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12.08.2007, 18:28 von hausproblemProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mieter installiert Parabolantenne trotz Verbot
Frage;
mein Asiatischer Mieter hat auf seinem Balkon eine Parabolantenne installiert (an der Trennwand zum Nachbarbalkon/ gleichzeigt Trennwand zum Nachbarhaus), obwohl im MV in Verbot bzgl. Anbringung einer Parabolantenne besteht bzw. nur mit schriftlicher Genehmigung des VMs.

Da der Mieter im 3. OG wohnt, Balkon zur Gartenseite und das Haus trotz einziger Parabolantenne nicht wie im "Prollviertel" aussieht, überlege ich einfach so zu tun als ob ich nichts gemerkt habe. (Mieter zahlt fast pünktlich höhere Miete, als der gesamte Hausdurchschnitt - bei seinem Auszug kann ich dann wenigstenst so tun als ob ich nichts wusste und auf das streichen des Balkon pochen)

Oder;
muss ich den Mieter gewähren lassen, da es im Düsseldorfer Kabelnetz nun mal kein Chinesisches Fernsehprogramm gibt ?
Alle 28 Antworten
19.08.2007, 13:03 von vollprofi
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1.) Ohne SAT hat er kein Fernsehen!
2.) Bei einer 37 qm-Wohnung wären es bei diesem Haus 1,86 € Stromkosten/Jahr bzw. 15,5 Cent/Monat. "Probleme" kann es deshalb nicht geben.
3.) Gerne kann sich ein Mieter einen Kabelanschluss in seine Wohnung legen lassen. Kabel-BW verlangt dafür 8000,- €, da das Haus nicht an Kabel-BW angeschlossen ist.
16.08.2007, 14:38 von Susanne
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Und sobald ein Mieter Deinen achso fantastischen Luxus nicht mitmieten will, bekommst Du ein Problem, denn der Strom läuft ja auf alle...
16.08.2007, 12:51 von vollprofi
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Na, dann sind ja auch keine Wartungskosten angefallen.

Richtig! Tolle Sache! Deshalb empfehle ich ja SAT-Anlagen. Die tun nicht nur dem VM gut, sondern dienen auch dem Komfort eines Mieters. Bei uns will kein Mensch mehr (weder Arbeitslose noch Obdachlose) was anderes wie Digital-SAT.

In unserem Mietobjekt gibt es nur SAT, deshalb läuft der SAT-Verteiler (15 Watt) auf den Allgemeinstrom, was bei derzeit 18 Cent/KWh 25,65 €/Jahr für die 8 Parteien ausmacht. Der Allgemeinstrom wird nach qm-Wohnfläche berechnet.
16.08.2007, 08:04 von Susanne
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Zitat:
In den letzten 14 Jahren unseres Mietobjektes gab es jedenfalls noch nicht eine Sekunde einen Bildmangel, geschweige denn einen Bildausfall, weder bei Sturm, Hagel oder Schneetreiben

Na, dann sind ja auch keine Wartungskosten angefallen.

I.d.R. läuft die Anlage ja über den Hausstrom (bei Mehrfachbelegegung braucht es ja Strom) dann zahlen aber auch die mit, die ggf. den Sat-Anschluß nicht mitgemietet haben.
Oder hat das Ding einen separaten Zähler?
15.08.2007, 23:20 von Mortinghale
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@Senial

Zitat:
Wenn genutzt, dann beteiligung an den lfd. Kosten (Strom, wartung usw.)


Und wer soll das kontrollieren ?

15.08.2007, 22:28 von vollprofi
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frischebriese: „die Erfahrung lehrt immer wieder, dass sich ein Obulus für die SAT - Anlage schwer auf Dauer durchsetzen läßt.“

Sollte dem so sein, müsste man den VM mal informieren, seine ramschige Campingschüssel auf dem Dach vielleicht durch eine funktionierende SAT-Schüssel ersetzen zu lassen und auch nicht 30,- Monatsgebühr dafür verlangen zu wollen.

Wir sprechen bei einem Mietobjekt nicht von Billigschrott-Baumarkt-SAT-Komplettsets für 49,95 und unrealistischen Wuchergebühren.
Auch die von machen vermuteten Bildstörungen bei SAT-Technik sind doch ein Ur-Relikt aus Zeiten ramschiger Analog-Receivern und Billig-LNBs. Seit 15 Jahren gelten andere Standards. Wir schreiben das Zeitalter von Digital-SAT, 1m-Schüsseln und CD-Playern statt Schallplattenspielern.

Vom digitalen, völlig rauschfreien und gestochen scharfen SAT-Bild ist das Kabelfernseh-Bild so weit entfernt wie die Wildecker Herzbuben von einer Teilnahme am Iron Man auf Hawaii.
Wenn ein SAT-Bild wetterbedingt mal den Schnupfen hat, hat das Kabel-Bild schon längst Malaria. In den letzten 14 Jahren unseres Mietobjektes gab es jedenfalls noch nicht eine Sekunde einen Bildmangel, geschweige denn einen Bildausfall, weder bei Sturm, Hagel oder Schneetreiben wohingegen das Kabelfernsehen bei starken Gewittern in unserer Region 2-4x im Jahr komplett ausfällt.

Nochmal: Die Anschaffungskosten einer SAT-Anlage haben NICHTS mit den Gebühren zu tun, welche ein VM für die Nutzung dieses Mediums bzw. dieser Dienstleistung verlangt.
Es bleibt jedem Mieter selbst überlassen, ob er dieses komfortable Zusatzprodukt dazubucht oder sich mit dem Standard eines Urzeiteinwohners begnügt.

Meint ein VM jedoch, die SAT-Anschaffungskosten durch horrende Monatsbeiträge so schnell wie möglich amortisieren lassen zu können, kann man ihm lediglich viel Erfolg dabei wünschen.

Eine SAT-Anlage rentiert sich für den VM immer. Auch wenn er nur eine Mitwohnung hat. SAT-Gebühr (z. B. 11,- €) x 12 Monate x Anzahl Mietwohnungen = Zu versteuerndes Einkommen aus Vermietung von SAT-Anlage pro Jahr.
15.08.2007, 08:45 von frischebrise
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Hallo,

die Erfahrung lehrt immer wieder, dass sich ein Obulus für die SAT - Anlage schwer auf Dauer durchsetzen läßt.

Als Zuckerstück für die Wohnung immer gerne gesehen, merkt man bei einer zusätzlichen Entrichtung doch schon einmal eine gewisse Sensibilität z.B. bei atmosphärischen Störungen, usw.

die Meldungen an den VM. werden höher weil der Anspruch ja als bezahlt empfunden wird.

Wogegen bei einem Extra durch den VM. i.d.R. sich keiner aufregt, bei Schnee, Hagel, Gewitter bis zum zeitweise totalen Ausfall.

Auch eine kleine Investition des VM. zur besseren Gestaltung der Außenfassade.
15.08.2007, 08:19 von Augenroll
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Hallo Schwer,

Zitat:
...sind Sie doch bitte so nett, und posten Sie hier ein paar Links zu der Beantwortung meiner Fragen...


Haben Sie die Suchfunktion nun wenigstens mal ausprobiert?
15.08.2007, 07:32 von Senial
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Wenn er Sie in der Kaltmiete eingerechnet hat dann sollte er aber vermeiden, dies zu deklarieren, da ansonsten passieren kann, daß der Mieter, sofern er ein anderes Medium nutz (DVBT z.B.), verlangen könnte dies aus der Kaltmiete rauszurechnen. Dann geht die Rechnerei erst recht los.

Kurz, die Satanlage ist vorhanden und kann genutzt werden oder eben nicht. (Ohne Hinweis auf Enthalt in der Kaltmiete).
Wenn genutzt, dann beteiligung an den lfd. Kosten (Strom, wartung usw.)
15.08.2007, 07:14 von Susanne
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Ich denke mal, ein Vollprofi weist diese Kosten nicht extra auf, sondern kalkuliert das in die Kaltmiete ein.

Eine sanierte Wohnung mit Sat- und Telefonanschlußmöglichkeit in jedem Zimmer hat halt eine höhere Wertigkeit als ohne.

Eine separate Vermietung bzw. separate Berechnung ist doch albern. Man weist ja auch nicht im MV separate Mieten für einen Kellerraum o.ä. aus - EBK würde ich mal rausnehmen, obwohl die auch ganz selten separat ausgewiesen ist. (siehe online Wohnungsmarkt)
14.08.2007, 21:27 von vollprofi
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Anschaffungskosten im Falle einer SAT-Anlage können in die Rubrik "Modernisierung" eingeordnet werden und vermindern in voller Höhe das "Einkommen aus Mieteinnahmen", welches über die Einkommenssteuererklärung versteuert werden muss (soll).

Die Mieter können Sie nicht für diese Investition bzw. die Anschaffungskosten der SAT-Anlage belangen.
Das gilt auch für andere Investitionen wie Sonnenkollektoren, Heizungsumrüstung, Auswechseln einer kaputten Tür usw.

Nur wenn ein Mieter diese SAT-Anlage nutzen möchte, können Sie für diesen Service eine zusätzliche Miete (egal welcher Höhe) verlangen. Angemessen sind meiner Meinung nach 10-15,- €/Monat.
Wenn ein Mensch einmal in den Genuss von Digital-SAT gekommen ist, wird er diese Sache nie mehr missen wollen.
Die SAT-Anlage kann sich je nach Nutzeranzahl schnell amortisieren. Gewartet werden muss die Anlage, wenn sie bspw. durch äußere Einflüsse (Vandalismus, Sturm usw.) beschädigt wird oder wenn von selbst eines der LNBs an der Schüssel verreckt.

Die 15,-/Monat (= 180,-€/Jahr) aus SAT-Vermietung müssen (sollen) ebenso wie all Ihre anderen Einnahmen über Ihre Einkommenssteuererklärung versteuert werden und werden steuerlich gleich behandelt wie "Einnahmen aus Miete oder Verpachtung, aus Küchenmiete, aus Stellplatzmiete, aus Breitbandkabel-Miete, aus Internet-Miete usw.).
14.08.2007, 19:43 von SCHWER
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Lieber Augenroll,

bevor ich mir hier ständig Ihre Belehrungen geb, sind Sie doch bitte so nett, und posten Sie hier ein paar Links zu der Beantwortung meiner Fragen

Leider trau ich mich nicht, den anderen Ihre Fragen zu beantworten, da ich ja ansonsten wieder mal befürchten müsste, dass ich von Ihnen als inkompetent oder als "dummer Vermieter" hingestellt würde

Gruss,
Werner
14.08.2007, 16:47 von Augenroll
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Hallo Schwer,

Zitat:
Wäre es somit rechtmässig, die Anschaffungskosten der SAT-Anlage umzulegen?
Aufgrund welcher Basis kann diese Aussage gerechtfertigt werden?
Welcher monatliche Kostenbeitrag wäre hier noch gerechtfertigt?



Mir ist bei Ihren Beiträgen aufgefallen, dass Sie andauernd und stakkatoartig eine Frage nach der anderen stellen.

Sie wollen offensichtlich hier nur tonnenweise Infos abziehen ohne selbst was großartig zum Forum beizutragen. Sie haben meiner Ansicht auch noch keinem anderen Forumsmitglied einen vernünftigen Hinweis gegeben.

Geiz ist Geil möge ja hochleben, aber so geht das nicht.

Ich bite Sie daher, Ihr Verhalten hier zu überdenken und vermehrt die Suchfunktion zu nutzen, denn viele Ihrer Fragen wurden hier bereits mehr als erschöpfend behandelt.

Freundliche Grüße AR
14.08.2007, 16:32 von SCHWER
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Zitat:
Ich bin der Überzeugung, dass eine Entgeltforderung, die nichts mit den Anschaffungskosten der Sat-Anlage zu tun hat, nicht rechtens ist.


Wäre es somit rechtmässig, die Anschaffungskosten der SAT-Anlage umzulegen?
Aufgrund welcher Basis kann diese Aussage gerechtfertigt werden?
Welcher monatliche Kostenbeitrag wäre hier noch gerechtfertigt?

Gruss,
Werner
14.08.2007, 14:58 von vollprofi
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@ Cavalier: So ist es!

@ Susanne: Da hast du etwas verwechselt.
Wikipedia ist zwar ein tolles Lexikon, jedoch für solch spezifischen Themen ein ungeeignetes Medium.
Wenn du mal eine wartungsfreie SAT-Anlage erfunden hast , solltest du sie schnell patentieren lassen.
13.08.2007, 19:49 von cavalier
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Hallo Susanne,

Zitat:
Für eine gemeinschafts Sat-Anlage Miete zu verlangen geht demnach auch nicht. Ich bin der Überzeugung, dass eine Entgeltforderung, die nichts mit den Anschaffungskosten der Sat-Anlage zu tun hat, nicht rechtens ist.

Wie kommst du denn darauf?

Vollprofi vermietet den Anschluß gem. Mietvertrag zusätzlich. Hat in dem Fall nach meiner Einschätzung doch nichts mit Gebühren oder Nebenkosten zu tun.
Wenn die SAT-Gebühr im Mietvertrag z. B. unter § 3 "Miete" erwähnt ist. Bei unseren Verträgen steht dort u. a. bspw. Küchenmiete 20,-, Stellplatz 15,50 u. SAT-Gebühr 11,00).
Zusätzliche Hinweise hinten im MV: "Betriebskostenabrechnung über Dienstleister" u. "Mietgebühren für Wasser- u. Wärmezähler erfolgt über Nebenkostenabrechnung".

Wenn erst später, also während der Mieter schon drin wohnte, auf SAT um- bzw. aufgerüstet wird, sind die Anschaffungskosten = Modernisierung u. somit ggü. dem FA mietmindernd.
Möchte der Mieter dieses tolle SAT auch nutzen, wird sein SAT-Kabel am CHESS-Verteiler erst angestöpselt, wenn er es auch bezahlt bzw. der Mietvertrag um diese Position erweitert wird.
Ansonsten kann er ja weiterhin die bisherige Lösung (Breitbandkabel, falls vorh.) nutzen, und dessen Mietgebühr bezahlen.
Ist es ein deutscher Mieter, ist seitens des VM keinerlei techn. Einrichtung nötig, also weder Breitbandkabel, SAT, Internet noch sonstiges, da deutsche Sender in Deutschland flächendeckend per Zimmerantenne empfangen werden können. Das garantiert der Staat mit jährlichem Millionenaufwand.

@JollyJumper
Bei unserem Miethaus war es ja keine Modernisierung, sondern SAT war von Anfang an vorhanden. Breitbandkabel war wegen des hohen Anschaffungswert nie ein Thema.

Da Digital-SAT mit seinem besseren Bild und mehreren hundert Fernseh- u. Radiosender höherwertiger als Kabelfernsehen ist, sind 11-15,- ein fairer Preis.

(Bei unserem Miethaus bspw. werden mittels 2 oder 3 LNBs 3-4 Satelliten angesteuert, welche derzeit ca. 4000 Sender (Radio+TV) aller Sprachen liefern.
Unsere Kinder können es sich jedenfalls nicht mehr vorstellen, dass man früher einmal nur 3 oder 4 Sender per Dachantenne u. später "revolutionäre" 25 Sender per Kabelfernsehen hatte.)
13.08.2007, 18:00 von JollyJumper
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@Vollprofi
Würde mich aucgh mal interessieren.
Du kannst die Kosten für ein Breitbandkabelnetz doch maximal als Modernisierung (11%/Jahr) umlegen???
Gruß JJ
13.08.2007, 17:07 von SCHWER
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Zitat:
Positiver Nebeneffekt für den VM ist dann ein Zusatzeinkommen von bspw. 15,- € SAT-Gebühr pro Mietwohnung.



@Vollprofi

Kannst Du diese Aussage mal genauer erläutern, oder hat jemand anders genauere Informationen dazu?
Ich hatte meinem Mieter 9,- Euro pro Monat dafür auferlegt, dass ich ihm die Sat-Schüssel mit vernünftigen Anschlüssen in jedem Wohnraum zur Verfügung gestellt habe.
Jetzt will er diese Zahlung zurückfordern...

Gruss,
Werner
13.08.2007, 15:24 von johanni
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Hallo Marie,

Zitat:
Mieter zahlt fast pünktlich höhere Miete, als der gesamte Hausdurchschnitt - bei seinem Auszug kann ich dann wenigstenst so tun als ob ich nichts wusste und auf das streichen des Balkon pochen

Das ist nicht die feine Art - oder siehst du das anders!


Meine Tochter war in London-Stadtmitte - gezwungen, ein Appartement zu mieten. Nach dem sie sich eingelebt hatte, wurde klar, dass sie als "Ausländerin" ganz gehörig übern Tisch gezogen wurde. Na egal, es waren nur 6 Monate, aber für den Unterschied der Miete hätten " die Pfund" schon für eine sehr schöne Weltreise gereicht.

Johanni
13.08.2007, 14:59 von MarieP
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Hallo

Zitat:
Oder;
muss ich den Mieter gewähren lassen, da es im Düsseldorfer Kabelnetz nun mal kein Chinesisches Fernsehprogramm gibt ?


Nein - Das ungefragte Anbringen der Antenne stellt einen vertragswidrigen Gebrauch dar, wenn die Wohnung ohnehin bereits einen Kabelanschluss besitzt. Das gilt für deutsche Mieter gleichermaßen wie für ausländische Mieter.

Ein ausländischer Mieter darf nur unter den folgenden 4 Voraussetzungen eine Parabolantenne anbringen.
wenn er:

A. über einen Kabelanschluss kein Heimatprogramm empfangen kann und

B. die Antenne mit der Zustimmung des VM an einem unauffällig technisch geeigneten Ort angebracht wird, an dem sie am wenigstens stört,

C. die Antenne vom Mieter fachmännisch angebracht wurde,

D. der Mieter den Vermieter von den Kosten freigestellt hat.

Wenn der Mieter über Kabel Heimatsender empfangen kann - hat er keinen Anspruch auf eine Parabolantenne.

Will der ausländische Mieter mehr oder andere Sender empfangen als ihm über ein vorhandenes Kabel möglich ist, bleibt ihm nur, sich per Decoder weitere Programme auf eigene Kosten zu besorgen.

Zitat:
Mieter zahlt fast pünktlich höhere Miete, als der gesamte Hausdurchschnitt - bei seinem Auszug kann ich dann wenigstenst so tun als ob ich nichts wusste und auf das streichen des Balkon pochen


Das ist nicht die feine Art - oder siehst du das anders!

13.08.2007, 04:04 von vollprofi
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ja
ein ausländischer mitbürger hat in deutschland das recht auf 2 heimatprogramme

Tjaaa, so einfach ist es das dann doch nicht. Bezüglich Schüsseln gibt es die vielfältigsten Rechtsprechungen (www.mietrecht-forum.com).
Alte Urteile sind heute meist hinfällig, da sich die technisch-mediale Welt geändert hat:

Heimatprogramme können problemlos via Internet oder ggf. Kabelfernsehen und garantiert über Pay-TV empfangen werden. Satschüsseln sind hier längst nicht mehr nötig, das wissen auch die Richter des Jahres 2007.

Dennoch - auf dem Land ist und bleibt man streng konservativ und versucht, Schüsseln aus ästhetischen Gründen abzuwürgen. Städter sind diesbezüglich fortschrittlicher und haben sich an das Bild Schüssel übersähter Wohnblöcke seit Jahrzehnten gewohnt.

Wer einmal in den Genuss von SAT gekommen ist, empfindet das völlig veraltete u. altbackige Kabelfernsehen (Kabel-BW oder Kabel-D.) von alleine für unzumutbar.

Intelligente VM beugen dem vor, indem sie gleich eine Gemeinschaftsschüssel an die Wand hängen (bitte nicht aufs Dach..!), an welche alle Mietwohnungen angezapft sind.
Positiver Nebeneffekt für den VM ist dann ein Zusatzeinkommen von bspw. 15,- € SAT-Gebühr pro Mietwohnung.

Möchte man den Mieter halten u. das Mietverhältnis pflegen, empfiehlt es sich, die SAT-Anlage zu gestatten (und einen evtl. dadurch entstehenden materiellen Schaden mit ihm besprechen wie z. B. Lackdefekt + Rost am Geländer), da sämtliche Sat-Schüsseln in ca. 2 Jahren von alleine wieder verschwinden (wie Schallplatten Kassetten und CDs).
13.08.2007, 01:13 von buba
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hi,
Zitat:
mein Asiatischer Mieter hat auf seinem Balkon eine Parabolantenne installiert

warum soll ich mich mit dem mieter jetzt anlegen? erstens verstehen sie nur das was sie wollen und zweitens kann man ihn nicht zwingen sie wieder zu entfernen.
Zitat:
da es im Düsseldorfer Kabelnetz nun mal kein Chinesisches Fernsehprogramm gibt ?

da ist mir doch ein ausgeglichenes miteinander vom pünklichem mietzahler lieber. es gibt leute die ziehen wegen dem nicht zu empfangendem fernehprogramm um. ich habe auch chinesen im haus und die wohnungen sind tip top sauber und höflichkeit ist ihr oberstes gebot.
12.08.2007, 20:55 von JollyJumper
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Zitat:
ein ausländischer mitbürger hat in deutschland das recht auf 2 heimatprogramme
Das heißt ja nicht immer automatisch, dass dieser Anspruch nur über eine Sattelitenschüssel zu lösen ist und wenn doch ist in jedem Fall zu prüfen, wo und wie Anbau und Verkabelung erfolgen!
Eine bauliche Veränderung ist dem Vermieter i.d.R. immer anzuzeigen.
Dann können solche Probleme wie
Zitat:
Hast du schon mal darüber nachgedacht, durch welche Gebäudeabdichtung der Zeitgenosse so durchgebohrt haben könnte?
erst gar nicht entstehen.
Gruß JJ
12.08.2007, 20:15 von Fixfeier
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Hallo,

warum um die Frage drücken?

Du als Vermieter kannst es deinem M. genehmigen ohne gleichzeitig verpflichtet zu sein es einem anderen M. genehmigen zu müssen.

Gleichzeitig kannst du deine Rechte verwirken wenn du dich nicht drum kümmerst.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, durch welche Gebäudeabdichtung der Zeitgenosse so durchgebohrt haben könnte?

Gruß
12.08.2007, 19:06 von buba
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Zitat:
Oder;
muss ich den Mieter gewähren lassen, da es im Düsseldorfer Kabelnetz nun mal kein Chinesisches Fernsehprogramm gibt ?


ja
ein ausländischer mitbürger hat in deutschland das recht auf 2 heimatprogramme
12.08.2007, 19:01 von Franceska
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Zitat:
Mieter zahlt fast pünktlich höhere Miete, als der gesamte Hausdurchschnitt


Wieso tut er das? Kann hier der Verdacht auf Wuchermiete entstehen? Anhand diesem Fakt, würde ich genau das tun,was Sie vorhaben. Einfach die Antenne ignorieren. Spricht Ihr Mieter nämlich kein oder kaum Deutsch, steht bei ausländischen Mieter sowieso eine gesonderte Regelung vor, bezüglich dieser Antennen.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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