Augenroll
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@mortinghale,
Zitat:
Zitat/Quelle nicht erkannt ?

Schade, ich hatte soviel Vertrauen gegeben und darauf gehofft, wenigstens eine Erkenntnis zu gewinnen.


Kann Ihnen momentan nicht folgen?!?
03.05.2007, 10:52 von Mortinghale
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@Augenroll

Zitat/Quelle nicht erkannt ?

Schade, ich hatte soviel Vertrauen gegeben und darauf gehofft, wenigstens eine Erkenntnis zu gewinnen.

03.05.2007, 09:28 von Steff
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Hallo Maralena,

generell ist es in der Tat so, dass die Miete nicht mit der Kaution verrechnet werden kann:
Der Mieter ist daher auch nicht berechtigt, die Bezahlung der Miete zu verweigern und den Vermieter vor Beendigung des Mietverhältnisses auf die Verrechnung der letzten Mieten mit der Kaution zu verweisen (LG München I, WuM 1996, 541).
Dieser fakt sollte dem Mieter klar gelegt werden. Bei "normalen" Mietern funktioniert das auch.
Es kann ein Rückbehalt für kommende etwaige BK-NZ vorgenommen werden. Hier muss nicht schon gerechnet werden, sondern es genügt die Pauschale Größe vergangener BK-Abrechnungen plus eine Sicherheit für ggf. Preissteigerungen (Gas, Elt).
Ich vereinbare mit den Mietern hierzu immer eine Teilauszahlung der Kaution, der rest verbleibt auf dem Kautionskonto.

Gruss Steff
02.05.2007, 11:42 von Augenroll
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Zitat:
Heißt das nicht sinnlose?

Halloooooo???? es gibt einen nicht unerheblichen Unterschied, zwischen sinnfrei und sinnlos.

Zitat:
verschohnt?

Naja, höchstens "verschont"
02.05.2007, 11:34 von Franceska
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Zitat:
auf Ihre sinnfreien Beiträge.


Heißt das nicht sinnlose? Ob Augenrolli uns jetzt von seinen 500 angekündigten Beiträgen verschohnt? Ach ich denke im Lotto zu gewinnen ist ein Wunsch, der wohl eher in Erfüllung gehen würde.

Hihihihihi
02.05.2007, 11:31 von Augenroll
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Zitat:

Stimmts ? Habe ich etwas gewonnen ?

Gratulation, natürlich haben Sie was gewonnen. Und zwar 500 weitere Antworten von mir, auf Ihre sinnfreien Beiträge.
02.05.2007, 11:06 von Mortinghale
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z.B. = zum Bleistift

Stimmts ? Habe ich etwas gewonnen ?

02.05.2007, 11:06 von prinzregent
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Zitat:
Denn maralena hat in diesem Thread auch geschildert, dass ca. 95% der Mietverhältnisse reibungslos verlaufen.

Das muss nicht für jeden gelten - wenn man ein 3-Familienhaus hat mit einem Mietnomaden und einem Leerstand, dann sehen die Zahlenspiele wohl anders aus (da könnte der VM schonmal schnell suizid-gefährdet sein, wenn da das ganze Vermögen drin steckt und die Verschuldung hoch ist)


Das muss ich bestätigen !!! In meinem 3 Familienhaus gab es einen fetten Mietnomaden, ca. 8.000 Euro Schaden, einen der 6.000 Euro Gas nicht gezahlt hat und diverse die bei mir offene Titel haben ! 95 % der Mietverhältnisse laufen nicht mehr "reibungslos" ! Der Anteil der Mietbetrüger, -die von Staat und Staatsanwalt geschützt werden-, steigt.

02.05.2007, 11:00 von Augenroll
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Zitat:
Warum erhalten Sie z.B. nur bei 10% aller BK-Abrechnungen einen Widerspruch? Nicht weil, diese richtig und korrekt sind, sondern weil 90% gar nicht von den Mietern überprüft wurden

Wie wird denn von der geschätzten Lesergemeinde das Kürzel z.B. interpretiert???

Sollte ich das zukünftig immer ausschreiben oder a priori im Fettdruck herausheben??
29.04.2007, 00:50 von prinzregent
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Zitat:
Also was meint Ihr - ist das zulässig mit der Hochrechnung und kann ich das jetzt schon einfordern?


Ich meine, du hast 6 Monate Zeit nach Auszug. Vorher würde ich die Kaution gar nicht auszahlen.

Es könnten auch "versteckte Schäden" auftreten. Ein Grund mehr, sich mit der Auszahlung Zeit zu lassen.

Und 2007, die würde ich total normal abrechnen und dann auf die Tage umrechnen. Heisst für deinen Mieter, er bekommt im Jahre 2008 eine Forderung.

Die nicht gezahlte Miete würde ich entweder per Mahnbescheid oder per Urkundenklage einklagen. Und das dem Mieter vorher mitteilen.

Die geklauten Gartengeräte sind ärgerlich. Da hilft nur ein detalliertes Übergabeprotokoll und viele viele Bilder mit ner Digitalkamera. Aber bei 350 km Entfernung ... solltest du wen vor Ort haben, der das gegen ein gutes Trinkgeld für dich macht. Vielleicht ein Schüler oder ein Lehrling, der Bilder machen kann und dir die zumailt.
27.04.2007, 17:50 von Franceska
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Zitat:
Warum erhalten Sie z.B. nur bei 10% aller BK-Abrechnungen einen Widerspruch? Nicht weil, diese richtig und korrekt sind, sondern weil 90% gar nicht von den Mietern überprüft wurden


Welch ein Schwachsinn. Sogar bei meinem Horrorvermieter waren die NK-Abrechnungen von 1999-2003 absolut korrekt, denn ich lasse meine jedes Jahr so oder so überprüfen. Auch bei meinem vorletzten Vermieter, war die 2005 Abrechnung korrekt.

Gibt es 50% Mieter von meiner Sorte, zieh die mal schnell von deinen 90%, die angeblich ihre NK-Abrechnungen nicht überprüfen ab und schon haben wir eine andere Summe. Nämlich nur 40%, die brav zahlen ohne zu überprüfen, aber auch dies ist wieder nur eine Deiner fiktiven Nummern.

Zitat:
Das las sich ursprünglich (vermutlich mit Schaum vor dem Mund geschrieben) noch ganz anders.


@ Mortinghale:

Nur nicht neidisch werden. Nur weil ich mir eine Tassimo geleistet habe und deshalb zweimal am Tag ein leckeres Glas Latte Macchiato trinke, ist Schaum vor dem Mund nichts schlimmes.

27.04.2007, 17:36 von maralena1970
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das stimmt Peter - aber deshalb sage ich auch BEIDE - Du kannst gar nix machen, wenn Du es bspw. so wie ich im besagten Falle mit solch einem Hobby-Rambo zu tun hast, der ein ganzes Dorf mit seinen Attacken durchpflügt.

ich habe bisher auch IMMER Vorschuß-Loorbeeren gegeben (neuer Teppich, weil Farbe nicht gefällt etc.), aber jetzt bin ich auch leider 2x so auf die Nase gefallen, dass ich so eine Art unausgesprochene "Probezeit" abwarte. Wenn ich sehe, dass sich jemand auch fair und freundlich verhält und sich kümmert, dann bin auch bereit, was zu machen, was ich nicht unbedingt müsste. Aber da ich eh genug investiere, damit die Wohnungen gut ausgestattet und neuwertig bleiben, gibt's erstmal keine Sonderwünsche, die mich gleich wieder 1000-2000 Euro kosten und dann zieht der Mieter nach 12 Monaten wieder aus und dem nächsten gefällt der Teppich oder der Anstrich dann auch wieder nicht... das mache ich ehct nur noch, wenn die Leute auch ein paar Jahre wohnen bleiben oder sich eben selbst beteiligen bei Sonderwünschen (die nix mit Renovierungen oder Instandsetzungen zu tun haben)...

Nachtrag zum Wort zum Freitag
27.04.2007, 17:17 von peter98
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Dein Wort zum Freitag war recht nett zu lesen

Zitat:
ich bin der Meinung, dass wenigstens jeder PRIVATE VM und seine Mieter es selbst in der Hand haben, ob das alles reibungslos verläuft - und zwar BEIDE


Da habe ich allerdings so meine Zweifel. Als Vermieter habe ich da auch schon andere Erfahrungen gemacht.
Diese tendieren eher dahin, dass man als Vermieter auch mal aufpassen muss, wenn man den kleinen Finger reicht nicht gleich den ganzen Arm abgenommen bekommt.
27.04.2007, 16:58 von verzweifelter
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http://www.mieter-themen.de
27.04.2007, 16:55 von verzweifelter
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LG München WuM 1996/541
27.04.2007, 16:45 von maralena1970
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Zitat:
Denn maralena hat in diesem Thread auch geschildert, dass ca. 95% der Mietverhältnisse reibungslos verlaufen.


Das muss nicht für jeden gelten - wenn man ein 3-Familienhaus hat mit einem Mietnomaden und einem Leerstand, dann sehen die Zahlenspiele wohl anders aus (da könnte der VM schonmal schnell suizid-gefährdet sein, wenn da das ganze Vermögen drin steckt und die Verschuldung hoch ist). Dramatisieren wir's mal nicht ganz so stark: so ist bspw. ein Verwandter von mir mit seiner Tour von "NK-Abrechnung immer auf den letzten Drücker bis dann noch die Frist verstrichen ist, IMMER zu geringe NK-Vorauszahlungen ansetzen, 3-monatige Mietrückstände werden erst nach einem Jahr angemahnt usw." in 95% der Fälle der Dumme - hier geht immer der Mieter mit Profit raus... verläuft auch alles reibungslos, bleibt halt nur der VM mangels Reaktionsgeschwindigkeit regelmäßig auf den Kosten sitzen

Wie auch gestern sehr schön bildlich an dem Häufchen Scheiße von mir dargestellt, verlaufen deshalb 95% reibungslos, weil hier der VM auch in 95% der Fälle "5 gerade sein lässt" (ich habe bspw. noch NIE von einem Mieter den besagten Eigenanteil für Reparaturen verlangt, NIE Gartenpflege u.a. in den NK, kein Hausmeister weil ich alles selbst mache usw.). Aber das finde ich so auch vollkommen in Ordnung, wenn die Miete gezahlt wird und ich nicht wegen jeder Glühbirne nachts zum Patienten gerufen werde

Ich denke, wenn man das so handhabt zieht hier keiner den Kürzeren - weder Mieter noch VM. Mieten ist auch in einigen Fällen eine bewusste Entscheidung für den Luxus der Bequemlichkeit - sich um nichts kümmern müssen... so habe ich bspw. einige große gut ausgest. Wohnungen und bei der Miete hätte man längst ein Eigentum erwerben können, aber die Prioritäten dieser Mieter liegen halt anders und so fällt dann eher mal die Entscheidung für Urlaub und Auto als für eine eigene Wohnung.

Ich habe zum Bsp. lieber eine eigene gut ausgest. Wohnung als kurzlebiges wie ein tolles Auto, Fernreisen usw. - mir reicht 'ne Woche Nordsee oder auch einfach zu Hause bleiben und ein minimal ausgest. Mittelklasse Wagen - bei so manch einem Mieter ist das genau umgekehrt (bloß keine Kinder, bloß kein Haustier, kein Haus - bloß keine Verpflichtungen). Einfach in einigen Fällen eine Frage der Prioritäten.

Es gibt natürlich beschissene große Hausverwaltungen, die unmöglich mit Mietern umgehen, die sich keine eigene Wohnung kaufen können, aber wie hier die Zahlenverhältnisse im Gesamtmarkt sind, weiß ich einfach nicht.

Ich bin der Meinung, dass wenigstens jeder PRIVATE VM und seine Mieter es selbst in der Hand haben, ob das alles reibungslos verläuft - und zwar BEIDE.

Das war das Wort zum Freitag von Mara!
27.04.2007, 16:23 von Mortinghale
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@Augenroll

Ohne vertretbares Basismaterial läßt sich schwer mit Prozentsätzen operieren.

Das bei 10 % der NK-Abrechnungen Widerspruch eingelegt wird, heißt nicht, daß diese Widersprüche auch berechtigt sind.

Das 90 % der Mieter ihre Abrechnungen nicht überprüfen, läßt keinen Rückschluß darauf zu, wieviele dieser Abrechnungen evtl. falsch sind.

Die beiden Zahlen nebeneinander erwecken irgendwie den Eindruck, als würde jeder Mieter, der seine Abrechnung überprüft, anschließend Widerspruch einlegen.

Zudem ist nicht jede Forderung aus einer "falschen" Abrechnung deswegen gleich unberechtigt. Abrechnungen werden vielfach auch über formelle Beanstandungen "gekippt".

Nach meinem persönlichen Empfinden wird ein Mieter, der auf eine formell falsche aber betragsmäßig richtige Abrechnung zahlt, damit nicht über den Tisch gezogen.

Ps. Das mit dem "Waagehalten" hatte ich nicht Euromäßig, sondern bezogen auf Personen gemeint.

27.04.2007, 16:06 von Augenroll
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@mortinghale,

ich sehe das mal ein bisschen realistischer als Sie.

Wenn 95% der Mieter Ihre Klappe halten, kann der Vermieter doch verlangen was er will. Es wird stets (meist aus Unkenntnis) gezahlt. Und nur wenn der Vermieter übertreibt erhält er paroli.

Warum erhalten Sie z.B. nur bei 10% aller BK-Abrechnungen einen Widerspruch? Nicht weil, diese richtig und korrekt sind, sondern weil 90% gar nicht von den Mietern überprüft wurden.
27.04.2007, 15:58 von dedl
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Zitat:
warum darf man mit einer U-Bahn-Karte nicht nach Mallorca fliegen?

Das ist einfach: Weil der Flieger nicht durch den Tunnel paßt!
27.04.2007, 15:57 von Mortinghale
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Zitat:
Tendenziell wird aber die Mieterschaft benachteiligt, hauptsächlich finanziell.


Wieso das denn ?

Spontan fällt mir da die neue BGH-Rechtsprechung zu Schönheitsreparaturen ein.

Vor allem sehe ich keinen direkten Zusammenhang mit

Zitat:
Denn maralena hat in diesem Thread auch geschildert, dass ca. 95% der Mietverhältnisse reibungslos verlaufen.


Wenn wir die 95 % mal als richtig unterstellen, bedeutet dies eben, daß sich die beiderseitigen Ausschläge der Waage innerhalb der verbleibenden 5 % abspielen.


27.04.2007, 15:47 von maralena1970
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Zitat:
Das las sich ursprünglich (vermutlich mit Schaum vor dem Mund geschrieben) noch ganz anders


auch nicht schlecht

belustigt
mara
27.04.2007, 15:46 von Augenroll
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Zitat:
daß sich alles immer irgendwie die Waage hält.


Tendenziell wird aber die Mieterschaft benachteiligt, hauptsächlich finanziell.

Denn maralena hat in diesem Thread auch geschildert, dass ca. 95% der Mietverhältnisse reibungslos verlaufen.
27.04.2007, 15:34 von Mortinghale
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Das ergibt sich aus Namen, Sinn und Zweck (warum darf man mit einer U-Bahn-Karte nicht nach Mallorca fliegen ?)

@Franceska

Na, also, das liest sich doch schon fast wie eine vernünftige Sachverhaltsschilderung. Das las sich ursprünglich (vermutlich mit Schaum vor dem Mund geschrieben) noch ganz anders.

Beispiel: Die Beweise, bezüglich des nicht Anlegen von Kautionen und dass das genannte Konto, das Mietseinnahmenkonto ist, haben wir beweisen können. Immerhin hatte ich neben meinen Kontoauszügen, auch die von anderen Nachbarn

Und Du kannst ja daran, daß Du jetzt ein besonders treuherziges Exemplar von Vermieter erwischt hast (ich würde so etwas nie machen) sehen, daß sich alles immer irgendwie die Waage hält.

27.04.2007, 15:08 von Jutetuetchen
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Bisher auch Urteile gefunden - wäre aber interessant der Gesetzestext vielleicht hat ihn ja jemand ?

Grüsse
27.04.2007, 12:36 von dedl
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Moin zusammen,

daß man eine Mietkaution nicht "abwohnen" darf, scheint ja unstrittig zu sein, aber: Wo steht das?

Gibts da nen passenden Gesetzestext oder ergibt sich das lediglich aus laufender Rechtsprechung (diverse Hinweise auf Urteile sind ja im Netz zu finden)?
27.04.2007, 12:36 von Franceska
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Zitat:
Und aus der Tatsache, daß die Kaution zuerst einmal vom Mieter auf das lfd. Mietkonto des Vermieters überwiesen wird, ergibt sich kein Verdachtsmoment


Ach Mortinghale, wat mach ich nur mit Dir?

1. Wurde die Kaution 1999 in bar, dem Vermieter in die Hand gegeben. Nix Überweisung aufs Mietkonto.

2. Indem die Stadtwerke, 2004 anfingen uns mit Wasser- und Stromsperre zu drohen (Strom wurde auch im Dez. 2004 für einige Tage gesperrt), weil der Vermieter die Umlagen nicht weiterleitet UND die Nachbarin (sie war Anwältin), welche 11.2004 auszog, im Sep. 2004 ein Schreiben von meinem Vermieter erhielt, wo er ihr gesteht, ihre Kaution nicht angelegt zu haben und sie hinsichtlich seiner Schulden, auch nicht auszahlen kann, kam mir der Verdacht (wie dumm und streitsüchtig von mir), mal nach meiner Kaution nachzufragen.

3. Jeder VM, der Kautionen korrekt anlegt, hat null Probleme, dies auch nachweisen zu können und zu wollen, um Streitigkeiten zu vermeiden. Außerdem, hat ein Mieter das Recht, eine Kautionsauskunft an den VM zu stellen besonders, wenn der Vermieter nicht mehr flüssig ist und eine eventuelle Insolvenz droht. Immerhin kamen keine Handwerker mehr ins Haus (außer seinen polnischen Schwararbeiter), weil er Rechnungen nicht bezahlt. Auch dies ist leider Fakt!

Ein Beispiel, welches er bis heute praktiziert: 2001 schrieb er uns an, dass er das desolate Treppenhaus sanieren wird. Bis heute (wohne jetzt nur eine Straße weiter und bin noch mit einer Nachbarin befreundet), ist nichts passiert. Neuen Mietern, hat er im letzten jahr durch seinen Makler das Treppenhaus so erklärt: Er, der Vermieter, hätte das Haus erst 2005 gekauft und wäre noch nicht dazu gekommen, es zu sanieren. Fakt ist: Er hat das Haus in den 80igern geerbt und kassiert nur die Mieten. Meine Ex-Nachbarin, hat Schimmel, im Winter funktionieren die Heizungen ab dem vierten Stock nicht mehr und im Winter 2005, hatten vier Wohnungen Rohrbrüche. Alles hätte vermieden werden können, würde man sein Objekt dementsprechend verwalten und reparieren.

Die neuen Mieter aus dem vierten Stock ziehen jetzt auch aus und verklagen ihn und den Makler, weil bei der Besichtigung gelogen wurde. Haus wird nie saniert und Heizung im vierten Stock, trotz neuer Heizkörper funktioniert nicht. Selbst sein einziger Handwerker (ist auch sein Freund) sagte mir, dass jeder Winter, den der Heizkessel im Keller mitmacht, ist ein pures Wunder.

Mein jetziger Vermieter sagte mir gleich, ich soll mich selbst darum kümmern, meine Kaution, in seinem Namen, Zzinsgewinnend, für mich anzulegen. Das tat ich auch. Anstatt für 0,5% auf ein Sparbuch, habe ich Schatzbriefe gekauft und die für sieben Jahre angelegt. Im ersten Jahr gab es für 2,50% Zinsen. Ich weiß hier, wo meine Kaution liegt und dass sie sicher angelegt ist.
27.04.2007, 11:26 von Augenroll
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Zitat:
Und aus der Tatsache, daß die Kaution zuerst einmal vom Mieter auf das lfd. Mietkonto des Vermieters überwiesen wird, ergibt sich kein Verdachtsmoment ...

Nunja, ein bisschen mehr sollte es wirklich schon sein.
27.04.2007, 11:23 von Mortinghale
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Zitat:
Verdachtsmomente reichen aus


Und aus der Tatsache, daß die Kaution zuerst einmal vom Mieter auf das lfd. Mietkonto des Vermieters überwiesen wird, ergibt sich kein Verdachtsmoment (außer anscheinend für Franceska).

Ein evtl. Kautionssparbuch existiert zu diesem Zeitpunkt ja noch garnicht, sondern wird anschließend erst angelegt.

27.04.2007, 10:27 von Augenroll
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Der Vermieter erhält einen Vertrauensvorschuss vom Mieter, in dem dieser eine Kaution hinterlegt und Vorschüsse auf BK und HK zahlt.

Dieses Geld gehört ab Zahlungstermin nicht dem Vermieter, dieser verwaltet es lediglich Treuhänderisch.

Gibt es nun Anhaltspunkte (Verdachtsmomente reichen aus!), dass dieses Geld veruntreut wird bzw. auch werden könnte oder eine Vermieterinsolvenz droht, so kann der Mieter sein Zurückbehaltungsrecht über diese Summe von der Grundmiete erklären und das auch einbehalten.

Um auf Nummer sicher zu gehen, bzw. jegliche Rechtsnachteile auszuschließen, kann der Mieter ein Treuhandkonto beim Amtsgericht einrichten und das Geld dort einzahlen. die Kosten für das Treuhandkonto hat der Mieter zu tragen.

Das sollte sich aber lohnen, besser als wenn Kaution und Vorauszahlungen ganz weg sind oder in die Insolvenzmasse fallen.

So, und jetzt können Sie alle wieder vor Wut schäumen, so ist halt die Rechtslage.
27.04.2007, 10:26 von Mortinghale
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Liebe Franceska

Zitat:
wo sollen dann bitte Deine Wunschzinsen herkommen?


Nicht nur Banken können Zinsen berechnen; auch die meisten Vermieter verfügen über ausreichende geistige Kapazitäten.

Zitat:
Außerdem, für was hat man denn eine Rechtschutzversicherung?


Habe ich doch gesagt: Prozeßhansel

Das eine Kaution nicht getrennt angelegt wurde, bedeutet doch nicht, daß sie damit veruntreut wurde.

Die getrennte Anlage soll die Kaution lediglich vor dem Zugriff von Gläubigern des Vermieters (bei dessen Insolvenz oder Zahlungsschwierigkeiten) schützen.

Das der Vermieter die Kaution auf einem Sparbuch einzahlt, garantiert Dir weder, daß er sie Dir möglichst schnell noch das er sie Dir überhaupt wiedergibt.

Wenn man ein wenig 'herumzigeunert' (die wievielte Deiner Wohnungen war das noch mal ?) kann man natürlich nicht ausschließen, daß man in der Wahl seines Vermieters einmal 'danebengreift'. Im Regelfall unterhalten diese Leute aber auch Wohnungen, in die ich garnicht erst einziehen würde.

Einen Vermieter (unmotiviert) wegen der Anlage einer Kaution vor Gericht zu ziehen, ist reine Schikane (kein Wunder, daß Du den Prozeß verloren hast).

Ein Mieter, der so etwas mit mir machen würde, wäre ab sofort 'persona non grata', mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen.

27.04.2007, 00:23 von Franceska
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Zitat:
Solange der Mieter bei der Abrechnung seine Kaution verzinst bekommt, kann es ihm doch vollkommen egal sein, wo die sich zwischenzeitlich rumgetrieben hat.


Wenn ich Fakt schreibe, dann sind das Fakten und wenn ich schreibe, dass meine Kaution nie angelegt wurde, auch nicht nachträglich (sechs Jahre nach meinem Einzug), was ich ihm sogar, bevor wir vor Gericht gegangen sind angeboten hatte, wo sollen dann bitte Deine Wunschzinsen herkommen? Von der Zahnfee? Außerdem, für was hat man denn eine Rechtschutzversicherung? Für genau diese Sorte von Vermieter, die einem keine andere Wahl lassen als sie zu verklagen, weil sie neben all dem Mist, denn sie so verzapfen, auch noch die Umlagen und Kautionen veruntreuen und auch das ist Fakt!!!!!

Bis heute, zwei Jahre nach meinem Auszug, erhalten die Mieter immer noch regelmäßig Briefe von den Stadtwerken, dass der Vermieter weiter die Wasser- und Stromrechnungen nicht regelmäßig bezahlt und dass eine Sperre droht. Mittlerweile, sind nach uns dreien, zwei weitere Mieter ausgezogen und verklagen ihn jetzt auf Kautionsrückzahlung. Wenn Du jetzt immer noch behauptest, wir können ihm nicht nachweisen, die Kautionen nicht angelegt zu haben, dann bin auch ich mit meinem Latein am Ende und dass er von einem Mieter, in einem anderen Haus verklagt wurde (einer Pizzeria), darüber wurde damals sogar in den lokalen Nachrichten berichtet.
26.04.2007, 23:32 von Mortinghale
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Liebe Franceska

Zitat:
Fakt ist, dass schon mehrere Mieter (auch von anderen Mietshäusern), meinen damaligen Vermieter wegen etwas verklagt hatten. Immer wenn Du bei dem besagten Richter gelandet bist und die Schuld des Vermieters zu 100% nachweisen konntest, wurde die Klage trotzdem abgewiesen. Hätte ich das alles damals schon gewusst und wäre auch bei meinem Fall vor Gericht dabei gewesen, hätte ich damals schon den Verdacht gehabt, dass der Richter befangen ist und die Klage eher deswegen abweist, weil er meinen Vermieter privat kennt.


Das ist nicht Fakt, sondern eine Ansammlung von Unterstellungen und Wunschdenken.

Zitat:
Die Beweise, bezüglich des nicht Anlegen von Kautionen und dass das genannte Konto, das Mietseinnahmenkonto ist, haben wir beweisen können. Immerhin hatte ich neben meinen Kontoauszügen, auch die von anderen Nachbarn und sogar seinen Brief an die Nachbarin, die 11.2004 ausgezogen ist, wo er zugibt, ihre Kaution, welche er vier Jahre vorher bekam, nie angelegt zu haben.


Und wegen sowas geht man vor Gericht ?

Da muß man schon ein rechter Prozeßhansel sein.

Solange der Mieter bei der Abrechnung seine Kaution verzinst bekommt, kann es ihm doch vollkommen egal sein, wo die sich zwischenzeitlich rumgetrieben hat.

26.04.2007, 18:46 von Franceska
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Zitat:
ich helfe quasi nur für mich selbst, was der Geholfene damit dann macht, interessiert mich nicht mehr.


Tja Augenroll, wat anderes hat hier ja keiner behauptet. Endlich gestehst Du es selber, dass Deine Beiträge hier nur zur Eigenunterhaltung sind. Nichts für ungut, die 2000-Marke wirste auch bald überschreiten ...

Zitat:
Der Rest der Schilderungen (insbes. der "befangene" Richter usw.) bleibt auch mir in seiner Bedeutung vollkommen verschlossen;-)


@ maralena1970:

Okay, wollte kein Buch schreiben. Fakt ist, dass schon mehrere Mieter (auch von anderen Mietshäusern), meinen damaligen Vermieter wegen etwas verklagt hatten. Immer wenn Du bei dem besagten Richter gelandet bist und die Schuld des Vermieters zu 100% nachweisen konntest, wurde die Klage trotzdem abgewiesen. Hätte ich das alles damals schon gewusst und wäre auch bei meinem Fall vor Gericht dabei gewesen, hätte ich damals schon den Verdacht gehabt, dass der Richter befangen ist und die Klage eher deswegen abweist, weil er meinen Vermieter privat kennt.

Die Beweise, bezüglich des nicht Anlegen von Kautionen und dass das genannte Konto, das Mietseinnahmenkonto ist, haben wir beweisen können. Immerhin hatte ich neben meinen Kontoauszügen, auch die von anderen Nachbarn und sogar seinen Brief an die Nachbarin, die 11.2004 ausgezogen ist, wo er zugibt, ihre Kaution, welche er vier Jahre vorher bekam, nie angelegt zu haben.
26.04.2007, 17:46 von maralena1970
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Gartenfan - das kann ich 100%ig unterschreiben. Ich habe gestern noch zu meinem Mann gesagt "Scheiße, diese beiden Säcke mit ihren Nk und Kautionen - am besten verkaufen wir den Scheiß an ne amerikanische Wohnunggesellschaft und dann wissen die mal alle, was ein Scheiß-VM ist"

Danach musste ich dann doch sofort zugeben: von ca. 30-40 Mietern in den letzten 10 Jahren ist das echt ein Einzelfall und ist auch in der Form schon mehr als 10 Jahre nicht bei uns vorgekommen.

Die anderen 95% sind echt in Ordnung, aber die 5% können einem unnötigerweise das Leben so zur Hölle machen, dass man am Ende keinen Bock mehr auf das ganze hat.

Ist aber wirklich zum Glück die Ausnahme!!!

Gruß
M.
26.04.2007, 17:41 von maralena1970
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na das is ja auch mein rheinisches Motto - wenn man selbst nicht so kleinlich ist, sind es die Mieter (und Kunden!) auch nicht.

Streitereien und schlaflose Nächte, nur um das Geld für nen Handwerker, Gärtner oder ein paar Glühbirnen zu sparen lohnt nicht.

Nur wenn mich dann jemand so wie mit der NK-Abrechnung letztens oder jetzt mit der Kaution verarschen will und meine Gutmütigkeit total ausnutzen will, werde ich echt ungemütlich

Aber so schlimm wirddet schon nich kommen.... alles nur Einzelfälle - jott sei dank!
M.
26.04.2007, 17:40 von Gartenfan
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Hi,

also, ich bin (vielleicht noch) kein VM, aber werde es wohl
irgendwann durch eher für mich schreckliche Umstände. Ich
würde ein ererbtes Haus wohl nicht verkaufen wollen.
Ehrlich gesagt interessiert mich die Wahrnehmung anderer,
hier insbesondere der VM-Seite, sehr. Für mich ist die
Kenntnis, dass es sowas wie Mietpreller gibt z.B. relativ neu.
Medienbedingt. Nun wollte/will ich einfach nur mal die Seite
der Betroffenen kennenlernen, um manche Reaktionen meines VM
zu verstehen. Ich seh ja erstmal nur MICH. Wenn mein VM mit,
sagen wir mal zehn Wohnungen in zwanzig Jahren insgesamt
vierzig Mieter kennenlernt, dann ist da halt auch mal ein
Griff in die Sanitäreinrichtung bei. Und ich glaube fast,
DER bleibt länger in der Erinnerung als neununddreissig gute
Griffe. Davon weiß ich aber erstmal nix. Daher lese ich gern
mit. Hat mir übrigens schon geholfen, ernsthaft.

Gartenfan
26.04.2007, 17:36 von Augenroll
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Ja man muss immer den Einzelfall sehen und dann individuell entscheiden. Manchmal gibt es ja auch keinen Hausmeister.

Ich schätze mal, sehr viele Mieter sind Ihnen auch sehr dankbar für so etwas und holen nicht gleich immer das BGB raus. Da zahlt sich dann Ihre Hilfsbereitschaft auch wieder aus.

Ich denke: Hilfe zur Selbsthife ist das Beste und reicht auch.

Ps. Das Rheinische ist echt ein schöner Dialekt, der nach näherer Betrachtung verlangt.
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lsch_%28Sprache%29
Gartenfan,

glaubste im ernst, dass meine Mieter die Glühbirnen bezahlen würden???

Sehr lustige Vorstellung Dein Vorschlag - ich glaube das mit den handgefertigten Birnen mache ich und das kommt dann auf die NK - mal sehen, was dann los is!:-))))

Belustigt - Mara:-)

26.04.2007, 17:29 von Gartenfan
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Hi,

was wäre, wenn der Mieter rauskriegt, dass man die Birne
unter bestimmten Umständen irgendwo hätte billiger kaufen
können? Dann muss der VM die Differenz tragen.
Andererseits könnte der VM eine bestimmte Herstellerfirma
bevorzugen, die nur handgeschöpfte Birnen mit Signatur
ausliefert...dann steht sowas im Mietvertrag und muss natürlich
beachtet werden.
sorry, fiel mir grad so ein beim Lesen im Forum.

Gartenfan
26.04.2007, 17:27 von maralena1970
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Ich sehe schon, ich "pampere" meine Kunden und Mieter zu sehr.

Gestern bin ich angerufen worden, ob ich mal vorbeikommen könnte: jemand im Haus rauche auf dem Hof Zigarren und räume die Kippen nicht weg und die Birne im Flur ist auch schon seit 6 Monaten kaputt (seit 6 Monaten! und keiner schraubt ne neue rein!). "Wer schnippt denn die Kippen? Haben Sie's ihm mal gesagt, oder einfach nen Aschenbecher auf die Fensterbank gestellt?"

"Ach bitte, kommen Sie vorbei, Sie können das besser, Sie machen das dann lustig, alle lachen und der Kippenschnipper ist nicht so beleidigt und nimmt dann in Zukunft nen Aschenbecher - sonst trau ich mich wieder nicht raus zur Mülltonne, weil ich ja an dem seiner (rheinischer Genitiv) Wohnungstür vorbei muss - kommen Sie, Sie können sowas besser..."

Ja so is dat! Aber dafür han isch kinne striet - bis uf wenije usnahmen! (dann wenn et mir zu doll wird mit de kippen und birnen:-))

M.
26.04.2007, 17:19 von Augenroll
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Hallo maralena,

sehr lustiger Beitrag eben.

Ich helfe auch gern, aber man muss gut wissen, wo Schluss ist, sonst wird man sowieso enttäuscht. Ich helfe quasi nur für mich selbst, was der Geholfene damit dann macht, interessiert mich nicht mehr.

Also ich würde auch verraten, wo man die Birne kaufen kann und dann ist aber gut.

Aber ich schweife ab (wieder mal)...
26.04.2007, 17:13 von maralena1970
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Na ja das mit der Empathie unter Frauen würde ich ja so nicht bedingungslos unterschreiben, das is eher so'ne Art zwangsläufige Berufung bei mir:

Wenn bei mir einer nen riesigen Haufen Scheiße vor der Tür ablädt, dann wird von mir erwartet, dass ich sage "kann ich gut verstehen, dass Sie mir den hier vor die Tür stellen, das freut mich, dass Sie soviel Vertrauen zu mir haben... das schauen wir uns gleich mal gemeinsam mit einem Fachmann an und ich bringe Ihnen das in eine wohlriechende schöne Blume verwandelte Stück Scheiße noch heute abend persönlich vorbei":-)))

Sehr stark abstrahiert, aber sehr wahr;-)

Auch meine Mieter profitieren ungemein von dieser Berufung, da ich diese dann auch privat nicht ablegen kann: "Sie haben ne kaputte Birne im Bad? Das gibts doch gar nicht - aber ich verrat Ihnen was: ich weiß nämlich, wo man sowas kaufen kann (aber sagen Sie's nicht weiter!) und dann komme ich nachher vorbei und schraube sie persönlich rein - bleiben Sie solange ganz still sitzen und unternehmen Sie nichts, bis ich da bin, um zu helfen!":-)))))

Mara
26.04.2007, 16:39 von Augenroll
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Zitat:
das hast Du wirklich verstanden ?

Respekt. (ich nämlich leider nicht)


Empathie unter Frauen. Funktioniert (im positiven Sinne) bestens.
26.04.2007, 16:38 von maralena1970
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Mortinghale: Na ich geb Dir recht, man musste vieles überlesen;-)

Aber klar ist, dass in dem Falle wohl schon bekannt war, dass besagter Vermieter die Kautionen nicht angelegt hatte und dann wohl das Geld nicht mehr hatte, um diese im Einzelfalle zurückzuzahlen.

Wenn das dann schon bei 2, 3 anderen vorgekommen ist, hätte ich wohl als Mieter auch so meine Bedenken, dass ich die Kaution nie wieder sehen würde.

Der Rest der Schilderungen (insbes. der "befangene" Richter usw.) bleibt auch mir in seiner Bedeutung vollkommen verschlossen;-)

mara
26.04.2007, 16:33 von Mortinghale
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Mara,

das hast Du wirklich verstanden ?

Respekt. (ich nämlich leider nicht)

26.04.2007, 14:59 von maralena1970
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Franceska - das verstehe ich ja alles aus Deiner Sicht, aber das war hier nicht die Frage und diese Situation trifft hier keineswegs zu.

Es geht hier keineswegs um das Zurückhalten der Kaution - Tatsache ist, dass ich jetzt nur noch eine Monatsmiete Kaution in Höhe von ca 550 € habe und meine Forderungen aus der NK-Abrechnung für 2006 und NK-Hochrechnung für 2007 dies übersteigen.

Im Schadensfalle bleibt mir gar nix und dafür ist die Kaution eigentlich da.

Beim letzten mal war ich die Dumme, weil ich die Kaution umgehend nach Übergabe ausgezahlt habe und jetzt bekomme ich meine Nebenkostennachzahlung höchstwahrscheinlich nicht.

Dieses mal habe ich die NK-Abrechnung VORHER gemacht und auch eine exakte Hochrechnung, damit ich weiß, was ich einbehalten muss, damit ich nicht am Ende wieder auf den Kosten sitzen bleibe.

Und ich habe es hier leider mit einem der zum Glück seltenen Exemplare zu tun, mit denen alle Menschen immer nur Ärger haben und deshalb will ich mich in diesem Falle mal nicht auf das rheinische Motto "et hät noch ever jutjejange" verlassen.

Ich habe diesen Leuten soviel zugestanden und immer nur auf deren persönliche Situation (die nicht einfach ist) Rücksicht genommen und die Leute haben sich nichtmal den anderen Mietern gegenüber vernünftig benehmen können. Ich habe damals als es um die Erhöhung der NK-Vorauszahlung ging, verzichtet darauf zu pochen den Dauerauftrag zu ändern, weil es denen so beschissen ging, dass ich die mit nix belasten wollte (aber die hatten anscheinend noch genug Nerven alle anderen zu ärgern und ihre Ziele klar zu verfolgen ohne Rücksicht auf Verluste).

Ich will nur, was mir zusteht und nix darüber hinaus unnötig lange einbehalten, so wie Du das vielleicht von manchen anderen Vermietern kennst.

Gruß
Mara
26.04.2007, 14:41 von Cora
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Hallo

gibt eben solche und solche. Ich gehöre nicht dazu, ich bin ein anständiger Vermieter und deswegen nervt es mich tierisch wenn manche Mieter meinen sich alles erlauben zu dürfen, schulterzuckend: Sie können mich ja verklagen.

Verklag heute mal ... mir ist schon mehrere Male das große
gekommen.

Gruß
26.04.2007, 14:35 von Mortinghale
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Tut mir leid, Franceska,

aber ein solches "Durcheinander" habe ich selten gelesen (selbst wenn es der "Zusammenschnitt" einer "Riesengeschichte" war).

26.04.2007, 14:16 von Franceska
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Zitat:
Ich weiss einfach nicht warum viele Mieter immer noch in dem Glauben sind das Recht zu haben die letzte oder letzten Mieten mit der Kaution verrechnen lassen zu können


@ Jutetuetchen:

Auch ich hab das getan. Auch ich hatte mir das Recht genommen, für die letzten drei Monaten, in meiner vorvorletzten Wohnung, keine Miete mehr zu bezahlen, auch wenn meine Anwältin eigentlich dagegen war.

Begründung: Es gab immer mehr Beweise, dass mein damaliger Vermieter Barkaution erst garnicht anlegt, sondern sie ausgibt. Er wurde innerhalb von 12 Monaten, viermal aufgefordert nachzuweisen, dass meine Kaution pfändungsfrei, getrennt von seinem Vermögen angelegt wurde. Einmal kam ne Antwort und die lautete:

Ihre Kaution wurde getrennt von meinem Vermögen angelegt

Das wars. Vor Gericht nannte er endlich eine Kontonummer. Welch Überraschung, es war das Mietkonto, auf dem alle Mieten des gesamten Hauses eingehen, also nix getrennt vom Vermögen angelegt. Auch wenn die Klage abgewiesen wurde, trotz meines Nachweises, dass es sich um ein Mietkonto handelt und der Richter den Streitwert von Euro 1500 auf unter Euro 600 legte (damit wir nicht in Berufung gehen konnten), nahm ich mal das Gesetz in die eigenen Hände. Wäre ich im Gericht dabei gewesen, hätte ich den Richter umgehend wegen Befangenheit angezeigt, doch leider war ich nicht dabei und meine Anwältin gab selbst zu, einen gravierenden Fehler gemacht zu haben.

Mein Glück, nach den drei Monaten, wo ich keine Miete zahlte, fand ich eine neue Wohnung und kündigte fristlos. Auch das gegen den Rat meiner Anwältin. Zu dem Zeitpunkt war mir das alles schon egal, denn die Schikanen meines Vermieters brachten das Fass zum überlaufen. In den drei Monaten wo ich keine Miete zahlte, kam keine Mahnung, keine fristlose Kündigung, nichts. Wird wohl seinen Grund gehabt haben. Jeder, der sich mit Mietrecht auskennt sagte mir, dass wie die Sache vor Gericht gelaufen ist, bis zum Himmel stinkt und dass ich zwar mutig, aber korrekt gehandelt habe und mein Vermieter genau weiß, wieso er mir nie fritslos kündigte. Er wußte, dass er vor Gericht mit einem blauen Auge davon gekommen ist.

Ich zog aus, renovierte nichts, hinterlies den ganzen Sperrmüll in der Küche (was der Handwerker meines Vermieters mir im Beisein von drei Zeugen auch geraten hatte, denn er würde beim Renovieren den Müll selber entsorgen) und zog aus.

Wie Du siehst, es ist sehr leicht als VM hier zu schreiben, dass der eigene Mieter die Kaution mit der letzten Miete verrechnen will. Man sollte aber in vielen Fällen beide Seiten hören, denn zwei meiner Ex-Nachbarinnen (die eine zog am 11.2004 und die andere am 12.2005 aus), kämpfen heute noch vor Gericht, um die Rückzahlung ihrer Kautionen. Das zum Glück, konnte ich mir ersparen.
26.04.2007, 13:39 von maralena1970
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Hallo nochmal,

also mit der direkten Aushändigung der NK-Abrechnung (inkl. Hochrechnung 2007) beim Übergabetermin ist wohl wirklich keine gute Idee - das wird wahrscheinlich nur unnötige Diskussionen geben und mehr als die Rest-Kaution bleibt mir dann auch nicht.

Vielleicht zahlt er die Miete ja doch noch, nachdem ich gesagt habe, dass ich nicht einverstanden bin - ich warte jetzt erstmal bis nächste Woche und sehe dann weiter, was ich am besten mache....

Erstmal viele Grüße & Danke für Eure Antworten
Mara
26.04.2007, 13:11 von Jutetuetchen
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Hallo,

Ich weiss einfach nicht warum viele Mieter immer noch in dem Glauben sind das Recht zu haben die letzte oder letzten Mieten mit der Kaution verrechnen lassen zu können - nun gut, schau erstmal ob die Maimiete tatsächlich nicht kommt - evtl. nochmal kurz ein achliches Gespräch mit dem Mieter suchen und ihn nochmals auf die Rechtslage hinweisen (ich ziehe grundsätzlich immer ersteinmal ein sachliches Gespräch vor wo evtl. Nachteile, Konsequenzen etc.besprochen werden)

Wenn keine Mietzahlung erfolgt Mahnung nach den vorgeschriebenen Fristen und wenn keine Zahlung MB etc.-scheint evtl. nicht anders zu gehen -> bedeutet natürlich wieder erstmal Kosten für Dich als VM wenn Mieter im Arbeitsverhältnis dann würde ich auch weitergehen sprich volles Programm.Ich kann Dich verstehen dass Du soweit nicht gehen möchtest aber einen gefallen tust Du Dir nicht wirklich damit und der Mieter freut sich eins ins Fäustchen weil er Dich "klein" bekommen hat und seine Vorstellung durchgeboxt hat. Die Hochrechnung direkt zu überreichen finde ich auch keine gute Idee - muss auch ganz ehrlich sagen dass ich sowas auch noch nie gemacht und auch keinen Gedanken daran verschwendet habe. Lieber sind mir Fakten und belegbare Zahlen schont die Nerven ....

Kaution einbehalten (soweit die gesetzl. Frist hier regelt) und dann Endabrechnung mit dem Mieter, NK Abrechnung 2006 (muss er da nachzahlen ???) und auch evtl. Schäden falls vorhanden was sich ja bei der Whgabnahme herausstellen wird -> Verrechnung mit Kaution falls Nachzahlung und Rep.kosten erforderl.)

Notfalls kannst Du doch auch eine Zwischenabrechnung z.B.Wasser machen lassen - die kostet Dich ein paar Euros soviel ich weiss aber dann könntest Du eher eine Abrechnung für ihn erstellen wenn Dir das so wichtig ist was ich durchaus verstehen kann.

Viel Glück !

LG
26.04.2007, 10:42 von maralena1970
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danke mortinghale - dann muss ich höchstwahrscheinlich nochmal das Spiel der Zustellung im nächsten Jahr auskaspern...

pech gehabt...
26.04.2007, 10:39 von Mortinghale
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Zitat:
ist das zulässig mit der Hochrechnung und kann ich das jetzt schon einfordern?


Nur in beiderseitigem Einverständnis.

26.04.2007, 10:30 von maralena1970
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Danke für die Antworten bisher...

Natürlich habe ich ganz exakt hochrechnet (und ich hatte auch nicht von Steigerungen gesprochen - die Vorauszahlungen waren lediglich zu gering angesetzt, aber darauf hatte ich den Mieter im letzten Jahr bereits hingewiesen):

kosten 2006 + 3% Aufschlag wegen erhöhter MWST + Zwischenablesung Techem + Kostensteigerung für Vers (Vers.steuer gestiegen - Beleg habe ich bereits).

Ich möchte lieber jetzt die Schätzung abrechnen als im nächsten Jahr dann nochmal mit jemandem zu diskutieren, der 350 km weit weg wohnt (und dann vielleich auch behauptet, irgendwelche Briefe nicht fristgemäß erhalten zu haben).

Ich will einfach nur, dass der Mieter zustimmt und mir die restlichen dann noch ausstehenden ~150€ innerhalb von 2 Wochen nach der Übergabe überweist und dann hätten wir nix mehr miteinander zu tun.

Wenn ich jetzt mit einem Mahnbescheid komme, dann kommt mir der Mieter mit allem, was ich nicht exakt im Übergabeprotokoll festgehalten habe und nimmt alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist (z.B Rasenmäher, Gartengeräte etc.).

Das habe ich bisher zwar erst einmal in den letzten 15 Jahren erlebt, aber ich wäre naiv zu glauben, dass es bei all den Streitereien, die dieser Mensch in der Hausgemeinschaft und Nachbarschaft und zum Teil auch mit mir angefangen hat, das jetzt alles glatt gehen wird, wenn es kurz vor Übergabe noch einen Mahnbescheid gibt.

Ich weiß, dass ich das könnte, aber das bringt bei dem Naturell dieses Mieters mit Sicherheit mehr Ärger und schlaflose Nächte als es mir nützt.

Das einzige, was ich wissen möchte ist, ob es zulässig ist, die NK auf Basis der Hochrechnung heute abzurechnen, auch wenn der Mieter nicht zustimmt. Dann hätte ich zumindest schonmal die hoffentlich so zulässige Abrechnung dem Mieter vor Zeugen in die Hand gedrückt und kann dann den ca. 150€ hinterherlaufen... (in der Hoffnung, dass keine weiteren großen Schäden vorliegen...).

Meiner Meinung nach bringt es nix, sich um jeden Preis gerichtlich auseinander zu setzen. Das kommt für mich persönlich erst ab Beträgen über 500-100€ in Frage und dann auch nur im Einzelfall (so kümmern sich manche Mieter zum Bsp echt um das Haus, Garten und wechseln auch mal selbst ne Glühbirne aus usw. und bei anderen muss andauernd der Handwerker oder der Gärtner für 700 -800 € im Jahr anrücken ... bei Leuten, die was machen und Wohnung/Haus in Ordnung halten, will ich auch nicht kleinlich sein...).

Bei dem Mieter sieht's halt so aus, dass der mich ständig in Kosten getrieben hat und auch total aggresiv wird gegenüber anderen - da ist so ein bissel Zerstörungswut vor Auszug nicht auszuschließen und das muss ich nicht auch noch haben - das will ich lieber genau vorher Kosten/nutzen der "Maßnahme" abwägen...

Also was meint Ihr - ist das zulässig mit der Hochrechnung und kann ich das jetzt schon einfordern?

Danke & Gruß
Mara
26.04.2007, 09:42 von peter98
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Zitat:
Ich habe aber auch keinen Bock, jetzt mit der Holzhammermethode einen Mahnbescheid zu schicken und dann bei der Übergabe einen "Krieg" führen zu müssen, was dann auch kontraproduktiv wäre und vielleicht zu noch höheren Kosten führen würde.


Hallo Mara,

wenn du jetzt keinen Bock hast dem Ansinnen des Mieters entgegenzuwirken, wirst du spätestens nach der Wohnungsübergabe den Ärger haben. Da bist du dann aber ganz klar in der schwächeren Position.
Was sollte für dich kontraproduktiv sein, wenn du dich auf die gesetzliche Grundlage stellst und dich gegen die Nichtzahlung der Miete wehrst?
Es zeigt doch dem Mieter erst einmal, dass du es dir gefallen lässt, wenn er sich nicht konform verhält. Ich würde eher dieses Verhalten als kontraproduktiv einstufen.
Welche höheren Kosten sollten für dich überhaupt entstehen, wenn du mit Mahnbescheid gegen das Verhalten des Mieters vorgehst?
Eine Auf-/Hochrechnung würde ich nicht zur Wohnungsübergabe mitnehmen. Dies sorgt evtl. doch nur für unnötigen Unmut. Mit der Kaution im Rücken kannst du dies in aller Ruhe machen (es ist lediglich die Kaution zurückzugeben, die eine evtl. Nachzahlung übersteigt), wenn du entsprechende Belege für die Abrechnung zusammen hast.

26.04.2007, 08:53 von Augenroll
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Zitat:
Bitte noch einmal alles (insbesondere den Sachverhalt) genau nachlesen!

So, habe ich. Aber wenn etwas von maralena vorgerechnet wird, muss es nunmal genau sein. Ob etwas vorgerechnet werden muss, ist doch eine ganz andere Frage.

Weiß nicht, wo da jetzt ein Problem ist?
26.04.2007, 08:46 von Dernie
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@Augenroll:

Nein, haben Sie nicht!!!!!!! Bitte noch einmal alles (insbesondere den Sachverhalt) genau nachlesen!



Zitat:
Das müssen Sie dem Mieter aber genau und belegbar vorrechnen können.

Und genau das muß Maralena eben jetzt (noch) nicht, was Sie aber implizit behauptet haben!!!
Da kann sich auch ein Herr Augenroll auf den Kopf stellen. Datt mutt nich... .

Gruß,
Dernie
26.04.2007, 08:36 von Augenroll
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Zitat:
Dann muß relativ genau gerechnet, bzw. geschätzt werden.


Genau DAS habe ich doch geschrieben (außer relativ)!?! Insbesondere habe ich nicht geschrieben, dass der Mieter die Kaution abwohnen darf.

Und zwar muss nicht "relativ genau gerechnet" sondern "genau gerechnet" werden.
26.04.2007, 08:25 von Dernie
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Hallo Maralena,

was Augenroll schreibt, ist natürlich in diesem Zusammenhang grober Unfug. Das Abwohnen von einer Kaution ist so oder so unzulässig. Dazu benötigt es keine Begründung für den Mieter und dazu muß dem Mieter schon gar nichts vorgerechnet werden.

Nach Auszug und wenn die Rückzahlung der Kaution fällig ist, sieht das Ganze schon wieder etwas anders aus. Dann muß relativ genau gerechnet, bzw. geschätzt werden.

Gruß,
Dernie
26.04.2007, 08:18 von Augenroll
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Hallo maralena,
Zitat:
1. aufgrund niedriger NK-Vorauszahlungen eine hohe Nachzahlung für 2006 sowie anteilig für 2007 ansteht, welche dann ohnehin nicht mehr durch die verbleibende Kaution gedeckt ist

2. Die Übergabe noch nicht erfolgt ist und ich nicht weiß, welche Schäden dort vorgefunden werden (und leider erwarte ich hier einiges, weil der Nachmieter dies schon bei der 2. Besichtigung gesehen hat und mich danach nochmals darauf hingewiesen hat)

Das müssen Sie dem Mieter aber genau und belegbar vorrechnen können. So Pi mal Daumen geht eben bei konkreten Zahlenwerken nicht.

Zitat:
Ich wollte ihm an dem Tag der Übergabe vor Zeugen die NK-Abrechnung 2006 sowie eine Hochrechnung anteilig für 2007 überreichen und auch wenn die verbleibende Kaution hierfür nicht ausreicht, den geschätzten noch ausstehenden Betrag verlangen.

Na verkalkulieren Sie sich da nicht ein bisschen?

Signifikante Kostensteigerungen sind nämlich nicht zu erwarten. Die Mwst. ist angehoben worden, aber nicht alle Kostenarten sind betroffen. Strom und Gaspreise wurden zum Bsp. hier in Berlin gesenkt.

Es sei denn, es sind bei Ihnen vermieterinduzierte Erhöhungen zu erwarten???
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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