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30.07.2007, 10:47 von PeterMustermannProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mieter verlegt Laminat, Türen gekürzt !
Während meines Urlaubs hat der Mieter mit meiner Erlaubnis in der Wohnung Laminat verlegt und die Türen selber gekürzt. Die Türen sind wohl mit einer Stichsäge sehr schlecht verarbeitet bzw. gekürzt worden (es sieht grausam aus).

Kann ich nach Auszug des Mieters die Wiederherstellung des alten Zustands der Türen verlangen?
Alle 58 Antworten
07.08.2007, 11:00 von Augenroll
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Hallo cavalier,

Sie unterstellen mir pauschal irgendwas, dem ist jedoch nicht so.

Ich mag lediglich Vermieter nicht, die alles geerbt haben, strohdumm, arrogant und ohne Mietrechtskenntnisse sind und sich dementsprechend wie Gutsherren aus dem 17.Jh. aufführen.

Davon gibt es nunmal jede Menge.
06.08.2007, 12:51 von cavalier
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Hallo Augenroll,

Zitat:
Es gibt Menschen, die damit nicht fertig werden, dass der Sozialismus gescheitert ist.


Zitat:
Das ist doch totaler Quatsch.

Wirklich?

Wenn man z.T. Ihre Beiträge liest, kommt es mir oft zu vor.

Nach meinem Eindruck hassen Sie Menschen, die was geschaffen haben. Das Geschaffene würden Sie doch am liebsten in Volkseigentum überführen.

Wenn es nicht ist, beweisen Sie es in Zukunft mit Ihren Beiträgen.

Bis dahin bleibe ich bei meiner Einschätzung.
06.08.2007, 11:10 von Augenroll
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Hallo Senial,
Zitat:
...aber da erzähle ich bestimmt nichts neues.


Neues wird übrigens hier Großgeschrieben.

Darf ich fragen, welche Schulbildung Sie erreichten?
06.08.2007, 10:29 von Senial
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Es diffamiert dich doch keiner !

Es entsteht nur "zeitweise" der Eindruck, daß du nicht mehr ganz dicht bist, aber da erzähle ich bestimmt nichts neues.
06.08.2007, 10:01 von Augenroll
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Zitat:
Es gibt Menschen, die damit nicht fertig werden, dass der Sozialismus gescheitert ist.

Das ist doch totaler Quatsch.

Nur weil ich soziale Ungerechtigkeiten nicht mag, werde ich hier so diffamiert??? Das finde ich ziemlich unmenschlich.
02.08.2007, 18:59 von Cora
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Zitat:
Dummtrolle


das Wort des Jahres


02.08.2007, 18:27 von dunkelROOT
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Zitat:
denkend!


Dummtrolle können nicht denken!
02.08.2007, 18:00 von Cora
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Zitat:
Es gibt Menschen, die damit nicht fertig werden, dass der Sozialismus gescheitert ist


sooo alt, dass der diesen richtig gelebt hat, kann trolli ja noch nicht sein, kennt ja noch nicht mal JR aus Dallas

ich habe ja immer gesagt: Gehirnwäsche war angesagt und Scheuklappen und einseitiges Denken...
02.08.2007, 17:38 von cavalier
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Zitat:
Wieviel Neid, um nicht zu sagen Hass, muss in einem solchen Menschen vorhanden sein um permanent einen solchen Mist zu verzapfen.

Es gibt Menschen, die damit nicht fertig werden, dass der Sozialismus gescheitert ist.
02.08.2007, 17:26 von Cora
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Hallo

je mehr ich von augentroll lese, um so öfter frage ich mich, wo eine solch verquere Denke herrührt???
Das kann doch nicht normal sein?!

Alle Vermieter sind reich, haben ihre Häuser geerbt oder in der Lotterie gewonnen, wollen den armen Mietern das Geld aus der Tasche ziehen in Form von überhöhten Mieten für die Bruchbuden, die sie vermieten.
Mieteinnahmen werden durch "erdachte" Ausgaben ins Minus gebracht, letztendlich werden sie auch vom Staat noch unterstützt etc. pp

Ach, ganz vergessen: zahlen die armen Mieter nicht rechtzeitig, stellt man ihnen Strom,Wasser ab und einen scharfen Hund vor die Tür.

Wieviel Neid, um nicht zu sagen Hass, muss in einem solchen Menschen vorhanden sein um permanent einen solchen Mist zu verzapfen.

Fast kann er einem Leid tun, aber nur fast
02.08.2007, 17:07 von cavalier
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Hallo Augenroll,

Zitat:
Deren Vermieter werden ja von Staat direkt subventioniert

Gehts noch?
02.08.2007, 17:00 von Mortinghale
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Zitat:
Deren Vermieter werden ja von Staat direkt subventioniert


Da bringst Du aber etwas durcheinander. Vermieter können (und wollen auch am liebsten) an andere Mieter vermieten, die ihr Geld selbst verdienen.

Aus Sicht der Vermieter können diejenigen, die kein Geld für die Miete haben, ruhig im Wald wohnen.

02.08.2007, 16:59 von Augenroll
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Hallo Lysan,

nicht verbittert, sondern eher realistisch denkend!
02.08.2007, 16:56 von lysan
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Wie verbittert und unzufrieden muss man eigentlich sein, um solche Äußerungen zu machen???
02.08.2007, 16:53 von Augenroll
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Zitat:
Du meinst jetzt sicher 99 % der Mieter, die ihre Miete selbst bezahlen, oder nicht ?

Ja natürlich. Denn die anderen Mieter zahlen ja keine Miete selbst. Deren Vermieter werden ja von Staat direkt subventioniert durch die Arbeitsagentur oder das Wohngeldamt(ohne Umwege wie Steuererleichterungen, Abschreibungen die ja noch dazukommen.)!!!
02.08.2007, 16:49 von Mortinghale
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Zitat:
99% aller Mieter müssen sogar sehr fleissige Leute sein, denn sonst könnten Sie die monatlich anfallenden oftmals sehr hohen Mieten gar nicht bezahlen.


Du meinst jetzt sicher 99 % der Mieter, die ihre Miete selbst bezahlen, oder nicht ?

02.08.2007, 16:40 von Augenroll
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hallo cora,

ich denke mal, 99% aller Mieter müssen sogar sehr fleissige Leute sein, denn sonst könnten Sie die monatlich anfallenden oftmals sehr hohen Mieten gar nicht bezahlen.

Und wenn man für Notzeiten gewappnet ist, so muss man dann auch in Notzeiten mal was ausgeben können, sprich in Deinem Fall mal ein Haus verkaufen können.

Wenn unsere Waschmaschine morgen kaputt geht, muss ich auch mal an mein Konto ran. das ist doch normal!

Faire Grüße AR
02.08.2007, 15:43 von Cora
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Zitat:
Oder beziehen Sie ALG II, wie es viele Mieter gezwungen sind?




Vermieter sind eben fleissige Menschen, die nach dem Motto handeln: spare in der Zeit, dann hast du in der Not
02.08.2007, 14:22 von Augenroll
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hallo Jobo,

na da reden Sie sich mal nicht ärmer, als Sie vielleicht sind. Oder beziehen Sie ALG II, wie es viele Mieter gezwungen sind?

Auf solchen Schmus falle ich nicht rein!
01.08.2007, 18:56 von Jobo
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Zitat:
Und der Mieter muss da schon mal eher den Cent dreimal umdrehen, wogegen der Vermieter oft einen auch persönlich verbundenen loyalen Vertragsanwalt hat, daher kann ich Ihren Vorwurf auch nicht verstehen.


Das sind eben die Paradigmen in denen augenroll gefangen ist.
Das es auch genügend reiche Mieter gibt, die sich auch teurer Mietwohnungen leisten können, paßt nicht in sein Argumentationskonzept.
Klar, wenn ich ein juristsche Problem habe, suche ich mir einen juristischen Golfpartner und erspare mir auch noch die Anwaltskosten.....
So einfach kann die Welt sein.
Jobo
01.08.2007, 09:08 von Augenroll
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Hallo cavalier,

Zitat:
Paßt irgenwie nicht zusammen, oder?


Passt doch sehr gut zusammen.

Ich zahle Miete un der Vermieter lebt u.a. davon.
31.07.2007, 14:43 von Mortinghale
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Zitat:
Wie jetzt? Das ist kein Schmus, sondern die Realität!



Nein, das ist Schmus.

Um auch nur den Anschein einer potentiellen Realität zu erwecken, könnten ein paar Beispiele nicht schaden.

31.07.2007, 14:39 von cavalier
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Hallo Augenroll,

noch eimal langsam lesen
Zitat:
Gute Idee. Denn kann man sich auch Augenroll als Mieter leisten

Und jetzt Ihre Antwort darauf
Zitat:
Offenbar bezahle ich mehr Miete, als Sie vermuten.

Paßt irgenwie nicht zusammen, oder?
31.07.2007, 14:36 von Augenroll
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Zitat:
Gute Idee. Denn kann man sich auch Augenroll als Mieter leisten.

Offenbar bezahle ich mehr Miete, als Sie vermuten.
31.07.2007, 14:35 von cavalier
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Hallo cora,

Zitat:
könnte ihn ja mal fragen ob es Prozente gibt

Gute Idee. Denn kann man sich auch Augenroll als Mieter leisten.
31.07.2007, 14:33 von Cora
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augenroll verwechselt mal wieder große Vermietergesellschaften und den "normalen" Vermieter.

Ich habe zwar einen RA, den ich immer anspreche, aber leider keinen Vertrag mit ihm...schade, könnte ihn ja mal fragen ob es Prozente gibt
31.07.2007, 14:29 von Augenroll
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Zitat:
Was ist das denn für ein Schmus ?



Wie jetzt? Das ist kein Schmus, sondern die Realität!
31.07.2007, 14:29 von cavalier
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Hallo Augenroll

noch 6
31.07.2007, 14:27 von Mortinghale
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Zitat:
Vermieter klagen auch oft sinnlos: Ziel ist es oft hierbei den Mieter finanziell und seelisch zu zermürben. Ist das etwa die faire Art???

Jeder hat ja auch beim Klagen sein Kostenrisiko zu tragen. Und der Mieter muss da schon mal eher den Cent dreimal umdrehen, wogegen der Vermieter oft einen auch persönlich verbundenen loyalen Vertragsanwalt hat


Was ist das denn für ein Schmus ?

31.07.2007, 14:21 von Augenroll
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Zitat:
Interpretieren Sie selbst meine Antwort!

Puh, na ein Glück, dass diese lustigen kleinen Animatiönchen stets virtuell sind.
31.07.2007, 14:17 von johanni
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Hallo Herr Augenroll,
Zitat:
Jeder hat ja auch beim Klagen sein Kostenrisiko zu tragen. Und der Mieter muss da schon mal eher den Cent dreimal umdrehen, wogegen der Vermieter oft einen auch persönlich verbundenen loyalen Vertragsanwalt hat, daher kann ich Ihren Vorwurf auch nicht verstehen.




Interpretieren Sie selbst meine Antwort!

Johanni
31.07.2007, 14:11 von Augenroll
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Hallo Johanni,

Zitat:
Ich kann manchmal nur mit dem Kopf schütteln, wenn mit Halbwissen, manchmal gar kein Wissen, vor Gericht gezogen wird.

Allerdings steht es jedem frei, vor Gericht eine Klärung erreichen zu wollen.

Vermieter klagen auch oft sinnlos: Ziel ist es oft hierbei den Mieter finanziell und seelisch zu zermürben. Ist das etwa die faire Art???

Jeder hat ja auch beim Klagen sein Kostenrisiko zu tragen. Und der Mieter muss da schon mal eher den Cent dreimal umdrehen, wogegen der Vermieter oft einen auch persönlich verbundenen loyalen Vertragsanwalt hat, daher kann ich Ihren Vorwurf auch nicht verstehen.
31.07.2007, 13:31 von johanni
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Hallo Herr Augenroll,

Meine Kernaussage- ich erhebe für mich nicht Anspruch auf Vollständigkeit! - war, dass heute durch die Vielfältigkeit der Informationsquellen - was für ein Satz - die Mieter geradezu auf Möglichkeiten stoßen, die nichts, aber auch rein gar nichts mehr mit dem Mietgesetz zu tun haben. Hierbei geht es teilweise nur noch darum, wie kann ich meinem Vermieter ärgern und Schaden zufügen. Dieses bezieht sich auf den Umstand, wenn der Mieter Versäumnisse sein eigen nennen muß.
Unm nichts anderes ging es bei meiner Aussage!!
Natürlich kann man es auch für die " schwarzen Schafe", die es auch bei Vermietern gibt, anwenden.

Ich kann manchmal nur mit dem Kopf schütteln, wenn mit Halbwissen, manchmal gar kein Wissen, vor Gericht gezogen wird.

Johanni
31.07.2007, 13:23 von Augenroll
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Zitat:
Wie Sie Zusammenhänge bilden, übersteigt meinen IQ!!


Meine Aussage bezog sich direkt auf Ihren Beitrag. Die Mieter haben eben gelernt, sich zu informieren. Wenn Sie das nunmehr als Rechtsnachteil empfinden, so finde ich das eben ziemlich unfair.

Übrigens haben Vermieter doch genau dieselben Möglichkeiten, sich über das Mietrecht schlau zu machen. Es wurde lediglich eine Parität des Wissenserwerbs hergestellt, die es ja vorher so nicht gab.
31.07.2007, 11:37 von johanni
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Hallo Herr Augenroll,

Zitat:
Dürfen Mieter sich jetzt nicht mehr informieren? Dürfen nur noch Vermieter im Netz recherchieren? Sind nur Vermieter berechtigt, vor Gerichten zu argumentieren und zu widersprechen? Sollen Mieter stets ihren Mund halten, so wie es bis ca 1995 üblich war??? Dann sag ich: Willkommen im neuen Jahrtausend!


Wie Sie Zusammenhänge bilden, übersteigt meinen IQ!!

Johanni
31.07.2007, 08:49 von Augenroll
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Hallo johanni,

Zitat:
Früher, in Urzeiten war so noch so, dass man sich auf den Handschlag verlassen konnte

Heute, dank der modernen Informationsquellen, steht man als Vermieter/in meinstens in der Belegpflicht.

Auf was so die Mieter alles kommen, wenn sie ihre eigenen Versäumnisse vor Gericht belegen müssen, kann ich nur noch mit den Informationsquellen der Neuzeit begründen. Schlagt mal nach unter Hilfsquellen, wo Mietern Tipps gegeben werden!

Ihren Vorwurf, der Mieterschaft gegenüber, kann ich nicht nachvollziehen.*kopfschüttel*

Dürfen Mieter sich jetzt nicht mehr informieren? Dürfen nur noch Vermieter im Netz recherchieren? Sind nur Vermieter berechtigt, vor Gerichten zu argumentieren und zu widersprechen? Sollen Mieter stets ihren Mund halten, so wie es bis ca 1995 üblich war??? Dann sag ich: Willkommen im neuen Jahrtausend!

Übrigens: Auch viele Vermieter halten mündliche Vereinbarungen nicht ein.
30.07.2007, 18:37 von prinzregent
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Zitat:
Laminat


A C H T U N G ! Laminat tritt sich recht schnell ab, oder du hast da plötzlich statt Holz Laminat reines GELBES Kunststoffmuster. ( Bei mir 2001 verlegt, jetzt gelbe Platten ! ) Oder , der Mieter beansprucht das Laminat, so dass du ein Rondell aus reinem Sperrholz vorfindest.

Laminat ist nach circa 7 bis 10 Jahren kaputt !!!

Übrigens, wenn Hausfrau fleissig putzt, quillt Laminat auf !
30.07.2007, 17:34 von frischebrise
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Hallo,

muß da RMHV zustimmen, für eine Beweissicherung ist es wirklich zu spät. Hätte direkt erfolgen müssen, wobei die Kosten evtl. auch nicht im Verhältnis des Schadens stünden.

Aber interessant noch die Frage, ob - wenn eine Beweissicherung frühzeitig stattgefunden hätte - die Bewertung des Schadens vom Zeitwert des Schadens oder vom Zeitwert nach efolgtem Auszug vorgenommen würde.

Sollte es zu einem Rechtsstreit kommen, wegen der Türen, muß sich VM die Abschreibung noch gegenrechnen lassen.

Somit wäre es im Interesse aller, eine gütliche Einigung zu finden. Ein Übergabeprotokoll bei Einzug könnte für VM sehr wichtig werden.

Ob Laminat immer eine Verbesserung darstellt hat zwei Seiten. Eine spätere Entsorgung des Sondermülls kostet zur Zeit je Tonne 330 Euro, Tendenz steigend.
30.07.2007, 17:19 von kathi2007
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Die Frage stellt sich auch ob es überhaupt nötig gewesen ist die Tür abzusägen. Hab hier auch in zwei Zimmern Laminat liegen (auf Teppich) und es reichten Unterlegscheiben. Kommt natürlich auf die Gegebenheiten vor Ort an.
Warum wurde eigentlich festgelegt dass das Laminat wieder entfernt werden muss? Wenn es wirklich fachgerecht verlegt wurde, dann ist das doch eine eindeutige Aufwertung der Wohnung.
LG
30.07.2007, 15:00 von RMHV
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Zitat:
PeterMustermann » 30.07.07 11:00 «
Es wurde vereinbart, dass die Böden wieder in den alten Zustand versetzt werden, also Laminat raus. Von den Türen war keine Rede...


Damit ist doch schon alles klar. Der Mieter hat bei Beendigung des Mietverhältnisses den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Wenn er die Türen gekürzt hat, muss er sich eben was einfallen lassen.

Eine Beweissicherung macht übrigens wenig Sinn. Dazu ist es bereits zu spät. Sinnvoll wäre allenfalls die Dokumentation des Zustands vor den Mieterumbauten gewesen.


30.07.2007, 14:56 von maralena
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Zitat:
Das Problem ist, WAS "renoviert" dein Mieter als nächstes ??? Eine Aussenantenne mit einem Loch durch die neuen Fenster ?



Exakt - stoppen bevor "mehr" passiert. Schonmal darauf hinweisen, dass die Türen bei Auszug "in Ordnung gebracht werden müssen".

Vor weiteren tätlichen Angriffen auf die Bausubstanz anhand des aktuellen Beispiels warnen - nix mehr ohne Absprache.

Es gibt leider solche Heimwerker, die es ein bisschen zu gut meinen und am Ende jeden noch so schönen Neubau in ein 100 Jahre altes Knusperhäuschen verwandeln und das schön finden.

Wenn schon, dann sollten sie sich aber ein eigenes Knusperhäuschen anschaffen und nicht an Deinem üben.

Würde es machen wie Prinzregent vorschlägt: stopp den Mieter erstmal und sieh dann zu, wie sich das Verhältnis überhaupt entwickelt.

Wenn es am Ende dabei bleibt, teilst Du Dir das Abhobeln der Türen vielleicht mit dem Mieter oder drückst alle Augen zu, wenn ansonsten immer alles glatt gelaufen ist (bei 100 € pro Tür vielleicht zu verkraften - darf nur nicht mehr werden).

Der Mieter soll sich jedenfalls lieber kein Heimwerkerspielzeug zu Weihnachten schenken lassen - das könnte fatale Folgen haben

gruß
Mara
30.07.2007, 14:52 von Mortinghale
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Zitat:
Erst beim Auszug


Könnte, je nach Art der Tür, aber ein weiteres Problem schaffen: Ersatztüren dann vielleicht nicht mehr erhältlich.

30.07.2007, 14:45 von prinzregent
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Ich würde nichts sagen und abwarten bis der gute Mieter auszieht. Erst beim Auszug wären die die Türen für mich ein Fall für das Abnahmeprotokoll. ( eher im Zustandsprotokoll 4 Wochen vor Abnahme )

Solltest du dich gut mit dem Mieter verstehen, so was solls ja geben, empfiehl dem guten Mieter einen guten Tischler, der die Türenfalz fachgerecht abhobelt.

Kosten, ca. 100 Euro ! ( pro Tür )

Das Problem ist, WAS "renoviert" dein Mieter als nächstes ??? Eine Aussenantenne mit einem Loch durch die neuen Fenster ?
30.07.2007, 13:57 von johanni
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Hallo Frischebrise,

natürlich ist es schade, dass alles bis aufs kleinste schriftlich geregelt werden muss.Aber das nennt man" aus Schaden klug zu werden".Leider

Früher, in Urzeiten war so noch so, dass man sich auf den Handschlag verlassen konnte

Heute, dank der modernen Informationsquellen, steht man als Vermieter/in meinstens in der Belegpflicht.

Auf was so die Mieter alles kommen, wenn sie ihre eigenen Versäumnisse vor Gericht belegen müssen, kann ich nur noch mit den Informationsquellen der Neuzeit begründen. Schlagt mal nach unter Hilfsquellen, wo Mietern Tipps gegeben werden!

Für mich bleibt es aber bei der fürmich bewährten Taktik: erst miteinander sprechen, dann schreiben und wenns nicht mehr anders geht, vor Gericht streiten!

Johanni
30.07.2007, 13:45 von frischebrise
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Hallo,

@Torsten
zugegeben, bei der derzeitigen mieterfreundlichen Rechtsprechung birgt ein Rechtsstreit über die Türen tatsächlich Restrisiken.

@Johanni
schade, dass eine Zustimmung zum Verlegen derartige Nachfolgeabsicherung des VM erforderlich macht, damit er im Falle des Auszugs keinen Schaden erleidet.

@cavalier
Ihrer Meinung nach - und meiner Meinung ebenso - bleibt dem VM nichts Anderes übrig, als den derzeitigen Zustand der Türen durch ein Besicherungsverfahren abzusichern.

Dadurch wird der jetzige Zustand gerichtsfest festgehalten.

Fazit:
Zur Absicherung seiner Rechte als VM. muß der VM Kosten aufwenden, um seine Rechte später gerichtsfest nachweisen zu können.
Oder noch eine schriftliche Vereinbarung formulieren, wobei die kritischen Punkte aufgelistet und durch M. anerkannt werden. ( Wenn M. das macht )

Viel Glück
30.07.2007, 13:06 von johanni
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Hallo, es scheint sich eingebürgert zu haben, so mal auf die Schnelle eine Genehmigung zu erteilen. Man versteht sich ja mit seinen Mietern

Nach Ausführung der Arbeiten fängt dann der Streit an.

Was als fachgerecht angesehen werden kann ist ja immer relativ, der Ausführende ist i.d.Regel von seiner Arbeit begeistert ( auch wenn er zwei linke Hände hat)!!
Es muss doch klar sein, wenn durch die Verlegung eines neues Fußbodenbelags ein Höhenunterschied ausgeglichen werden muss, hierbei Unterlegscheiben an den Türbändern nicht ausreichen,die Türen angepasst werden.

Ich setze noch eins drauf: was ist, wenn der Mieter keine Trittschallfolie verlegt hat? Bei der Leistenverlegung evtl. Kabel angebohrt hat?

Es ist immer eine schrifltiche Vereinbarung mit dem Mieter nötig. Die genehmigten Arbeiten bis ins Detail genau beschreiben und auch an den Auszug denken, wie dann die Wohnung zu übergeben ist. Wenn z. B. der Rückbau vereinbart ist, auch an die gekürzten Türblätter denken. Hierbei ist u.U. der Austausch der Türblätter zu vereinbaren. Und erst wenn der Mieter diese schriftliche Vereinbarung unterschrieben hat, darf er mit den Arbeiten beginnen.
So halte ich es zumindest.

Johanni
30.07.2007, 12:36 von pbsenn
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Deswegen habe ich geschrieben:

Zitat:
Aus der Entfernung schwer zu beurteilen. Wenn die Türen wirklich absolut laienhaft behandelt wurden, krumm und schief sind und das Ergebnis unter objektiver Würdigung von einem Ergebnis mittlerer Art und Güte abweicht, sehe ich eine Chance.

Ansonsten eher nicht, da der Mieter die Genehmigung hatte die Arbeiten (selbst) durchzuführen und nicht näher spezifiziert wurde, in welcher Art und Weise die Arbeiten auszuführen waren.

Wenn du etwas unternehmen möchtest, solltest du jedoch bereits nun mit dem Mieter zumindest sprechen.


Ob der Zustand nun unter objektiver Würdigung als Beschädigung anzusehen ist, ist schwierig zu beurteilen.

Abgesehen davon: Wenn Konsens besteht, dass:

Zitat:
Im weiteren Sinn gehören das Kürzen der Türen zu einer Verlegung des Laminates. ( Höhenausgleich )


gilt, hätte dies auch dem Vermieter klar und die Folgen der Genehmigung (Kürzen der Türen) bewusst sein müssen.

Ich zumindest möchte mit dem so gelagerten Fall (keine schriftliche Vereinbarung und Spezifizierung) nicht vor einem Richter stehen.

Gruß

Torsten
30.07.2007, 12:29 von cavalier
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Hallo,

der Mieter muß für Schäden die er verursacht aufkommen. Dazu bedarf es doch keine schriftliche Vereinbarung. Dieses ist doch im MV geregelt.

Es sei denn, man kann es nicht beweisen. Deswegen umgehend Beweissicherung.

30.07.2007, 11:29 von maralena
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Zitat:
Diese Arbeiten müssen jedoch fachgerecht und sauber durchgeführt werden und dürfen die Türen nicht beschädigen.

Eine Beschädigung wäre ein nicht fachgerechtes Kürzen unter freilegen der Außenbeschichtung, des Holzes, der Wabe, der Röhre, welche durch freilegen Bodenfeuchtigkeit Einlass gewährt und optisch wahrnehmbar ist



Sehe ich ganz genauso - die Genehmigung zur Verlegung des Laminats schließt trotzdem nicht ein, dass alle Folgearbeiten wie laienhaft auch immer ausgeführt werden dürfen.

Wenn das Laminat krumm und schief verlegt wurde und hinterher ohnehin wieder raus muss, ist das Sache des Mieters.

Wenn in Folge dessen die Türen in RAMBO-Manier abgesäbelt werden ist das m.E. nach eindeutig eine Beschädigung der Mietsache.

Solche Arbeiten künftig niemals mündlich genehmigen - immer schriftlich und immer mit dem Zusatz, dass alle Arbeiten "Fachgerecht" auszuführen sind.

Die Beschädigung sollte jetzt schriftlich festgehalten werden und wenigstens im Nachhinein eine schriftliche Vereinbarung darüber getroffen werden, in welchen Zustand die Wohnung bei Auszug des Mieters zu versetzen ist.

Mal ganz abgesehen davon kann das dem Mieter doch nihct gefallen, so wie es jetzt aussieht? Ist das Laminat denn wenigstens vernünftig verlegt?

Vielleicht zahlt sowas (die Verstümmelung der Türen) ja sogar die Haftplicht - dürfte allerdings schwer zu begründen sein, dass die Säge mehrfach "ausgerutscht" ist.

Waren es etwa auch noch "Echt-Holz-Türen"???

Gruß
Mara
30.07.2007, 11:28 von frischebrise
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Hallo @Torsten,

Massivholztüren sind noch viel kritischer zu betrachten.

Wenn die unterliegende Holzschicht nicht gegen Feuchtigkeit abgesperrt wird, zieht Feuchtigkeit ein und löst im laufe der Zeit die Außenbeschichtung oder verfärbt das Holz im unteren Bereich.

Tendenz: aufsteigend. Die Tür ist beschädigt.
Gemein: Der Schaden tritt mit Timelag auf.
Manchmal sind die Mieter schon wieder weg und der VM hat den Schaden.

30.07.2007, 11:17 von pbsenn
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... sofern es sich nicht um Massivholztüren handelt.

Gruß

Torsten
30.07.2007, 11:15 von frischebrise
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Hallo,

da schliesse ich mich @Torsten jedoch nicht ganz an.

Im weiteren Sinn gehören das Kürzen der Türen zu einer Verlegung des Laminates. ( Höhenausgleich )

Diese Arbeiten müssen jedoch fachgerecht und sauber durchgeführt werden und dürfen die Türen nicht beschädigen.

Eine Beschädigung wäre ein nicht fachgerechtes Kürzen unter freilegen der Außenbeschichtung, des Holzes, der Wabe, der Röhre, welche durch freilegen Bodenfeuchtigkeit Einlass gewährt und optisch wahrnehmbar ist
30.07.2007, 11:08 von PeterMustermann
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Danke. Werde den Mieter ansprechen ...
30.07.2007, 11:03 von pbsenn
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Hmm.

Aus der Entfernung schwer zu beurteilen. Wenn die Türen wirklich absolut laienhaft behandelt wurden, krumm und schief sind und das Ergebnis unter objektiver Würdigung von einem Ergebnis mittlerer Art und Güte abweicht, sehe ich eine Chance.

Ansonsten eher nicht, da der Mieter die Genehmigung hatte die Arbeiten (selbst) durchzuführen und nicht näher spezifiziert wurde, in welcher Art und Weise die Arbeiten auszuführen waren.

Wenn du etwas unternehmen möchtest, solltest du jedoch bereits nun mit dem Mieter zumindest sprechen.

Gruß

Torsten
30.07.2007, 11:00 von PeterMustermann
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Es wurde vereinbart, dass die Böden wieder in den alten Zustand versetzt werden, also Laminat raus. Von den Türen war keine Rede...
30.07.2007, 10:58 von frischebrise
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Hallo,

wurde bei der mündlichen Zusage zum Verlegen/Genehmigung des Laminates auch etwas über den evtl. Rückbau - nach Auszug - vereinbart?
30.07.2007, 10:56 von PeterMustermann
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Die Wohnung ist neu vermietet worden und der Mieter sagte, dass er Laminat verlegen würde. Dem habe ich mündlich zugestimmt, also nix schriftliches.
30.07.2007, 10:50 von pbsenn
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Hallo PeterMustermann,

wie genau sah die Genehmigung aus? Was ist da geregelt?

Gruß

Torsten
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